Sonnek

Frage

Typischerweise sind sie Mitte dreißig, haben eine nette Familie. Als Akademiker einer gesuchten Fachrichtung sind sie gutbezahlten Angestellte in einem renommierten Unternehmen. Die Arbeit ist interessant und fordernd, in den nächsten Jahren stehen ein oder gar zwei Karriereschritte an. Beneidenswert angesichts des Arbeitsmarktes rundum. Alles bestens also? In solch einer vermeintlich glänzenden Situation bleiben dem Außenstehenden die leisen Zweifel verborgen, die sich bei vielen auftun: War’s das schon? Warum nicht Neues probieren? Warum nicht selbstständig werden? Aber wie?

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Doku

Ein Bericht ist zu schreiben. Der Auftraggeber und Empfänger bekommt damit wichtige Informationen. Er ist mit der behandelten Materie nicht vertraut, wird sich aber damit befassen müssen. Unweigerlich stellen sich einige Fragen: Wie kann ich den Bericht für ihn optimal gestalten? Was macht den anspruchsvollen Inhalt lesefreundlich? Wie wird komplexe Materie leicht erfassbar? Wie kann ich helfen, dass er die Ergebnisse schnell umsetzen kann? Wie sieht eine Präsentation des Berichts aus, wenn sie per E-Mail erfolgen muss? Wie, wenn sie persönlich erfolgen kann? Welche Fehler müssen insbesondere Techniker vermeiden?

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SV

Achtung, die Fragestellung lautet nicht: “Was macht einen guten Sachverständigen aus?“ Im „Wer?“ liegt ein großer Unterschied. Hier geht es darum, dass für einen bestimmten Anlass ein guter Sachverständiger gesucht wird. Man kann dazu in Sachverständigenlisten recherchieren – etwa in denen der der Justiz. Mehr geschätzt sind aber persönliche Empfehlungen. Wen fragt man? Natürlich zuerst einmal Leute aus seinem Umfeld. Richter fragen Kollegen, Anwälte ihresgleichen. Namen werden genannt, Eigenschaften erörtert. Erhebt sich die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wer ein guter Sachverständiger ist?

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Befund

Ein junger Kandidat hat sich für die Prüfung zum Gerichtssachverständigen angemeldet und erfährt im Vorbereitungskurs Grundlegendes über die Aufgaben, Rechte und Pflichten seiner künftigen Tätigkeit. Er wird mit einer Vielzahl von Informationen gefüttert und mit zahlreichen neuen Begriffen konfrontiert, die er wie Bausteine in das Gedankengebäude seines neu entstehenden Wirkungsbereichs einzufügen bemüht ist. In seinem Fachgebiet ist er hochqualifiziert, aber die Praxis des Sachverständigen ist ihm naturgemäß völlig fremd. Seine Prüfung wird er antreten mit – hoffentlich richtigem – Wissen, aber ohne Können.

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Pi

„Die Kreiszahl π (Pi) ist eine mathematische Konstante, die als Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser definiert ist.“ Diese Definition eines uns wohlbekannten Zusammenhangs lässt sich Wikipedia entnehmen. Des Weiteren erfährt man, dass es sich bei  π = 3,1415926535… um eine π irrationale Zahl handelt, ihre Darstellung stets unendlich lang und nicht periodisch ist und dass bei den ersten 100 Nachkommastellen π keine Regelmäßigkeit ersichtlich ist. Zum Glück braucht man sich für die tägliche Techniker-Praxis meist nur einige wenige Stellen hinter dem Komma zu merken. Wer merkt sich mehr?

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M

Auftrag ist Auftrag. Aber: Würde ein und derselbe Auftrag von allen dafür Qualifizierten in gleicher Vorgangsweise ausgeführt werden? Natürlich nicht, wir können aber voneinander lernen. Können wir auch aus fremden Tätigkeitsfeldern etwas abschauen? Durchaus möglich. Zumindest könnte man sich aber zu diesem Zweck einmal versuchsweise in die Sicht einer gänzlich anderen Welt versetzen. Zum Beispiel in die des Militärs. Und man könnte sich die Frage stellen: Wie würde ein Gutachtensauftrag abgewickelt, wenn er nach militärischen Grundsätzen auszuführen wäre? Ein Gedankenexperiment.

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Pfeil

Jeder Mensch verfügt über einen Satz von Talenten, die ihn einzigartig machen. Jeder strebt danach, diese Begabungen, die uns schon zu einem großen Teil mit unserer Geburt mitgegeben sind, zur Entfaltung zu bringen. Als Kind gelingt das noch mühelos, aber im Laufe des Lebens stehen wir immer mehr unter dem Einfluss von Eltern, Verwandten, Bekannten und anderen Wohlmeinenden, die ihre eigene Sicht für unseren Platz in der Welt haben und damit stark auf uns einwirken. Wenn Experten dauerhaften Erfolg haben wollen, müssen sie lernen, ihr volles Potential wiederzugewinnen und zu entfalten.

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Q

Erstklassige Qualität ist kein Zufall: Wer die Erfolgsgeschichten etwa bekannter Star-Köche oder Gastronomen verfolgt gewinnt den Eindruck, dass es zwar schon schwer ist, an die Spitze zu kommen, aber dass die eigentliche Herausforderung darin besteht, über einen längeren Zeitraum an der Spitze zu bleiben. Durch weiteres Nachfragen erfährt man, dass im Hintergrund nicht nur hart, sondern mit hoher Disziplin und vor allem mit ausgeklügeltem System gearbeitet werden muss. Anders ließen sich Qualitätsschwankungen und damit Rückstufungen in aktuellen Rankings nicht vermeiden.

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Adler

Es kommt nicht oft vor, dass man von Richtern oder Richterinnen – die im Namen des Gerichts ja wichtige Auftraggeber für Sachverständige sind – umfassende und profunde Rückmeldung darüber bekommt, welche „Sünden“ denn Sachverständige so begehen können. Dabei ist letzterer Begriff nicht im religiösen Sinn zu sehen sondern damit sind Fehler gemeint, die in fachlicher, sachlicher und organisatorischer Hinsicht vorkommen, ihre Ursache aber auch in unzureichender Kommunikation oder in falschem Verhalten des Sachverständigen haben können. Eine Übersicht und Hilfen zur systematischen Vermeidung.

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Politik

Fachleute decken mit ihren Kenntnissen naturgemäß nur ein bestimmtes Wissensgebiet ab. Wenn nun zwei freiberuflich oder selbstständige Fachleute unabhängig voneinander im selben Wissensgebiet tätig sind, müssen sie nicht unbedingt Konkurrenten sein, selbst wenn sie sich auf demselben Markt bewegen. Der Grund dafür liegt ganz einfach darin, dass zum einen jeder Fachmann seinen eigenen Erfahrungsschatz vorweisen kann und zum anderen, dass er daraus ein besonderes Spektrum an Stärken vorweisen kann. Legen Partner ihre Stärken zusammen und ergänzen sich diese, ergibt sich daraus eine Reihe von Vorteilen.

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