Sonnek

Lüftung

Wenn es draußen „märzelt“ – ein Ausdruck, den die legendären Kabarettisten Karl Farkas und Fritz Grünbaum vor vielen Jahrzehnten geprägt haben und der so viel bedeuten soll wie: Es ist März – bricht die Kühlsaison wieder an. Gemeint ist die für Gebäude, insbesondere die für viele Büro- und für jene anderen Funktionsgebäude, die im Großteil des Jahreslaufes nicht mehr ohne Raumkühlung auskommen können. Ein Büro-Arbeitsplatz ohne die Möglichkeit, die Raumtemperatur bei Bedarf absenken zu können, erscheint längst nicht mehr zeitgemäß. Anlass dafür, über einige Entwicklungen kritisch nachzudenken.

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Adler

Marketingfachleute warnen davor, Konsumenten zu fragen, was man an seinem Produkt oder seiner Leistung optimieren könnte. Besser sollte man künftige Erwartungen vorwegnehmen und den potentiellen Käufer damit überraschen. Da ist was dran: So ist Apple zum bahnbrechenden Technologie- und Marktführer geworden. Oder andersherum: Was wäre aus Herrn Mateschitz geworden, hätte er vor zwanzig Jahren seine Idee zu einem Energiegetränk von meiner Meinung abhängig gemacht? Er würde immer noch Zahnpasta verkaufen. Fragen hat aber absolut Sinn, wenn es ums Dienen geht …

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Fragezeichen

Ein Sachverständiger ist bestrebt, die Fragen seines Auftraggebers möglichst präzise und eindeutig zu beantworten. Besonders Techniker lieben exakte Aussagen. In vielen Fällen liegen aber Sachverhalte vor, die eine solche Genauigkeit ausschließen. Besonders dann, wenn für die Fragebeantwortung wichtige Vorgänge nicht mehr nachvollziehbar sind oder bei Sachverhalten, die keine eindeutigen Schlüsse oder Bewertungen erlauben, wird man Sicherheit gegen Wahrscheinlichkeit tauschen müssen. Aber Wahrscheinlichkeit ist nicht gleich Wahrscheinlichkeit, weiß der Sachverständige …

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Wünsche

Gehört haben wir ja schon oft vom Klimawandel, so recht anfangen können wir mit dem Begriff aber meist nichts. Er tritt vielleicht dann in unser Bewusstsein, wenn wieder einmal irgendwo hierzulande eine Gegend von Starkregen (auch so ein neuer Begriff) und Überflutungen heimgesucht wird. Oder wenn vom Schmelzen der Polkappen und dem drohenden Verschwinden von Inseln und Küstengebieten berichtet wird. Und natürlich wissen wir, dass auch hier die Temperaturen steigen und dass man als Urheber menschgemachte Emissionen vermutet. Aber können wir in alldem was tun? Die Antwort: Ja!

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Frage

Wohl jeder Sachverständige wird im Rahmen seiner Tätigkeit mit Problemen konfrontiert – manche sprechen lieber von Herausforderungen – die man nicht so leicht vergisst, entweder weil sie lästig oder unangenehm sind, oder weil sie immer wieder vorkommen. Diesbezüglich war ich neugierig und habe einige Kollegen befragt, welche Probleme ihnen als bemerkenswert in Erinnerung sind, entweder aus eigener Praxis oder aus Mitteilung von anderen. Einige der markanteren Äußerungen sind nachstehend zusammengestellt, jeweils kommentiert mit einem möglichen Lösungsansatz.

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Licht

Bei jedem Gesetz, das für die Betroffenen bislang unbekannte Verpflichtungen mit sich bringt, stellt sich ein Déjà-vu-Erlebnis ein: Nach erstem Kontakt mit der Materie fragt man sich: Warum muss ich mich damit beschäftigen? Was kann ich tun, damit mich das ganze Zeugs nicht betrifft? Wenn es schon unausweichlich ist: Was muss ich machen, um meinen Aufwand möglichst gering zu halten? Und überhaupt, welchen Sinn soll das Ganze eigentlich haben? – Vorsicht ist geboten, wenn sich vor dem Hintergrund durchaus leidvoller Erfahrungen eine defensive Grundhaltung aufzubauen beginnt.

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Team

Befundaufnahmen gehören gewissermaßen zum täglichen Brot eines Sachverständigen und waren auch schon Thema früherer Blogbeiträge. Dabei ging es in erster Linie um die Frage, was anlässlich von Ortsterminen zu tun ist. Diesmal soll aber eher von atmosphärischen Dingen die Rede sein, also davon, wie ein derartiger Anlass ablaufen soll, damit er letztlich zu einem Erfolg für alle Beteiligten werden kann. Im Mittelpunkt steht naturgemäß der Sachverständige selbst, ist er doch der Hauptverantwortliche dafür, dass das „Klima“ stimmt und das Ereignis in die richtige Richtung läuft.

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Kl

Wieviel Energie braucht welche Art der Fortbewegung, welche am wenigsten? Vor allem: Auf welcher Basis lassen sich diese miteinander vergleichen? Für Personenkraftwagen war der Maßstab bisher ja recht einfach: Wer die wenigsten Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht, ist im Vorteil. Jetzt aber kommen doch immer mehr Elektrofahrzeuge, die sehr wenig Verbrauch haben sollen, wie sieht es damit aus? Und wie sind Hybrid-Fahrzeuge einzuordnen? Und überhaupt, wie unterschieden sich davon Eisenbahn und Flugverkehr? Wir sollten jedenfalls dringend darüber reden …

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D3

Anspruchsvolle Sachverständige werden immer danach trachten, ihren Auftraggebern beste Leistung zu bieten. Dazu gehört auch, die Methodik der Gutachtenserstellung ständig zu verfeinern. Zentrales Augenmerk liegt dabei auf einem hieb- und stichfesten Befund. Der französische Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler René Descartes (1596-1650) hat im Rahmen seiner Abhandlung „Discours de la méthode“ vier Grundregeln zur vernunftbasierten Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit aufgestellt, die für die tägliche Arbeit eines Gutachters sehr hilfreich sein können.

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Eta

Energieeffizienz ist nicht erst seit Inkrafttreten des neuen Bundes-Energieeffizienzgesetzes mit Beginn dieses Jahres ein Begriff, der sich von der Fachwelt langsam, aber stetig einen Weg in auch in die breitere Öffentlichkeit bahnt. Von Energieeffektivität wird in der Fachwelt nicht gesprochen. Googelt man den Begriff, erhält man zwar einige Tausend Hits, aber es stellt sich bald heraus, dass er zumeist gleichbedeutend mit Energieeffizienz gebraucht oder dass man das englische „energy efficiency“ (= Energieeffizienz) falsch übersetzt hat. Was also soll Energieeffektivität sein? Ein Denkanstoß.

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