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Pfeil

Sachverständige können in manchen Fällen ihre Aufträge nicht auf sich allein gestellt ausführen, sondern sind auf die unterstützende Mitwirkung bestimmter Personen angewiesen. Diese helfen, den anfallenden Arbeitsaufwand abzudecken oder Informationen zu liefern, die der Sachverständige benötigt, um Fragen aus dem Gutachtensauftrag beantworten zu können. Üblicherweise stellen sie dazu bestimmte Fähigkeiten, Kenntnisse oder Mittel zur Verfügung. Es kommt auch vor, dass Hilfskräfte für Leistungen herangezogen werden, die der Sachverständige zwar selbst erbringen könnte, für die aber eigener Einsatz zu teuer käme.

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Fehler

Die Aufgabe von Heizungs- und Klimatechnikern ist die Schaffung von Behaglichkeit in Räumen, in denen sich Menschen aufhalten. Dabei wird zuvorderst danach getrachtet, Raumtemperaturen in angenehmen Bereichen zu halten. Im Winter erwartet man sich hierzulande üblicherweise etwa 22°C. Die vor drei Jahrzehnten noch ausreichend empfundenen und heute noch für Berechnungen angesetzten 20°C werden meist als zu gering erachtet. Im Sommer hingegen sollen 26°C nicht überschritten werden. Weniger Beachtung findet die Luftfeuchtigkeit in Aufenthaltsräumen, zu Unrecht allerdings.

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Noch Fragen?

19.11.2021
Frage

Fragen spielen aus der Sicht eines Sachverständigen in einem Gerichtsverfahren eine zentrale Rolle. Im Laufe eines Verfahrens kommen Fragen auf, die nur der Fachexperte beantworten kann. Das Gericht fasst sie in einem Beschluss zusammen und beauftragt den Sachverständigen, eine Antwort darauf zu geben. Was aber aus verschieden Gründen oft nicht klappt: Etwa wenn die Sache in ein anderes Fachgebiet gehört, wenn eine Antwort darauf mangels ausreichender Grundlagen nicht möglich ist oder wenn Fragen für das Verfahren zweitrangig oder gar unwichtig werden. Das war in der Verhandlung heute der Fall.

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Ballon

Mehrere Jahrzehnte eines Berufslebens bringen eine Menge Wissen und Erfahrung mit sich. Was geschieht mit diesem Erlebten, hat es irgendeinen Wert? Gewiss, viele sind froh, es mit Antritt des Ruhestands allmählich dem Vergessen überantworten zu können. Aber andere, die in und an ihrer Tätigkeit Sinn und Freude hatten, empfinden das Erworbene als einen vom Leben anvertrauten Schatz. Einen, den sie einerseits hüten und bewahren, den sie aber auch gerne mit anderen teilen. Besondere Freude bereitet es ihnen, das mit jungen Menschen zu tun, die ähnliche berufliche Pfade einschlagen möchten: Sie werden zu Mentoren.

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SV

Das, was folgt, gilt nicht nur für mich, sondern in gleichem Maß für viele Sachverständige, die in ihrem Metier schon eine ganze Weile – sagen wir wenigstens zwanzig Jahre – fortlaufend aktiv beschäftigt sind. Jeder von uns ist durch viele Gerichtsverfahren gegangen, hat mit unterschiedlichsten Aufgaben und Problemen, aber auch mit Menschen aus allen möglichen sozialen Hintergründen zu tun gehabt. Aber interessanterweise hat sich bei keinem, den ich aus diesen Gruppen kenne, so etwas wie resignative Routine eingeschlichen. Sie sind allesamt hellwach, wenn sie mit neuen Aufgaben konfrontiert werden.

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Energie

Der Standard online bringt in seiner Ausgabe vom 28.10.2021 das Interview mit einem Herrn Wolfgang Blau, der als deutscher Medienmanager und Journalist vorgestellt wird. Von einem solchen erwarte ich aufgrund seines Einflusses, dass er in Bezug auf Tatsachen an der Wahrheit interessiert ist, daher sorgfältig recherchiert und dann möglichst objektiv über seine Erkenntnisse berichtet. Unter dem Titel Wolfgang Blau: “Hohe Summen werden investiert, um Desinformationen über die Klimakrise zu verbreiten” finden sich aber einige Äußerungen, die einer näheren kritischen Betrachtung wert sind.

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Gefahr

Am Tag vor einer Gerichtsverhandlung meldet sich bei mir ein Vertreter der Lieferfirma eines Geräts, das in ebendieser Befundaufnahme die zentrale Rolle spielt. Er stellt sich am Telefon kurz vor und scheint etwas verwundert, dass ich mich nicht mehr an ihn erinnern kann. Er sei doch mit der Tochter meiner Cousine verheiratet gewesen, mittlerweile seien sie ja schon seit etlichen Jahren geschieden. Langsam dämmert mir, wer hier mit mir redet. An sein Äußeres kann ich mich nur mehr sehr vage erinnern. Aber ja, wir hatten, sofern ich mich richtig erinnere, eine private Begegnung, eine einzige, vor sehr langer Zeit.

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Kond

Messezeit in München! Endlich wieder einmal eine richtige Veranstaltung, die nicht nur virtuell stattfinden konnte, sondern ganz echt wie in alten Zeiten. Die Veranstalter wurden auch nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es sich um eine „Präsenzmesse“ handelt. Eine mit Ständen, mit Produkten zum Angreifen, mit jeder Menge Besucher und vielen Möglichkeiten zu guten Gesprächen. Die Verantwortlichen hatten diesmal aus Vorsicht gleich vier Themen zusammengelegt, für fast jeden etwas, um zu diesem Neustart ein Aussteller- oder Besucherfiasko von vornherein auszuschließen.

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Konflikt

Wieder einmal Sachverständigenprüfung. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein kollegiales Gespräch, in dem man vom möglicherweise künftigen Kollegen insofern einen Eindruck bekommt, ob er diesem von ihm erhofften neuen Aufgabengebiet gewachsen sein würde. In dem Fall klappt es leider nicht. – Wieder einmal wird mir schmerzlich bewusst, dass uns ein entscheidender Ausbildungsschritt fehlt. Einer, der einem Anwärter Grundlegendes über das Handwerk des Sachverständigen vermitteln kann und eine solide Brücke bildet zum Übergang vom reinem Fachexperten zu einem gefestigten Sachverständigen.

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bild

Gutachtenserörterung, diesmal am Bezirksgericht. Eingangskontrolle, Masken am Gang, im Gerichtssaal aber Befreiung für alle, die geimpft sind. Der Beklagtenvertreter hat zwei Fragen gestellt, die ich schriftlich ausführlich beantworten konnte. Einige weitere Fragen des Gerichts und der Parteien lassen sich ebenfalls zur allgemeinen Zufriedenheit klären. Der Bauherr eines Wohnhauskomplexes hat den Installateur geklagt, weil es beim Betrieb der Haustechnik zu Schwierigkeiten gekommen ist. Beide Seiten schieben einander die Verantwortung dafür zu. Keiner ist bereit, einen Kompromiss einzugehen.

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