Sonnek

Bessere Honorare!

26.08.2016
Wert

„Wieviel verdienen Sie? Wie hoch ist Ihr außergerichtliches Einkommen? Wie hoch Ihr tatsächlich lukrierter Stundentarif? Können Sie den nachweisen?“ – Das sind ständig wiederkehrende Fragen, die bei Sachverständigentätigkeit vor Gericht gestellt werden. Anders etwa als Rechtsanwälte können sich viele hochqualifizierte Freiberufler – Ziviltechniker gehören dazu – nicht auf institutionell oder gesetzlich geregelte Tarife berufen. Tatsache ist, dass sie sich sehr oft schwertun, die genannten Fragen rasch und fundiert zu beantworten. Dazu einige im wahrsten Sinne des Wortes wertvolle Überlegungen.

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GesundheitKnallharte Frage: Sind Sie sicher, dass Sie wirklich gesund sind? Ganzheitlich, wie man so sagt, also körperlich, seelisch, geistig? Naja, werden Sie vielleicht einwenden, erstens hat jeder so seine Wehwehchen und zweitens, bitte schön, was hat so eine Frage in einem Blog zu suchen, der sich hauptsächlich mit Sachverständigen, Freiberuflern, mit Technik und ähnlichem Zeugs beschäftigt. Kurze Antwort: Sehr viel, wenn nicht alles! Denn geistige Dienstleistungen kann auf Dauer nur jemand erfolgreich erbringen, der wirklich rundherum fit ist. Und welche Merkmale ein gesunder Mensch haben muss, lehrte schon Abraham Maslow …

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Gefahr

Sachverständige sind angehalten, ihre Arbeit mit höchster Objektivität zu erledigen. Subjektive Elemente – etwa persönliche Meinungen oder Neigungen – haben dabei keinen Platz. Aber Sachverständige sind wie alle anderen Menschen auch unbewussten Einflüssen und psychologischen Mechanismen ausgesetzt, die man kennen sollte. Nicht dazu, um auf dem „Klavier“ der Manipulation spielen zu können, sondern um sie zu durchschauen und sich davor zu schützen. Zum dafür nötigen Wissensvorsprung empfiehlt sich ein Blick in ein Stück Literatur, das nicht nur die Augen öffnet, sondern auch vergnüglich zu lesen ist.

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Wett

Die Begriffe „Dienen“ oder gar „Diener“ sind nicht positiv besetzt. „Dienstleistungen“ gehen aber durch, das klingt nicht emotional sondern sachlich, schließlich machen solche einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung unserer Gesellschaft aus und drücken ihr auch den Namen auf. Mit der Erwähnung der zuerst genannten Begriffe steigen aber Bilder aus der geschichtlichen Vergangenheit auf: Diener als unterwürfige und von Wohlwollen abhängige Befehlsempfänger höherer Gesellschaftsschichten. Auf die Gegenwart bezogen aber ein völlig falsches Bild, hat Dienen für sehr viele Dienstleister doch schlichtweg mit Führen zu tun.

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Frage

„Soll ich in meinem Gutachten auf die zweiundzwanzig Mängelpunkte aus dem Schriftsatz des Beklagten einzeln eingehen? Doch nicht wirklich, oder? Außerdem weiß ich nicht, ob die alle tatsächlich mit dem Gerichtsauftrag zusammenhängen …  was soll ich tun?“ Die Stimme des frischgebackenen Sachverständigen am Telefon klang ziemlich ratlos. Ein paar Gegenfragen brachten schließlich – hoffentlich für den Anrufer ausreichendes – Licht ins Dunkel. Zurück blieb wieder die Bestätigung der Tatsache, dass Fachwissen allein noch keinen richtigen Sachverständigen macht. Letzterer beherrscht eben auch den richtigen Umgang mit Unsicherheiten.

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Original

„Wir werden als Original geboren – leider sterben viele Menschen als Kopie!“ Der unbekannte Urheber dieses Zitats hat zweifellos recht. Denn außer dem Einfluss des familiären Umfelds ist es sehr oft der Gruppenzwang, der Menschen – gewollt oder ungewollt – in berufliche Bahnen lenkt, die logisch und nachahmenswert erscheinen, in Wahrheit aber Irrwege sein können. Die dann unabwendbaren Frustrationen enden nicht selten in den oft zitierten Burnouts. Was schon bei einem Unselbständigen unangenehme Folgen hat, wäre für Selbstständige und Freiberufler ein Desaster. Der Ausweg? Seien und bleiben Sie ein Original!

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Best

Es löst Freude aus, wenn man es mit Menschen zu tun bekommt, denen ein Wert wichtig ist, den man auch selbst vertritt. Ganz besonders dann, wenn dieser Wert nicht selbstverständlich ist. Die Rede ist von kompromissloser Bestleistung. Gemeint ist damit, dass ein freiberuflicher Dienstleister an sich selbst und seine Arbeit höchste Anforderungen stellt und keinen Platz lässt für irgendwelche Halbheiten oder Unzulänglichkeiten. Dass er bewusst danach strebt, seinen Kunden jenen höchstmöglichen Wert zu bieten, der keinen Vergleich zu scheuen braucht, ja vielmehr eine Klasse für sich darstellt.

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Technik und Recht

08.07.2016
TR

Jeder Sachverständige, der einen Sachverhalt zu beurteilen hat, wird sich in seiner Begründung auf mehr stützen müssen als auf einschlägige Erfahrungen aus seinem Berufsleben. Vielmehr wird er korrekt vorgehen und ausschließlich Grundlagen heranziehen, die fachlich hieb- und stichfest und vor allem objektivierbar sind. Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Suche nach der richtigen Begründung dann vonnöten, wenn sich zum selben Thema in relevanten Normen und geltenden Gesetzen unterschiedliche oder gar widersprüchliche Angaben finden. Was hat mehr Gewicht, was hat Priorität?

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Die Auskunftstreppe

17.06.2016
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Ein Sachverständiger aus einem technischen Fachgebiet muss sich regelmäßig Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen holen. Nicht jede Quelle aber ist gleich sicher oder zuverlässig. Das gilt insbesondere für Auskünfte über Produkte, über die man mehr wissen möchte, als in allgemein erhältlichen Katalogen oder Datenblättern aufgezeigt wird. Wenn etwa der gesamte Verlauf eines Verfahrens von bestimmten Erkenntnissen des Sachverständigen abhängt, muss er sich seiner Sache sicher sein. Wie aber wertet man die Glaubwürdigkeit von Informationen, etwa von Auskünften?

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Dämmung

Über das Thema Wärmedämmung ist an dieser Stelle schon oft geschrieben worden, auch unlängst wurde die Frage erörtert, wie weit etwa eine „Rundum“-Wärmedämmung überhaupt technisch sinnvoll sein kann, insbesondere auf südseitig ausgerichteten Wänden, zumal dann im Winter der Energieeintrag durch die Sonneneinstrahlung nicht genutzt werden kann. Heute geht es aber etwas anderes, Grundlegendes. Vermeidung von Wärmeverlusten heißt fast automatisch Aufbringen von konventionellen Wärmedämmstoffen, etwa aus Glas- oder Mineralwolle, je dicker, desto besser. Gibt es dazu denn keine Alternativen?

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