Sonnek

Sieben

Ein potentieller Auftragnehmer zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit, etwa weil er eine Planung oder eine Beratung braucht und vielleicht auch deshalb, weil er von anderer Seite empfohlen worden ist. Selbst hat der Interessent noch keine genaue Vorstellung von dem was er braucht oder was er überhaupt will. Aber er hat ein Problem, das gelöst werden muss. Wie geht nun ein Planer oder Berater – der ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert ist – richtig vor, wenn er einerseits die Wünsche genau treffen will und andererseits seine Kompetenz darstellen soll, um den Auftrag unter Dach und Fach zu bringen?

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G

Die Aufgabe eines Sachverständigen besteht darin, Fragen seines Auftraggebers nach bestem Wissen und Gewissen und mit aller gebotenen Sorgfalt zu beantworten. Der Weg zu dieser Antwort ist oft weit und verschlungen, erst im Blick zurück lassen sich unnötige Umwege, falsche Abzweigungen samt Umkehr oder zu schnell befahrene Abschnitte erkennen. Letzterer Fehler des „Schnellfahrens“ kann ähnlich wie im Straßenverkehr teuer kommen, was man erst später bemerkt, wenn das Strafmandat ins Haus flattert. Im Zusammenhang mit der Abwicklung des Gutachtensauftrages kann es aber besonders gefährlich werden.

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Wärmezähler

Der Verbrauch an Fernwärme wird mittels Wärmemengenmessern (gemeinhin „Wärmezähler“ genannt) erfasst. Ein derartiges Gerät misst einerseits die durchfließende Heizungswassermenge und andererseits die Temperaturen im Vor- und Rücklauf. Ein elektronisches Rechenwerk ermittelt dann aus diesen Daten die momentane Wärmeleistung und über die Heizperiode hinweg dann auch den gesamten Verbrauch. Wärmemengenmesser sind Präzisionsgeräte, die in regelmäßigen Abständen neu geeicht werden müssen. Ein skandinavisches Land zeigt uns aber, dass eine Messung einfacher und zugleich vorteilhafter sein kann.

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Hysterie

Kommt mir doch diese Woche ein Brief einer lobenswerterweise im Verkehrswesen sehr engagierten Organisation ins Haus mitsamt schreiender Aufschrift „Weiter mit Vollgas in die Klimakatastrophe?“ gleich neben dem Adressenfenster, darüber rauchende Auspuffrohre mit knalliger Prozentzahl als Hinweis auf den Anstieg der „Treibhausgas-Emissionen“ und auf der Rückseite die bange Frage „Werden wir in Zukunft noch mobil sein können?“ Im Brief ist die Rede vom „Klimaverträglichen Personenverkehr“ und dass der Verkehr enorme Wachstumsraten beim Erdölverbrauch hat und das Klima gewaltig anheizt …

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Q2

Über die Qualität von Dienstleistungen – insbesondere von Sachverständigen allgemein und von Ingenieuren im Besonderen – wurde in diesem Blog schon mehrmals geschrieben. Auch darüber, dass wir zwischen Potentialqualität (der Qualität der Fähigkeiten des Anbieters), der Prozessqualität (der Qualität der Leistungserbringung) und der Produktqualität (der Qualität des Ergebnisses) unterscheiden. Man kann zur Beurteilung der Qualität aber auch andere Charakteristiken einer Dienstleistung heranziehen. Dadurch kann sich eine andere und neue Sicht auf Verbesserungsmöglichkeiten auftun.

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Tunnel

Wir Ingenieure konzentrieren uns gerne auf das, was wir tun, denn wir wollen – ja wir müssen – unsere Arbeit sorgfältig und genau erledigen. Das deshalb, weil wir ständig mit Naturgesetzen konfrontiert sind, die unerbittlich sind, keine Verstöße verzeihen und deshalb penibel zu beachten sind. So sehr notwendig diese Konzentration auf die eigenen Belange auch ist, sobald sie die Sicht einengt, kann sie zu einem ernsten Problem werden, Das ist vor allem dann ein Problem, wenn sich ein Ingenieur zum Ingenieur-Dienstleister wandelt, der seinen Auftraggeber von den Vorteilen seines Tuns überzeugen möchte.

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C

Klimamodelle zerlegen gedanklich die Erdatmosphäre in viele kleine „Bausteine“, denen gewisse physikalische Eigenschaften zugeordnet werden. Damit versucht man zum Beispiel, Einflüsse von Landflächen oder Ozeanen zu erfassen. Mittels mathematischer Methoden werden dann diese Elemente zu einem Gesamtmodell verbunden. Leistungsfähige Computer versuchen damit, jene Vorgänge nachzuvollziehen, die unser Klima bestimmen, wobei natürlich die Auswirkungen menschgemachter Emissionen besonders interessant sind. Wie weit sind aber solche Modelle tatsächlich aussagekräftig und verlässlich?

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C

Glashäuser sind ein unverwechselbarer Bestandteil wohl fast jeder Gärtnerei. Wenn man fragt, wie denn Glashäuser funktionieren, hört man vielleicht noch, dass sie halt ein warmes Umfeld bieten, das Pflanzen ja brauchen, damit sie schneller wachsen. Eine Erklärung über den Mechanismus, der dahintersteckt, wird man selten bekommen. Dabei begegnet uns der Glashauseffekt – oder Treibhauseffekt – sehr häufig. Er tritt in jedem Wohnraum auf, in den die Sonne scheint. Genauso ist er auch in der irdischen Atmosphäre allgegenwärtig. Er ist in einer Hinsicht willkommen, in einer anderen aber auch nicht.

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CO2

Seit längerer Zeit gehört es zum festen Bestandteil der öffentlichen (und veröffentlichten) Meinung, dass ausschließlich menschliches Wirken schuld sei an der Klimaerwärmung oder am Klimawandel. Die vielen Emissionen an Treibhausgasen – und hier besonders das bei Verbrennungsprozessen freiwerdende Kohlendioxid – seien die Verursacher, dafür, dass sich infolge des Treibhauseffekts das Weltklima in gefährlicher Weise aufheize. CO2-Ströme aus Industrie, Verkehr, aus Heizungen sind längst schon Leitgrößen für Steuern und andere gesetzliche Eingriffe geworden. Aber ist CO2 wirklich das Problem? Die Zweifel daran mehren sich.

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Rohr

Das Image von Kunststoffen in der allgemeinen Wahrnehmung ist nicht gerade gut: Plastiksackerln will man abschaffen, weil sie nicht verrotten, Abfälle aus Kunststoff treiben in den Weltmeeren und schaden der Biologie, es wird zu wenig von dem Zeugs recycelt, Mikrokügelchen dieses Materials finden sich in Abwässern von Kunststoff-Herstellern – das sind nur einige der Assoziationen, die wir spontan zum Thema aus unserem Denkstübchen hervorholen. Dabei sind Kunststoffe aus unserem Leben schlicht und einfach nicht mehr wegzudenken. Das gilt in ganz besonderem Maße für die Installationstechnik.

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