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	<title>Sonnek &#187; Nachhaltigkeit</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Der Tanz ums CO2 (3. Teil) – Stromerzeugung</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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(IRS) – Es steht außer Zweifel, dass für große Teile der Energieverwendung in Europa ein Umstieg auf Elektrizität stattfindet. Zwei Beispiele: Erstens wird jeder Aufmerksame registrieren, dass  die Zahl von Elektrofahrzeugen im täglichen Straßenverkehr stark gewachsen ist, beschleunigt wohl auch durch Unsicherheit, wie sich Preis und Versorgung mit konventionellen Kraftstoffen entwickeln werden. Zweitens zeigt sich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-4700" title="CO2-3" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/CO2-3-150x150.PNG" alt="C" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Es steht außer Zweifel, dass für große Teile der Energieverwendung in Europa ein Umstieg auf Elektrizität stattfindet. Zwei Beispiele: Erstens wird jeder Aufmerksame registrieren, dass  die Zahl von Elektrofahrzeugen im täglichen Straßenverkehr stark gewachsen ist, beschleunigt wohl auch durch Unsicherheit, wie sich Preis und Versorgung mit konventionellen Kraftstoffen entwickeln werden. Zweitens zeigt sich auch in der Haustechnik zumindest bei gut isolierten Gebäuden mit PV-Anlagen und Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge die Tendenz, überhaupt weg von „alten“ Brennstoffen und hin zu Energieversorgung ausschließlich mit Strom zu kommen.</p>
<p><span id="more-11512"></span></p>
<p><strong>CO2-Emissionen in der Stromerzeugung</strong></p>
<p>Allein schon aufgrund der Tatsache, dass der Bedarf an elektrischem Strom steigt, wird – natürlich vor allem in Europa – mit scharfem Auge darauf geachtet, dass die Emissionsfaktoren für die Stromerzeugung möglichst niedrige Werten zeigen, und es wird mit vielerlei Mitteln versucht, diese Werte weiterhin zu senken. Naturgemäß wird für Strom aus Wasserkraft (wie Großteils in Österreich) fast kein CO2 frei, auch bei Kernkraft (wie in Frankreich vorwiegend) sehr wenig, wohingegen bei Kohlekraftwerken (wie etwa in Polen) viel davon anfällt. Die Europäische Umweltagentur hat unlängst Werte für die 27 Länder der Europäischen Union und für das Jahr 2024 bekanntgegeben,* die wir uns näher ansehen wollen.</p>
<p><strong>Emissionswerte für das Jahr 2024 für die Länder der Europäischen Union </strong></p>
<p>Die ausgewiesenen Werte sind in „gCO2e/kWh“ angegeben, das bedeutet „Gramm CO2 je Kilowattstunde erzeugter elektrischer Energie“ (Zu beachten ist, dass in diesen Emissionsangaben auch alle anderen „Treibhausgase“ mit berücksichtigt worden sind, man hat sie auf CO2-Basis umgerechnet):</p>
<p>Schweden: 6 – Finnland: 27 – Luxenburg: 35 – Frankreich: 36 – <strong>Österreich: 53</strong> – Slowakei: 59 – Litauen: 61 – Dänemark: 64 – Lettland: 75 – Portugal: 82 – Kroatien: 98 – Spanien: 125 – Ungarn: 127 – Belgien: 155 – <em>Median: 155</em> – Slowenien: 175 – Rumänien: 188 – <em>Mittelwert: 192</em> – Italien: 206 – Irland: 237 – Niederlande: 245 – Bulgarien: 248 – <strong>Deutschland: 291</strong> – Griechenland: 304 – Malta: 337 – Tschechien: 338 – Estland: 384 – Zypern: 561 – Polen: 566</p>
<p>Erwähnt seinen noch zwei Vergleiche dazu:</p>
<p>-         Dem genannten Bericht ist auch zu entnehmen, dass der Mittelwert für die EU im Jahr 1990 noch 500 gCO2e/kWh betragen hat, der für das Jahr 2024 auf 192 gCO2e/kWh gesunken ist</p>
<p>-          Der Wert für die VR China 2024 liegt hingegen bei 560 gCO2e/kWh**</p>
<p><strong>Anmerkung in Bezug auf Österreich</strong></p>
<p>Der fett gekennzeichnete niedrige Emissionswert für Österreich ist der begünstigten geografischen Lage des Landes und dem dadurch möglichen hohen Anteil an Wasserkraft als erneuerbarer Energie zu verdanken: Er liegt demnach bei etwa einem Drittel des europäischen Durchschnitts und bei knapp einem Viertel des Medians. Unter diesen Gegebenheiten erhebt sich die Frage: Warum buttert man überhaupt Förderungen in großflächige Solaranlagen, wenn man ohnehin weiß, dass derlei Anlagen nie einen akzeptablen Energy Return on Energy Invested (EROI, auch: Erntefaktor) liefern werden?*** Will Österreich denn innerhalb der EU noch zu irgend einer Art Musterschüler werden? Wozu?</p>
<p><strong>Anmerkungen in Bezug auf Deutschland</strong></p>
<p>Deutschland gilt als Musterland für die „Energiewende“, also den Ausstieg aus konventioneller Stromerzeugung in eine, die in erster Linie auf erneuerbare Quellen setzen will. Der in der Zusammenstellung ebenfalls fett gekennzeichnete Emissionswert für Deutschland liegt deutlich über dem europäischen Mittelwert. Einem Artikel der Online-Publikation KlimaNachrichten vom 16.07.2026 ist im Hinblick darauf zu entnehmen (Zitat <em>kursiv</em>): ****</p>
<p><em>Wo liegt also der Hase im Pfeffer, dass Deutschland trotz aller Investitionen so ein großer Treibhausgas-Produzent bei der Energieproduktion ist? Kapazitäten wurden ja aufgebaut: Insgesamt standen 78 GW an Windenergie und 124 GW an Photovoltaik (PV) an installierter Leistung zur Verfügung. Die Maximalproduktion an gesamtem Strom im Zeitraum betrug 79 GW, der Mittelwert lag bei 58 GW. Zumindest das Mittel war also nur mit Windkraft oder PV theoretisch leistbar. Theoretisch! Die mittlere Produktion von Energie aus Windkraft erreichte nur 15% der installierten Leistung, maximal wurden 52% erreicht, an „schlechten Windtagen“ nur um 0,3-0,4%. So viel Installation für so wenig Ertrag! Bei PV sieht es nicht besser aus, um die 15% im Mittel 53% als Top-Wert, nachts natürlich null. </em></p>
<p><em>Wenn diese „Erneuerbaren Energien“ (EE) nicht genug liefern, muss für die Versorgungssicherheit in Deutschland Kohle und Gas weiter hochgefahren werden. Das führte im Mittel zur Produktion von 13,5% der Gesamtleistung aus Gas, aus Kohle waren es 15%. Die Spitzenwerte: 25 bzw. 29 %. Hier zeigt sich das Problem des Verzichts auf Kernkraft, die Nutzung ist nach wie vor hierzulande gar verboten. Das beantwortet auch die Frage, warum Frankreich so viel weniger Treibhausgas in die Luft bläst: neben EE kommt da die Kernkraft (sie ist CO2-arm mit nur 5 g CO2/kWh) mit rund 67% zum Einsatz. </em></p>
<p><strong>Stößt die Nutzung von PV und Windkraft in Deutschland an ihre Grenzen?</strong></p>
<p>Deutschland sieht sich trotzdem nach wie vor als Vorzeigeland und Vorreiter der Nutzung von Fotovoltaik (PV) und Windkraft. Zurecht? Der pensionierte Allgemeinmediziner Dr. Stephan Kaula aus Bad Homburg in Deutschland hatte sich zuvor schon lange intensiv mit Einflüssen von Windkraftanlagen auf den menschlichen Organismus beschäftigt. In seinem Video „Energiewende, vom Ausbau zur Systemintegration“, das am 07.07.2026 auf YouTube erschienen ist*****, geht er nun einen Schritt weiter und sieht sich das gesamte  Energieversorgungssystem an, insbesondere die Integration von PV und Windkraft. Er baut seine Überlegungen auf offiziell verfügbaren Daten der deutschen Bundesnetzagentur (SMARD) auf, die sowohl die Entwicklung von 2015 bis 2025 wiedergeben, als auch eine Vorschau für den Ausbau bis 2030 enthalten.</p>
<p>Anhand von Häufigkeitsdiagrammen werden anschaulich die wachsenden Herausforderungen der Systemintegration, Stromüberschüsse und Residuallast (d. i. die verbleibende Last ohne PV und Windkraft) dargestellt. Dadurch sollen die technischen Herausforderungen der „Energiewende“ verdeutlicht werden. Die Daten für die Prognosen  basieren auf den Ausbauzielen der deutschen Bundesregierung. Es ist höchst empfehlenswert, sich dieses Video und die Darstellung der Situation 2015, 2017, 2019, 2021, 2023, 2025 und der Prognosen für 2017 und 2030 anzusehen.</p>
<p>Für jedes dieser Jahre werden Energiemengen in Terawattstunden (TWh) angegeben für Abregelung (Bundesnetzagentur), realisierte Wind+PV-Einspeisung, Nettoexporte in Negativpreisstunden, Inland bei Negativpreisen, Inland bei Positivpreisen. Jeder kann sich aus diesen Daten sein eigenes Bild machen.</p>
<p><strong>Großtechnischer Einsatz von Wind und PV &#8211; noch ein Zukunftsmodell?</strong></p>
<p>Faktum ist, dass mit zunehmendem Ausbau von Wind und PV die realisierte Wind+PV-Einspeisung und damit der zu positiven Preisen verwertbare Stromanteil gestiegen sind (no naa, war wohl zu erwarten), zugleich aber auch der Wert der Abregelung zugenommen hat. Für mich war interessant zu ermitteln, zu welchem Prozentsatz die gesamte zur Verfügung stehende Windenergie (also  realisierte Wind+PV-Einspeisung zuzüglich Abregelung!) tatsächlich (also im Inland zu Positivpreisen) verkauft werden konnte: Der Wert für 2015 belief sich auf 94%, der Wert für 2025 ist auf 83% gesunken. Geht man davon aus, dass die prognostizierten Ausbauschritte tatsächlich vollzogen werden, ist für 2027 ein Wert von 69% zu erwarten und für 2030 gar nur von 54%!</p>
<p>Vertraut man von den vorliegenden Werten, liegt der Hauptgrund dafür ganz offensichtlich darin, dass seit etwa 2021 der Wert für den zu positiven Preisen verkaufbaren Stromanteil seit etwa 2021 kaum mehr wesentlich gestiegen ist. Sollten die vorherigen Überlegungen richtig sein, stellt sich für Deutschland die Frage: Noch mehr PV und Wind – wofür? Jedenfalls dürften sich dadurch die CO2-Emissionen kaum verändern …</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>*) European Environment Agency, Greenhouse gas emission intensity of electricity generation in Europe, Published 10 Jul 2026 <a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/indicators/greenhouse-gas-emission-intensity-of-1">https://www.eea.europa.eu/en/analysis/indicators/greenhouse-gas-emission-intensity-of-1</a></p>
<p>**) Wert für China aus Google KI, Abfrage 23.07.2026</p>
<p>***) Siehe Blog-Beitrag vom 10.10.2025  <a href="https://www.sonnek.at/2025/10/10/elektrische-energiequellen-energieertrag-und-aufwand/">https://www.sonnek.at/2025/10/10/elektrische-energiequellen-energieertrag-und-aufwand/</a></p>
<p>****) KlimaNachrichten, Das Klimaproblem „Energiewende“, 16. Juli 2026  <a href="https://klimanachrichten.de/2026/07/16/das-klimaproblem-energiewende/">https://klimanachrichten.de/2026/07/16/das-klimaproblem-energiewende/</a></p>
<p>*****) Dr. Stephan Kaula, Energiewende: Vom Ausbau zur Systemintegration, 07. Juli 2026: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GVkDq13_Xjw">https://www.youtube.com/watch?v=GVkDq13_Xjw</a></p>
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		<title>50 Jahre Nutzung thermischer Solarenergie</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/05/16/50-jahre-nutzung-thermischer-solarenergie/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2025 05:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) Die erste der sogenannten Ölkrisen traf die Welt im Jahr 1973 völlig unvorbereitet. Diese Krise war – wenn ich mich recht erinnere – eine Folge des Jom-Kippur-Krieges zwischen Israel und arabischen Ländern. Öl schien knapp zu werden, der Ölpreis erklomm plötzlich bis dato unbekannte Höhen, auch die Treibstoff- und Heizölpreise stiegen kräftig. In Österreich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) Die erste der sogenannten Ölkrisen traf die Welt im Jahr 1973 völlig unvorbereitet. Diese Krise war – wenn ich mich recht erinnere – eine Folge des Jom-Kippur-Krieges zwischen Israel und arabischen Ländern. Öl schien knapp zu werden, der Ölpreis erklomm plötzlich bis dato unbekannte Höhen, auch die Treibstoff- und Heizölpreise stiegen kräftig. In Österreich hatten wir gleich darauf autofreie Sonntage zu beachten, in denen die Benützung privater Fahrzeuge verboten war. Wie ein Schock wurde den meisten Menschen die Abhängigkeit von Ölimporten aus der permanenten Krisenregion des Nahen Ostens bewusst.</p>
<p><span id="more-10736"></span></p>
<p><strong>Jetzt geht es uns endlich besser, da kommt diese Herausforderung …</strong></p>
<p>Man muss wissen, dass in den späten Sechziger- und frühen Siebziger-Jahren die Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit überwunden schien und es den Leuten materiell und emotional relativ gut ging: Viele Familien konnten sich ein neues Auto leisten, es wurde viel und oft großzügig gebaut. Bevorzugtes Mittel zur komfortablen Beheizung der der neuen oder renovierten Heimstatt war der Einbau einer neuen Ölfeuerung. Bis zu dieser Zeit des Ölschocks hatte man sich nicht sonderlich viel Gedanken um energiesparende Bauweisen gemacht, was allein schon wegen der bis dahin günstigen Energiekosten nicht nötig gewesen war.<em><br />
</em></p>
<p><strong>Wie verbraucht man weniger Heizöl, welche Alternativen gibt es?</strong></p>
<p>Sowohl Hauseigentümer als auch Politik und Wirtschaft begannen nach erheblicher Schrecksekunde mit der Suche nach Auswegen. Einerseits sollte allgemein der Öl-Konsum möglichst rasch verringert werden, andererseits stellte sich die Frage nach schnell greifbaren Energie-Alternativen. – Zurückblickend auf das eigene Unternehmen, das 1965 als Technisches Büro für Wärmetechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik gegründet worden war, bleibt festzuhalten, dass sich die 1970 erfolgte Erweiterung des Betriebes um ein Installationsunternehmen für Heizung, Lüftung und Sanitär vom sich auftuenden Umsatz her als Glücksgriff erwies.</p>
<p><strong>Die Mehrbrennstoff-Zentralheizungskessel als eine Antwort auf das teure Heizöl</strong></p>
<p>Mit der Ölkrise begann die „goldene Ära“ der Doppelbrand- oder Umstellbrand-Heizkessel, kombiniert mit Warmwasserbereitung. Jeder, der Platz dafür hatte, legte Wert darauf, zwischen Betrieb mit Festbrennstoff oder Heizöl wählen und bei Bedarf umstellen zu können. Damals wurde neben Holz auch noch sehr viel mit Kohle geheizt, seltener mit Koks. Wer diese Zeit bewusst erlebt hat, wird sich noch gut an die winterlichen Rauchfahnen aus den Einfamilienhäusern erinnern … Übrigens: Neben den heute noch am Markt befindlichen Großunternehmen mischte damals auch ein Zentralheizungskessel-Hersteller aus der Steiermark ganz kräftig mit: EHK – das Kürzel stand für Eduard Hopf Knittelfeld.</p>
<p><strong>Da war doch was mit Sonnenenergie …</strong></p>
<p>Im Jahr 1974 nach fertigem Studium und Eintritt in das elterliche Unternehmen kam sofort die Beschäftigung mit Solarthermie auf das Programm. Der Anstoß: Etliche Jahre zuvor stand in der Bibliothek des technisch interessierten Onkels Fritz eine Time-Life-Serie über Naturwissenschaften und Technik. Darin war auch das Foto eines Hauses aus den USA zu sehen, das bereits in den späten Fünfziger-Jahren mit thermischer Solarenergie beheizt worden war. Das war schon lange her – aber wo jetzt nach Unterlagen suchen? Naheliegenderweise in der Bibliothek der damaligen Technischen Hochschule Graz! Siehe da, nach mühsamer Recherche – zu dieser Zeit über Karteien und gänzlich ohne jegliche Computerunterstützung – ließen sich einige karge Hinweise zum Aufbau von thermischen Solarkollektoren finden.</p>
<p><strong>Wie baut man einen thermischen Solarkollektor?</strong></p>
<p>Gut, wenn man eine Werkstatt hat! Also los: In der Glaserei eines Anverwandten fand sich eine aus einem Bauvorhaben übriggebliebene Doppelglasscheibe in der Fläche von etwa einem dreiviertel Quadratmeter. Auf die Unterseite einer Platte aus Kupferblech wurde eine Kupferrohrschlange aufgelötet, die Oberseite bekam einen Anstrich aus schwarzem Mattlack. Ein flacher Kasten aus Holz wurde mit einer Einlage aus wärmedämmendem Material ausgestattet, darauf wurde die Kupferplatte befestigt, die Rohrleitungen führten durch den Kastenboden. Dann die Glasplatte mit kleinem Abstand auf die Kupferplatte, ein einfacher Stahlrahmen rundherum, ein orangefarbener Anstrich und fertig war der erste Solarkollektor!</p>
<p><strong>Das vorsichtige Herantasten an etwas Neues</strong></p>
<p>Der Kollektor wurde schließlich auf ein Gestell montiert, um ihn zu Versuchszwecken später auch dem Sonnenstand nachführen zu können. Der Außenanstrich war kaum trocken, wanderte an einem strahlenden Maitag des Jahres 1975 der aufgeständerte Kollektor knapp vor Mittag ins Freie vor das Firmengebäude. Über einen Gummischlauch, wie ihn die lokalen Bauern zum Abzapfen von Apfelmost verwenden, wurde der schräg in Richtung Sonne positionierte Kollektor über das untere Rohrende vorsichtig mit Wasser befüllt. Man wollte sehen, ob das in den technischen Beschreibungen dargestellte Prinzip überhaupt funktionierte und das Wasser sich vielleicht ein bisschen erwärmen würde. Dann ging es ab in die einstündige Mittagspause – damals nahm man sich für so etwas noch ausreichend Zeit!</p>
<p><strong>Die erste praktische Nutzung: Ein Glas Tee</strong></p>
<p>Totale Überraschung nach der Rückkehr: Der ganze Kollektor zitterte, denn das Wasser kochte wild und aus dem oberen Rohrende trat fauchend Dampf aus! Man konnte es kaum glauben … Vorsichtig wurde das saubere und kochende Wasser in einem Trinkglas aufgefangen, ein Teebeutel kam hinein. Der ersten praktischen Nutzung des ersten oststeirischen Solarkollektors stand somit nichts mehr im Wege – jeder der Anwesenden nahm einen vorsichtigen Schluck vom ersten solarthermisch hergestellten Tee! Von der historisch bedeutsamen Szenerie wurde natürlich ein Lichtbild aufgenommen, das bei Teilnehmern späterer Vorträge für reichlich Schmunzeln sorgen sollte.</p>
<p><strong>Der allmähliche Übergang in das Gewohnte</strong></p>
<p>Trotz positiver Presseberichte über die mögliche praktische Nutzung von Solarthermie und der Präsentation von tadellos funktionierenden Anlagen zur Warmwasserbereitung und Schwimmbadheizung dauerte es noch etliche Jahre, bis sich die Solarthermie durchzusetzen begann. Der Impuls der ersten Anlagen und viele Vorträge an Schulen, bei Messen und anderen Anlässen führte zu vielen Selbstbauinitiativen und auch dazu, dass in den Jahren danach die Oststeiermark zu einer Pioniergegend für die Solarthermie wurde. – Heute ist die Solarthermie keine Besonderheit mehr und eher ein Randthema, der Brennpunkt der Nutzung von Solarenergie liegt mittlerweile eindeutig in der Gewinnung von elektrischem Strom.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Statt CO2-Neutralität Europas Sicherheit finanzieren</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/03/28/statt-co2-neutralitat-europas-sicherheit-finanzieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 07:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, die CO2-Ziele aufzugeben, in Klimaforschung zu investieren und dadurch Mittel für militärische Aufrüstung zu gewinnen. Der Artikel ist nachstehend mit deepL übersetzt wiedergegeben, der Link zum Original ist am Ende angeführt. Hier also Bjorn Lomborg:</p>
<p><span id="more-10630"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa ist allein;</strong> die Weltordnung nach 1945 ist zusammengebrochen, und wir stehen &#8211; wie Sir Keir Starmer es ausdrückt &#8211; „an einem Scheideweg der Geschichte“. Eine groß angelegte Aufrüstung Europas ist jetzt unvermeidlich, aber die Kosten dafür erscheinen unerschwinglich.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die hyperaktive, isolationistische Politik von Präsident Trump ist</strong> nicht die einzige Herausforderung für den Kontinent. Die EU und das Vereinigte Königreich leiden unter einem blutarmen Wachstum von etwa 1 Prozent pro Kopf, was weit entfernt ist von der Ära der 1960er Jahre mit einem Wachstum von 4,5 Prozent, als sich die Wirtschaft in nur 16 Jahren verdoppelte.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Außerdem altert Europa,</strong> die Gesundheits- und Rentenkosten steigen, und die vorgeschlagene Lösung der Einwanderung stellt sowohl die Haushalte als auch den Zusammenhalt in Frage &#8211; und hat das Wachstum nicht erhöht. Die Innovation ist fast zum Stillstand gekommen, und die EU wird von China und den USA bei den Forschungsausgaben dramatisch übertroffen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Kosten, um wieder auf Kurs zu kommen, sind beträchtlich.</strong> Um wieder aufzurüsten, muss das Vereinigte Königreich seine Verteidigungsausgaben von 2,3 % des BIP mindestens verdoppeln oder sogar verdreifachen. Das bedeutet mindestens weitere 53 Milliarden Pfund pro Jahr. Gegenwärtig schlägt das Vereinigte Königreich lediglich vor, 0,2 % der Hilfsgelder an die Ärmsten der Welt weiterzuleiten. Experten bieten Lösungen an, die von der Kürzung von Sozialleistungen und Steuererhöhungen bis hin zur Aufnahme von Krediten und der Erhöhung des Einkommens reichen. Doch eine offensichtliche Reform, die das Wachstum ankurbeln und enorme Ressourcen freisetzen könnte, wird nicht erwähnt: eine Überarbeitung der Klimapolitik.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Angesichts der Verdreifachung der Strompreise</strong> ist es dringender denn je, sich von der CO2-Neutralität zu verabschieden. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Kosten für die Anschaffung von Solarzellen, Windturbinen, Übertragungsleitungen, Elektroautos und Ladegeräten auf 52 Milliarden Pfund. Dieser Betrag allein könnte die Verteidigungsausgaben des Vereinigten Königreichs verdoppeln. Natürlich werden die Klimaschützer entgegnen, dass Europa jetzt alles ist, was gegen eine unabwendbare Klimakatastrophe steht. Das ist Humbug. Der Klimawandel ist zwar ein vom Menschen verursachtes Problem, aber im Vergleich zu den unmittelbaren Herausforderungen Europas verblasst es zur Bedeutungslosigkeit.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa erlebt keine sich ständig verschlimmernden Klimaschäden.</strong> In der Tat haben sich die Katastrophenschäden in Europa seit 1995 halbiert, wenn man sie auf höhere Einkommen umrechnet. Bei Überschwemmungen sterben weniger Menschen, und in den letzten Jahrzehnten sind die finanziellen Verluste pro Jahr erheblich zurückgegangen“, so die Zeitschrift Nature. Das Gleiche gilt für Stürme. Außerdem haben die EU und das Vereinigte Königreich ihre Emissionen bereits stark gesenkt. Weitere Senkungen werden in den kommenden Jahrzehnten kaum Auswirkungen auf die Temperaturen haben. Führt man das UN-Klimamodell durch, bei dem die Emissionen der EU und des Vereinigten Königreichs auf Netto-Null sinken, so ist die Veränderung der globalen Temperatur in nächster Zeit gleich Null und bis zur Mitte des Jahrhunderts unmerklich 0,018 °C.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Für wesentlich geringere Kosten</strong> könnte das Vereinigte Königreich eine viel klügere Klimapolitik betreiben. Klimaökonomen wissen seit langem, dass die Lösung für den Klimawandel nicht in der Selbstaufopferung liegt, sondern in der Innovation: Wenn man den zukünftigen Preis für kohlenstoffarme Energie durch F&amp;E-Ausgaben senkt, um fossile Brennstoffe schließlich zu verdrängen, werden alle umsteigen: nicht nur die reichen, wohlmeinenden Europäer, sondern auch die Chinesen, Inder und Afrikaner.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa kann seine Netto-Null-Politik als zentralen Pfeiler beibehalten</strong>, was auf eine ruinöse Tugendhaftigkeit hinausläuft, während der Rest der Welt einsam und unverteidigt an ihm vorbeizieht. Oder das Vereinigte Königreich kann diese einzigartige Besessenheit beenden und eine intelligente Klimapolitik umsetzen, indem es 4,5 Milliarden Pfund für grüne Innovationen ausgibt, so dass weit über 45 Milliarden Pfund übrig bleiben, die anderswo besser ausgegeben werden könnten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dies hätte nicht nur eine viel bessere Chance, den Klimawandel zu beheben,</strong> sondern würde auch wertvolle Ressourcen freisetzen, um die Innovation voranzutreiben, die Verteidigung zu stärken und &#8211; durch wesentlich niedrigere Energiepreise &#8211; einen wachstumsstarken Kontinent wiederzubeleben, der sich den Herausforderungen der Zukunft wieder stellen kann.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Link zum Original-Artikel: https://www.telegraph.co.uk/news/2025/03/09/ditch-net-zero-to-fund-europes-long-term-safety/</p>
<p>Dazu ergänzend Bjorn Lomborg am 26.03.2025 auf X:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Ära der Klimahysterie geht rasch zu Ende </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Thema wird aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden, so wie es das Thema „Überbevölkerung“ getan hat. Der Mangel an Protesten gegen Trumps Maßnahmen im Energiebereich zeigt, wie wenig man sich jemals wirklich um die globale Erwärmung gekümmert hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dazu auch Roger Pielke auf X:</strong> Die „Klima-First“-Wähler sind ein winziger Teil der politischen Landschaft, auch wenn sie in den sozialen Medien, an den Universitäten und bis vor kurzem auch im globalen Finanzsektor viel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch nehmen. Sie haben viel Lärm gemacht, aber es gab anfangs nicht viele von ihnen. Das Klima ist für viele Menschen auf der Welt einfach nicht so wichtig. Die Leute werden sagen, dass es wichtig ist. Aber wenn man ihnen eine Liste mit 20 Themen vorlegt, kommt es regelmäßig erst auf Platz 17, 18 oder 19.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Und dazu auch Andy A. West auf X:</strong> „Der Klimakatastrophismus ist nachgewiesenermaßen* säkulare Religion. Unterschätzen Sie sie nicht! Sie basiert auf denselben Verhaltensweisen wie Faschismus und Kommunismus, ist also SEHR hartnäckig. Und wird sich wandeln. Die Politik des Vereinigten Königreichs und der EU wird immer noch von ihr beherrscht. Trumps Ablehnung ist der Anfang, nicht das Ende, ihrer Niederlage in den USA.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">*) Siehe das Buch „The Grip Of Culture“ Von Andy A. West</p>
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		<title>Großanlagen-Strom aus Wind und Sonne wirtschaftlich?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2024/11/15/grosanlagen-strom-aus-wind-und-sonne-wirtschaftlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 08:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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Österreich ist immer noch eine Insel der Seligen, zumindest was die Erzeugung von „Grünem Strom“ betrifft. Die günstige Topografie des Landes erlaubt weitreichende Nutzung von Wasserläufen und (Speicher-)Seen zur Stromerzeugung, und das schon seit über hundert Jahren. Ganz offensichtlich ist der Betrieb von Wasserkraftwerken wirtschaftlich möglich, hat er doch trotz dafür nötiger hoher Investitionskosten bisher [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-10355" title="Windrad" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Windrad-150x150.png" alt="Windrad" width="150" height="150" /></dt>
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<p>Österreich ist immer noch eine Insel der Seligen, zumindest was die Erzeugung von „Grünem Strom“ betrifft. Die günstige Topografie des Landes erlaubt weitreichende Nutzung von Wasserläufen und (Speicher-)Seen zur Stromerzeugung, und das schon seit über hundert Jahren. Ganz offensichtlich ist der Betrieb von Wasserkraftwerken wirtschaftlich möglich, hat er doch trotz dafür nötiger hoher Investitionskosten bisher Erzeugern ausreichende Gewinne beschert und Stromkonsumenten zumutbare Strompreise. Wie aber sieht es mit der Wirtschaftlichkeit von Strom aus Wind und Sonne aus?<span id="more-10340"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Aufgeschlüsselte Zahlen zur Erzeugung</strong></p>
<p>Die Zahlen für die Energiemengen aufgeschlüsselt nach den einzelnen Erzeugern sind allesamt überaus beeindruckend: Die Internetseite von „Statista“ weist für das Jahr 2022 folgende Werte aus: Strom aus Wasserkraftwerken 39 TWh (Terawattstunden), was einem Anteil von etwa 57% entspricht, aus Wärmekraftwerken 19 TWh oder etwa 27% und aus erneuerbaren Quellen (das sind Wind, Solar und Geothermie) 11 TWh oder etwa 16%. Getrennte Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu den einzelnen Energiearten werden wohl existieren, allerdings liegen mir solche nicht vor.</p>
<p><strong>Geringe Energiedichten und hoher Raumbedarf</strong></p>
<p>Für die Nutzung von Windenergie und Solarenergie zur Stromerzeugung ist zu beachten, dass diese Energiearten im Vergleich zu konventionellen Brennstoffen sehr geringe Energiedichte aufweisen. Das bedeutet im Vergleich etwa zu thermischen Kraftwerken, dass Großanlagen für Wind- und Sonnenstrom nicht nur wesentlich höheren Flächenbedarf benötigen, sondern auch entsprechend hohe Kosten aufwerfen und daher auf finanzielle Förderungen angewiesen sind. Förderungen wird es aber in bestimmtem Ausmaß auch für die anderen Energiearten geben.</p>
<p><strong>Offenlegung ist das Gebot der Stunde</strong></p>
<p>Ein Vergleich der volkswirtschaftlichen Belastungen bezogen auf erzeugte oder gelieferte Energiemengen wäre hochinteressant, vor allem wenn man zusätzlich auch noch die Kosten für die Umweltauswirkungen und den Abbau der Anlagen auswerfen könnte. Alle Strombezieher im Lande haben das Recht, über wirtschaftliche Kennzahlen informiert zu werden. Einseitige Darstellungen, die nur die Auswirkungen von CO2-Einsparungen und Einsparungen an konventionellen Energien zum Inhalt haben und wahre Kosten verschweigen, sind nicht Information, sondern Propaganda.</p>
<p><strong>Wo ist nur der Umweltschutz geblieben?</strong></p>
<p>Apropos: Bemerkenswert ist die Begeisterung für Wind- und Solar-Großanlagen nicht nur der grün angehauchten Politsphäre. Wer in der steirischen Alpenregion vor einem 180 m hohen „Mega-Windrad“ mit etwa 60 m Flügellänge steht, die den nächsten Berggipfel überragt und wer sich den massiven Betonsockel ansieht, auf dem die Anlage steht, sowie die Größe der nötigen Flächen und der großzügig neu angelegten Zufahrtsstraßen, wundert sich, wo der (grüne) Umweltschutz geblieben ist, der noch vor nicht allzu langer Zeit mit Entsetzen über den gravierenden Eingriff in die Bergwelt aufgeheult hätte …</p>
<p><strong>Mehr Solarnutzung im sonnenarmen Norden</strong></p>
<p>Eine Anmerkung zum Stellenwert der Nutzung von Solarenergie: Im Buch des amerikanischen Soziologen Andy A. West mit dem Titel „The Grip of Culture“ über die säkulare Religion des Klima-Katastrophismus findet sich auf Seite 255 der Hinweis,  dass es vor allem die von der Sonne weniger begünstigten Länder im Norden Europas sind, die Solarenergieanlagen bauen &#8211; hier vor allem Deutschland &#8211; und weniger die Länder im Süden, die sich im Bedarfsfall offensichtlich eher auf konventionelle Energien stützen …</p>
<p><strong>Zurück zur Wirtschaftlichkeit: Meldung aus Focus online vom 11.11.2024:</strong></p>
<p><em>Thyssenkrupp-Chef López rechnet mit deutscher Energiewende ab: Jeder Cent Steuergeld für Solar und Wind ist rausgeworfenes Geld &#8211; Thyssenkrupp-Chef Miguel López rechnet mit der deutschen Energiewende ab.</em></p>
<p><em>„Solar- und Wind-Energie werden in Deutschland nie wettbewerbsfähig sein“, sagte der Konzernchef dem FOCUS. „Wenn wir über wettbewerbsfähigen Grünstrom reden, kann eigentlich nur von Skandinavien oder der iberischen Halbinsel die Rede sein. Ich habe bislang noch keine Lösung gesehen, mit der in Mitteleuropa grüner Strom wettbewerbsfähig produziert werden kann. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich einen spanischen Pass habe.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Kosten für Grünstrom würden in Norwegen und Schweden immer geringer sein als in Deutschland, urteilt López: „Dort gibt es schlicht mehr Wasser, mehr Wind und mehr Platz für Offshore-Windparks. Ich sehe nicht, wie grüne Energieerzeugung in der nötigen Größenordnung in Deutschland jemals zu wettbewerbsfähigen Preisen realisiert werden kann.“<br />
</em></p>
<p><em>Auf die Frage, ob sich Deutschland daher die Milliardensubventionen zum Aufbau von Solar- und Windanlagen sparen könne, wenn die eh keine Chance haben, antwortete er: „So sehe ich das. Mein Punkt ist ganz einfach, pure Mathematik: Wenn Sie die Kosten von grünem Strom in Schweden, Norwegen, auf der iberischen Halbinsel oder in den USA mit denen hierzulande vergleichen, und in die Zukunft projizieren, ist das Ergebnis immer dasselbe: Solar rechnet sich in Deutschland nicht und Windanlagen werden wir bei uns nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung haben.“</em><br />
&#8212;</p>
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		<title>Klimazukunft: Genug zu atmen, trinken und essen?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2023/04/07/klimazukunft-genug-zu-atmen-trinken-und-essen/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 16:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Wenn es um den Klimawandel geht, ist das Spiel mit existenziellen Ängsten mittlerweile fester Bestandteil der medialen Szene. Dazu kommt noch das hysterische Gehabe klebefreudiger Aktivisten, die uns das Bild eines knapp bevorstehenden Weltuntergangs vermitteln wollen. Was Wunder, wenn insbesondere junge Menschen von Klimaangst gebeutelt werden. Andere glauben das Gegenteil, halten den Klimawandel für Schwindel [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wenn es um den Klimawandel geht, ist das Spiel mit existenziellen Ängsten mittlerweile fester Bestandteil der medialen Szene. Dazu kommt noch das hysterische Gehabe klebefreudiger Aktivisten, die uns das Bild eines knapp bevorstehenden Weltuntergangs vermitteln wollen. Was Wunder, wenn insbesondere junge Menschen von Klimaangst gebeutelt werden. Andere glauben das Gegenteil, halten den Klimawandel für Schwindel und wollen von der Sache überhaupt nichts wissen. Was in dieser Situation zu fehlen scheint, sind nüchterne Stimmen, die sich auf Tatsachen stützen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Zum Glück gibt es solche!</p>
<p><span id="more-9229"></span></p>
<p>Wiederum greife ich zurück auf Vaclav Smil, den kanadischen Universitätsprofessor und auf sein Buch „How the World Really Works – A Scientist’s Guide to Our Past, Present and Future“. Smil hat eine wunderbare Gabe: Er versucht erst gar nicht, komplexe Sachverhalte bis ins letzte zu zergliedern und auf diese Weise verständlich zu machen. Er ist sich der Tatsache bewusst, dass dem Leser der dafür erforderliche Zeitaufwand und auch die nötige Aufmerksamkeit fehlen würden. Also geht er die Sache von einer anderen Seite an. Er sucht nach Antworten auf einige für unsere Existenz entscheidende Fragen, mit denen sich jeder denkende Mensch auseinandersetzen müsste, anstatt sich vorschnell in Ängste treiben zu lassen.</p>
<p><strong>Werden die Grundbedürfnisse zu erfüllen sein?</strong></p>
<p>Im Kapitel, das sich mit der Umwelt befasst, geht er ausführlich auf die Erderwärmung ein und die Mechanismen, die auf unsere Lebenssphäre einwirken. Die sich daraus entwickelnden Änderungen führen Vaclav Smil ganz schlicht zum Nachdenken, ob zur Erfüllung unserer Grundbedürfnisse ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen werden. Sein Denken gipfelt in der entscheidenden Frage: Werden wir als Menschheit in der kommenden Zeit angesichts des Klimawandels noch genug Sauerstoff zum Atmen vorfinden, ausreichend Wasser zum Trinken haben und hinlänglich Nahrungsmittel herstellen können?</p>
<p><strong>Wird ausreichend Atemluft vorhanden sein?</strong></p>
<p>Durch die Verbrennung fossiler aber auch nachwachsender Energieträger steigt der Gehalt an CO2 in der Atmosphäre. Für das menschliche und tierische Leben von Bedeutung ist der Sauerstoffgehalt der Luft, der im Lauf der Erdzeitalter schwankte und der zurzeit bei 21 Prozent liegt. Ergibt sich die Frage: Wird genug Sauerstoff vorhanden sein, selbst dann, wenn alle für Menschen verfügbaren Brennstoffe aufgebraucht sind, selbst diejenigen, die man zurzeit mangels Zugänglichkeit noch gar nicht nutzen kann? Vaclav Smil gibt Entwarnung: Selbst in diesem extremen und äußerst unwahrscheinlichen Fall wird sich der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre bloß um 0,25 Prozent vermindern, was keinerlei Auswirkungen auf irdisches Leben hätte.</p>
<p><strong>Werden wir genug Trinkwasser haben?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Sauerstoff müssen wir die Lage um die Versorgung mit Gebrauchs- und Trinkwasser sehr ernst nehmen. Vor allem deshalb, weil wegen der wachsenden Erdbevölkerung der Pro-Kopf-Anteil verfügbarer Wasserreserven sinkt. Zwar werden wasserreiche Flüsse unter dem Klimawandel nicht leiden, etwa Mississippi, Donau und Ganges, im Gegensatz dazu aber sehr wohl das Tigris-Euphrat-Gebiet oder einzelne Flüsse Chinas. Dabei gibt es positive Ansätze. So hat etwa der Pro-Kopf-Verbrauch in den USA in den letzten Jahrzehnten abgenommen, trotz Bevölkerungswachstum und gesteigerter Wirtschaftsleistung. Andernorts wird Meerwasser genutzt, mittlerweile über 18.000 Entsalzungsanlagen. Unklar bleibt die Lage in der Landwirtschaft, die überwiegend auf Niederschläge angewiesen ist. Wird hier der Klimawandel Änderungen bringen?</p>
<p><strong>Wird genug zum Essen da sein?</strong></p>
<p>Die Erwärmung der Erdatmosphäre wird den Wasserkreislauf beschleunigen. Mehr CO2 in der Luft bewirkt, dass Pflanzen weniger Wasser benötigen. Das wird für das Pflanzenwachstum in trockenen Regionen ein Vorteil sein. Weizen und Reis profitieren von mehr Feuchtigkeit, für Mais und Zuckerrohr gilt das weniger. Die Methanabgabe aus der Tierzucht könne durch einen Umstieg von Rindfleisch auf Schweine, Geflügel und Milchprodukte verbessert werden. Die Ernährung von 10 Milliarden Menschen sei durchaus möglich, wenn man Landnutzung und Effizienz der Bewirtschaftung optimiere.</p>
<p><strong>Fazit und Konsequenzen</strong></p>
<p>Atemluft wird also keine Mangelware sein. Die Wasserversorgung könnte für manche Weltgegenden zum Problem werden und erfordert Aufmerksamkeit. Was die Nahrung für die Welt betrifft, wäre die Überproduktion in den entwickelten Ländern einzudämmen, außerdem hätten wir alle Möglichkeiten, um auch künftighin regionale Unterversorgungen auszugleichen. Gerade im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelproduktion weist Vaclav Smil noch darauf hin, dass ohne massiven Einsatz fossiler Energie die Ernährung der Welt nicht aufrechterhalten werden könne. Das werde sich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Unpopuläre Fakten</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2022/12/01/unpopulare-fakten/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 02:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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In manchen Gesprächen mit gewöhnlich gut informierten und mitten im Berufsleben stehenden Kollegen fällt mir auf, wie sehr sich in ihrem Denken Ansichten verfestigt haben, die nicht mehr angezweifelt werden dürfen. Meine nüchtern vorgebrachten gegenteiligen Argumente werden zwar angehört, aber sofort mit dem Hinweis gekontert, ich sei der Einzige, der so etwas behaupte. Es könnten [...]]]></description>
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<dl id="attachment_3063" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fragezeichen-21.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3063" title="Fragezeichen 2" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fragezeichen-21-150x150.jpg" alt="Frage" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In manchen Gesprächen mit gewöhnlich gut informierten und mitten im Berufsleben stehenden Kollegen fällt mir auf, wie sehr sich in ihrem Denken Ansichten verfestigt haben, die nicht mehr angezweifelt werden dürfen. Meine nüchtern vorgebrachten gegenteiligen Argumente werden zwar angehört, aber sofort mit dem Hinweis gekontert, ich sei der Einzige, der so etwas behaupte. Es könnten doch nicht alle anderen (gemeint wohl: die Medien) falsch liegen! Hinweisen auf wissenschaftlich belegte oder nicht belegte Anschauungen wird entgegnet, dass keinem Menschen zuzumuten sei, derlei wissen zu müssen.</p>
<p><span id="more-9016"></span>Womit die Kollegen zweifellos recht haben. Aber entlässt uns das aus unserer Verantwortung als Staatsbürger, der über Politik und Verwendung von Steuergeldern spätestens bei Wahlen mitentscheiden soll? – Konkreter Anlass der Diskussion war das Thema Klimawandel. Nun weiß ich auch nicht, ob und wie sehr der Klimawandel für a) von Menschen gemacht ist und b) uns Menschen gefährlich werden kann. Ich bin mir aber im Klaren, dass es dazu unterschiedliche Meinungen und wissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Geben muss, denn Wissenschaft ist nie abgeschlossen, auch wenn manche Aktivisten „Science is settled“ dauertrommeln. Auch die Massenmedien verbreiten weitgehend lediglich die vorherrschende Ansicht, das „Narrativ“, wie man heute sagt, und sie tun das fast gebetsmühlenartig. Deshalb nachstehend ein paar Einsprüche, und zwar &#8230;</p>
<p><strong>… zur Meinung, der Brennstoff Holz sei umweltfreundlicher als Öl oder Gas</strong></p>
<p>Die Biomasse solls richten. Neben Solar- und Windenergie ist in erster Linie Holz ein Hoffnungsträger, der uns helfen soll, Erdöl und Erdgas zu ersetzen, um die Umwelt zu schonen. Was in erster Linie bedeutet, dass CO2 eingespart werden muss. Jedoch zeigt eine einfache Nachrechnung (siehe <a href="https://www.sonnek.at/2020/07/24/fragen-zum-heizen-mit-holz/">hier</a>) die Tatsache auf, dass durch die Verbrennung von Holz je Kilowattstunde erzeugter Energie mehr CO2 entsteht, als durch die Verbrennung von Erdöl und Erdgas. Ist das egal, oder ist das CO2 aus Holzverbrennung irgendwie anders beschaffen? Nein, ist es nicht, es verweilt gemäß Wikipedia (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas">hier</a>) etwa 120 Jahre und damit genauso lange in der Luft wie das CO2 aus Gas- und Ölverbrennung.</p>
<p><strong>… zur Meinung, wir hätten eine „Klimakrise“ oder gar eine „Klimakatastrophe“</strong></p>
<p>Wir haben keine „Klimakrise“, keinen „Klimanotstand“ und auch keine „Klimakatastrophe“. Diese Ausdrücke haben sich die Medien angeeignet. Das behauptet niemand geringerer als der „Weltklimarat“, genauer gesagt das „Intergovernmental Panel on Climate Change“ in seinem aktuellen Sachstandsbericht „IPCC AR6 WGI“, der einen Umfang von knapp viertausend Seiten hat. Genaueres dazu habe ich in diesem Blog schon berichtet, man findet es <a href="https://www.sonnek.at/2021/09/10/was-bedeutet-%e2%80%9eklimakrise%e2%80%9c/">hier</a>. Meine Konsequenz aus dem Ganzen: Wer von „Klimakrise“ oder „Klimanotstand“ redet, ist nicht ernst zu nehmen. Egal, ob er oder sie aus Medien, aus der Politik oder aus der Wissenschaft stammen …</p>
<p><strong>… zur Meinung, der Glashauseffekt entstehe durch „gefangene“ Infrarotstrahlen</strong></p>
<p>Vereinfacht gesagt besteht die Lehre darin, dass Sonnenlicht ins Glashaus fällt, dieses Licht beim Auftreffen auf den Boden oder auf Pflanzen in Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen) umgewandelt wird, die dann nicht mehr durch das Glas nach außen dringen können und so den Innenraum erwärmen. Ich selbst habe das jahrelang in Vorträgen und Vorlesungen so erklärt. In Bezug auf den Klimawandel schreibt man dem CO2 in der Atmosphäre dieselbe Rolle zu, die das Glas für das Glashaus hat. Es gibt aber Gegenmeinungen. Schon im Jahre 1909 will ein Professor Robert W. Wood nachgewiesen haben, dass nicht die Infrarotstrahlen den Effekt verursachen, sondern die Tatsache, dass erwärmte Luft nicht konvektiv aus dem Glashaus entweichen kann. Die Experimente von Woods sind im Jahre 2011 vom mexikanischen Universitätsprofessor und Wissenschaftler Nasif S. Nahle wiederholt und bestätigt worden. Zöge man diese Ergebnisse für die Klimadiskussion heran, wäre auch eine Erderwärmung wegen Glashauseffekts durch CO2 nicht darstellbar und es würde damit die Begründung entfallen, CO2 sei für den Glashauseffekt verantwortlich.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Was tun gegen die Energiemisere?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2022/07/08/was-tun-gegen-die-energiemisere/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 09:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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In Sachen Energieversorgung sind die gegenwärtige Situation und die Ausblicke wenig erbaulich. Verbraucher sind zwar noch nicht geschockt, reiben sich aber die Augen angesichts der Preiskapriolen bei Treibstoffen, Heizmedien und Stromtarifen. Zurufe aus der Wirtschaft werden immer ungeduldiger und schärfer. Politiker erscheinen mir zurzeit völlig ratlos. Aus Technikersicht hoffe ich aber, dass – anders als [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In Sachen Energieversorgung sind die gegenwärtige Situation und die Ausblicke wenig erbaulich. Verbraucher sind zwar noch nicht geschockt, reiben sich aber die Augen angesichts der Preiskapriolen bei Treibstoffen, Heizmedien und Stromtarifen. Zurufe aus der Wirtschaft werden immer ungeduldiger und schärfer. Politiker erscheinen mir zurzeit völlig ratlos. Aus Technikersicht hoffe ich aber, dass – anders als in den letzten zwei pandemiedominierten Jahren &#8211; wenigstens zur Energiesituation eine offene Diskussion unterschiedlicher Lösungswege möglich ist und nicht wieder einseitige und mit Ideologien überfrachtete Propaganda alles niederwalzt.</p>
<p><span id="more-8728"></span></p>
<p>Hoffen können wir ja, dass zumindest Wissenschaftler und Techniker Auswege präsentieren und diskutieren werden, ohne dass sich gleich wieder eine von Medien und Politik angeführte Fraktion der „Besitzer der einzigen Wahrheit“ bildet, die gegen „Querdenker und Schwurbler“ zu Felde zieht. Und wir wollen auch hoffen, dass diesmal unterschiedliche und konträre Ansichten durchdacht und abgewogen werden und nicht abermals einseitige Information mittels steuermittelfinanzierter Propagandawalze breitflächig jegliches differenzierte und eigenständige Denken verdächtig macht.</p>
<p><strong>Vielzahl wichtiger Meinungen</strong></p>
<p>In der Wissenschaft kursiert zum Thema Energie eine Vielzahl von Meinungen, die von soliden Erkenntnissen getragen sind. Wissenschaftler und Techniker vom Fach, die etwas zu sagen haben, sind im Regelfall nicht laut genug, um wahrgenommen zu werden. Finden kann man sie nur selbst durch Recherchen im Netz, was allerdings entsprechendes Interesse und Zeitaufwand voraussetzt. In der Vergangenheit habe ich in diesem Blog mehrmals Stimmen zu Wort kommen lassen, die für Massenmedien wegen fehlenden Schlagzeilen-, Krawall- oder Skandalpotentials keine Chance haben, Gehör zu finden.</p>
<p><strong>Stromversorgung im Blickpunkt</strong></p>
<p>Heute soll das Thema Stromversorgung beleuchtet werden, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen und die Rolle der Sonnen- und Windenergie. Dazu seien einige der Schilderungen und Meinungen des Hochschulprofessors Alwin Burgholte aus Wilhelmshaven wiedergegeben, die dieser in einem Artikel vom Juni 2022 veröffentlicht hat.* Dazu sei angemerkt, dass sich der Autor zwar im konkreten Fall auf die Situation in Deutschland bezieht, auf die sogenannte „Energiewende“, dass aber seine Ausführungen auch für uns in Österreich interessant und von Bedeutung sind. Das auszugsweise Zitat ist <em>kursiv</em> wiedergegeben.</p>
<p><em>Eine gesicherte Stromversorgung ist weltweit die Voraussetzung für Gesundheit, Wohlstand und Arbeit. Ein Alltag ohne Strom ist nicht vorstellbar, würde enorme Kosten verursachen, und es würde viele Tote geben. Das Wichtigste der Stromversorgung ist die in jeder Sekunde gesicherte Leistung (in kW), die durch konventionelle Kern-, Kohle- und Erdgaskraftwerke bisher garantiert wird. Aufsummierte Energieerträge (in kWh) über Wochen, Monate oder ein ganzes Jahr sagen darüber nichts aus. </em></p>
<p><em>Regenerative Energieerzeuger sind Wasser- und Biogaskraftwerke, die Geothermie und vor allen Wind- und Solaranlagen, die alle nach EEG für 20 Jahre mit einer festen Einspeisevergütung gefördert werden und deren Leistung vorrangig im Netz aufgenommen werden muss. Wind- und Solaranlagen können aber nur wetterabhängig Energie erzeugen. Ohne Wind und Sonne ist keine Leistung verfügbar. Geringe und schwankende Wind- und Sonnenangebote müssen entsprechend durch Speicher oder geregelte Kraftwerke aufgestockt werden. <strong>Auch können Wind- und Solaranlagen kein eigenes 50 Hz-Netz aufbauen. Ca. 25 % bis 35 % der benötigten Leistung müssen konventionelle Kraftwerke als Mindestleistung liefern, unabhängig davon, wie groß das Leistungsangebot der regenerativen Anlagen ist. </strong></em></p>
<p>(…)</p>
<p><strong><em>Wie sollte man vorgehen?</em></strong><em></em></p>
<ul>
<li><em>Öffentliche Klarstellung und      gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse, die den wahren Sachverhalt      beschreiben, sollten in den Parlamenten, den Medien und in Interviews      gefordert und vorgestellt werden.</em></li>
<li><em>Auf kritische Zustände in den      Stromnetzen ist öffentlich hinzuweisen.</em></li>
<li><em>Gutachter und Berater      sollten nach ihrer fachlichen Qualifikation und nicht nach ihrer      ideologischen Einstellung gewählt werden.</em></li>
<li><em>Der erzeugte      „Überschussstrom“ darf nicht mehr abgenommen werden. Wind- und Solarparkbetreiber      sollten aus ihrem Überschussstrom Wasserstoff erzeugen, um daraus die      Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen zu erreichen.</em></li>
<li><em>Der Ausbau von Wind- und      Solaranlagen sollte nur in dem Maße erfolgen, wie auch Elektrolyseure und      Speicher zugebaut werden.</em></li>
<li><em>Um die Abhängigkeit von      russischem Erdgas zu reduzieren, dürfen keine weiteren Kern- und      Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Die abgeschalteten Kern- und      Kohlekraftwerke müssen teilweise wieder in Betrieb gehen.</em></li>
<li><em>Die Stromerzeugung mit      Gaskraftwerken sollte zunächst massiv reduziert werden und dafür in Kohle-      und Kernkraftwerken erfolgen, damit die Gasversorgung für die Chemische-,      Glas-, Papier- und Autoindustrie sowie für Nahrungs- und Konsumgüter      erhalten bleibt.</em></li>
<li><em>Diese Versorgung können nur      langfristige Importe von Erdgas und Wasserstoff auf Dauer sichern. Die      Politiker müssten auch ihre Entscheidungen verantworten und zur      Rechenschaft gezogen werden können.</em></li>
</ul>
<p>&#8212;</p>
<p>*) Link zum Artikel: <a href="https://kaltesonne.de/die-energiewende-kann-so-nicht-funktionieren-ein-strategiewechsel-ist-dringend-erforderlich/">https://kaltesonne.de/die-energiewende-kann-so-nicht-funktionieren-ein-strategiewechsel-ist-dringend-erforderlich/</a></p>
<p>&#8212;</p>
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		<item>
		<title>Eindrücke von der Smarter E Europe Restart 2021</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 07:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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Messezeit in München! Endlich wieder einmal eine richtige Veranstaltung, die nicht nur virtuell stattfinden konnte, sondern ganz echt wie in alten Zeiten. Die Veranstalter wurden auch nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es sich um eine „Präsenzmesse“ handelt. Eine mit Ständen, mit Produkten zum Angreifen, mit jeder Menge Besucher und vielen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_8245" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kondensatoren.png"><img class="size-thumbnail wp-image-8245" title="Kondensatoren" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kondensatoren-150x150.png" alt="Kond" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Messezeit in München! Endlich wieder einmal eine richtige Veranstaltung, die nicht nur virtuell stattfinden konnte, sondern ganz echt wie in alten Zeiten. Die Veranstalter wurden auch nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es sich um eine „Präsenzmesse“ handelt. Eine mit Ständen, mit Produkten zum Angreifen, mit jeder Menge Besucher und vielen Möglichkeiten zu guten Gesprächen. Die Verantwortlichen hatten diesmal aus Vorsicht gleich vier Themen zusammengelegt, für fast jeden etwas, um zu diesem Neustart ein Aussteller- oder Besucherfiasko von vornherein auszuschließen.</p>
<p><span id="more-8244"></span>Es ging bei dieser E Europe 2021 nicht nur um die Intersolar mit neuesten Entwicklungen in der Solartechnik, diesmal ausschließlich in Form von Photovoltaik, sondern auch um Elektromobilität, also um Ladeinfrastruktur und alles was dazugehört. Dazu kam das wichtige Thema elektrische Speichertechnik, zentral darin Batterien und Akkus in den verschiedensten Konfigurationen und letztlich das Thema Systemtechnik, gemeint ist die Verknüpfung aller möglichen Komponenten zu einem stimmigen Ganzen, das dem Nutzer das liefert, was er sich erwartet. Grund genug, sich ein Update zu holen von dort, wo zurzeit „die Musi spielt“, wie man vermutlich auch in Bayern so sagt.</p>
<p><strong>Motivation</strong></p>
<p>Ich hab‘ einen lieben Freund, den Alfred Lang, einen gestandenen Experten auf diesen Gebieten, der als Praktiker schon so ziemlich alles davon in irgendeiner Weise umgesetzt hat, und zwar in seinem eigenen Haus. Das wäre jetzt ein eigenes Thema, das wir hier nicht weiterverfolgen wollen, weil es eh schon in mehreren Fachzeitschriften vorgestellt worden ist. Alfred ist also zu den vorhin aufgezählten Themen bestens informiert. Zudem hat er die seltene Gabe, seine Gesprächspartner von seinen neuesten Ideen und Vorhaben auf Anhieb zu begeistern. So hat er es bisher immer wieder geschafft, mich zur Messe zu dirigieren, obwohl mein fachliches Kerngebiet etwas außerhalb der Messethemen liegt.</p>
<p><strong>Anmarsch</strong></p>
<p>Etwas außerhalb ist auch unser Quartier, außerhalb von München, wir wohnen in einem netten, kleinen, verkehrsmäßig sehr gut angebundenen und dennoch ruhig gelegenen Hotel, die freundschaftlichen Verbindungen von Alfred nach hierher machen es möglich (nochmals Dank an Uschi!). Die Bushaltestelle erreichen wir mit wenigen Schritten, in einigen Minuten sind wir am lokalen Bahnhof, mit der S-Bahn geht’s zum Hauptbahnhof München, dann mit der U-Bahn bis zum Messegelände. Alles sehr komfortabel und entspannt. Aber natürlich mit Maske. Ganz kurzer Weg noch zum Messeportal. Dann hat’s für mich am ersten Besuchstag allerdings nicht mehr so gemütlich ausgeschaut.</p>
<p><strong>Andrang</strong></p>
<p>Die Sache war nämlich die: Ich musste natürlich meinen 3G-Nachweis erbringen. Die von einem Aussteller bereitgestellten Eintrittsgutscheine für zwei Messetage konnte ich zuhause problemlos herunterladen. Dann hätte ich den elektronischen 3G-Nachweis hochladen sollen. Das ist daran gescheitert, dass einer meiner Vornamen auf den Eintrittskarten nicht vollständig mit dem auf dem 3G-Nachweis übereingestimmt hat. Sowas geht nicht, schon gar nicht in Deutschland. Also musste ich mich zu bereits auf eine 3G-Prüfung Wartenden anstellen: Sechs Reihen zu geschätzt jeweils hundert bis hundertfünfzig Personen, die offenbar das gleiche oder ein ähnliches Problem hatten, die meisten davon nicht deutschsprachig.</p>
<p><strong>Nachweis</strong></p>
<p>Meine Rettung naht nach etwa zwanzig Minuten in Form eines wendigen Offiziellen, der mich als der deutschen Sprache mächtig und vermutlich ob meines fortgeschrittenen Alters als irgendwie hilfsbedürftig identifiziert, mein Handy scannt, nickt und mich zum Durchlass bugsiert. Uff! Nächste Barriere, wieder warten. Aber dann: Mein Gutschein wird gescannt, eine Schranke öffnet sich und meine Eintrittskarte („Tag“ heißt diese Hundemarke, die man am Halsband trägt, sprich Tääg, wir sind hier auf einer internationalen Messe) wird gedruckt. Hurra, ich bin drin, die letzten hundert Meter in nur einer halben Stunde!</p>
<p><strong>Eintritt</strong></p>
<p>Alfred, bei dem natürlich schon im Vorfeld alles bestens geklappt hat, ist längst irgendwo unterwegs. Wir vereinbaren telefonisch einen Treffpunkt und beginnen wie sonst immer auch in der Halle, die am weitesten vom Eingang weg ist, denn dort ist die Drängerei am geringsten. Die Stimmung der Besucher scheint gut, auch die der Aussteller. Es sind nur wenige Hallen belegt, aber es ist wie immer hier alles perfekt organisiert, gekennzeichnet, übersichtlich, gut gestylt. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. – Das Sprachengewirr ist beachtlich, kein Wunder bei Besuchern aus 93 Ländern, wie später bekannt wurde. Es war daher auch verständlich, dass die Vorträge in drei der vier Konferenzarenen ausschließlich in Englisch gehalten wurden.</p>
<p><strong>Speichermedien</strong></p>
<p>Wir nahmen sehr viele Eindrücke mit von dem, was so läuft. Fachlich hatten wir uns vor allem von der elektrischen Speichertechnik Neues erhofft. Aber die Schau war diesbezüglich wenig ergiebig, denn zu den allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Dingern fand sich aus Sicht des Experten lediglich eine praktisch brauchbare Alternative: Wickel-Kondensatoren auf Graphen-Basis. Ein derartiges Speicherelement ist so groß wie zwei Männerfäuste und fasst dreißig Amperestunden bei 2,4 Volt. Stromspeicherung ganz ohne Chemie. Wird gefertigt natürlich in China und anderen asiatischen Ländern. Nachteil allerdings: Doppelt so schwer und doppelt so teuer wie herkömmliche Speichermedien.</p>
<p><strong>Gebäudeintegration</strong></p>
<p>Noch stärker als in bisherigen Messen ersichtlich waren die Bestrebungen verschiedenster Hersteller um Gebäudeintegration von PV-Moduln. Letztes Ziel scheint es zu sein, jedes halbwegs brauchbare Fleckchen an Dächern, Fassaden, aber auch an Fenstern und Türen, Carports, Flugdächern etc.  für die Energiegewinnung zu nutzen. Ernüchternd aber einige Kongressvorträge, die zeigten, dass die Gebäudeeinbindung in der Praxis vor allem in Mitteleuropa durch gesetzliche Vorschriften stark behindert wird. Einer der größten Anbieter, der weltweit erfolgreich tätig ist, zeigte auf, dass er allein schon wegen der rigorosen Vorschriften zum Brandschutz in Deutschland noch kein einziges Projekt realisieren konnte.</p>
<p><strong>Systemtechnik</strong></p>
<p>Mit der Fülle der verschiedensten Komponenten von Energieanlagen allein kann der praxisorientierte Anwender nicht viel anfangen. Gefragt sind Systeme, die erforderliche Bausteine zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen: PV-Module, Wechselrichter, Speichermanagement, Einbindung von Ladestationen, Power to Heat, Umschaltung Insel- zu Netzbetrieb, Lastmanagement, und, und, und … Der in solchen Sachen sehr anspruchsvolle Alfred fand unter ein paar Dutzend Anbietern lediglich drei, die seine komplexen Anforderungen zu erfüllen versprachen, eines aus der Schweiz, ein weiteres aus den Niederlanden und ein drittes aus Israel.</p>
<p><strong>Elektromobilität</strong></p>
<p>Last but not least die elektrische Fortbewegung. Eine ordentliche Menge an mehrheitlich luxuriösen Fahrzeugen. In meiner Sicht als Maschinenbauer allesamt viel zu schwer, viel zu groß, auch zu klobig und viel zu teuer. Das mag jetzt brutal klingen, aber bislang scheint mir wirklich nur Tesla einen neuen und zielführenden Weg zu gehen, der auch so etwas wie Leichtbau berücksichtigt. Alle anderen werden sich wohl was einfallen lassen müssen. Ein eigener Schwerpunkt: Autos mit Wasserstoffantrieb, von denen ich offen gesagt nicht weiß, was ich von ihnen halten soll. Einziger Lichtblick in anderer Hinsicht: Die wirklich saubere und formschöne Studie eines Supersportwagens unter dem geschichtsträchtigen Namen „Hispano-Suiza“, einer Luxusmarke aus der Zwischenkriegszeit des zwanzigsten Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Trotz der wenigen Neuerungen waren wir insgesamt mit den Ergebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen sehr zufrieden. Direkte Gespräche sind halt doch irgendwie ergiebiger als noch so gut orchestrierte Zoom-Meetings. Die Stimmung war positiv und hoffnungsvoll, das ganze Pandemie-Ding schien trotz Masken, Desinfektion, Abstand und was weiß ich noch irgendwie auf ein Nebengleis gedrängt. Und Alfred war glücklich, dass er seine tägliche Vorgabe von zehntausend Schritten quasi nebenbei locker überbieten konnte. Schlussfolgerung aus dem Ganzen? Auch nächstes Mal zur Smarter E Europe, so Gott will und es wieder heißt: Messezeit in München!</p>
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		<title>Gebäudesanierung mit Wärmepumpe</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2021/02/26/gebaudesanierung-mit-warmepumpe/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 11:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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Wärmepumpen sind eine tolle Sache. Es sind Maschinen, die vereinfacht gesagt Wärme aus der Umwelt auffangen und diese Wärme auf ein höheres Temperaturniveau bringen. Sie funktionieren wie ein Kühlschrank: Nur dass statt einem gekühlten Innenraum jetzt der Natur Wärme entzogen wird und statt des heißen Gitters an der Rückseite des Kühlschranks werden Heizflächen erwärmt. Wärmepumpen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_7668" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Gebäude.png"><img class="size-thumbnail wp-image-7668" title="Gebäude" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Gebäude-150x150.png" alt="Gebäude" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Wärmepumpen sind eine tolle Sache. Es sind Maschinen, die vereinfacht gesagt Wärme aus der Umwelt auffangen und diese Wärme auf ein höheres Temperaturniveau bringen. Sie funktionieren wie ein Kühlschrank: Nur dass statt einem gekühlten Innenraum jetzt der Natur Wärme entzogen wird und statt des heißen Gitters an der Rückseite des Kühlschranks werden Heizflächen erwärmt. Wärmepumpen sind mittlerweile bei Hausbesitzern sehr beliebt und haben dementsprechend beträchtliche Verbreitung erfahren. Aus der Sicht des Sachverständigen sollte man besonders bei Sanierungen aber einige Dinge beachten, will man Probleme vermeiden.</p>
<p><span id="more-7667"></span>Grundsätzlich läuft eine Wärmepumpe umso wirtschaftlicher, je geringer der „Temperaturhub“ ist, das ist der Unterschied zwischen der Temperatur der Wärmequelle draußen und der Temperatur, die für die Heizung oder Warmwasserbereitung im Haus erforderlich ist. Das bedeutet, dass auf die Heizung bezogen Niedertemperatursysteme – meist Fußboden- oder Wandheizungen – gegenüber Radiatorheizungen energietechnisch im Vorteil sind. Was aber nicht heißen soll, dass Radiatoren, Kompakt- oder Plattenheizkörper nicht geeignet wären. Aber hier muss man darauf achten, dass diese groß genug bemessen sind.</p>
<p><strong>Besondere Sorgfalt ist in Sanierungsfällen geboten.</strong></p>
<p>Zurzeit kommt es sehr häufig vor, dass heizölbefeuerte Zentralheizungskessel stillgelegt, abgebaut und durch Wärmepumpen ersetzt werden. Meist handelt es sich dabei um Außenluft-Wärmepumpen. Sehr oft ist der Heizungstausch die Folge einer Gebäudesanierung, in der zum Beispiel Fenster und Türen gegen moderne getauscht werden und das Gebäude einen Vollwärmeschutz bekommt. Dadurch sinkt die Heizlast des Gebäudes, was dazu führt, dass die Heizleistung der Wärmepumpe deutlich geringer ausfällt als die des alten Heizkessels.</p>
<p><strong>Diese Verminderung der Heizlast bringt einen weiteren Vorteil.</strong></p>
<p>Sie kommt der Charakteristik einer Wärmepumpe entgegen und zwar deshalb, weil – wenn die vorhandenen Heizflächen unverändert bestehen bleiben – die erforderlichen Vor- und Rücklauftemperaturen des Heizsystems sinken. Im Idealfall so weit, dass die im Vergleich zu einem Ölheizkessel niedrigeren Versorgungstemperaturen der Wärmepumpe leicht ausreichend sind, um das Gebäude in gewohntem Komfort zu beheizen. So kann zum Beispiel der Fall eintreten, dass der Ölkessel eine Vorlauftemperatur von 70°C bereitstellen musste, während jetzt nur mehr 50°C erforderlich sind, was für die Wärmepumpe gut machbar ist.</p>
<p><strong>Probleme können aber auftreten</strong>.</p>
<p>Etwa dann, wenn eine Wärmepumpe als Ersatz an die Stelle eines Öl-Zentralheizungskessels tritt, ansonsten aber nicht auf die Bedürfnisse und Eigenheiten der Wärmepumpe Rücksicht genommen wird. So hatte ich schon mehrmals den Fall, dass Radiatorheizungen mit den von der Wärmepumpe bereitgestellten Temperaturen nicht genügend Raumtemperatur zustande brachten. Entweder waren die Heizflächen zu klein, um die Normtemperatur von 20°C sicher zu erreichen oder aber der Installateur hatte zugesagt, die Wärmepumpe würden die gleich hohen Raumtemperaturen liefern wie die Ölheizung, so zum Beispiel 24°C im Wohnzimmer, was der Wärmepumpenbetrieb aber nicht schaffte. Derlei lässt sich nur durch sorgfältige Planung verhindern!</p>
<p><strong>Noch etwas ist im Sanierungsfall zu beachten.</strong></p>
<p>Öl-Zentralheizungskessel sind im Regelfall mehr als ausreichend dimensioniert und in Verbindung mit der große Energiedichte von Heizöl waren diese Kessel auch nach längeren Absenkphasen – etwa nach einem Winterurlaub – rasch wieder in der Lage, behagliche Raumtemperaturen zu liefern. Wärmepumpen hingegen werden in ihrer Leistung meist genau dimensioniert, sind von Haus aus eher träge im „Hochfahren“ und benötigen gegebenenfalls wesentlich länger. Auch die hydraulische Abstimmung ist wichtig, anders als Öl-Zentralheizungen benötigen Wärmepumpen oft einen Puffer- oder Lastausgleichsspeicher. Letzterer dient zur Erhöhung der Lebensdauer der Wärmepumpe, weil er hilft, deren zu häufiges Ein- und Ausschalten zu verhindern.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wärmepumpen sind in einer Zeit, in der viele von den Brennstoffen Heizöl oder Erdgas wegwollen, eine Alternative, die ihren Platz hat. Es gibt ein ausreichendes und gutes Angebot am Markt. Wichtig ist allerdings, dass mit Umsicht und Sorgfalt vorgegangen wird, wenn sie in Gebäudesanierungen eingesetzt werden. Neben der richtigen Auswahl der Systemlösung ist natürlich notwendig, dass ein Fachbetrieb des Vertrauens die Umbauarbeiten durchführt. Ziel ist immer eine Heizungsanlage, die möglichst wenig Energie verbraucht, aber zugleich unauffällig und störungsfrei ihren Dienst versieht.</p>
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		<title>Den Klimaaktivisten ins Stammbuch</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2020/09/29/den-klimaaktivisten-ins-stammbuch/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 10:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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Aus der Sicht eines Technikers ist die Diskussion um den Klimawandel mittlerweile ins Absurde abgeglitten. In vielen Teilen der Auseinandersetzung wähnt man sich bereits in einer säkularen Religion, in der zum Kampf gegen „Klimawandelleugner“ als Abweichler appelliert wird und in der weithin zur Buße in Form von allen Arten des Verzichts aufgerufen wird (keine Flugreisen, [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>Aus der Sicht eines Technikers ist die Diskussion um den Klimawandel mittlerweile ins Absurde abgeglitten. In vielen Teilen der Auseinandersetzung wähnt man sich bereits in einer säkularen Religion, in der zum Kampf gegen „Klimawandelleugner“ als Abweichler appelliert wird und in der weithin zur Buße in Form von allen Arten des Verzichts aufgerufen wird (keine Flugreisen, keine Autofahrten, kein Fleisch verzehren etc., etc.). Angesichts der aufgepeitschten Stimmung tut es der Technikerseele umso mehr wohl, dass in einzelnen Medien hin und wieder vernünftigen Stimmen Raum gegeben wird.</p>
<p><span id="more-7344"></span>So darf etwa in der Kleinen Zeitung vom 29.09.2020 der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch unter dem Titel &#8220;Wir brauchen keine Missionare&#8221; über seine Diskussion mit einer Klimaaktivistin berichten, die das Einwecken von nicht konsumiertem Gemüse als Klimaschutzmaßnahme propagierte. Auf die Frage, wie viele Emissionen dadurch vermieden werden würden, wusste sie natürlich keine Antwort. Sie stellte aber die Gegenfrage, welchen Rat man den Menschen geben sollte, die klimafreundlich leben wollen. Dazu meint der Autor (Zitate <em>kursiv</em>):</p>
<p><em>Damit war die Katze aus dem Sack: Es geht gar nicht um den Klimaschutz (also die Vorbereitungen von Minderung von Emissionen in der Gigatonnen-Klasse), sondern um die Nutzung der Angst vor der Klimakatastrophe, um den Lebensstil der Menschen zum vermeintlich Besseren zu wenden. Wenn von klimaschützenden Emissionsminderungen durch „den“ Einzelnen die Rede ist, dann wird selten gesagt, um welche Mengen es geht. Es bleibt beim vagen „viel“, was in Wirklichkeit meist „fast nichts“ bedeutet. </em></p>
<p>Das ist eine Stimme der Vernunft, die viel zu selten gehört wird. Es ist doch schade, wenn wir uns das Leben unnötig erschweren, indem wir Regeln aufstellen und die Einhaltung von Maßnahmen durchsetzen wollen, die uns als vermeintlich gute Taten dem angepeilten Ziel in keiner Weise näherbringen können. Hans von Storch führt dazu aus:</p>
<p><em>Also was tun? Zunächst den Klimawandel verstehen als Herausforderung, alle Netto-Emissionen bis 2050 überall auf der Welt zu beenden und durch negative Emissionen in der Größenordnung der derzeitigen positiven EU-Emissionen zu ersetzen. Dies ist der Kern des Pariser Ziels. Einzelaktionen besorgter Bürger helfen nicht, Anstrengungen einzelner Staaten wie Österreich eigentlich auch nicht.</em></p>
<p>Die nüchterne Aussage des mit der wirklichen Problematik ständig konfrontierten Klimaforschers endet mit einer Schlussfolgerung und einem besonders für Techniker wichtigen Appell:</p>
<p><em>Das heißt nicht Nichtstun, sondern den Altruismus der Bürger in wirksame Maßnahmen zu transformieren. Wie? Durch die Förderung technologisch klimaneutraler Innovationen hierzulande, die aufgrund wirtschaftlicher Attraktivität ihre klimatischen Vorzüge überall auf der Welt ausspielen. Dies sollte der aufgeklärte Bürger unterstützen durch Finanzierung, Erprobung und die Durchsetzung transparenter Wettbewerbsbedingungen. Darüber hinaus ist Sorge zu tragen, dass mit den lokalen Folgen des Klimawandels umgegangen wird.</em></p>
<p><em>Wir brauchen keine Missionare, die anderen vorschreiben wollen, was „gutes Leben“ ist, sondern vernünftige Ingenieure und Planer.</em></p>
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