Sonnek

Wert

„Wie stellt man den Zeitwert von Maschinen fest?“ Diese Frage hatte soeben ein junger Kollege aufgeworfen. Ein Interessent hatte ihn gefragt, ob er in der Lage sei, die Produktionsanlagen eines stillgelegten Betriebs zu beurteilen und zu bewerten. „Was ist zu beachten, wie geht man dazu vor?“ Keine einfache Frage. Solche Schätzungen kommen einem altgedienten Maschinenbauer hin und wieder unter, aber jeder Fall ist anders. Dennoch war es ein Anlass, spontan und aus dem Stegreif eine Antwort zu versuchen. Interessehalber wurde diese gleich selber mitprotokolliert und ist nachstehend wiedergegeben.

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C

Als „Klimagas“ oder gar als „Klimakiller“ gebrandmarkt ist jenes Kohlendioxid, das in von Menschen verursachten Verbrennungsvorgängen entsteht. Der Weltklimarat verlangt dessen drastische Reduzierung. Aber wie kann das gelingen? Technikern ist bewusst, dass fast jeder Verbrennungsvorgang verbessert und der Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen gesenkt werden kann. Das wird aber für die angepeilten „Klimaziele“ nicht reichen. Welche Techniken für CO2-freie Energieerzeugung haben wir im Moment zur Verfügung? Welche technischen Entwicklungen sind zu erwarten? Versuch einer Bestandsaufnahme.

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Energie

Richard Feynman, Nobelpreisträger für Physik, hat den Ausspruch getan: „Ich habe lieber Fragen, die man nicht beantworten kann als Antworten, die man nicht hinterfragen darf.“ Im Hinblick auf den Klimawandel sind wir bereits so weit, dass man nicht fragen darf, wie groß den der menschliche Anteil des Klimawandels nun wirklich ist. Der Einfachheit halber erwecken Medien, Politiker und Vertreter von NGOs den Eindruck, dass der Klimawandel – der nach Angaben des Weltklimarats ja offenbar weltweit feststellbar ist – ausschließlich auf menschliches Wirken zurückzuführen ist. Wer Zweifel äußert, wird von dieser Gruppe zum Klimaleugner gestempelt.

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Kinderstube

20.09.2019

Frage

„Immer wieder ist mir bei der Beurteilung persönlicher Eigenschaften das Fehlen der Kinderstube aufgefallen. Der diesbezüglich nicht kleine Fehlerkatalog umfasst das Fehlen von Höflichkeit, Respekt, Disziplin und Demut sowie die persönliche Erscheinung. Gleichzeitig sind mir gefährliche Verhaltensweisen wie Eitelkeit, Überheblichkeit, Respektlosigkeit und das Fehlen jeglicher Selbstkritik aufgefallen. Ich habe auch mit solchen Schwächen bei Führungsmitarbeitern zu tun gehabt. Sie kommen auf allen Ebenen des Unternehmens von der Feldebene bis zum höchsten Führungskollegium vor.“

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Exzellentes Dienen

13.09.2019
Best

Wer seinen Urlaub in einem Mehrstern-Hotel irgendwo in Österreich verbracht hat, wird üblicherweise den erlebten Komfort und die vorzügliche Behandlung durch bestens geschultes Personal schätzen. Wenn dieselbe Herberge noch dazu die von vornherein schon hohen Versprechungen an den Gast im Hinblick auf das zu erwartende Ambiente und das erhoffte Erlebnis deutlich übertrifft, bleibt neben Dankbarkeit auch ehrliche Anerkennung zurück. Diese beiden in der Erinnerung des Gastes verankerten Merkmale können dann ausschlaggebend sein einerseits für bleibende Treue und andererseits für beste Mundpropaganda.

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Hieb- und stichfest

06.09.2019
Konflikt

Der Museumsführer erklärte, der Begriffs leite sich daher, dass die glänzende Ritterrüstung vor ihm gegen Schwertangriffe „hiebfest“ gewesen sei. Und das selbst gegen solche Kaliber wie Bihänder, die mächtigen Schwerter, die ansonsten wegen ihres durchschlagenden Erfolgs auch „Gassenhauer“ genannt worden waren. Darüber hinaus habe man die Rüstung als „stichfest“ bezeichnet. Damit sei gemeint, selbst Morgensterne, diese kugelförmigen Dinger mit Stacheln, hätten dagegen nichts ausrichten können. Die Rüstung hat mich spontan an Gutachten erinnert: auch die müssen hieb- und stichfest sein.

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P

Sie sind Stammgast bei verschiedenen Gerichten. Sie sind in ihrer handwerklichen Arbeit gelinde gesagt unterklassig. Statt solider Lösungen  schaffen sie Probleme noch und noch. Von der Einhaltung technischer Regeln oder der Beachtung von Normen scheinen sie grundsätzlich befreit. Wenn Kunden reklamieren, reden sie sich lang und breit heraus oder scheinen nicht zu verstehen, bis Kunden entnervt das Handtuch werfen. Ihr Ruf bei Fachkollegen ist denkbar schlecht, was sie aber nicht im Geringsten zu berühren scheint. Seit Jahren ziehen sie eine installationstechnische Blutspur durchs Land, sind aber trotzdem felsenfest im Geschäft.

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Rahmen

Gespräche mit mehreren Berufseinsteigern oder -umsteigern, aber auch mit berufstätigen Bekannten in Führungspositionen landeten sehr oft bei einem Thema, das zwar für jeden zentral wichtig ist, aber sehr selten bewusst angesprochen, ja oft nicht einmal wahrgenommen wird: Was ist wirklich wichtig in meinem Leben, in welcher Reihenfolge stehen Beruf und Familie, welche Bedeutung haben Freizeit und Hobby? Wie sehen es die Partner in einer Ehe, sind sie beide auf Linie oder sind ihre Ansichten stark unterschiedlich oder gar gegensätzlich? Können diese Unterschiede Ursache von Spannungen sein? Gibt es eine ideale Reihenfolge?

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Energie

Wahlwerbende Politiker werden sich in den nächsten Wochen in Vorschlägen zur Klimarettung überbieten. Von Verzicht auf Fleischkonsum, Beschränkung von Autofahrten, Umstieg auf Wasserstoff, Solarstrom für Behörden, Einführung von CO2-Steuern etc. wird die Rede sein. Allesamt noble Anregungen, als Maßnahmen zur Klimaentlastung aber bedeutungslos. Warum? Weil wir Österreicher, Europäer und Bewohner entwickelter Länder endlich einer ernüchternden Tatsache ins Auge sehen müssen: selbst wenn die gesamte industrialisierte Welt morgen alle ihre menschgemachten Emissionen einstellt, ist das Weltklima nicht zu retten.

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Mission BOSSible

09.08.2019
Blitz

Warnen ist angesagt, wenn Auftraggeber sich etwas in den Kopf gesetzt haben, das nicht funktionieren kann oder nicht machbar ist. Das ist oft leichter gesagt als getan. Denn manche Kunden sind von ihren Vorstellungen in einer ihnen wichtigen Angelegenheit so sehr überzeugt, dass sie keinen Widerspruch zulassen. Gängiges Beispiel ist der Unternehmenspatriarch, der Boss, der oft auch noch Gründer ist und der in seiner Firma das alleinige Sagen hat. Seine Leuten wissen zwar um die Unmöglichkeit, die Idee ihres Chefs aber dulden sie hinhaltend, bis der sich eines Besseren besonnen oder sein Interesse verloren hat.

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