Sonnek

Die Auskunftstreppe

17.06.2016
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Ein Sachverständiger aus einem technischen Fachgebiet muss sich regelmäßig Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen holen. Nicht jede Quelle aber ist gleich sicher oder zuverlässig. Das gilt insbesondere für Auskünfte über Produkte, über die man mehr wissen möchte, als in allgemein erhältlichen Katalogen oder Datenblättern aufgezeigt wird. Wenn etwa der gesamte Verlauf eines Verfahrens von bestimmten Erkenntnissen des Sachverständigen abhängt, muss er sich seiner Sache sicher sein. Wie aber wertet man die Glaubwürdigkeit von Informationen, etwa von Auskünften?

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Dämmung

Über das Thema Wärmedämmung ist an dieser Stelle schon oft geschrieben worden, auch unlängst wurde die Frage erörtert, wie weit etwa eine „Rundum“-Wärmedämmung überhaupt technisch sinnvoll sein kann, insbesondere auf südseitig ausgerichteten Wänden, zumal dann im Winter der Energieeintrag durch die Sonneneinstrahlung nicht genutzt werden kann. Heute geht es aber etwas anderes, Grundlegendes. Vermeidung von Wärmeverlusten heißt fast automatisch Aufbringen von konventionellen Wärmedämmstoffen, etwa aus Glas- oder Mineralwolle, je dicker, desto besser. Gibt es dazu denn keine Alternativen?

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Es verwundert immer wieder, wie wenig Wert oft auf die Übergaben und Übernahmen von fertiggestellten Anlagen aus der Haustechnik gelegt wird. Zugegeben, es ist sicher spektakulärer und aufregender, etwa ein frisch erworbenes Fahrzeug zu übernehmen, bei der man sich freut und genau prüft, ob alles seine Ordnung hat. Aber bei einer fertiggestellten Heizungsanlage oder einer Sanitärinstallation? Ja, gerade bei der! Denn von einem Fahrzeug trennt man sich möglicherweise nach ein paar Jahren wieder, aber eine Heizungsanlage hat man vielleicht jahrzehntelang. Deshalb ist wichtig, dass sie makellos übernommen wird.

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Blitz

Nicht immer verläuft der Weg zum Gutachten auf geraden Pfaden. Manchmal sind Schwierigkeiten zu überwinden, die eine scheinbar einfach zu lösende Aufgabenstellung zu einem unerwarteten Hindernislauf werden lassen. Jeder schon länger tätige Sachverständige hat wahrscheinlich eine Sammlung davon. Ein besonderes Trainingsfeld dafür sind die örtlichen Befundaufnahmen. Hier braucht es oft ein besonderes Maß an Umsicht, Geduld und Gelassenheit, bis Sachverhalte erkundet werden können, ohne die eine Antwort auf die Fragen des Auftraggebers schlicht nicht möglich ist.

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Licht

Ein Sachverständiger muss seinen Wissensstand deutlich über dem Durchschnitt seiner Berufskollegen halten. Manche gehen über diesen Status noch hinaus: Sie halten ihr Wissen nicht nur aktuell, sondern entwickeln dieses und ihr Können nochmals weiter und werden damit zu herausragenden Experten für ein Fachgebiet. Diese Entwicklung wird meist dadurch angestoßen, dass man sich mit bestimmten Gegebenheiten auseinandersetzen will oder muss und sich mit bisherigen Erkenntnissen nicht zufrieden geben kann. Dann aber entsteht der Wunsch, diese Errungenschaften einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen.

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Wert

Ich weiß schon, dass der Umsatz nicht die entscheidende Größe für den finanziellen Unternehmenserfolg ist, sondern der Gewinn, also das, was nach Abzug aller Aufwendungen und Steuern letztlich übrigbleibt. Aber: Betriebliches Wachstum wird man nicht durch permanentes Kostensenken steigern können, sondern entweder durch Ausweitung oder durch Aufwertung der geschäftlichen Tätigkeit. Beide erhöhen den Umsatz, aber mit unterschiedlichen Konsequenzen. Der Ausweitung („more of the same“) stehen die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit entgegen. Soll die Lebensqualität nicht leiden, bleibt nur die Aufwertung.

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Q2

Brandaktuell wurde dieses Thema wieder durch das Erscheinen der neuen Qualitätsnorm für Sachverständige, von der vor kurzem an dieser Stelle die Rede war. Über Qualität wurde  immer schon viel gesprochen, aber die neue Norm gibt erstmals Anlass zu konkretem Umsetzen, nicht was die Qualifikation der Sachverständigen zum Zugang ihrer Tätigkeit betrifft, die ist hierzulande ohnehin geregelt, sondern in Bezug auf deren praktisches Handeln. Denn wenn man die Forderungen der Norm einhalten will, muss dieses Bemühen auch Eingang in die tägliche Arbeit finden. Dabei hilft das Konzept der Qualitätssicherheit.

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Heizkörper

Vor einiger Zeit haben wir uns mit dem Trend im Heizen befasst, dass Wärme in beheizte Räume bevorzugt durch Wärmestrahlung eingebracht werden soll anstatt durch Wärmeströmung, also Luftbewegung, die man auch als Konvektion bezeichnet. Was aber bedeutet das konkret für die verschiedenen Arten von Heizkörpern, die heute am Markt sind? Denn tatsächlich gibt es keinen reinen „Strahler“ oder „Konvektor“, sondern jeder Heizkörper gibt einen Teil der Wärme als Strahlung und einen Teil als Luftbewegung ab. Doch nicht jeder macht das auf die gleiche Weise, die Anteile können höchst unterschiedlich ausfallen.

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SV

Schon vor über einem Jahr wurde in diesem Blog auf eine kommende neue internationale Norm hingewiesen, die Anforderungen an die Qualität von Sachverständigenleistungen festlegt. Jetzt ist sie da! Erstmals existieren damit europaweit einheitliche Vorgaben, welche qualitativen Maßstäbe an die Erbringer, den Ablauf und das Ergebnis von Sachverständigenleistungen zu legen sind. Solche Forderungen sind notwendig, weil Sachverständige anspruchsvolle und verantwortungsvolle Dienstleistungen durchführen, die starke Auswirkungen und Einflüsse auf Personen und Institutionen haben können.

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Dämmung

Für Versuchszwecke war vor vielen Jahren ein Wohnzimmer um einen leichten Holzriegelbau erweitert worden. Die südöstlich orientierte Wand war mit transparenten Stegplatten verkleidet. Dahinter befanden sich teilweise flache Kollektoren mit Speichertanks und teilweise händisch bewegliche Dämmelemente, die man an sonnigen Wintertagen entfernen konnte. Gemessen an üblichen Standards war die Wand grottenschlecht – stellenweise fast gar nicht – gedämmt und zudem stellenweise undicht. Vor einigen Jahren wurde die Wand dann endlich mit „ordentlicher“ Wärmedämmung versehen. Mit unangenehmen Folgen.

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