Sonnek

Team

Ein Sachverständiger hat sich ein oder mehrere Fachgebiete festgelegt, in denen er überdurchschnittliches Wissen besitzt und für die er landläufig bezeichnet als Experte gelten kann. In der täglichen Arbeit lassen sich tatsächliche Aufgaben – etwa Gutachtensaufträge – sehr oft nicht auf solche Fachgebiete eingrenzen. Vielfach sind sogar deutliche Überschneidungen gegeben. Solche Fälle müssen von entsprechend qualifizierten Sachverständigen gemeinsam und möglichst friktionsfrei bearbeitet werden. Wie Netzwerke helfen können, dass freiwillige oder zwangsläufige Kooperationen klaglos funktionieren.

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Hände

Wertsteigerung der Leistung von freiberuflichen Selbstständigen ist ein wenig beachtetes, aber äußerst spannendes Thema. Viel zu rasch werden Überlegungen dazu reduziert auf die bloße Erhöhung von Honoraren mittels Werbung und Public Relations. Das mögen zwar nette Ansätze sein, den eigenen Gewinn zu steigern, sie zielen aber in die falsche Richtung. Was wirklich zählt, ist die Erhöhung des tatsächlichen Werts der Leistung, der vom Kunden wahrgenommen und geschätzt werden kann. Und dazu braucht es etwas mehr und tiefere Überlegungen. Fortsetzung des Blogbeitrags „Wert entwickeln“.

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Naturgemäß ist ein Sachverständiger nicht nur in Streitfällen bei Gericht beschäftigt oder zur Begutachtung von Schadensfällen im Auftrag von Versicherungen, sondern wird fallweise von Privaten kontaktiert, die eine Heizungsanlage bauen oder erneuern wollen. Was bei den Anfragen auffällt ist, dass sich die meisten Hausherren oder Bauherren schwertun, zu brauchbaren und vor allem zu vergleichbaren Angeboten zu kommen. Es ist klar, dass ein Privater nicht gleich ein Planungsbüro beschäftigen wird, wenn es um einen Heizungsneu- oder -umbau geht. Deshalb sind hier 10 Ratschläge zusammengestellt, die das Vorhaben erleichtern sollen.

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Wert entwickeln

26.04.2019
Pfeil

Wie andere Freiberufler auch verrechnen selbstständig tätige Ingenieure und Sachverständige ihre Leistungen nach Zeitaufwand. In Gesprächen über dieses Thema fällt auf, dass viele Kollegen recht niedrige Stundentarife ansetzen. Richtsätze dafür finden sich zwar in Publikationen von Kammern, anderen Institutionen oder in Gesetzesbestimmungen. Solche Empfehlungen bilden aber erfahrungsgemäß keine ausreichende Orientierung für die Praxis. Überhaupt scheint ein hohes Maß an Unsicherheit darüber zu bestehen, wie der Wert der eigenen Leistung und damit die Höhe dieser Tarife festzulegen sind.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Freiberuflerzunft, Ihr schreibt zu wenig! Blogs zum Beispiel. Ihr beraubt Euch damit der Möglichkeit, mit allen an Euch und Eurer Tätigkeit Interessierten Beziehung aufzunehmen und Eure Gedanken mit ihnen zu teilen. Das ist aber auch für Euch persönlich sehr schade, da Ihr damit auf den größten Vorteil verzichtet, den Schreiben hat, nämlich seine Gedanken schärfen zu müssen, bevor man eine Aussage, eine Darlegung oder einen Sachverhalt zu Papier bringt. Was hindert Euch? Faulheit? Sicher nicht, sonst wäret Ihr keine Selbstständigen. Zeitmangel? Eine Frage der Prioritäten. Nichtkönnen? Gilt nicht …

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Blitz

Ein spontaner Urlaub ist etwas Wunderbares, besonders im Sommer. Da tut sich ein kostbares Freizeitfenster von zwei Tagen auf. Das junge Pärchen verstaut Kinder und Gepäck und ab geht’s gen Süden. Zwei Tage später ist man wieder zurück. Beim Auspacken kommt der freundliche Nachbar von gegenüber dazu. Er sei selber die Tage aus Bibione zurückgekommen, der Garten des Pärchens sei überschwemmt gewesen, Wasser habe aus dem Gartenschlauch gezischt, er habe das abgeglittene Strahlrohr wieder hinaufgekriegt und so das Wasser stoppen können. Auweia, man hat vor Abreise den Schlauch vergessen abzudrehen.

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Schlossportal

„Ich habe das Gefühl, dass wir hineingelegt worden sind. Konkret: Ich fürchte, wir haben für die Haustechnik-Installationen viel zu viel bezahlt, jedenfalls mehr, als gerechtfertigt gewesen wäre.“ Der oberste Boss der Hotelgruppe nahm unvermittelt den Blick von der spätbarocken Stuckdecke, kippte seinen Ledersessel nach vorn und setzte seine Ellbogen auf den Schreibtisch. „Können Sie das überprüfen? Wie schnell geht das? Wir haben Fristen … Sie bekommen jede denkbare Unterstützung.“ „Gegenfrage: Wie weit ist die Baustelle schon gediehen?“ „Baustelle? Das Haus ist in Vollbetrieb.“

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Checkliste

Genau diese Frage stellte ein hoffnungsfroher Berufseinsteiger ins Ziviltechnikerwesen: Soll ich mich eher als „Allrounder“ am Markt positionieren, also als Techniker, der auf keinen bestimmten Bereich seines sehr weit gesteckten Fachgebietes des Maschinenbaus festgelegt ist – oder als Spezialist in einem eng begrenzten Ausschnitt? Grundsätzlich erscheint eine allgemeingültige Antwort darauf nicht möglich, weil sie jeder für sich und aus der eigenen Situation heraus und unter Berücksichtigung der persönlichen Interessenslage beantworten muss. Aber als Entscheidungshilfe lassen sich ein paar Denkanstöße mitgeben.

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Konflikt

Wahrscheinlich jeder langjährig tätige Sachverständiger kennt Aufträge, die völlig unverfänglich beginnen und fast langweilige Routine versprechen, die dann aber durch unvorhersehbare Ereignisse oder überraschende Entwicklungen einen Verlauf nehmen, der ein Leben lang in Erinnerung bleibt. So auch dieser. In der Sache wollte das Gericht wissen, wie hoch der Wert einer Heizungs- und Sanitärinstallation anzusetzen sei im Nebengebäude auf der Liegenschaft in einem kleinen Ort irgendwo im malerisch-hügeligen Landstrich. Die Liegenschaft selbst befand sich zu gleichen Teilen im Eigentum von zwei Brüdern.

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Zukunft

Zwei Gründe hindern Kollegen auf gleichen oder ähnlichen Fachgebieten daran, mit anderen zusammenzuarbeiten: Zum einen die überragende Stellung im Wettbewerb, denn wer eine solche gegenüber Mitbewerbern aufweist, wird einer Kooperation wenig abgewinnen können. Das ist durchaus verständlich und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Was aber hält viele von jenen ab, die keinen solchen Vorteil besitzen und daher von Partnerschaften sehr viel profitieren könnten? Es mag die Hoffnung sein, sich alleine an die Spitze kämpfen zu können. Vielleicht liegt der Grund für die Blockade auch nur in einer falschen Denkweise.

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