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	<title>Sonnek &#187; Wärmespeicherung</title>
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		<title>Ein Mindeststandard der Haustechnik</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 15:14:46 +0000</pubDate>
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Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-659" title="IMG_5262" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262-150x150.jpg" alt="Heizungsverteiler" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute Werte im Energieausweis sicherzustellen. Daher nachstehend eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fakten.</p>
<p><span id="more-658"></span></p>
<p>Die OIB-Richtlinie 6 gibt zu den Referenzausstattungen unter anderem an:</p>
<p><strong>Wärmeabgabe- und Wärmeverteilsystem</strong></p>
<p>-	Die Systemtemperaturen bei Radiatorenheizung betragen 55/45°C, bei Bruttogeschoßflächen von mehr als 400 m² betragen sie 60/35°C.<br />
-	Bei Wärmepumpen ist generell Flächenheizung vorgesehen, deren Systemtemperaturen betragen 40/30°C, Einzelraumregelung sowie Regelgerät mit Optimierungsfunktion sind enthalten.<br />
-	Die Wärmedämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen weisen in unkonditionierten (nicht beheizten) und bei Steigleitungen in konditionierten Gebäudeabschnitten eine Dämmstärke von 3/3 des Rohrdurchmessers auf.<br />
-	Armaturen sind grundsätzlich gedämmt.<br />
-	Warmwasserverteilnetze in Gebäuden mit Bruttogeschoßflächen unter 400 m² weisen keine Zirkulationsleitung auf.</p>
<p><strong>Wärmespeicher- und Wärmebereitstellungssystem</strong></p>
<p>-	Warmwasser-Wärmespeicher sowie alle Arten von Raumheizungs-Wärmespeicherung weisen wärmegedämmte Anschlussteile auf.<br />
-	Bei wärmeerzeugungsanlagen mit fossilen Festbrennstoffen sind Pufferspeicher vorgesehen.<br />
-	Bei Biomasse-Wärmeerzeugern sind Lastausgleichspeicher berücksichtigt.<br />
-	Bei Verfeuerung von Gas und Öl sind modulierende Brennwertkessel vorgesehen.<br />
-	Auch Pelletskessel sind in modulierender Ausführung enthalten.<br />
-	Alle Arten von Wärmepumpenanlagen sind ohne raumheizungsseitigen Wärmespeicher ausgeführt.</p>
<p>Diese Referenzausstattungen stellen so etwas wie einen haustechnischen Mindeststandard dar, dessen Qualitätsmerkmale keinesfalls unterschritten werden sollen. Bei den meisten Vorgaben wird dieser Standard wohl eingehalten oder übertroffen, mit einer großen Ausnahme: Nach meiner Beobachtung entsprechen die tatsächlichen Dämmstandards an wärmeführenden Leitungen in Neubauten meist nicht den genannten Anforderungen.</p>
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		<title>10 Tipps zur Qualitätssicherung von Heizungsanlagen</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/05/09/10-tipps-zur-qualitatssicherung-von-heizungsanlagen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Zur Auswahl des richtigen Heizungssystems bei Neu- und Altbau und zur Erreichung möglichst guter Kennzahlen am Energieausweis hier 10 Tipps aus der Praxis,  in erster Linie gedacht für Bauherrn und Bauplaner. Es sind keine spektakulären Dinge, aber bei der optimalen Nutzung von Energie für Heizzwecke kommt es auf die Summe vieler kleiner Maßnahmen an.

Wärmeabgabe
 Erstens: [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_8097.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-372" title="IMG_8097" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_8097-150x150.jpg" alt="Holz" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Zur Auswahl des richtigen Heizungssystems bei Neu- und Altbau und zur Erreichung möglichst guter Kennzahlen am Energieausweis hier 10 Tipps aus der Praxis,  in erster Linie gedacht für Bauherrn und Bauplaner. Es sind keine spektakulären Dinge, aber bei der optimalen Nutzung von Energie für Heizzwecke kommt es auf die Summe vieler kleiner Maßnahmen an.</p>
<p><span id="more-193"></span></p>
<p><strong>Wärmeabgabe</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em> Erstens:</em></span> Heizflächen in Neubauten sollten als Niedertemperaturheizungen ausgelegt werden, Vorlauftemperaturen bei Fußbodenheizungen ca. 35°C, bei Radiatorenheizungen 45°C</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Zweitens:</span></em> Heizflächen in bestehenden Bauten sollten nach der Sanierung dahingehend untersucht werden, welche Vorlauftemperaturen sie benötigen. Dahinter steht die Frage, ob sie z. B. wesentlich niedriger sind als vorher, und ob eine Wärmepumpenheizung möglich ist.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Drittens:</span></em> Viele moderne Einfamilienhäuser weisen große Glasflächen auf. Es empfiehlt sich, Fußbodenheizungen mit stärker belegten Randzonen auszubilden. Gegebenenfalls sind Bodenkonvektoren sinnvoll, für die bei Fußbodenheizungen ein eigener Heizkreis mit höheren Vorlauftemperaturen  geschaffen werden muss.</p>
<p><strong>Wärmeverteilung</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Viertens:</span></em> Rohrleitungen müssen sorgfältig wärmegedämmt werden, in unbeheizten Räumen (z. B. Keller!) mir einer Dämmstärke, die mindestens 2/3 der Rohrdurchmesser entspricht.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Fünftens:</span></em> Heizungsverteiler im Heizraum, Pumpen, Armaturen sollten ebenfalls sorgfältig wärmegedämmt werden.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Sechstens:</span></em> Rohrleitungen in Schächten, Böden sind vor Verschließen sorgfältig auf richtige Wärmedämmung zu kontrollieren. In gebündelten Rohrtrassen ist darauf zu achten, dass Kaltwasserleitungen entweder ausreichend getrennt von Heizungsleitungen verlaufen oder ausreichend stark wärmegedämmt sind, um unerwünschte Erwärmung zu vermeiden (siehe dazu auch den Artikel „Darf ich Ihnen ein Glas warmes Wasser anbieten?“)</p>
<p><strong>Wärmespeicher</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Siebtens:</span></em> Wärmeführende Behälter sollten nicht nur sorgfältig und ausreichend stark wärmegedämmt sein, sondern die Wärmedämmung sollte auch richtig aufgebracht sein und Öffnungen (Kontrollöffnungen, Ausschnitte für Fühler) sollten sorgfältig verschlossen sein. Es darf keinesfalls zur Luftzirkulation durch Öffnungen oder lose Wärmedämmungen kommen.</p>
<p><strong>Wärmebereitstellung</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Achtens: </span></em>Wird keine Fernwärme verwendet, sollte der eingesetzte Brennstoff sollte eine möglichst hohe ökologische Qualität haben (siehe dazu den Artikel „Welcher Brennstoff ist der umweltfreundlichste?“)</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Neuntens:</span></em> Werden Erdgas oder Heizöl verwendet, sind Kessel mit Brennwertnutzung Stand der Technik, die auch noch die Kondensationswärme des Abgases nutzen.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Zehntens:</span></em> Für die Auswahl von Wärmepumpen gilt wegen der zu erwartenden Jahresarbeitszahlen in der Systemwahl  folgende Prioritätenreihung</p>
<ol>
<li>Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser),</li>
<li>Erdreich-Wasser-Wärmepumpe (Flachkollektor oder Tiefenbohrung)</li>
<li>Luft-Wasser-Wärmepumpe</li>
</ol>
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