Sonnek

Nacht

Die Frage, zu welcher Tageszeit unser Körpergewicht am geringsten ist, werden die meisten von uns mit einem Blick auf die Waage rasch beantworten können: am Morgen. Wenn wir überlegen, warum das so ist: wir atmen Feuchtigkeit aus, damit bleibt weniger Wasser im Körper. Das trifft zweifellos zu: Bei leichter Tätigkeit gibt ein Mensch ständig etwa vierzig Gramm Wasser in der Stunde ab. Im Schlaf vielleicht dreißig Gramm pro Stunde, was bei einer Schlafdauer von 8 Stunden etwa ein viertel Kilogramm ausmacht. Aber wir nehmen noch mehr ab, weil da noch ein anderes Element im Spiel ist …

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Alfred Lang

Alfred Lang

Dieser Brief richtet sich an Dich, liebe Energie, die ich für Licht, Wärme und Mobilität (Strom, Öl, Gas, Holz und Treibstoffe) zum Leben benötige. Aber ich wollte und konnte mir Dich nicht mehr leisten. Ich schreibe hier, wie ich mich von Dir unabhängig(er) machte. Dieser Brief ist zugleich auch eine Umbau-Anleitung für Andere. Und eine lesenswerte Lektüre für private Renovierer, Bürgermeister, Installateure, Elektriker, Experten…

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Ergebnisoffen

In der Zeit der Ausarbeitung speziell von Privatgutachten wird bisweilen die vorsichtige Anfrage gestellt, wie es denn nun so ausschaut und ob man schon wisse, was da herauskommen werde. Die Antwort ist sehr oft die gleiche: Weiß noch nicht genau, bin selber schon gespannt. Die Arbeit bleibt bis zum Schluss wie man so sagt „ergebnisoffen“. Dem Duden online entnehme ich dazu die Begriffserklärung „nicht von vornherein auf ein bestimmtes zu erzielendes Ergebnis festgelegt“ und des Weiteren die Tatsache, dass der Begriff erst vor wenigen Jahren in das Wörterbuch aufgenommen worden ist. Was steckt ganz praktisch dahinter?

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Gutachten

Die Rede ist hier nicht davon, wie man die Bezeichnung  eines „Allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen“ erlangt, welche Vorbereitungen oder Prüfungen dafür notwendig sind etc. Hier geht es darum, dass der Weg zum Sachverständigen mehrere Stufen hat, ganz unabhängig davon, ob sich danach jemand als Sachverständiger bezeichnet oder nicht. Diese Stufen hängen eng mit der beruflichen Laufbahn zusammen, genauso aber sind sie mit einer Entwicklung der Persönlichkeit verbunden. Sachverstand hat nämlich nicht nur mit Wissen allein zu tun, sondern setzt zusätzliche wesentliche Dinge voraus.

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Messen statt raten!

25.05.2013
Wärmezähler

Wir hören zurzeit viel von Energieeffizienz, die Notwendigkeit des Energiesparens und des verantwortungsvollen Umgangs mit Energie ist den meisten von uns bewusst, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wird uns aus allen Richtungen gepredigt usw. Das ist alles schön und gut. Aber auf der Ebene der Praxis, der Umsetzung, des Baues und Betriebs von technischen Anlagen ist davon aus meiner Sicht noch immer viel zu wenig angekommen. In Abwandlung eines alten Theaterwortes ließe sich sagen: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen.“ Einige Beispiele dafür, was zu tun ist.

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Planungsteam

Der Grundgedanke hinter dem Begriff der integralen Planung ist ein sehr einfacher, erläutert am Beispiel eines größeren Wohnbaus: Das Ziel der Planung ist eine technisch optimale Lösung, die unter Einbeziehung aller Planer erfolgt, die von Anfang an als Team arbeiten, gemeinsam auch nach der besten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen (nachhaltigen) Lösung suchen. Das Neue dabei ist eben das Agieren als Team, das Lösungen bringt, die später von allen Beteiligten, nicht nur von den Planern, sondern vor allem vom Bauherrn und den künftigen Nutzern mitgetragen werden. Wie hat man eigentlich bisher geplant?

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Stand der Technik

„… und die im Wohnobjekt installierte Wärmepumpenanlage entspricht in ihrer Art und Ausführung keinesfalls dem Stand der Technik.“ Die Äußerung setzt den Schlusspunkt der Klage eines frustrierten Hausbesitzers gegen das Installationsunternehmen. Im Hintergedanken des Lesers formt sich dabei vielleicht schon das bedrohliche Bild eines Schrotthaufens in der Heizzentrale. Tatsächlich wird der Begriff „Stand der Technik“ in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen oft gebraucht, um die Minderwertigkeit etwa einer Heizungsinstallation deutlich hervorzuheben, leider nicht immer im richtigen Sinn.

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BLP1

Routine kann angenehm sein. Routine heißt, dass wir in unserer Behaglichkeitszone leben, besser gesagt verharren: Hier haben wir alles im Griff, es ist angenehm, es gibt kaum Überraschungen, jeder Tag ist wie der andere. Leben wie im Schaukelstuhl: immer in Bewegung – aber ohne Weiterkommen. Es mag sein, dass vielen Menschen ein derartiges Leben behagt, es kann ja auch eine Zeit lang seine Berechtigung haben. Für Freiberufler brächte es vermutlich bald das Aus. Wer vorne bleiben will, muss ständig Neues versuchen. Das ist fordernd, meist spannend, oft unangenehm, letztlich aber notwendig: Leben ist Lernen.

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Energieaudits

Energieaudit. Ist das wirklich etwas Neues? Nein. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als die Abfolge von Tätigkeiten eines Ingenieurs, etwa wenn er in einem Gewerbebetrieb ein Bündel an Verbesserungen ausfindig macht, die helfen, Energie und damit Kosten zu sparen. Ein solches Vorgehen erfordert die Kenntnis grundlegender Zusammenhänge, die Anwendung geeigneter Methoden und Werkzeuge. Neu ist nur, dass nun in einer Euronorm erstmals der Rahmen für diese Tätigkeiten detailliert beschrieben wurde. Diese „Vernormung“ ist hilfreich, birgt aber die Gefahr, dass das Wesentliche übersehen wird …

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DI

Dipl.-Ing. Reinhold J. H. Steinberger …

… ist Experte auf dem Gebiet der Elektrotechnik und der Informationstechnologie mit Schwerpunkten in der Klimamesstechnik, in der er alle Facetten der Messung von Temperatur und Feuchte beherrscht, insbesondere aber auch Thermografie einsetzt. Sein Wissen stützt sich nicht nur auf eine gediegene Ausbildung, sondern auch auf viele Jahre Erfahrung als Sachverständiger. Er hält Vorträge und Seminare über Messmethoden. Für die Leser hat er einige Tipps bereit.

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