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	<title>Sonnek &#187; Wärmedämmung</title>
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		<title>Vorsicht bei Aktengutachten!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jul 2019 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerichtsfälle]]></category>
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Überraschung im Gerichtssaal – die Darstellungen in den Akten sind zum großen Teil falsch! Wer hätte das gedacht? Da liegen Aussagen vor und ausführliche Privatgutachten, die detailliert einen Schaden beschreiben, den es derart gar nie gegeben hatte. Mit der Konsequenz, dass unbeteiligte Professionisten als Nebenintervenienten in das Verfahren hineingezogen worden waren, die mit der Sache [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_29281.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4493" title="IMG_2928" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_29281-150x150.jpg" alt="Doku" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Überraschung im Gerichtssaal – die Darstellungen in den Akten sind zum großen Teil falsch! Wer hätte das gedacht? Da liegen Aussagen vor und ausführliche Privatgutachten, die detailliert einen Schaden beschreiben, den es derart gar nie gegeben hatte. Mit der Konsequenz, dass unbeteiligte Professionisten als Nebenintervenienten in das Verfahren hineingezogen worden waren, die mit der Sache nichts zu tun hatten. Eine Versicherung hatte den schadensverursachenden Installateur im Regressweg geklagt. Der Sachverständige sollte ein Aktengutachten erstellen. Der Schaden im Wohnhaus war schon Jahre zuvor behoben worden.</p>
<p><span id="more-6189"></span></p>
<p>Sachverständige müssen zur korrekten Erledigung ihrer Aufgaben den relevanten Sachverhalt erfassen. Im Regelfall wird dieser persönlich festgestellt. Im vorliegenden Fall war dies nicht mehr möglich, gemäß Auftrag war deshalb auf den im Gerichtsakt geschilderten Gegebenheiten aufzubauen. Noch dazu waren keinerlei materielle Beweisstücke mehr vorhanden, die man hätte untersuchen können. Von den schadhaften Rohrstücken konnte man sich nur eine ungefähre Vorstellung machen, waren die im Akt vorhandenen Lichtbilder wegen ihrer schlechten Qualität doch wenig hilfreich.</p>
<p><strong>Versäumnisse?</strong></p>
<p>Das Gutachten ergab, dass die Verantwortung für den Schaden beim Installateur zu suchen sei. Dies wegen der Tatsache, dass für die betroffenen Heizungsleitungen in Boden- und Wandkonstruktionen ein nur bedingt geeigneter Rohrwerkstoff verwendet worden war. Der Rohrhersteller hatte in seinen Verlege-Richtlinien ausdrücklich vermerkt, dass bei solchem Einsatz der Rohre äußerst sorgfältige und lückenlose Maßnahmen zu Vermeidung von Korrosion zu treffen seien. Andernfalls sei auf die Verwendung des Werkstoffs zu verzichten. Der ausführende Professionist hatte diese Bedingungen offensichtlich missachtet.</p>
<p><strong>Unsicherheiten</strong></p>
<p>Der Installateur gab nicht klein bei. Er gestand ein, keinen direkten Korrosionsschutz aufgebracht zu haben – also weder Schutzanstrich noch Korrosionsschutzbänder. Stattdessen sei aber die verwendete Wärmedämmung wasserdicht ausgeführt worden, was gemäß Verlege-Richtlinien zulässige Maßnahme gegen Korrosion sei. Ein Lichtbild von der geöffneten Bodenkonstruktion ließ den Sachverständigen dies bezweifeln. Das Gericht lud den Experten der Haftpflichtversicherung vor, der den Schaden als erster zu Gesicht bekommen hatte. Von ihm erwartete man genaue Beschreibungen der vorgefundenen Situation.</p>
<p><strong>Überraschungen</strong></p>
<p>Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Von der ersten Befundaufnahme mit Freilegung des beschädigten Rohres existierte eine chronologisch gut aufbereitete Dokumentation. Es zeigte sich, dass erstens der Schaden nicht wie im Akt angegeben in dem durch ein Brandschott führenden geraden Rohrstück aufgetreten war, sondern an einem Bogenstück in der Fußbodenkonstruktion. Zudem ließen die Bilder erkennen, dass an der korrodierten Stelle nicht nur jeglicher direkte Korrosionsschutz gefehlt hatte, sondern auch die Wärmedämmung. Das Rohr war somit allen denkbaren Korrosionsangriffen ausgesetzt gewesen.</p>
<p><strong>Ergebnis, Urteil und Lehren daraus</strong></p>
<p>An den Schlussfolgerungen des Gutachtens änderte sich dadurch nichts, weder in technischer Hinsicht noch im Hinblick auf die Verantwortung des Installateurs, dessen Versäumnisse nun offenlagen. Sein Rechtsbeistand erkannte die geänderte Situation an, Richter und Parteien erörterten noch Details des zu erwartenden Anerkenntnisurteils. Was lernen Sachverständige daraus? Erstens: Es geht nichts über eigenen Ortsaugenschein. Zweitens: Muss der Befund auf fremden Wahrnehmungen aufbauen, sollten letztere im Interesse der Streitparteien umfassend, bis ins Detail dokumentiert und vollständig sein.</p>
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		<title>Nicht immer ist mehr Wärmedämmung auch besser</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2016 18:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
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Für Versuchszwecke war vor vielen Jahren ein Wohnzimmer um einen leichten Holzriegelbau erweitert worden. Die südöstlich orientierte Wand war mit transparenten Stegplatten verkleidet. Dahinter befanden sich teilweise flache Kollektoren mit Speichertanks und teilweise händisch bewegliche Dämmelemente, die man an sonnigen Wintertagen entfernen konnte. Gemessen an üblichen Standards war die Wand grottenschlecht – stellenweise fast gar [...]]]></description>
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<dl id="attachment_4102" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4102" title="Dämmung" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung-150x150.jpg" alt="Dämmung" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Für Versuchszwecke war vor vielen Jahren ein Wohnzimmer um einen leichten Holzriegelbau erweitert worden. Die südöstlich orientierte Wand war mit transparenten Stegplatten verkleidet. Dahinter befanden sich teilweise flache Kollektoren mit Speichertanks und teilweise händisch bewegliche Dämmelemente, die man an sonnigen Wintertagen entfernen konnte. Gemessen an üblichen Standards war die Wand grottenschlecht – stellenweise fast gar nicht – gedämmt und zudem stellenweise undicht. Vor einigen Jahren wurde die Wand dann endlich mit „ordentlicher“ Wärmedämmung versehen. Mit unangenehmen Folgen.</p>
<p><span id="more-4101"></span></p>
<p><strong>Bauphysikalisch mickriger Raum mit hohem Wohnwert</strong></p>
<p>Zweifelsohne war der ursprüngliche und aus thermischer Sicht mickrige Wandaufbau nicht auf der Höhe der Zeit, was bauphysikalische Anforderungen betrifft. Vermutlich waren die Wärmeverluste in der Nacht und an sonnenlosen Tagen recht hoch. Andererseits waren aber auch die solaren Gewinne beträchtlich und der Wandaufbau hatte durchaus seine Meriten: Sobald an einem Wintertag die Sonne schien oder wenigstens durchschimmerte, wurden die Dämmpaneele entfernt und das dadurch helle und warme Wohnzimmer war der bevorzugte Aufenthaltsort der Familie. Immer gemütlich, auch wegen der angenehm temperierten Fußbodenheizung in diesem Bereich.</p>
<p><strong>Bauphysikalisch korrekter Raum mit Behaglichkeitsverlust</strong></p>
<p>Umso bemerkenswerter war die Änderung der geschilderten Situation nach der erfolgten „Modernisierung“ und dem Einbau einer starken Wärmedämmung nach Stand der Technik in die Südwand. Das Wohnzimmer war plötzlich deutlich kälter als zuvor. Und es gab keine Möglichkeit zur Aufhellung im Wohnzimmer, wenn draußen die Sonne schien, denn die neue Wärmedämmung war ja wie halt üblich starr in die Wand eingebaut. Man musste sich eingestehen, dass das Wohnzimmer durch diese Starre und die subjektiv empfundene Kühle trotz Sonnenschein deutlich an Wohnqualität eingebüßt hat.</p>
<p><strong>Keine Energieeinsparung trotz besserer Wärmedämmung!</strong></p>
<p>Nach drei Wintern ist noch dazu eine gewisse Ernüchterung eingetreten, was die Sinnhaftigkeit der ganzen Verbesserungsmaßnahme betrifft. Denn auf den Energieverbrauch hat sich die Verstärkung der Wärmedämmung erstaunlicherweise nicht ausgewirkt, Einsparungen an Heizenergie waren nicht feststellbar. Vielleicht wurden die geringeren Wärmeverluste der neuen Wandkonstruktion durch die im Vergleich zur alten Wandkonstruktion verminderten Wärmegewinne egalisiert. Jedenfalls kann man angesichts dieser Ergebnisse nicht behaupten, dass das Anbringen von Wärmedämmungen immer und allen nützt, außer allen Herstellern natürlich.</p>
<p><strong>Einfach zum Nachdenken</strong></p>
<p>Aus der genannten Erfahrung heraus stellen sich generell folgende weiterführende Fragen: Ist das Dämmen von nach Süden ausgerichteten Wänden in Wohngebäuden überhaupt notwendig und sinnvoll? Spielen da bei möglicher Nutzung der Solarwärme nicht dynamische Effekte eine Rolle, die durch eine Wärmedämmschicht „abgeblockt“ werden? Vermindern oder verhindern diese südseitigen Dämmungen mögliche Einsparungen durch Wärmegewinne? Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen dazu?</p>
<p>Über Hinweise und Reaktionen würde ich mich sehr freuen!</p>
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		<title>Aus der SV-Praxis: Außenkorrosion an Leitungen</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/04/08/aus-der-sv-praxis-ausenkorrosion-an-leitungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 16:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Der Fortschritt der Technik hatte zur Folge, dass in der Haustechnik in den letzten Jahrzehnten eine Fülle von neuen Werkstoffen auf den Markt gekommen ist. Jeder hat naturgemäß seine Vor- und Nachteile und die Hersteller weisen in ihren technischen Datenblättern auf diese auch ausführlich hin. Leider werden solche Vorgaben oft zu wenig oder gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4087" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Rost.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4087" title="Rost" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Rost-150x150.jpg" alt="Rost" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Fortschritt der Technik hatte zur Folge, dass in der Haustechnik in den letzten Jahrzehnten eine Fülle von neuen Werkstoffen auf den Markt gekommen ist. Jeder hat naturgemäß seine Vor- und Nachteile und die Hersteller weisen in ihren technischen Datenblättern auf diese auch ausführlich hin. Leider werden solche Vorgaben oft zu wenig oder gar nicht beachtet. Ein wiederkehrendes Thema ist beispielsweise, dass in manchen Fällen zwar der Korrosionsvermeidung der Rohrinnenseite gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird, nicht jedoch der Korrosionsgefahr an der Außenseite von Rohrleitungen.</p>
<p><span id="more-4086"></span></p>
<p>Immer wiederkehrend sind Probleme mit Heizungs- oder auch Klima-Kaltwasserleitungen aus galvanisch verzinkten Stahlrohren, sogenannten C-Stahl-Rohren. Was bei deren Anwendung zu wenig beachtet wird ist, dass derlei Leitungen empfindlich sind gegen längerdauernde äußere Einwirkung von Feuchtigkeit. Ist letzteres der Fall, beginnt sich die sehr dünne Zinkschicht aufzulösen und legt damit den Stahl frei, der zu rosten beginnt, wodurch es in der Folge zu Lochbildung und damit zu Undichtheit kommen kann. In welchem Zusammenhang das geschehen kann, sei an Praxisbeispielen erläutert.</p>
<p><strong>Heizungsleitungen</strong></p>
<p><em>Fall 1: Feuchtigkeit durch Witterungseinflüsse während der Bauzeit</em></p>
<p>An einem eben fertiggestellten Bürogebäude kommt es zu massiven Rohrbrüchen in einem Bodenkanal. Das mit Korrosionsschutz versehene Heizungswasser tritt nahe der Außenwand aus und verunziert die nagelneue Fassade. Als Ursache kann festgestellt werden, dass es während der Errichtung des Gebäudes zu einer Zeit, als die Leitungen bereits verlegt waren, witterungsbedingt zu massivem Eintrag von Feuchte durch Regen oder Schnee in besagten Bodenkanal gekommen ist.</p>
<p>Trotz Trocknungsmaßnahmen war die Restfeuchte ausreichend, um im Laufe von ein bis zwei Jahren die Zinkschicht zu zerstören und ein massives Leck zu verursachen. Im Zuge der Suche nach diesem Leck wurden auch mehrere andere Stellen entdeckt, an denen bereits massive Korrosion bestand und sich weitere Undichtheiten abzeichneten. Das Installationsunternehmen, das sich noch in Gewährleistung befand, traf umgehend die einzig richtige Entscheidung: Sämtliche im Bodenkanal verlaufenden Leitungen wurden stillgelegt und für die Versorgung der betroffenen Heizkörper wurde ein neues – diesmal freiliegendes – Leitungsnetz installiert.</p>
<p>Anzumerken ist in diesem Fall, dass der Hersteller in seinen technischen Unterlagen genau davor gewarnt hat, dass an C-Stahl-Rohren durch Feuchtigkeitseintragung, bedingt etwa durch bauliche Gegebenheiten oder durch Lecks aus anderen wasserführenden Leitungen Korrosion auftreten könnte. Empfohlen wurde daher ausdrücklich, für derartige Fälle von entsprechenden Unsicherheiten andere, korrosionsunempfindliche Leitungswerkstoffe desselben Herstellers zu wählen.</p>
<p><em>Fall 2: Feuchtigkeit durch Leckagen aus anderen wasserführenden Leitungen</em></p>
<p>In einem Bürogebäude war es plötzlich zu Undichtheiten an den im Erdgeschoß-Fußboden verlegten Heizungsrohren gekommen. Durch Such- und Prüfbohrungen wurde festgestellt, dass die gesamte Bodenkonstruktion des nicht unterkellerten Bereichs auf mehreren hundert Quadratmetern durchfeuchtet war und demnach die Gefahr weiterer Rohrbrüche bestand. Als Ursache für die Feuchtigkeit konnte eruiert werden, dass wenige Monate zuvor das Abflussrohr einer Sanitärgruppe im Zuge von Umbauarbeiten angebohrt worden war. Das schadhafte Abflussrohr war zwar getauscht worden, jedoch hatte man nicht an die Austrocknung der Bodenkonstruktion gedacht.</p>
<p>Auch in diesem Fall musste die gesamte C-Stahl-Verrohrung im Boden stillgelegt werden und die Heizkörper waren wiederum über freiliegende Leitungen neu anzuschließen. Abschließend zu erwähnen ist, dass auch in diesem Fall die Empfehlungen und Warnhinweise des Herstellers vom Planer oder Installateur nicht berücksichtigt worden waren.</p>
<p><strong>Leitungen für Klima-Kaltwasser</strong></p>
<p><em>Fall 3: Feuchtigkeit durch undichte Kälteisolierung</em></p>
<p>Die Büros im Betriebsgebäude eines Unternehmens mit einer sehr hohen Dichte an Informationstechnologie wurden über Deckenlüfter gekühlt. Letztere waren an ein Klima-Kaltwassernetz angebunden, das zentral von einer Kältemaschine versorgt wurde. Im Zuge einer Erweiterung der Raumkühlung wurde an einer Stelle die Isolierung aufgeschnitten. Mit einer deutlich negativen Überraschung: Aus der Isolierung trat eine große Menge bräunlich gefärbten Wassers aus.</p>
<p>Was war geschehen? Klima-Kaltwasserleitungen müssen eine Isolierung aufweisen, die luftdicht sein muss, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden. Im gegenständlichen Fall war die Leitung zwar weitgehend luftdicht verklebt, an einigen Armaturen im Leitungsverlauf war jedoch der Zutritt von Luft möglich. Damit konnte auch Luftfeuchtigkeit in den Raum zwischen Dämmung und Rohrwand gelangen, mit der Folgewirkung, dass sich eine gehörige Menge Kondensat bildete, die wiederum die galvanische Verzinkung des Rohres ablöste und den Rohrwerkstoff großflächig korrodierte.</p>
<p>Glücklicherweise war es noch nicht zu einem Leck gekommen, dennoch musste das gesamte Rohrleitungsnetz gegen ein solches aus Kunststoff ausgetauscht werden. Hätte man auch hier rechtzeitig auf die Warnungen des Herstellers geachtet, hätten sich Planer, Installateur und der Eigentümer des Objekts eine Menge Ärger und Kosten erspart.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die genannten Schäden sind allesamt bedauerlich und im Nachhinein ist man natürlich immer klüger und hat leicht reden. Dennoch lässt sich aus den genannten Beispielen eine wichtige Erkenntnis ziehen: Selbst die neuesten und besten Techniken haben ihre Einsatzgrenzen und Hersteller weisen auf diese auch nachdrücklich hin. Ein erfolgreicher Einsatz in der Praxis setzt aber voraus, dass Planer und Installateure diese Grenzen auch gebührend zur Kenntnis nehmen und sorgfältig beachten.</p>
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		<item>
		<title>Aus der SV-Praxis: Stiefkind Wärmedämmung?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/12/13/aus-der-sv-praxis-stiefkind-warmedammung/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 07:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein in meinen Augen ständig wiederkehrendes Faktum ist das Fehlen von Wärmedämmung auf Heizungs- und Warmwasserleitungen bei Einfamilienhäusern. Dabei ist es – wie wohl jeder weiß – äußerst sinnvoll, Wärmeverluste zu vermeiden, besonders dort, wo Verlustwärme keinen Nutzen liefern kann, also etwa im Keller, besonders im Heizraum. Wird eine Heizungsanlage errichtet oder erneuert, ist leider [...]]]></description>
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<dl id="attachment_1778" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wärmedämmung.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1778" title="Wärmedämmung" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wärmedämmung-150x150.png" alt="Test" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Ein in meinen Augen ständig wiederkehrendes Faktum ist das Fehlen von Wärmedämmung auf Heizungs- und Warmwasserleitungen bei Einfamilienhäusern. Dabei ist es – wie wohl jeder weiß – äußerst sinnvoll, Wärmeverluste zu vermeiden, besonders dort, wo Verlustwärme keinen Nutzen liefern kann, also etwa im Keller, besonders im Heizraum. Wird eine Heizungsanlage errichtet oder erneuert, ist leider oft die Dämmung nicht mit im Auftrag und gerät dadurch vielfach in Vergessenheit.  Dabei ist ordnungsgemäße Wärmedämmung nicht nur wertvoll, sondern hat einen festen Platz in den Vorschriften der Baugesetze.</p>
<p><span id="more-1777"></span></p>
<p>Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang die Inhalte der OIB-Richtlinie 6 und der brandneuen ÖNORM H 5155. Beide technischen Richtlinien enthalten Angaben zur Ausführung von Dämmungen an Rohrleitungen.</p>
<p><strong>Bestimmungen der OIB-Richtlinie 6</strong></p>
<p>Seit einigen Jahren gibt es die OIB-Richtlinie 6, die für die Energieeffizienz von Gebäuden relevant ist und auch zentrale Bestimmungen zum Energieausweis enthält. Die Richtlinie wurde von den Bundesländern in das Baugesetz übernommen. Darin finden sich auch konkrete Angaben über die Ausführung von Wärmedämmungen von wärmeführenden Rohrleitungen der Gebäudetechnik. Für die Dämmstärke von Heizungs- und Warmwasserleitungen sieht diese Richtlinie z.B. folgende Regelungen vor:</p>
<p>Wärmedämmung in nicht beheizten Räumen: Zwei Drittel des Rohrdurchmessers</p>
<p>Wärmedämmung in beheizten Räumen: Ein Drittel des Rohrdurchmessers</p>
<p>Wärmedämmung für im Boden verlegte Leitungen: Mindestens 6 mm</p>
<p>Diese Werte sollten unbedingt eingehalten werden, nicht nur bei Neubauten, sondern auch in Sanierungen sollten die Wärmedämmungen auf diesen Stand gebracht werden.</p>
<p><strong>Inhalte der ÖNORM H 5155</strong></p>
<p>Die ÖNORM H 5155 mit der Bezeichnung „Wärmedämmung von Rohrleitungen und Komponenten von haustechnischen Anlagen“ geht vom Umfang der betroffenen Haustechnik über die Bestimmungen der OIB-Richtlinie noch weit hinaus und gibt umfassende Darstellungen von Dämmungen nach dem derzeitigen Stand der Technik. In dieser Norm sind Dämmmaterialien nach Art ihrer Verwendung und nach Lage der Leitung und auch im Hinblick auf ihre Dämmstärken genau dargelegt.</p>
<p>Die Norm befasst sich nicht nur mit Wärmedämmung für Heizungs- und Warmwasserleitungen, sondern auch mit der Dämmung und Isolierung von Leitungen von Kälteleitungen, von Kaltwasserleitungen und darüber hinaus auch mit der Dämmung von Luftleitungen (Lüftungskanälen).</p>
<p>Darüber hinaus sind Angaben enthalten über die Anforderungen an den Brandschutz und die Schalldämmung, aber auch für den Korrosionsschutz und die Vorbereitung von Leitungen für die Aufbringung der Dämmstoffe. Ein interessanter Aspekt der Norm ist der, dass der Korrosionsschutz von Leitungen – der vor der Dämmung aufzubringen ist – an neuralgischen Stellen der Anlagen alle drei bis fünf Jahre auf seine Wirksamkeit überprüft werden soll.</p>
<p>Für die Planungs- und Ausführungspraxis ist auch wertvoll, dass die Norm genau festlegt, dass der Mindestabstand zwischen gedämmten Rohrleitungen und von Rohrleitungen zu Bauteilen mindestens 100 mm betragen muss, womit sich viele Diskussionen im Zuge der Planung und Bauausführung erübrigen.</p>
<p><strong>Einbauteile nicht übersehen!</strong></p>
<p>Nicht vergessen werden darf, dass die Aufbringung der Wärmedämmung nicht nur für Rohrleitungen selbst wichtig ist, sondern dass nach derzeitigem Stand der Technik auch alle wärmeabgebenden Armaturen, Pumpengehäuse, Regelungsarmaturen, etc. mit einer Wärmedämmung zu versehen sind. Bereits die OIB-Richtlinie legt sehr hohe Gewichtung auf das Vorhandensein derartiger Wärmedämmungen, im Energieausweis werden solche Details in der Beurteilung der Energieeffizienz mitberücksichtigt.</p>
<p><strong>Wirtschaftlicher Nutzen und ökologischer Vorteil</strong></p>
<p>Letztlich ist zu bedenken, dass das Anbringen einer Wärmedämmung zwar Geld kostet, das sich aber in vernünftig kurzer Zeit für den Betreiber der Haustechnikanlage als Nutzen in Form geringerer Heizkosten wieder einspielt. Zusätzlich wird unnötigem Energieverlust Einhalt geboten und damit ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz geleistet.</p>
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		<title>Ein Mindeststandard der Haustechnik</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/11/30/ein-mindeststandard-der-haustechnik/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 15:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute [...]]]></description>
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<dl id="attachment_659" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-659" title="IMG_5262" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262-150x150.jpg" alt="Heizungsverteiler" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute Werte im Energieausweis sicherzustellen. Daher nachstehend eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fakten.</p>
<p><span id="more-658"></span></p>
<p>Die OIB-Richtlinie 6 gibt zu den Referenzausstattungen unter anderem an:</p>
<p><strong>Wärmeabgabe- und Wärmeverteilsystem</strong></p>
<p>-	Die Systemtemperaturen bei Radiatorenheizung betragen 55/45°C, bei Bruttogeschoßflächen von mehr als 400 m² betragen sie 60/35°C.<br />
-	Bei Wärmepumpen ist generell Flächenheizung vorgesehen, deren Systemtemperaturen betragen 40/30°C, Einzelraumregelung sowie Regelgerät mit Optimierungsfunktion sind enthalten.<br />
-	Die Wärmedämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen weisen in unkonditionierten (nicht beheizten) und bei Steigleitungen in konditionierten Gebäudeabschnitten eine Dämmstärke von 3/3 des Rohrdurchmessers auf.<br />
-	Armaturen sind grundsätzlich gedämmt.<br />
-	Warmwasserverteilnetze in Gebäuden mit Bruttogeschoßflächen unter 400 m² weisen keine Zirkulationsleitung auf.</p>
<p><strong>Wärmespeicher- und Wärmebereitstellungssystem</strong></p>
<p>-	Warmwasser-Wärmespeicher sowie alle Arten von Raumheizungs-Wärmespeicherung weisen wärmegedämmte Anschlussteile auf.<br />
-	Bei wärmeerzeugungsanlagen mit fossilen Festbrennstoffen sind Pufferspeicher vorgesehen.<br />
-	Bei Biomasse-Wärmeerzeugern sind Lastausgleichspeicher berücksichtigt.<br />
-	Bei Verfeuerung von Gas und Öl sind modulierende Brennwertkessel vorgesehen.<br />
-	Auch Pelletskessel sind in modulierender Ausführung enthalten.<br />
-	Alle Arten von Wärmepumpenanlagen sind ohne raumheizungsseitigen Wärmespeicher ausgeführt.</p>
<p>Diese Referenzausstattungen stellen so etwas wie einen haustechnischen Mindeststandard dar, dessen Qualitätsmerkmale keinesfalls unterschritten werden sollen. Bei den meisten Vorgaben wird dieser Standard wohl eingehalten oder übertroffen, mit einer großen Ausnahme: Nach meiner Beobachtung entsprechen die tatsächlichen Dämmstandards an wärmeführenden Leitungen in Neubauten meist nicht den genannten Anforderungen.</p>
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		<title>10 Tipps zur Qualitätssicherung von Heizungsanlagen</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/05/09/10-tipps-zur-qualitatssicherung-von-heizungsanlagen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heizflächen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmebereitstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmeerzeugung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmeverteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[




Zur Auswahl des richtigen Heizungssystems bei Neu- und Altbau und zur Erreichung möglichst guter Kennzahlen am Energieausweis hier 10 Tipps aus der Praxis,  in erster Linie gedacht für Bauherrn und Bauplaner. Es sind keine spektakulären Dinge, aber bei der optimalen Nutzung von Energie für Heizzwecke kommt es auf die Summe vieler kleiner Maßnahmen an.

Wärmeabgabe
 Erstens: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_372" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_8097.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-372" title="IMG_8097" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_8097-150x150.jpg" alt="Holz" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Zur Auswahl des richtigen Heizungssystems bei Neu- und Altbau und zur Erreichung möglichst guter Kennzahlen am Energieausweis hier 10 Tipps aus der Praxis,  in erster Linie gedacht für Bauherrn und Bauplaner. Es sind keine spektakulären Dinge, aber bei der optimalen Nutzung von Energie für Heizzwecke kommt es auf die Summe vieler kleiner Maßnahmen an.</p>
<p><span id="more-193"></span></p>
<p><strong>Wärmeabgabe</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em> Erstens:</em></span> Heizflächen in Neubauten sollten als Niedertemperaturheizungen ausgelegt werden, Vorlauftemperaturen bei Fußbodenheizungen ca. 35°C, bei Radiatorenheizungen 45°C</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Zweitens:</span></em> Heizflächen in bestehenden Bauten sollten nach der Sanierung dahingehend untersucht werden, welche Vorlauftemperaturen sie benötigen. Dahinter steht die Frage, ob sie z. B. wesentlich niedriger sind als vorher, und ob eine Wärmepumpenheizung möglich ist.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Drittens:</span></em> Viele moderne Einfamilienhäuser weisen große Glasflächen auf. Es empfiehlt sich, Fußbodenheizungen mit stärker belegten Randzonen auszubilden. Gegebenenfalls sind Bodenkonvektoren sinnvoll, für die bei Fußbodenheizungen ein eigener Heizkreis mit höheren Vorlauftemperaturen  geschaffen werden muss.</p>
<p><strong>Wärmeverteilung</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Viertens:</span></em> Rohrleitungen müssen sorgfältig wärmegedämmt werden, in unbeheizten Räumen (z. B. Keller!) mir einer Dämmstärke, die mindestens 2/3 der Rohrdurchmesser entspricht.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Fünftens:</span></em> Heizungsverteiler im Heizraum, Pumpen, Armaturen sollten ebenfalls sorgfältig wärmegedämmt werden.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Sechstens:</span></em> Rohrleitungen in Schächten, Böden sind vor Verschließen sorgfältig auf richtige Wärmedämmung zu kontrollieren. In gebündelten Rohrtrassen ist darauf zu achten, dass Kaltwasserleitungen entweder ausreichend getrennt von Heizungsleitungen verlaufen oder ausreichend stark wärmegedämmt sind, um unerwünschte Erwärmung zu vermeiden (siehe dazu auch den Artikel „Darf ich Ihnen ein Glas warmes Wasser anbieten?“)</p>
<p><strong>Wärmespeicher</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Siebtens:</span></em> Wärmeführende Behälter sollten nicht nur sorgfältig und ausreichend stark wärmegedämmt sein, sondern die Wärmedämmung sollte auch richtig aufgebracht sein und Öffnungen (Kontrollöffnungen, Ausschnitte für Fühler) sollten sorgfältig verschlossen sein. Es darf keinesfalls zur Luftzirkulation durch Öffnungen oder lose Wärmedämmungen kommen.</p>
<p><strong>Wärmebereitstellung</strong></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Achtens: </span></em>Wird keine Fernwärme verwendet, sollte der eingesetzte Brennstoff sollte eine möglichst hohe ökologische Qualität haben (siehe dazu den Artikel „Welcher Brennstoff ist der umweltfreundlichste?“)</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Neuntens:</span></em> Werden Erdgas oder Heizöl verwendet, sind Kessel mit Brennwertnutzung Stand der Technik, die auch noch die Kondensationswärme des Abgases nutzen.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Zehntens:</span></em> Für die Auswahl von Wärmepumpen gilt wegen der zu erwartenden Jahresarbeitszahlen in der Systemwahl  folgende Prioritätenreihung</p>
<ol>
<li>Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser),</li>
<li>Erdreich-Wasser-Wärmepumpe (Flachkollektor oder Tiefenbohrung)</li>
<li>Luft-Wasser-Wärmepumpe</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Aus der SV-Praxis: Darf ich Ihnen ein Glas warmes Wasser anbieten?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/04/23/aus-der-sv-praxis-darf-ich-ihnen-ein-glas-warmes-wasser-anbieten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 19:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Komfort]]></category>
		<category><![CDATA[Norm]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Warmwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hat Sie wahrscheinlich noch nie jemand gefragt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Vielleicht besuchen Sie einmal zufällig eines der wunderschönen Mehrfamilienhäuser in einer Wohnsiedlung an der Peripherie einer Regionalmetropole. Gediegen gebaut, ruhig gelegen, Wohnungen mit schöner Aussicht und – mit warmem Trinkwasser. Aus erneuerbarer Energie, versteht sich. Die Begeisterung der mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat Sie wahrscheinlich noch nie jemand gefragt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Vielleicht besuchen Sie einmal zufällig eines der wunderschönen Mehrfamilienhäuser in einer Wohnsiedlung an der Peripherie einer Regionalmetropole. Gediegen gebaut, ruhig gelegen, Wohnungen mit schöner Aussicht und – mit warmem Trinkwasser. Aus erneuerbarer Energie, versteht sich. Die Begeisterung der mit diesem ungewöhn­lichen Komfortangebot beglückten neuen Wohnungsbesitzer hält sich allerdings in Grenzen …</p>
<p><span id="more-163"></span></p>
<div id="attachment_165" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_0746.JPG"><img class="size-medium wp-image-165" title="IMG_0746" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_0746-300x225.jpg" alt="Mangelhafte Wärmedämmung an Heizungsleitungen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mangelhafte Wärmedämmung an Heizungsleitungen</p></div>
<p>In vielen eher älteren Häusern ist es ja meist umgekehrt: da dreht man das Warmwasser auf und es dauert elendslang, bis wirklich warmes Wasser kommt. Aber hier dauert es elendslang, bis kaltes Wasser kommt. Üblicher Hilferufs-Kick: Wohnungseigentümer an Wohnbauträger, Wohnbauträger an Objekt­planer, Objektplaner an Installateur, Installateur Bin-Nicht-Schuld Rückpass an den Objekt­planer, Objektplaner schaut sich um und übergibt Ball volley an Sachverständigen mit den Fragen: Was ist hier los? Wer ist verantwortlich?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Befundaufnahme</strong></p>
<p>Einsatz vor Ort. Ein Teil des Objekts ist noch nicht ausgebaut. Wohnungsstationen mit Wärme­tau­schern für Warmwasser. Heizung ganzjährig in Betrieb. Einen noch offenen Schacht inspiziert. Folgende Fehler festgestellt:</p>
<p>a)     Steigleitungen für Heizung und Kaltwasser liegen knapp nebeneinander;</p>
<p>b)    Wärmedämmung („Isolierschlauch“) liegt bei Heizung und Kaltwasser lose an, Stöße sind offen, an Rohren erwärmte Luft zirkuliert ungehindert durch. Die Warmluft heizt den Schacht auf und erwärmt das Kaltwasser;</p>
<p>c)     Stärke der Wärmedämmung beträgt 9 mm bei einem Rohrdurchmesser von 35 mm.</p>
<p><strong>Was sagen dazu die Regeln der Technik in Form der Norm? </strong></p>
<p>Zu a) und b): Die ÖNORM B 2531-1 „Trinkwasser-Versorgungseinrichtungen in Grundstücken – Teil 1: Richtlinien für Planung, Bau und Betrieb“ in der Ausgabe vom 1.3.2004, fordert in Kapitel 9 „Schutz des Wassers in den Versorgungseinrichtungen“ unter Punkt 9.3 „Schutz gegen Erwärmung“:</p>
<p><em>„Kaltwasserleitungen sind in solchem Abstand von Kaminen, Warmwasser- und Heizungsanlagen zu führen, oder es ist eine Wärmedämmung derart auszuführen, dass die Temperatur des Wassers nicht merkbar beeinflusst wird.“</em></p>
<p>Die Normforderung wurde nicht beachtet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Was sagt das Baugesetz?</strong></p>
<p>Zu c): Das Steiermärkische Baugesetz hat die Inhalte der OIB-Richtlinie 6 verbindlich gemacht. Diese enthält auch Anforderungen an die Dämmstärken energietechnisch relevanter Gebäudeinstallationen.</p>
<p>Demnach müsste die Dämmstärke für in einem Schacht verlaufende wärmeführende Rohrleitungen mit einem Außendurchmesser von 35 mm bei den verwendeten Dämmmaterialien zumindest 13 mm betragen, wogegen tatsächlich nur solche mit einer Dämmstärke von 9 mm verwendet worden sind.</p>
<p>Die Bestimmungen des Steiermärkischen Baugesetzes wurden nicht beachtet.</p>
<p>Der Installateur wurde mit obigen Sachverhalten konfrontiert. Auch wurden ihm Aufzeichnungen über Temperaturmessungen übermittelt, die einer der von der Misere betroffenen Wohnungseigentümer erstellt hatte.</p>
<p><strong>Die Reaktion des Installateurs</strong></p>
<p>Der Installateur kontert mit der ÖNORM EN 806-2, Ausgabe vom 1.8.2005, die unter Kapitel 3.6 Betriebstemperatur festhält:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>„30 Sekunden  nach dem vollen Öffnen einer Entnahmestelle sollte die Wassertemperatur nicht 25°C für Kaltwasserstellen übersteigen …</em><em> </em><em>sofern dem nicht örtliche oder nationale Regelungen entgegen­ste­hen</em><em>.“</em><em> </em></p>
<p>Der Installateur ignoriert damit die evident strengeren Forderungen der „nationalen Regelung“ ÖNORM B 2531-1 (<em>„… dass die Temperatur nicht merkbar beeinflusst wird…“</em>)<em> </em>und rechnet vor, dass gemäß den Messungen des Wohnungseigentümers nach 30 Sekunden nur 3 Liter Wasser abgelassen werden mussten und die Temperatur danach genau 25°C betragen hat, womit alle Forderungen der Euro-Norm erfüllt seien. Punktum aus. Und im Übrigen tue man ohnehin alles, die Kundenzufriedenheit sicherzustellen usw., usw.</p>
<p><strong>Fazit: Das einzige, was der Kundenzufriedenheit im Weg steht, ist der Kunde selber</strong></p>
<p>Ein seriöses Unternehmen wird nicht über Kundenzufriedenheit reden, sondern dafür etwas tun, was zugegebenermaßen nicht immer leicht ist, besonders dann, wenn Kunden übertrieben anspruchsvoll sind oder gar ins Schikanöse tendieren. Letzteres ist hier bestimmt nicht der Fall. Also: Will man dem Kunden bedeuten, dass eh alles bes­tens ist, weil es eine Norm so sagt? Und dass das Problem beim Kunden selber liegt?</p>
<p><strong>Satirischer Nachsatz</strong></p>
<p>Für den Installateur ist die Situation also technisch gesehen ganz normal (=der Norm entsprechend)  und damit in bester Ordnung. Möglicherweise lehnt er sich gerade in seinem Bürosessel zurück, zufrieden und voll Glück, und ruft ins Sekretariat: „Ein Glas normales Wasser, also schön warm, bitte!“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SOS-Prinzip: Gebäude Sanieren – aber richtig!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/04/06/sos-prinzip-gebaude-sanieren-aber-richtig/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 09:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr oft besteht bei der Sanierung etwa eines Einfamilienhauses Unsicherheit, an welcher Stelle es richtig ist, mit den Verbesserungen zu beginnen: Sollen wir zuerst die Fenster erneuern? Und ist es sinnvoll, dazu gleich die Außenisolierung anbringen zu lassen? Oder ist zuerst die Solaranlage zu montieren? Und wann ist der beste Zeitpunkt, den alten Zentralheizungskessel zu tauschen? Zentrale Fragen, auf die uns das SOS-Prinzip hilft, Antworten zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr oft besteht bei der Sanierung etwa eines Einfamilienhauses Unsicherheit, an welcher Stelle es richtig ist, mit den Verbesserungen zu beginnen: Sollen wir zuerst die Fenster erneuern? Und ist es sinnvoll, dazu gleich die Außenisolierung anbringen zu lassen? Oder ist zuerst die Solaranlage zu montieren? Und wann ist der beste Zeitpunkt, den alten Zentralheizungskessel zu tauschen? Zentrale Fragen, auf die uns das SOS-Prinzip hilft, Antworten zu finden.<strong><span id="more-29"></span></strong></p>
<p>Die Unsicherheit wird auch nicht geringer, wenn man Handwerker befragt – jeder hält sein eigenes Gewerk für vorrangig wichtig, na klar, für den Installateur dreht sich alles um die Heizung, der Fensterverkäufer sieht natürlich Sanierung aus seinem Blickwinkel. Ja, und der freundliche Berater im Baumarkt hat jetzt gerade eine Sonderaktion für Außendämmungen, die interessant sein könnte. Und der nette Nachbar schwärmt dauernd von seiner Wärmepumpe, die überhaupt das Beste ist und absoluten Vorrang in allen Überlegungen haben sollte …</p>
<p>Nun, Sanieren bedeutet zuerst einmal planen, natürlich auch in finanzieller, zuerst aber in technischer Hinsicht. Und es gilt, Prioritäten zu setzen und die richtige Reihenfolge an Tätigkeiten einzuhalten, weil gerade bei der Gebäudesanierung fast jede Maßnahme Rückwirkungen auf eine andere haben kann. Am Beispiel eines Einfamilienhauses wollen wir uns das ansehen. Vorab meine Empfehlung: gehen sie methodisch vor nach dem <span style="text-decoration: underline;">SOS-Prinzip</span>, wie ich es nenne. Was steckt dahinter? Nun, es ist ganz einfach.</p>
<p><strong>S – Sanieren der Gebäudehülle</strong></p>
<p>Das erste „S“ steht für das Sanieren der Gebäudehülle. Gemeint sind alle Maßnahmen, die helfen, die thermische Qualität der „Außenhaut“ des Hauses zu verbessern: Austausch der Fenster; danach Aufbringen einer Außendämmung; Wärmedämmung für Dach, Obergeschoßdecke und Kellerdecke. Besonderes Augenmerk erfordern hier alle Kältebrücken, besonders die am Haus, die wie Kühlrippen wirken: Balkone, Terrassen, Stützen, etc. Balkone lassen sich „einkleiden“, was technisch oft nicht einfach und finanziell aufwändig ist. Überdachte Terrassen können in einen Wintergarten umgewandelt werden. Nischen müssen sorgfältig mit Wärmedämmung ausgekleidet werden usw.</p>
<p>Alle genannten Maßnahmen erfordern in Planung und Ausführung durchdachte Abstimmung miteinander, was die Zusammenarbeit mit Fachleuten erfordert, also mit Architekten, Bauingenieuren, Baumeistern und natürlich mit den ausführenden Handwerksbetrieben. Besonders interessant sind natürlich die Unternehmen, die alle geplanten Leistungen aus einer aus einer Hand anbieten oder zumindest deren reibungslose Koordination auf der Baustelle mit übernehmen können. Das erste Maßnahmenpaket – Sanieren der Außenwand – hat Rückwirkungen auf die Heizlast des Gebäudes und damit auf die Heizungsanlage, womit wir zum zweiten Schritt kommen.</p>
<p><strong>O – Optimieren der Haustechnik</strong></p>
<p>Das „O“ steht für Optimieren der Haustechnik. Jetzt ist der Heizkessel dran. Er wird nach der Sanierung üblicherweise zu groß sein. Doch bevor wir ihn austauschen, müssen wir überlegen, wo wir hin wollen. Ideal wäre eine gänzliche Abkehr von konventionellen Brennstoffen, weg von Öl und Gas, aber auch von Kohle – hin zu erneuerbaren Energiequellen, Biomasse, Erdwärme, Umweltwärme, Solarheizung …. Manche wechseln von Öl zu einer Pelletsheizung, aber auch wer bei konventioneller Energie bleiben will oder muss, steht vor der Tatsache, dass eine Anpassung des vorhandenen Heizsystems an die gesunkene Heizlast notwendig wird, ist doch der vorhandene Kessel meist zu groß. Auf neueste Technik sollte unbedingt zurückgegriffen werden, und bei Öl- und Gaskesseln gilt als Standard die Brennwertnutzung, die auch das letzte Quäntchen Energie aus dem Rauchgas oder Abgas herausholt.</p>
<p>Sehr viele sind an einer Wärmepumpe interessiert, wobei hier Erde und Luft als Wärmequellen zur Verfügung stehen, in selteneren Fällen auch Grundwasser. Die Wärmepumpe verlangt nach möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen des Heizsystems, ideal sind daher Fußboden- oder Wandheizungen. Sind überwiegend oder ausschließlich Heizkörper vorhanden (Radiatoren, Kompakt- und Plattenheizkörper), muss die Heizung genauer untersucht werden, insbesondere dann, wenn eine Außenluft-Wasser-Wärmepumpe geplant ist.</p>
<p>Noch etwas: Nach dem Fenstertausch wird das Gebäude über bessere Luftdichtheit verfügen, was energietechnisch sehr vorteilhaft ist, jedoch einen kontrollierten Luftaustausch erfordert und eine Wohnraum-Lüftungsanlage erforderlich machen kann. Und da gilt es, viele Fragen zu lösen: wohin mit dem Zentralgerät, wie wird die Luft im Hause verteilt, von woher wird die Luft angesaugt, brauche ich einen Erdreich-Wärmetauscher, etc. Auch hier ist es notwendig, sich Fachleuten anzuvertrauen, die sich in ihrer Materie auskennen und auf eine Reihe Referenzen und zufriedener Kunden verweisen können.</p>
<p>So, über die Haustechnik haben wir uns Gedanken gemacht, was bleibt noch zu tun?</p>
<p><strong>S – Substituieren (Ersetzen) der konventionellen Energie</strong></p>
<p>Der dritte Buchstabe „S“ steht für Substituieren (Ersetzen) der konventionellen Energie – hier geht es schlicht um den Einsatz erneuerbarer Energie, soweit er jetzt noch zu überlegen ist. Denn über Biomasse und Wärmepumpen, die eigentlich auch in diese Kategorie fallen, haben wir schon gesprochen. Wie kann ich Solarwärme nutzen? Als Teilheizung und Ergänzung für meine Pelletsheizung? Oder zur Warmwasserbereitung? Was bringt mir eine Fotovoltaik-Anlage? Hier haben alle Überlegungen für Maßnahmen Platz, die uns in Zukunft von Energieimporten weniger abhängig machen können. Auch hier geht es natürlich nicht ohne Experten ab. Und vielleicht mehr noch als die beiden vorhergehenden Schritte ist natürlich die Förderungssituation zu beachten, die leider meist nicht für alles ausreicht, was sinnvoll und erstrebenswert wäre …</p>
<p>Eine Klarstellung zum Schluss: Das SOS-Prinzip zielt darauf ab, dass die beabsichtigten Maßnahmen gemeinsam überlegt und ihre gegenseitigen Auswirkungen berücksichtigt werden sollen. Daraus ergibt sich ein schlüssiges und ganzheitliches Konzept, das auch schrittweise realisiert werden kann, insbesondere dann, wenn die finanziellen Mittel nicht für alle Maßnahmen zugleich ausreichen. Das bedeutet aber nicht, dass die geplanten Maßnahmen auch zeitlich genau in der genannten Folge ausgeführt werden müssen, etwa, wenn die Erneuerung der Kesselanlage ansteht und absolute Priorität hat. Aber die Bemessung und technische Ausführung des neuen Kessels kann bereits im Hinblick auf die geplanten Maßnahmen erfolgen.</p>
<p>Also: Sanieren der Gebäudehülle, Optimieren der Haustechnik und Substituieren konventioneller Energie durch erneuerbare – das sind nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern für jede Art von Gebäuden die richtigen Schritte, die uns zu einem für uns alle positiven Beitrag zu einer guten Energiezukunft führen können.</p>
<p>Weiterführende Informationen sind zu erhalten zum Beispiel unter www.althausrenovierung.at, <a href="http://www.klimaaktiv.at/">www.klimaaktiv.at</a>, <a href="http://www.hausderzukunft.at/">www.hausderzukunft.at</a> oder bei offiziellen Stellen wie etwa dem Landesenergieverein Steiermark unter <a href="http://www.lev.at/">www.lev.at</a>.</p>
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