Sonnek

Fehler

„Zu den Auswirkungen der aktuellen …krise findet zurzeit in … eine Konferenz statt. Zur Frage, wie ernst die aktuelle Situation tatsächlich ist, wie sie sich auf unser Leben auswirken und welche Maßnahmen unverzüglich zu setzen wären, haben wir den Hauptredner, Herrn … in das Studio gebeten. Er arbeitet für die Organisation …, beschäftigt sich mit der Materie seit …  und wurde unlängst bekannt durch … “ So oder ähnlich könnte die Anmoderation eines Berichts in einer tagesaktuellen Sendung verlaufen. Die Botschaft hören wir an, vielleicht bleibt etwas davon hängen. Zu selten aber ist uns bewusst, wer hier spricht und warum.

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Energie

Diesen Ausdruck bekomme ich zurzeit täglich in der Regionalzeitung serviert, die eine Artikelserie gestartet hat mit dem Titel „Wege aus der Klimakrise“. Da wird vorgestellt, was Wissenschaft und Unternehmen tun, um die CO2-Emission zu vermindern. Und da gibt es ein Füllhorn von Ratschlägen, was und wie ich dazu beitragen kann. Alles löblich, fast alles verständlich, vieles zu unterstützen. Aber ich werde in all den Ausführungen des Blattes nicht schlau, worin denn nun für mich ganz konkret die Klimakrise bestehen soll, aus der ich hier den Weg gewiesen bekomme. Was ist gemeint mit „Klimakrise“?

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Adler

(Vorabdruck eines Artikels für die Zeitschrift TGA Ausgabe 9/21) Ein Gerichtssachverständiger aus dem HLKS-Fach hat naturgemäß hauptsächlich mit Anlagen zu tun, die nicht oder nur schlecht funktionieren. In Bezug auf Heizungsanlagen scheint zurzeit ein Schwerpunkt der Gerichtsfälle auf dem Bereich Wärmepumpen zu liegen. Absoluter Renner sind Wärmepumpenanlagen mit Wärmeabgabe über Radiatoren, wobei hier entsprechend dem Marktanteil zwar Anlagen mit Wärmepumpen der Bauart Luft-Wasser überwiegen, aber auch Erdreich-Anlagen mit Sole-Wasser in Sonden- oder Kollektorausführung vertreten sind.

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Bild

Mal wieder im Landesgericht unterwegs. Sommerzeit ist’s! Vor dem Eingang, wo sonst Anwälte mit ihren Klienten an die Hauswand gedrückt hektisch Worte wechseln, herrscht gähnende Leere. Rasch durch die Sicherheits-Schleuse – der Zerberus am Eingang brüllt mir noch nach: Maskeeee! Ach ja, hätte ich fast vergessen. Brauche ich ansonsten nicht einmal mehr im Gasthaus, bloß im Supermarkt, beim Arzt, in der Apotheke. Und eben jetzt im Gerichtsgebäude. Zumindest in den Gängen. Ich nehme den Lift nach oben, denn mit der Atembremse über die Treppe hochschnaufen ist eine Sportart, die mir nicht zusagt.

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P

Wie geht ein Sachverständiger vor, wenn er eine Stellungnahme zum Gutachten eines Gerichtssachverständigen verfassen soll? Eine der Parteien im Verfahren hat ihn darum gebeten. Wie zu erwarten naturgemäß die, für die das Gutachten nicht sehr vorteilhaft aussieht. Jetzt nimmt der Sachverständige mit dem Anwalt der Partei Kontakt auf und teilt ihm mit, dass er nach eingehendem Studium die Sachlage in den wesentlichen Streitpunkten durchschauen kann. Auch fände er im Gutachten einige Ansatzpunkte für kritische Fragen an den Gerichtssachverständigen, die dieser vor Gericht zu beantworten hätte.

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P

Fallweise nehmen Parteien oder deren Anwälte in Bezug auf ein Gerichtsverfahren Kontakt mit einem Sachverständigen auf. Das Ersuchen um ein Gespräch kann sowohl von der Kläger- als auch von der Gegenseite ausgehen. Konkreter Anlass ist ein Gutachten des Gerichtssachverständigen, dessen Aussage – vorsichtig gesagt – nicht ganz den Erwartungen oder Hoffnungen des oder der Anfragenden entspricht. Nun herrscht eine gewisse Ratlosigkeit darüber, wie denn nun im Verfahren weiter vorgegangen werden soll. Könnte der Sachverständige sich das Gutachten des Gerichtssachverständigen einmal ansehen und seine Meinung dazu sagen?

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Lernen

Techniker lieben Diagramme. Zumindest für Maschinenbauer gilt das. Ich behaupte, dass die Stimmung eines schlecht gelaunten Technikers rasch aufzuhellen beginnt, wenn man ihm eine x- und eine y-Achse zeichnet. Er wird dann ganz ruhig, freundlich und interessiert und wartet friedlich auf das, was jetzt kommt. – Der kleine Scherz sei erlaubt. – Ich will hier ein Diagramm vorstellen als Abschluss aller Überlegungen und Gedanken aus den letzten Blogbeiträgen, in denen es um Kompetenz und Selbstvertrauen ging. Es fasst alle unsere bisherigen Erkenntnisse in einer grafischen Darstellung zusammen.

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Stufen

In den letzten Beiträgen haben wir uns mit fachlicher Kompetenz von Sachverständigen beschäftigt und mit ihrer Bedeutung für das Selbstvertrauen. Wir haben gesehen, wie wichtig die richtige Selbsteinschätzung für das persönliche Fortkommen und den wirtschaftlichen Erfolg ist. Mit dem Dunning-Kruger-Effekt und dem Hochstapler-Syndrom haben wir zwei Fehlhaltungen kennengelernt, die Sachverständige unbedingt vermeiden müssen. Heute wollen wir uns mit den Kompetenzstufen auseinandersetzen, über die ein Sachverständiger auf dem Weg seiner Entwicklung zu einem reifen Experten aufsteigt.

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Gefahr

Diese Gefahren drohen nicht von irgendwo draußen und sie sind auch kein Grund, Panik zu entfachen. Das besorgen eh täglich, mit wechselnden Themen und bis zum Überdruss die üblichen Angstfabriken wie Medien, Politiker, NGOs und andere Alarmisten. Die leben schließlich von diesem Geschäftsmodell. Nein, hier reden wir ganz frei von Furcht davon, dass wir auf unserem Weg zum vollumfänglich kompetenten Sachverständigen auf zwei gefährliche Hindernisse stoßen können, die unsere besondere Aufmerksamkeit erfordern. Unser Fortkommen würde unnötigerweise erschwert oder gar behindert, wenn wir sie nicht beseitigen.

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Zitrone

Menschen, die sich über eine bestimmte Sache erste Kenntnisse verschafft haben, unterliegen mitunter der Gefahr krasser Selbstüberschätzung. Sie halten ihr Wissen und Können für so groß, dass sie vermeinen, von nun an jeden anderen belehren zu können. Ich weiß, wovon ich rede: Als Geschäftsführer eines Installationsunternehmens etwa habe ich mich jahrzehntelang immer wieder mit selbsternannten „Experten“ herumschlagen dürfen, die mir beizubringen versuchten, wie eine energieeffiziente Heizungsanlage auszusehen hat. Sie waren oft nur schwer auf den Boden der Realität zurückzuholen.

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