Sonnek

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Des Öfteren haben wir in diesem Blog uns schon mit gutem Schreibstil befasst und auch Tipps von Fachleuten, Schriftstellern und Autoren von Fachliteratur weitergegeben. Das ist deshalb von Bedeutung, weil Gutachten schließlich für die Adressaten und Betroffenen, aber auch für den Sachverständigen selbst nicht zu unterschätzende Bedeutung haben und daher guten Stil verdienen. Heute geht es aber nicht um einen klaren Ausdruck oder leicht verständliche und präzise Sprachwahl, sondern darum, dass kein grammatikalischer, sprachlicher oder logischer Fehler unentdeckt bleibt. Ziel des Sachverständigen ist das Abliefern einer makellosen Arbeit.

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Konflikt

Wissen ist nicht vergleichbar mit einem Kuchenstück, das umso kleiner wird, je mehr wir mit anderen teilen. Im Gegensatz dazu wächst geteiltes Wissen. Vorausgesetzt natürlich, dass andere es nutzen und auch anwenden können. Es kann sich dann sich umso stärker weiterentwickeln, je mehr es erfahren und gebrauchen. Und nützliches Wissen gibt es zuhauf. Gerade Freiberufler, die schon lange „am Markt“ sind, wundern sich oft selber, was sie alles an Wissen bieten können, etwa dann, wenn sie von jüngeren um Rat gefragt werden. Apropos Markt: Sollen wir unser Wissen auch mit Konkurrenten – netter gesagt: Mitbewerbern – teilen?

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In der Stimme des Kollegen am Telefon schwangen sowohl Ärger als auch Resignation mit. Seine Aufgabe als Sachverständiger in einem Prozess vor einem Zivilgericht war längst beendet. Seit nun bald einem Jahr wartete er auf das Honorar für sein Gutachten. Da einigten sich die Streitparteien auf einen Vergleich, der prompt widerrufen wurde. Dann wurde wieder verhandelt. Dann kam der nächste Vergleichs­versuch, wieder ohne Resultat. Das Gericht vertröstete den Kollegen, es könne sich nur um wenige Wochen handeln, ja um Tage. Allein das Geld kam nicht. Dem Kollegen drohte der Geduldsfaden zu reißen.

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Frage

Eine beiläufige Antwort auf die Frage nach beruflicher Tätigkeit hat des Öfteren eine plötzliche Erhöhung der Aufmerksamkeit des Fragenden zur Folge. Der Grund ist einfach: Der Gesprächspartner hat ein Problem mit seiner Haustechnik zu lösen. Im konkreten wurde die Frage gestellt, wie im Zuge der Sanierung eines architektonisch schön gestalteten größeren Hauses aus den Fünfzigern an die Erneuerung der Wärmeerzeugung heranzugehen sei. Die Auskünfte der lokalen Installateure und der Energieberater hätten kein eindeutiges Bild ergeben, was am besten zu tun sei. Er selber habe aber ein paar Ideen dazu.

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Die Klage ist eingereicht, die Erwiderung ist erfolgt, das Gerichtsverfahren nimmt langsam Fahrt auf. Die Materie ist in jeder Hinsicht komplex. Der Sachverständige wird gebeten, bereits bei den ersten Einvernahmen der Parteien und Zeugen dabei zu sein. Es wird von ihm erwartet, dass er das Gericht bestmöglich darin unterstützt, das Verfahren von Anfang an effizient durchzuführen und Ordnung in die Problemlage zu bringen. Er bekommt den Gerichtsakt zugestellt und hat nun ausreichend Zeit, sich für seinen ersten Einsatz sehr gut vorzubereiten. Worauf hat der Sachverständige zu achten? Wie geht er vor?

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C

Wenn man Holz verbrennt – sei es als Stückholz, Hackschnitzel oder in Form von Pellets – werden wie bei jedem Brennstoff Verbrennungsgase freigesetzt. Die Emission von CO2 wird dabei nicht als Belastung der Atmosphäre gesehen, da sie ja zuvor schon durch das Wachstum des Baumes gebunden worden war. Deshalb schneidet die Verbrennung von Holz und anderer Biomasse als erneuerbare Energieform umweltbezogen sehr gut ab. Es erhebt sich die Frage, ob dieser Kreislauf-Mechanismus des CO2 als Konstante gesehen werden kann oder ob sich gegenüber früheren Zeiten Änderungen ergeben haben.

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Energie

China ist der größte Kohleverbraucher der Welt. Und das mit Abstand: China allein verbraucht mehr Kohle, als der Rest der Welt zusammen! Das ist allein schon eine kaum vorstellbare Tatsache, aber noch nicht alles: Allein in China sollen neue Kohlekraftwerke mit zusammen 70.000 Megawatt Leistung in Planung sein! In Indien etwa 50.000, aber auch in der nicht allzu weit von uns entfernten Türkei etwa 35.000. Mehr Kohle? Von allen gängigen konventionellen Brennstoffen hat Kohle doch die höchste Emission an CO2, bezogen auf die Endenergie. Wie soll da künftig der CO2-Gehalt der Luft zurückgehen?

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DI

Die Bewertung von Maschinen und Geräten ist wohl eine der grundlegenden Aufgaben, mit denen jeder Sachverständige früher oder später konfrontiert wird. In Ergänzung zum zuvor erschienenen Blogbeitrag „Der Wert von Maschinen“ ist anzumerken, dass – egal ob bei Gericht oder außerhalb – sehr oft Unklarheit oder Uneinigkeit darüber besteht, wie die verschiedenen Bezeichnungen wie Zeitwert, Rumpfwert, Restwert etc. tatsächlich zu verstehen sind und wie man sie rechnerisch ermittelt. Die folgenden Definitionen zur Wertermittlung mögen hierzu mehr Licht ins Dunkel bringen.

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Nase

Ein neues und elegant gestaltetes Mehrzweckgebäude beherbergte Zahnarztpraxen, Dentallabor und Kosmetiksalon sowie Büros mehrerer Unternehmen. Es war ein halbes Jahr in Betrieb, als eine dramatische Verschlechterung des bis dahin angenehmen Arbeitsklimas eintrat: Im Erdgeschoß machte sich der penetrante Geruch von Fäkalien bemerkbar, der sich in den folgenden Wochen über das gesamte Gebäude ausbreitete. Häufiges Lüften brachte nur kurzzeitige Entlastung, das ekelhafte Phänomen war nicht abzustellen. Als Verursacher des unerträglichen olfaktorischen Reizes geriet sofort das Hauskanalnetz unter Verdacht.

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Pfeil

„Es gibt doch genug Beratungsstellen für Jungunternehmer, warum dann dieses Thema hier?“ Lange Antwort: Erstens soll hier die Rede sein von Ingenieuren, also von Menschen aus einem Berufsfeld, das die Persönlichkeit sehr stark prägt. Zweitens sind sie in fachlicher Hinsicht meist „alte Hasen“, die viele Jahre Berufserfahrung haben. Und drittens handelt es sich um Personen, die ein weithin reguliertes Dienstverhältnis als Angestellte verlassen und in die herausfordernde Welt der Selbstständigkeit eintreten. So jemand ist mitunter recht dankbar für Hinweise, wie ein guter Start gelingen kann.

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