Sonnek

Te

Es gibt für Sachverständige in der Haustechnik besondere Anlässe, in denen sie völlig auf sich gestellt sind. Beispiel: Ein Rechtsanwalt „überweist“ einen Klienten, weil er mit dessen eher diffusen Angaben und Äußerungen nicht viel anfangen kann. Klar ist nur das häufig vorkommende Szenario, dass der Installateur a) nicht alles geliefert hat, dass b) nicht alles funktioniert, c) auf Reklamationen nicht mehr reagiert, sondern d) vehement seinen Werklohn fordert. Der emotional aufgeheizte Klient verlangt ein Gutachten, will wissen, was es kostet, weiß aber nicht, welchen Zweck es haben soll…

Mehr »

Frage

Im landläufigen Sinn verläuft der Weg zum Erfolg und zur Anerkennung ganz einfach so: Erst muss man etwas tun, also ordentlich arbeiten, damit man durch sein Tun etwas verdienen kann. Dann erst kommt allmählich das Haben, also das Sich-Etwas-Anschaffen-Können. Und wenn man sich genug „aufgespeichert“ hat, kommt das Sein in dem Sinn, dass man jemand ist, der etwas vorzuweisen hat und daher Anerkennung verdient. Diese Art Aufstieg scheint der übliche zu sein. Oder doch nicht? Wenn wir auf den typischen Erfolgsweg des Sachverständigen schauen, verläuft die Reihenfolge genau umgekehrt …

Mehr »

Mischinstallatin

Im Installationswesen ist seit sehr langer Zeit geläufig, dass man bei Mischinstallationen von metallischen Werkstoffen vorsichtig sein muss, weil bei falscher Reihenfolge in Wasserleitungen das edlere Metall dazu neigt, das weniger edle zu „verspeisen“. So besagt die Fließregel, dass in Leitungen in Fließrichtung des Wassers Stahl vor Kupfer kommen muss, damit in der Leitung keine Korrosion entstehen kann. Weniger bekannt ist hingegen, dass  Mischinstallationen aus Kunststoff (siehe Bild) äußerst problematisch sein können, selbst wenn sie – was paradox klingt – im selben Werkstoff ausgeführt werden.

Mehr »

Ballon

In diesem vorläufig letzten Artikel unserer Serie schließt sich der Kreis unserer Überlegungen zum Thema „Erfolgsfaktoren für Freiberufler“. Begonnen haben wir mit dem Appell, unsere Talente und Stärken auszubauen und zum Wohle unserer Kunden und Klienten einzusetzen. Nach und nach haben wir alle Aktiva in die Waagschale geworfen, die uns bewusst sind und die an unserem Erfolg mitwirken. Heute wollen wir einen wesentlichen Schritt weitergehen, indem wir nicht nur das betrachten, was wir an der Hand haben, sondern uns das ansehen, was uns in neue Höhen bringen kann: Unser (noch) ungenutztes Potenzial!

Mehr »

Wert

Über den Zusammenhang, dass höhere Wertschöpfung des Freiberuflers aus einer höheren Wertschätzung durch den Kunden entstehen kann, haben wir unlängst gesprochen. Wir haben auch erwähnt, dass sich die Wertschätzung aus dem Nutzen ergibt, den der Freiberufler durch seinen Einsatz dem Kunden bringt. Was aber macht in Wirklichkeit den Wert des Freiberuflers für den Kunden aus? Anders gefragt: Was macht den Freiberufler für den Kunden wertvoll? Woraus entsteht dieser Wert? Nur wenn wir diese Fragen für uns und unsere Kunden klar beantworten können, werden wir Wertschätzung und Wertschöpfung steigern können.

Mehr »

Team

„Eine Konferenz ist eine Veranstaltung, in die viele hineingehen und aus der wenig herauskommt.“ So oder so ähnlich lautet ein bekanntes Ondit über derartige mehr oder weniger ergiebige Anlässe. Was Sachverständige damit zu tun haben? Sehr viel. Die Rede ist hier aber nicht von großen und medienwirksamen Konferenzen mit einem riesigen Publikum, sondern hier geht es um größere Besprechungen in Konferenzform, die mitunter auch Sachverständige zu leiten haben. Was sie tun können, damit solche Ereignisse zu einem Erfolg werden? Auch sehr viel. Einige Gedanken und Tipps dazu.

Mehr »

Blitz

Vermutlich kann jeder Sachverständiger aus seiner Praxis über Situationen berichten, in denen er in mehr als rein fachlicher Hinsicht gefordert war. Deshalb ist man ja auch nicht nur „Fachverständiger“, sondern eben Sachverständiger, also jemand, der mit einer mehr oder weniger komplizierten Sache umgehen können sollte. Das beinhaltet auch ein Mindestmaß an Fähigkeiten im Umgang mit Menschen, also Sozialkompetenz, wie man heute so sagt. Solche Situationen treten oft plötzlich und unerwartet ein, dürfen aber nicht überraschen. Sie erfordern jedenfalls eines: richtige Reaktion.

Mehr »

Bild

Sehr oft geschieht die Beauftragung für die Erstellung eines Privatgutachtens in höchstem Maße informell: Man redet mehr oder weniger ausführlich miteinander, der Sachverständige scheint zu wissen, was er zu tun hat, der Auftraggeber hat eine vage Vorstellung von dem, was er sich erwarten darf. Alles klar? Nicht unbedingt. Sollte man sicherheitshalber einen Vertrag abschließen oder eine Vereinbarung treffen? Warum nicht? Eine schriftlich festgelegte Vereinbarung bewahrt beide Parteien vor Enttäuschungen und unangenehmen Folgen. Nur: Wie soll sie aussehen?

Mehr »

Weg

Sosehr man aus eigener Erfahrung für Selbständigkeit eintreten wird, kann man Leuten, die aus einem Angestelltenverhältnis heraus in das Dasein eines Selbständigen überwechseln möchten, nur raten, das wohlüberlegt und Schritt für Schritt zu tun. Dazu gehört erst einmal die Bewusstmachung der Vor- und Nachteile des Selbständig-Seins. Viel mehr aber muss der Aspirant die zentrale Frage beantworten können, worauf denn nun das künftige Geschäft hinauslaufen und welchem Kunden es denn letztlich dienen soll. Interessanterweise stößt man damit fast immer auf beträchtliche Unsicherheiten.

Mehr »

Leistung

Das sind sehr ähnlich lautende Begriffe, die jedoch in der Welt eines planenden und beratenden Ingenieurs grundverschiedene Bedeutung haben. Manchmal werden sie – auch von „Insidern“ – nicht nur miteinander verwechselt, sondern die Bedeutung des einen wird irrtümlicherweise auf den anderen übertragen. Dabei bezieht sich das Leistungsbild auf die Leistung des planenden Ingenieurs, während ein Leistungsverzeichnis ein Ergebnis seiner Arbeit sein kann und Grundlage für ein Ausschreibungsverfahren zur Vergabe von Leistungen etwa auf dem Gebiet von Handwerksarbeiten darstellt. Kompliziert?

Mehr »

Copyright ©2012 Ing. R. Sonnek GmbH