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	<title>Sonnek &#187; Selbständige</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Erfolgsfaktor Spezialwissen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 08:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine zentrale Voraussetzung für dauerhaften beruflichen Erfolg als Selbstständiger ist das Vorhandensein von Spezialwissen, also von Wissen oder Können, das im Berufsumfeld sonst niemand bieten kann. Wer am Markt über solches verfügt, hat einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Der besteht darin, dass er in Lauf der Zeit nicht mehr um Kunden zu werben braucht, weil die Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Eule1.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6886" title="Eule" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Eule1-150x150.jpg" alt="Eule" width="150" height="150" /></a>Eine zentrale Voraussetzung für dauerhaften beruflichen Erfolg als Selbstständiger ist das Vorhandensein von Spezialwissen, also von Wissen oder Können, das im Berufsumfeld sonst niemand bieten kann. Wer am Markt über solches verfügt, hat einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Der besteht darin, dass er in Lauf der Zeit nicht mehr um Kunden zu werben braucht, weil die Kunden von sich aus zu ihm kommen. Vorausgesetzt natürlich, dass sein Spezialwissen in einem entsprechenden potenziellen Kundenkreis auch bekannt ist. Worin aber kennzeichnet sich solches Spezialwissen und wie kommt man dazu?</p>
<p><span id="more-7415"></span></p>
<p>Festzuhalten ist, dass der Erwerb von Spezialwissen, das wir hier diskutieren, sehr viel mit der Persönlichkeit und ihrer Entwicklung und Entfaltung zu tun hat. Der Impuls kommt von innen, nicht von außen. Er resultiert also nicht daraus oder ist auch nicht vordergründig darauf gerichtet, eine möglichst lukrative Nische am Markt zu finden. Obwohl natürlich der Einsatz von Spezialwissen zum Gründen und Besetzen einer solchen Marktnische führen kann. Der Begriff Spezialwissen, wie er hier in seiner Bedeutung gebraucht wird, setzt wie erwähnt anders, viel tiefer und daher wirkungsvoller an.</p>
<p><strong>Gedanken eines erfolgreichen Investors und Start-Up-Förderers</strong></p>
<p>Der Denkanstoß zur Beschäftigung mit dem Thema gründet in verschiedenen Aussagen, die der indisch-stämmigen US-amerikanischen Investor Naval Ravikant in seinem Twitter-Blog getroffen hat. Navikant hat selbst zahlreiche Unternehmen insbesondere im Silicon Valley oder in dessen Umfeld gegründet und ist heute einer der bekanntesten Anstoßgeber für Start-Ups, hauptsächlich in technischen Fachgebieten.</p>
<p>Dankenswerterweise hat der Autor Eric Jorgenson es unternommen, diese Aussagen in seinem soeben erschienenen Buch “The Almanack of Naval Ravikant“ zu erfassen und strukturiert wiederzugeben. Die nachfolgenden Gedanken entstammen den Ausführungen des Buches:</p>
<p>-       Wappne dich mit Sonderwissen!</p>
<p>-       Zum Erwerb von Sonderwissen gibt es keine Ausbildung. Wenn dich die Gesellschaft ausbilden kann, dann kann sie das genauso mit jemandem anderen tun und dich ersetzen.</p>
<p>-       Sonderwissen findet man nur dadurch, dass man seiner ureigensten, echten Neugier und der eigenen Leidenschaft folgt und nicht dem, was gerade „in“ ist.</p>
<p>-       Spezialwissen dieser Art ist eine eigenartige Kombination aus einzigartigen Spuren der DNA, des einzigartigen Aufwachsens und deiner Reaktion darauf. Es ist beinahe in deine Persönlichkeit und Identität „hineingebacken“. Später kannst du es verfeinern.</p>
<p>-       Wenn man sich Sonderwissen erwirbt und aufbaut, fühlt sich das wie Spiel an, wird von anderen aber als Arbeit gesehen.</p>
<p>-       Finde heraus, was du als Kind oder Teenager gerne und beinahe mühelos getan hast. Etwas, was du gar nicht als Fähigkeit wahrgenommen hast, aber die Leute um dich herum haben es wahrgenommen. Eltern oder Freunde würden es wissen.</p>
<p>-       Wenn man Sonderwissen erwerben kann, dann höchstens durch Lehre bei jemandem anderen, niemals aber auf Schulen oder Universitäten. Anders gesagt: Man kann es nicht unterrichten, aber man kann es lernen.</p>
<p>-       Spezialwissen kann sehr oft technischer oder kreativer Natur sein. Es kann nicht automatisiert oder ausgelagert werden.</p>
<p>-       Entfliehe dem Wettbewerb dadurch, dass du authentisch bist. In den Wettbewerb kommt man nur, wenn man andere kopiert. Wenn man versucht, dasselbe zu tun.</p>
<p>-       Wenn du von Grund auf etwas aufbaust und vermarktest, was eine Erweiterung dessen ist, wer du bist, also authentisch bist, kann niemand mit dir in den Wettbewerb treten.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Der Weg zur Selbstständigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 11:41:08 +0000</pubDate>
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Unsere österreichische Gesellschaft ist nicht unbedingt eine, in der Selbstständigkeit und Unternehmertum als erstrebenswerte Ideale gelten. Auch Risikofreue zählt nicht zu den hervorstechenden nationalen Eigenschaften. Dennoch gibt es junge und nicht mehr ganz junge Menschen, die den Weg in die volle Eigenverantwortung wählen. Einer der Gründe dafür liegt in den ständig steigenden substanziellen und zeitlichen [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wegweiser1.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3483" title="Wegweiser" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wegweiser1-150x150.jpg" alt="Weg" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Unsere österreichische Gesellschaft ist nicht unbedingt eine, in der Selbstständigkeit und Unternehmertum als erstrebenswerte Ideale gelten. Auch Risikofreue zählt nicht zu den hervorstechenden nationalen Eigenschaften. Dennoch gibt es junge und nicht mehr ganz junge Menschen, die den Weg in die volle Eigenverantwortung wählen. Einer der Gründe dafür liegt in den ständig steigenden substanziellen und zeitlichen Anforderungen, die viele größeren Unternehmen an gut ausgebildete Mitarbeiter – meist Führungskräfte – stellen. Als eine Alternative bietet sich der Weg in die Selbstständigkeit an.</p>
<p><span id="more-7393"></span></p>
<p>Spätestens dann, wenn die berufliche Überlastung so weit führt, dass der Betroffene seine Existenz nur mehr so empfindet wie sprichwörtliche Zitrone in der Saftpresse, stellt sich die Frage nach dem Sinn. Wer sich zum fünfzehnten Mal vergeblich bemüht hat, Vorgaben umzusetzen, von deren Wert für sich und für das Unternehmen er nicht überzeugt ist, steigt innerlich aus. Zugleich verstärkt er die Suche nach Möglichkeiten, dem zu entkommen. Alternativen schlummern zumindest in Ansätzen ohnehin schon geraume Zeit irgendwo im gedanklichen Hinterstübchen. Jetzt werden sie hervorgeholt und auf ihre Tauglichkeit abgeklopft.</p>
<p><strong>Selbstständigkeit als Alternative </strong></p>
<p>Eine dieser Alternativen ist der Weg in die Selbstständigkeit. Einige Erfahrung damit habe ich aus der Begleitung einiger Kollegen gewonnen, die den Weg in die Tätigkeit als Ziviltechniker gegangen sind. Dieser aus meiner Sicht sehr erstrebenswerte Weg war in meinen jüngeren Jahren noch wesentlich einfacher und leichter, weil ein Zivilingenieur nebenher einen schon seit einigen Jahren ausgeführten Beruf als Geschäftsführer eines Unternehmens weiterführen konnte. Der Einstieg oder Umstieg vom Unternehmersein in das Ziviltechnikersein verlief daher gleitend und ohne größere Probleme.</p>
<p><strong>Alles oder nichts – kein gleitender Übergang</strong></p>
<p>Heute ist das anders. Mit dem EU-Beitritt 1994 waren eine nebenherlaufende gleichartige unselbstständige Berufstätigkeit und damit ein gleitender Übergang mit wenigen Ausnahmen – etwa für Lehrende an Höheren Technischen Lehranstalten oder Universitäten – nicht mehr möglich. Damals wurde auch die strikte Trennung von einerseits Planung, Beratung und Gutachtertätigkeit und andererseits Ausführung vollzogen. Wer heute Ziviltechniker werden möchte, muss seine Berufslaufbahn in der Industrie oder Gewerbe aufgeben, zumindest dann, wenn er im selben fachlichen Arbeitsgebiet bleibt, was stets der Fall ist.</p>
<p><strong>Überlegungen und Planung</strong></p>
<p>Über die praktischen Schritte und Überlegungen in die Selbstständigkeit – insbesondere als Ingenieurdienstleister – habe ich schon in vorgehenden Blogbeiträgen geschrieben (Siehe etwa <a title="2019/10/18" href="https://www.sonnek.at/2019/10/18/wie-der-start-in-die-selbststandigkeit-gelingen-kann/" target="_blank">hier</a>, <a title="2019/06/21" href="https://www.sonnek.at/2019/06/21/das-leiden-der-manager/" target="_blank">hier</a> oder <a title="2019/01/25" href="https://www.sonnek.at/2019/01/25/start-in-die-selbststandigkeit/" target="_blank">hier</a>). Für noch Suchende oder Unentschlossene lohnt es sich, diese und andere Beiträge nachzulesen (siehe auch Suchergebnisse zu &#8220;Selbstständigkeit&#8221; in diesem Blog). Wichtig ist, dass der Schritt in die Selbstständigkeit genau überlegt und geplant werden muss. Das ist unter der Last der nebenherlaufenden Berufsbelastung nicht leicht. Aber wie ein alter Tischlermeister einmal seinem etwas verzagten Sohn gesagt haben soll: Wenn‘s leicht wär‘, tät ‘s jeder.</p>
<p><strong>Selbstvertrauen</strong></p>
<p>Ein wichtiger, je wohl der wichtigste Aspekt für einen erfolgreichen Einstieg in die Selbstständigkeit ist mir immer mehr bewusst geworden, und den möchte ich meinen bisherigen Aussagen hinzufügen: Es braucht echtes Selbstvertrauen, profunde Selbstsicherheit, dass der Schritt gelingt. Mehr noch, es braucht tief gehende innere Überzeugung, es zu schaffen. Das klingt im ersten Moment vielleicht als zu große Hürde.   Das Schöne und Positive dabei: Wer den entscheidenden Schritt tut, setzt nicht nur erstaunliche Energien frei, sondern wird die interessante Erfahrung machen, dass sich durch die inneren Veränderungen auch die äußeren Lebensumstände zu seinen Gunsten ändern.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Wie frustrierte Manager ihr Leiden beenden können</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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„Meine Situation wird immer schwieriger. Ich habe keine Idee, wie das weitergehen soll! Lange halt‘ ich das nicht mehr aus!“ Das sind Aussagen von Leuten in Führungspositionen, aus höherem Management, allesamt mit langjähriger Praxis. Es sind nicht allein die wachsende Arbeitslast, das immer weiter abkühlende Beziehungsumfeld im Unternehmen, das ständige Sich-Absichern-Müssen nach allen Seiten hin [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5192" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Blitz2.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-5192" title="Blitz" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Blitz2-150x150.jpg" alt="Blitz" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>„Meine Situation wird immer schwieriger. Ich habe keine Idee, wie das weitergehen soll! Lange halt‘ ich das nicht mehr aus!“ Das sind Aussagen von Leuten in Führungspositionen, aus höherem Management, allesamt mit langjähriger Praxis. Es sind nicht allein die wachsende Arbeitslast, das immer weiter abkühlende Beziehungsumfeld im Unternehmen, das ständige Sich-Absichern-Müssen nach allen Seiten hin oder die viel zu seltene Anerkennung. Mehr und mehr quält sie die Sinnfrage. Seufzer wie „Wozu tue ich mir das an? Vor allem, warum tue ich das überhaupt?“ sind dann zu hören.</p>
<p><span id="more-6165"></span></p>
<p>Oberflächlich könnte eine Reaktion darauf so lauten: „Na Deine Sorgen möchte ich haben. Dafür wirst Du doch bezahlt, das noch dazu sehr, sehr gut!“ Das stimmt ja auch. Alle diese Gesprächspartner sind mittlerweile wohlbestallt mit Dingen, die man sich halt so wünscht: Haus oder komfortable Wohnung in bester Lage, regelmäßige Urlaubsreisen in weite Länder, fetter Dienstwagen … Aber die Erfüllung materieller Wünsche kann die wachsende innere Leere nicht kompensieren. Meist sind lange Arbeitszeiten und oftmalige dienstbedingte Abwesenheiten schon zu einer Belastung für Ehebeziehungen geworden.</p>
<p><strong>Fliehen hilft nicht</strong></p>
<p>Es ist ein Dasein mit dem Gefühl, ständig getrieben zu werden und nicht mehr Herr der eigenen Situation zu sein. Es fühlt sich nicht mehr wie ein selbstbestimmtes Leben an, Freiraum zum Abschalten und Zur-Ruhe-Kommen ist nicht einmal in den Urlaubszeiten sicher. Der latente und wachsende Wunsch nach einem Ausbrechen kann seltsame Blüten treiben: Es wird der totale Ausstieg zumindest gedanklich durchgespielt. Oder der Kauf eines Urlaubsdomizils überlegt, das aber erst wieder in einem Umfeld angesiedelt ist, wo man sich mit denen trifft, die ähnliche Probleme haben …</p>
<p><strong>Die Kompassnadel</strong></p>
<p>Was ist da los? Dazu ist Grundsätzliches vorauszuschicken. In meiner Sicht hat jeder Mensch gottgegebene Talente oder Begabungen, die – vertraut man Genetikern – ihm zum Großteil mit seinem Genpool in die Wiege gelegt worden sind. Natürlich sind in der Schul- und Berufslaufbahn Stärken und Fähigkeiten dazugekommen, teils selbst erwünscht, teils erzwungenermaßen. Letztere waren für den Lebenswandel sinnvoll und zweckmäßig und haben deshalb immer größeren Raum eingenommen. Nicht immer sind sie aber mit der eigentlichen persönlichen Grundausstattung an Veranlagungen in Einklang zu bringen.</p>
<p><strong>Der Frustwinkel</strong></p>
<p>Das Ergebnis lässt sich auch anders darstellen: Man denke sich, dass jedermann einen Kompass eingebaut hat. Dessen Nadel zeigt automatisch immer in die Richtung der innewohnenden Begabungen. Liegt die berufliche Aufgabe oder die Art der Betätigung nicht in dieser Richtung, wird die Nadel gewaltsam abgelenkt. Je weiter die Ablenkung schreitet, desto größer wird dieser “Frustwinkel“. Die Folgen dieser inneren Zerrissenheit sind sattsam bekannt. Bedauerlicherweise ist gemäß einer weltweiten Untersuchung von Gallup nur jeder fünfte Berufstätige in der Lage, seine Begabungen an seinem Arbeitsplatz einsetzen zu können.</p>
<p><strong>Veränderung ist unumgänglich</strong></p>
<p>Was also kann man tun? Einfache Antwort: Veränderung ist notwendig! Das klingt banal, ist aber nicht einfach. Will heißen: Entweder ich verändere mich selber, dass ich es in den gegebenen Umständen aushalte. Was Resignation und innere Emigration bedeutet. Kurzkommentar: Nicht empfehlenswert! Oder ich verändere mein Umfeld. Möglichkeiten: Wechsel des Arbeitgebers oder Schritt in die Selbstständigkeit. Zugegeben: Keines von beiden ist einfach! Wechsel erfordert ausreichend Zeit zur Vorbereitung, viel Zeit zum Nachdenken, Gespräche mit dem Ehepartner, dann Gespräche mit Vertrauenspersonen.</p>
<p><strong>Nichts überstürzen</strong></p>
<p>Das Wichtigste ist das genaue Durchdenken der Konsequenzen, das sorgfältige Abwägen von Alternativen, gute Beratung und Hilfe von Leuten, die selber durch ähnliche Prozesse durchgegangen sind. Irgendwann kommt der Punkt einer inneren Entscheidung: Ja, ich will das machen! Folge: Innerer Friede und Erleichterung. Jetzt sind keine überstürzten Aktionen angesagt, sondern sorgfältige Planung. Alles Wichtige beachten, bis hin zum richtigen Kündigungstermin. Abwarten ist wichtig bis zu dem Zeitpunkt, dass eine Trennung ohne Groll oder gar Rache möglich ist, ein geordneter Abschied ist wichtig!</p>
<p><strong>Vorsicht am Weg in die Selbstständigkeit.</strong></p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit erfordert natürlich ein Umstieg von einem Arbeitsverhältnis als höherer Angestellter, vielleicht schon mit einer Anzahl von Privilegien, in die Selbstständigkeit. Selbstständige haben im Regelfall kein regelmäßiges Einkommen, sondern sind auf Aufträge angewiesen. Auch hier ist wieder zu warnen: Am Anfang wird man vielleicht auch solche annehmen, die nicht im Zentrum der eigenen Begabungen liegen. Ausdauer und Geduld sind gefragt. Aber nach und nach sollte die Kompassnadel möglichst nah an ihre Ruhestellung herankommen. Selbstständigkeit erfordert zugleich ein hohes Maß an Verantwortung, aber auch an Beweglichkeit.</p>
<p><strong>Los von Abhängigkeiten</strong></p>
<p>Das Loskommen vom regelmäßigen Einkommen ist vielleicht jene Hemmschwelle, die am schwierigsten zu bewältigen ist. Der aus Indien stammende und zum Philosophen gewordene amerikanische Investor Naval Ravikant hat dazu gemeint: „Es gibt zwei Arten von schwerer Sucht. Die erste ist Kokain und die zweite ist ein Gehalt am Monatsende.“ Aber auch dieses „Suchtverhalten“ ist zu besiegen. Das Leben eines Selbstständigen ist zugegeben nicht einfach und bestimmt anspruchsvoller als ein Angestelltendasein. Aber es ist ein schönes Gefühl, mit seinen Begabungen die Möglichkeiten wahrnehmen zu können, die der Markt bietet.</p>
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		<title>Start in die Selbstständigkeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2019/01/25/start-in-die-selbststandigkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein immer wiederkehrendes Gesprächsthema ist die Frage, wie man den möglichst reibungslosen Übergang schaffen könne aus der Unselbstständigkeit etwa eines als sicher empfundenen Angestellt-Seins in die als verlockend, aber als etwas riskant erscheinende Sphäre der Selbstständigkeit. Die aus unterschiedlichsten Motiven vorgetragenen Erkundungsversuche haben eines gemeinsam: Den Wunsch nach Änderung. Aus eher unbeabsichtigt entstandenen Coaching- und [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6062.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1927" title="IMG_6062" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6062-150x150.jpg" alt="Ballon" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>Ein immer wiederkehrendes Gesprächsthema ist die Frage, wie man den möglichst reibungslosen Übergang schaffen könne aus der Unselbstständigkeit etwa eines als sicher empfundenen Angestellt-Seins in die als verlockend, aber als etwas riskant erscheinende Sphäre der Selbstständigkeit. Die aus unterschiedlichsten Motiven vorgetragenen Erkundungsversuche haben eines gemeinsam: Den Wunsch nach Änderung. Aus eher unbeabsichtigt entstandenen Coaching- und Mentoring-Fällen, die sich im Laufe der Jahre ergeben haben, ließen sich ein paar Erkenntnisse gewinnen, die hier näher betrachtet werden sollen.</p>
<p><span id="more-5954"></span></p>
<p>Die Gründe für den Drang zu einem Verlassen eingefahrener Bahnen sind zwar unterschiedlich, haben aber einen gemeinsamen Nenner: Tiefe Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen beruflichen Situation. Genannt werden, um Beispiele zu nennen: Wachsendes Empfinden von Sinnlosigkeit der Tätigkeit; Eingekeilt-Sein in starre organisatorische Zwänge; Erreichen von gläsernen Decken; Keine Möglichkeit zu weiterer beruflicher Entfaltung; Körperliche und familiäre Belastung durch zahlreiche Überstunden oder Auslandsreisen; Unsicherheit über die künftige Entwicklung des Unternehmens etc.</p>
<p><strong>Eine Entscheidung wird fällig!</strong></p>
<p>Auffällig ist das steigende Lebensalter der Anfragenden: Waren es bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich Interessenten so um die Vierzig, liegt das Alter derzeit fast ausnahmslos bei fünfzig Jahren und darüber. Das sind Menschen, die auf ein mehr als reiches Maß an guten wie leidvollen Erfahrungen zurückblicken können, die sich aber auch nicht der Illusion hingeben, ein Neubeginn werde deshalb risikolos sein. Der Drang, etwas ändern zu wollen, kommt auch nicht plötzlich, sondern wächst über längere Zeit allmählich bis zu dem Punkt, wo man nicht mehr umhinkann, eine Entscheidung zu treffen.</p>
<p><strong>Fragen, Fragen, Fragen …</strong></p>
<p>Die Fragen, die sich dabei stellen, sind vielfältig, dazu einige Beispiele: Bin ich vielleicht für diesen Sprung schon zu alt? Soll ich vor der Gründung des eigenen Unternehmens aussteigen oder parallel zum laufenden Beruf alles vorbereiten und dann abspringen, wenn alles vorbereitet ist? Welche Unternehmensform passt für mich? Werde ich mit diesen meinen Kenntnissen rasch einen Markt finden? Soll ich auf eine „klassische“ Selbstständigkeit setzen oder ein Gewerbe anmelden? Was an selbstständigen Tätigkeiten darf ich mit meiner Qualifikation überhaupt machen? Wo überall muss ich mich anmelden?</p>
<p><strong>Ein paar grundsätzliche Überlegungen</strong></p>
<p>Aus Erfahrung mit etlichen Fällen sind aber einige andere, grundsätzliche Dinge zu klären, bevor überhaupt an einen Umstieg in die Selbstständigkeit zu denken ist, etwa folgende:</p>
<p><em>1. </em><em>Bin ich innerlich überzeugt und sicher, dass ich das Zeug zum Selbstständigen habe?</em></p>
<p>Wesentlich ist nicht nur, dass ich über fachliche Fähigkeiten verfüge, die nötige Disziplin aufbringe und gut auf mögliche Kunden zugehen kann, sondern dass ein großes Maß an Freude und Begeisterung für das kommende Berufsleben als Selbstständiger vorhanden ist.</p>
<p><em>2. </em><em>Habe ich die Unterstützung meiner engsten Angehörigen?</em></p>
<p>Natürlich gibt es Einzelfälle, in denen sich jemand entgegen jedem Rat aus engstem Familienkreis zum eigenen Glück „durchboxen“ muss. Der Regelfall erfordert jedoch eine gute Abstimmung mit dem Ehepartner und dessen Einverständnis.</p>
<p><em>3. </em><em>Habe ich die materiellen Mittel, eine Zeitlang ohne Einkommen durchzustehen?</em></p>
<p>Eine gute Regel sagt, dass man ein Jahr ohne Einkommen übertauchen können sollte.</p>
<p><em>4. </em><em>Ist mir bewusst, dass ich für bisherige Einkommensniveau zumindest in den ersten Jahren mehr werde arbeiten müssen?</em></p>
<p>Einkommen ist nicht Gewinn. Selbstständige sind als Leistungsträger gesuchte Zielscheibe der Finanzämter und der Sozialversicherungen. Generell bedeutet das, dass man zumindest in den ersten Jahren der neuen Existenz wird wesentlich härter arbeiten und dazu noch sparsamer leben wird müssen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>5. </em><em>Weiß ich einigermaßen genau, welche Leistungen ich anbieten werde und habe ich eine realistische Vorstellung von einem Markt für meine Dienstleistungen?</em></p>
<p>Selbstständige müssen ständig lernen. Aber ohne von Anfang an zumindest eine halbwegs realistische Idee für das Portefeuille an Angeboten wird man nicht reüssieren können.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Soweit einmal ein paar zumindest ansatzweise Tipps. Für Ergänzungsvorschläge bin ich dankbar!</p>
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		<title>Die Gefahr des Erfolges und das Haus der Veränderung</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2018/08/10/die-gefahr-des-erfolges-und-das-haus-der-veranderung/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 07:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Business as usual in Zeiten des Erfolgs kann einer der größten Feinde des Unternehmers und Selbstständigen werden. Die Gefahren lauern in einem Tagesablauf, der gut funktioniert, aber schleichend langsam und daher unbemerkt in Routine erstarrt. Diese Erstarrung macht unempfänglich für Dinge, die nicht mehr richtig laufen, aber noch keine merklichen negativen Folgen haben. Erst wenn [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3174" title="Pfeil aufwärts grün" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün-150x150.jpg" alt="Pfeil" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
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<p>Business as usual in Zeiten des Erfolgs kann einer der größten Feinde des Unternehmers und Selbstständigen werden. Die Gefahren lauern in einem Tagesablauf, der gut funktioniert, aber schleichend langsam und daher unbemerkt in Routine erstarrt. Diese Erstarrung macht unempfänglich für Dinge, die nicht mehr richtig laufen, aber noch keine merklichen negativen Folgen haben. Erst wenn nach einiger Zeit Alarmglocken zu läuten beginnen, etwa weil einige Kunden mit den gebotenen Leistungen nicht mehr zufrieden sind oder weil plötzlich die Erträge einbrechen, findet ein schockartiges Erwachen statt. Höchste Zeit, das Ruder herumzureißen.</p>
<p><span id="more-5693"></span></p>
<p>Es lohnt sich, das vorhin beschriebenen Verhaltensmuster etwas genauer zu betrachten, weil es nicht nur in geschäftlichen Belangen zu finden ist, sondern überall dort, wo wir in die Dynamiken geschäftlicher oder persönlicher Beziehungen eingebunden sind. Dazu hat der schwedische Psychologe und Autor Claes F. Janssen bereits in den Siebziger Jahren ein sehr hilfreiches Modell zur Erklärung der beschriebenen Zusammenhänge erstellt, das in der Folge von anderen erweitert und ausgestaltet worden ist. Dieses Modell, das als „Vier Räume der Veränderung“ oder auch als „Haus der Veränderung“ bezeichnet wird, sei hier kurz und vereinfacht vorgestellt. Man denke sich dazu ein Quadrat, dass wie durch ein Fensterkreuz in vier gleich große Flächen geteilt ist, darüber stelle man sich ein Dach vor und fertig ist &#8230;</p>
<p><strong>Das Haus der Veränderung </strong></p>
<p>Im Wesentlichen sagt das Modell, dass jemand, der sich gewollt oder ungewollt in einem Entwicklungs- oder Veränderungsprozess (im „Haus“) befindet, sich in einem von vier Räumen dieses Hauses aufhält. Jeder Raum hat eine Bezeichnung, die das Verhalten im Prozess wiedergibt. Wesentliche Vorgabe ist, dass die Räume nur in einer bestimmten Reihenfolge durchschritten werden können, ein unmittelbares Zurückgehen zum Beispiel ist nicht möglich. Zwei Räume befinden sich im Obergeschoß, zwei im Erdgeschoß.</p>
<p><em>1. </em><em>Raum der Erneuerung (OG rechts)</em></p>
<p>Der Raum im Obergeschoß und widerspiegelt den Neubeginn einer Tätigkeit, eines Projekts oder einer Beziehung. Gekennzeichnet ist das Verhalten in diesem Raum durch intensive Anstrengung, rasches Lernen und das Bemühen, es bestmöglich zu machen. Merkmal des vollen Einsatzes ist das Zurückstellen persönlichen Wohlbefindens und das Aufschieben von Wünschen in die Zukunft – alles zum Nutzen der Beziehung oder der Sache, um die es geht. Rückschläge entmutigen nicht, sondern spornen zur Höchstleistung an, gejammert wird nicht, Aufgeben kommt gar nicht erst in Frage.<em></em></p>
<p><em>2. </em><em>Raum der Zufriedenheit (OG links)</em></p>
<p>Die lange Periode der Anstrengung hat Früchte getragen, der erhoffte Erfolg hat sich eingestellt, die Aufraggeber sind hochzufrieden, das Geschäft läuft gut. Zeit für den Wechsel in den Nachbarraum der Zufriedenheit. Auch Zeit, sich etwas zurückzunehmen, sich einzubremsen, mal auch auszuspannen, ausgedehnt Urlaub zu machen, lang ersehnte materielle Wünsche oder Erlebnisse zu verwirklichen, man gönnt sich ja sonst nichts. Das Geschäft läuft auch so ganz gut dahin. Änderungen und Verbesserungen haben nicht unbedingt Priorität, dazugelernt wird nur, wenn nicht unbedingt zu vermeiden.</p>
<p><em>3. </em><em>Raum des Nichtwahrhabenwollens (EG links)</em></p>
<p>Wir sind immer noch die Besten, niemand kann mit uns mithalten! Selbsttäuschung ist meist eine Folge von Stolz und Überheblichkeit. Erst wenn sich die Kundenbeschwerden häufen oder Kunden gar zu Mitbewerbern ausweichen, kommt spät aber doch die Einsicht hoch, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Wenn es dann unvermeidlich ist, der Wahrheit über die eigenen Fehler ins Gesicht zu sehen, kann eine zeitweise Reaktion darin bestehen, sich in den unterhalb liegenden Keller der Verzweiflung zurückzuziehen und dort so lange zu verharren, bis der Entschluss gefasst ist, den unangenehmen Tatsachen zu stellen.</p>
<p><em>4. </em><em>Raum der Verwirrung (EG rechts)</em></p>
<p>Zeit, in den nächsten Raum zu wechseln. Hier herrscht tiefe Unsicherheit über die Frage, wie es weitergehen wird. Eine Option wäre, überhaupt aufzugeben und aus der ganzen Sache auszusteigen, denn die Haustüre führt aus diesem Raum direkt ins Freie. Oder aber in die Löcher des Selbstmitleids zu stolpern, die sich im Fußboden dieses Raumes befinden. Die dritte Möglichkeit ist die bessere und herausforderndere: Von hier gelangt man wieder in den Raum der Erneuerung, der einlädt, das Gelernte zu beherzigen und guten Mutes wieder von Neuem zu beginnen – zweifellos der bessere Weg.</p>
<p><strong>Beispiele</strong></p>
<p>Wie relevant das Haus der Veränderung tatsächlich ist, lässt sich gut an zwei Beispielen illustrieren, einem aus dem Geschäft und einem aus dem Privatleben.</p>
<p>Der Aufbau eines Unternehmens oder einer Tätigkeit als Selbstständiger fordert die ganze Persönlichkeit: Auf die „Sturm- und Drangzeit “ und die Phase des Sich-Herausbildens des Kerngeschäfts folgt die längere Phase des Erntens. Wer sich in dieser Phase nicht freiwillig und regelmäßig kritisch und intensiv mit seinem Umfeld und seinen Kunden auseinandersetzt, läuft Gefahr, sich in den zuvor beschrieben Mechanismen wiederzufinden.</p>
<p>Ganz ähnlich kann sich der Verlauf einer Ehepartnerschaft entwickeln: Zuerst investiert jeder ein Maximum an Bemühungen und stellt sich darauf ein, es dem Anderen so angenehm wie möglich zu machen. Nach einiger Zeit schleicht sich durch Unaufmerksamkeit allmählich Routine ein, die Defizite erst dann bemerkt, wenn es schon zu spät sein kann. Enttäuschungen sind die Folge, das Kriseln will keiner wahrhaben, schließlich macht sich genau jene Verwirrung breit, in der Scheitern möglich ist, wohl aber auch beherzter Neubeginn, den man jeder Beziehung und jedem Geschäft wünschen kann.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Haben Sie Erfahrungen oder Anmerkungen zum Thema? Für Ihre Mitteilung wäre ich dankbar!</p>
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		<title>Talente, Stärken und harte Arbeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2017/11/20/talente-starken-und-harte-arbeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 20:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Freiberuflicher jeglicher Richtung sind allein schon aus wirtschaftlichen Gründen angehalten, in Berufsfeldern zu werken, für die sie ganz offensichtlich Begabungen mitbringen. Denn dort, wo Begabungen liegen, ist auch die Freude zu Hause und ohne tief gegründete Freude am „Handwerk“ gibt es keinen dauerhaften Erfolg. Wobei das Vorhandensein von Talenten allein für die erhoffte Wirkung natürlich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Talente.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5064" title="Talente" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Talente-150x150.PNG" alt="Talente" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Freiberuflicher jeglicher Richtung sind allein schon aus wirtschaftlichen Gründen angehalten, in Berufsfeldern zu werken, für die sie ganz offensichtlich Begabungen mitbringen. Denn dort, wo Begabungen liegen, ist auch die Freude zu Hause und ohne tief gegründete Freude am „Handwerk“ gibt es keinen dauerhaften Erfolg. Wobei das Vorhandensein von Talenten allein für die erhoffte Wirkung natürlich nicht ausreicht. Erst wenn durch den Einsatz harter Arbeit Talente zu vermarktbaren Stärken ausgebaut werden, darf man Erfolg erwarten. Aussichten, die „harte Arbeit“ voraussetzen, erfreuen sich aber nicht gerade rasender Beliebtheit.</p>
<p><span id="more-5063"></span></p>
<p>Das war zwar vermutlich immer schon so, hat aber in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Das erfährt man beispielsweise von langjährigen Lehrern aus mittleren Schulen, die berichten, dass heutzutage nicht nur Schüler, sondern auch Eltern darauf drängten, dass alles Lernen „leicht“ vonstattengehen sollte. Oder auch von Universitätsprofessoren, nach deren Angaben den Studenten gegenwärtig nur ein rascher Abschluss wichtig sei. Die forschende Neugier und das bohrende Interesse, das in früheren Dekaden prägendes Merkmal der Studienlandschaft gewesen sei, vermisse man inzwischen gänzlich.</p>
<p><strong>Drohende Fehlentwicklung</strong></p>
<p>Diese Entwicklung ist bedauerlich für jeden einzelnen jungen Menschen, der mit solchen Einstellungen zur Leistungsvermeidung aufwachsen muss. Aber nicht nur für ihn persönlich, auch für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes, besonders wenn man an das bildungsbeflissene Asien denkt, das konsequent eine Vormachtstellung im globalen Wissen anstrebt und seinen Schülern und Studenten volle Konzentration und höchsten Einsatz abverlangt. Alles Unterdurchschnittliche läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Was in der Bildung fehlt, trifft später die ganze Gesellschaft. Aber offensichtlich ist das vernichtende Ranking unserer hohen Ausbildungsstätten noch nicht Warnung genug.</p>
<p><strong>Raus aus dem Mittelmaß!</strong></p>
<p>Aber zurück zu den Selbstständigen. Trotz aller geschilderten Kalamitäten in der schulischen und universitären Bildung finden sich unter jungen und nicht mehr ganz jungen Menschen Persönlichkeiten, die eine Laufbahn als Unternehmer oder als Freiberufler anstreben. Sie haben sich ihre Entscheidung nicht leichtgemacht und sich so gut es geht darauf vorbereitet in einer Gesellschaft, die der Selbstständigkeit eher reserviert, wenn nicht gar ablehnend gegenübersteht. Sie wollen sich nicht in ein mittelmäßiges Leben fügen, sondern das Beste aus ihren Möglichkeiten machen. Jetzt sind sie auf dem Sprung und wollen noch wissen, was ihnen ein „alter Hase“ mitzugeben hat.</p>
<p><strong>Der wichtigste Ratschlag</strong></p>
<p>Wir wissen nie ganz genau, was die Zukunft von uns verlangen wird. Die Anforderungen an Freiberufler ändern sich ständig, manchmal allmählich und anfangs nicht merkbar, manchmal aber ganz abrupt. Neue Gelegenheiten tun sich auf, aber auch neue Herausforderungen, man denke bloß an die permanent beschworene Digitalisierung aller Lebensbereiche und Berufe. Wie kann man sich darauf richtig vorbereiten? Gar nicht! Was uns aber wappnen kann: Das nimmermüde Ausbauen unserer Talente und das Erkunden schlummernder Potentiale, von denen wir eine ganze Menge besitzen. Das braucht Zeit und Anstrengung, aber unser Leben wird reicher und spannender durch das Mehr an Agilität, das uns verstärkt befähigt, kommenden Entwicklungen erfolgreich zu begegnen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Haben Sie Anregungen zum Thema? Wir danken schon vorab für Ihre Antwort!</p>
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		<title>Fünf Fragen zur Selbstständigkeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2015/08/14/funf-fragen-zur-selbststandigkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2015 09:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Sosehr man aus eigener Erfahrung für Selbständigkeit eintreten wird, kann man Leuten, die aus einem Angestelltenverhältnis heraus in das Dasein eines Selbständigen überwechseln möchten, nur raten, das wohlüberlegt und Schritt für Schritt zu tun. Dazu gehört erst einmal die Bewusstmachung der Vor- und Nachteile des Selbständig-Seins. Viel mehr aber muss der Aspirant die zentrale Frage [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wegweiser1.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3483" title="Wegweiser" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Wegweiser1-150x150.jpg" alt="Weg" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Sosehr man aus eigener Erfahrung für Selbständigkeit eintreten wird, kann man Leuten, die aus einem Angestelltenverhältnis heraus in das Dasein eines Selbständigen überwechseln möchten, nur raten, das wohlüberlegt und Schritt für Schritt zu tun. Dazu gehört erst einmal die Bewusstmachung der Vor- und Nachteile des Selbständig-Seins. Viel mehr aber muss der Aspirant die zentrale Frage beantworten können, worauf denn nun das künftige Geschäft hinauslaufen und welchem Kunden es denn letztlich dienen soll. Interessanterweise stößt man damit fast immer auf beträchtliche Unsicherheiten.</p>
<p><span id="more-3477"></span>Peter Drucker, der berühmte amerikanische Management-„Guru“ mit altösterreichischen Wurzeln, hatte und hat durch seine Bücher auch heute noch nicht nur großen Unternehmen Wertvolles zu sagen, sondern hält auch für den künftigen Selbstständigen, für den „Einzelkämpfer“, einige Perlen an Weisheit bereit. So bietet etwa sein Buch „Die fünf entscheidenden Fragen des Management“ einen wichtigen Denkanstoß, mit dem auch der künftige Selbstständige eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Start legen kann.</p>
<p>Die fünf Fragen sind im Folgenden <em>kursiv</em> und auf die Einzelperson bezogen zitiert, die Antworten darauf und die Schlussfolgerungen daraus stammen nicht allein aus dem genannten Buch, sondern geben auch Anforderungen an und Erfahrungen aus langjähriger selbstständiger Tätigkeit wieder.</p>
<p><em>1. </em><em>Was ist meine Mission?</em></p>
<p>Die erste Frage läuft nicht auf eine möglichst prägnante Formel hinaus, die man sich eingerahmt an die Wand hängt. Nein, sondern darauf, was mein Auftrag, meine zentrale Tätigkeit ist oder sein wird. Wesentlich dabei ist, dass Auftrag und Tätigkeit mit meinen innersten Wünschen übereinstimmen, mit meinem Lebenssinn, meiner Berufung. Dann und nur dann wird auf Dauer Erfolg überhaupt erst möglich sein. Dass man in der richtigen Tätigkeit ist, merkt man zum Beispiel an der Freude, die sich dabei einstellt und daran, dass die Zeit im Fluge vergeht.</p>
<p>Vorsicht ist dann geboten, wenn Freude und Interesse an der Sache sekundär sind und der Wunsch nach besserem Einkommen, nach möglichst viel Geld, im Vordergrund steht. So geht’s nicht! Selbstverständlich streben wir ein gutes Einkommen an, selbstverständlich kann das Einkommen eines Selbstständigen, so er alles richtig macht, wesentlich höher ausfallen als das eines Angestellten. Aber auch der Zeiteinsatz zumindest zum Start ist beträchtlich höher. Dennoch: Wer einmal selbstständig war, will in den seltensten Fällen wieder zurück!</p>
<p><em>2. </em><em>Wer ist mein Kunde?</em></p>
<p>Diese nächste Frage ist wohl leicht zu verstehen, aber für viele künftige Selbstständige schon schwieriger zu beantworten. Wer benötigt meine Kenntnisse, wer meine Leistungen, wen interessieren meine Erfahrungen? Selbstständige sind in einem hohen Maße Dienstleister, also ergibt sich die Frage: Wem will ich dienen? Aber auch umgekehrt: Wem will ich nicht dienen? Wer also ist denn nun mein Kunde?</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist auch klarzustellen, wer oder was überhaupt ein Kunde ist. Peter Drucker liefert im genannten Buch auch gleich eine Definition mit, die an Einfachheit und Treffgenauigkeit nicht mehr überboten werden kann: <em>„Im Geschäftsleben ist ein Kunde jemand, den man zufriedenstellen muss.“</em></p>
<p><em>3. </em><em> Worauf legt der Kunde wert?</em></p>
<p>Einen Kunden kann man aber erst zufriedenstellen, wenn man weiß, was er überhaupt will, was seine objektiv nachvollziehbaren Forderungen sind und – was meist noch viel wichtiger ist – was seine subjektiven und meist ihm selbst nicht genau bekannten Erwartungen sind. Und wie kommt man darauf, dass man genau weiß, was der Kunde will?</p>
<p>Der beste Tipp: Den Kunden selber fragen! Denn es macht einen Riesenunterschied, ob ich ihn vorab danach frage, ob und auf welche Weise er braucht, was ich kann, oder ob ich ihm das anbiete, von dem ich meine, dass er es braucht, wenn dann die Tatsachen anderes sprechen.</p>
<p><em>4. </em><em>Was sind meine Ergebnisse?</em></p>
<p>Hier geht es in erster Linie um finanzielle Ergebnisse. Was ist dem Kunden meine Leistung wert? Wie kann ich diesen Wert und damit den Ertrag steigern? Wie weit bin ich mit meinem Angebot einzigartig? Bin ich in Gefahr, mit meinen Vorstellungen in einen Bereich mit viel Wettbewerb einzusteigen oder gibt es für mein spezielles Angebot eine vielversprechende Nische?</p>
<p>Es kann viel Zeit vergehen, vielleicht mehrere Jahre, bis sich ein Schwerpunkt des Angebotes herauskristallisiert, der zufriedene Dauerkunden erzeugt, die wiederum Weiterempfehlungen aussprechen. Ziel muss es sein, durch exzellente Leistung auf Werbe- oder Marketingmaßnahmen verzichten und sich dem „Sog“ der Kundenanfragen aussetzen zu können.</p>
<p><em>5. </em><em>Was ist mein Plan?</em></p>
<p>Hier geht es nicht um langfristige und großartige strategische Überlegungen, sondern darum, dass man jeden Tag die Augen auch sprichwörtlich offen hält, damit man weiß, was im geschäftlichen Umfeld los ist und man sich darauf einstellen kann. Entscheidungen sollten überlegt getroffen und nie hinausgeschoben werden. Die Zeit für Nachdenken und Überlegen im Alltagstrubel muss einfach gegeben sein.</p>
<p>Eine gute Anleitung für solche Zeiten des Reflektierens findet sich im Buch <em>„Hope is not a Method“</em> des früheren Viersternegenerals und Stabschefs der US-Armee, Gordon R. Sullivan. Er empfiehlt, sich aus einem Gefecht (auch dem eines Alltags im Büro) kurz zurückzuziehen und über drei Fragen nachzudenken: Was ist los? Was ist nicht los? Was kann ich tun, um die Situation bestmöglich zu beeinflussen?</p>
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		<title>Selbständigkeit: Kein Leben in eingefahrenen Geleisen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jan 2014 18:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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„Noch dreizehn Jahre bis zur Pension!“ Den leicht verzweifelten Worten des geschätzten Staatsdieners folgte meine kurze Verblüffungspause, in der der Widerhall ebendieser Worte im weitläufigen Büroraum allmählich verebbte. Ich hatte ihn – eher höflichkeitshalber – lediglich nach seinem Befinden gefragt. Die Antwort zeigte eines: Er führte ein beamtetes Berufsleben in eingefahrenen Geleisen, mit der Sehnsucht, [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6042.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1948" title="IMG_6042" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6042-150x150.jpg" alt="Bild" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>„Noch dreizehn Jahre bis zur Pension!“ Den leicht verzweifelten Worten des geschätzten Staatsdieners folgte meine kurze Verblüffungspause, in der der Widerhall ebendieser Worte im weitläufigen Büroraum allmählich verebbte. Ich hatte ihn – eher höflichkeitshalber – lediglich nach seinem Befinden gefragt. Die Antwort zeigte eines: Er führte ein beamtetes Berufsleben in eingefahrenen Geleisen, mit der Sehnsucht, den Kopfbahnhof namens „Ruhestand“ als Endstation möglichst rasch zu erreichen. Anlass, über die Unterschiede zum Selbstbild von Selbstständigen nachzusinnen.</p>
<p><span id="more-1947"></span></p>
<p>Es ist ja nicht so, dass Selbstständige andere Wesen wären. Sie haben ihre Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Berechenbarkeit etc., wie halt alle anderen Menschen auch. Grundsätzlich scheinen sie aber jene Verhaltensweisen mehr zu betonen, die der Entwicklung von Fähigkeiten, ja ihres gesamten Persönlichkeits-Potentials förderlich sind. Aus subjektiver Sicht sind nachstehend ein paar Beispiele solcher Verhaltensweisen aufgeführt. Gegenübergestellt sind Hindernisse, die ein Selbständiger, der weiter wachsen und seine Persönlichkeit entfalten will, aber überwinden muss.</p>
<p><strong>MUT statt ANGST </strong></p>
<p>Der Begriff der Angst hat mit Enge zu tun, mit Einschränkung, Beklemmung, Selbstblockade. Angst gegen Veränderung, vorm Unbekanntem, vor möglicherweise Gefährlichem. Dem ist Mut entgegenzusetzen, der Freiraum schafft. Wobei Mut nicht für Freisein von Angst steht, sondern für die Entscheidung, trotz Angst voranzugehen und Veränderung voranzutreiben. Das müssen wir Selbständige schon selber tun, das entscheidet und macht niemand anderer für uns.</p>
<p><strong>WOHLDOSIERTES UNBEHAGEN statt  BEQUEMLICHKEIT</strong></p>
<p>Nachhaltige Veränderung zum Besseren ist in unserer persönlichen Situation solange unmöglich, wie wir in unserer routinebeladenen Behaglichkeit und im „business as usual“ verharren. Es wird aber spätestens dann notwendig, wenn wir spüren, dass es so nicht weitergehen kann, dass wir etwas ändern müssen, etwas lernen. Und lernen ist wahrscheinlich dann nicht sehr lustig, wenn wir dazu gezwungen sind. Klüger ist es wohl, möglichst rasch in die vielleicht unbehagliche Phase des Dazulernens einzutreten und das Beste aus der Situation zu machen.</p>
<p><strong>EXZELLENTE ARBEIT statt MITTELMASS </strong></p>
<p>Mittelmaß macht keinen Spaß. Spitzenleistung schon. Und zwar dann, wenn wir unsere Talente und Fertigkeiten in eine Sache einbringen können. Wenn wir also dort gefordert werden, wo unsere Stärken liegen. Harte Arbeit und viele Stunden des Mühens hinterlassen keine Erschöpfung, sondern münden häufig in einem „Flow-Erlebnis“, untrügliches Zeichen, dass wir auf der richtigen Spur sind und Freude dabei haben. Es braucht dabei nicht extra erwähnt zu werden, dass sehr oft jene Arbeit am besten gelingt und auch am besten honoriert wird, die das größte Vergnügen macht.</p>
<p><strong>KONZENTRATION statt ZIELLOSIGKEIT</strong></p>
<p>„Er schwang sich auf sein Pferd und ritt in alle Richtungen davon.“ „Wer kein Ziel hat, kommt immer am richtigen Ort an.“ Wir kennen derartige Sprüche, wir wissen auch, wie wichtig eine Beschränkung auf Wesentliches sein kann. Was zwangsläufig aber auch ein Loslassen von Zweitrangigem bedeuten muss, zumindest für eine Zeit lang. Ein Ziel ist mehr als ein Wunsch, nämlich ein Wunsch mit Datum. Das bringt eine gewisse Dringlichkeit mit sich und spornt an, etwas zu tun und Notwendiges nicht länger aufzuschieben. Dafür ist das erreichen des Ziels die schönste Belohnung. Dass wir uns am Weg zum Ziel aber auch ein Stück verändert haben, ist ein angenehmer Nebeneffekt.</p>
<p><strong>FORTSCHRITT statt AKTIVITÄTEN</strong></p>
<p>Es ist von Vorteil, das eigene Tun hin und wieder auf Effizienz („Die Dinge richtig tun“) und Effektivität („Die richtigen Dinge tun“) hin zu überprüfen. Denn Aktivität für sich gesehen ist noch keine sinnvolle Sache, solange sie nicht auf ein Ziel gerichtet sind. Jemand im Schaukelstuhl ist auch immer in Bewegung, kommt aber nicht weiter. Gewohnheiten können sich etwa im Arbeitsstil breitmachen, werden beibehalten, obwohl sie schon längst ihren Sinn verloren haben. Regelmäßiges „Ausmisten“ ist angesagt, was schwierig sein kann, wenn es heißt, von liebgewonnen, aber ineffizienten Eigenheiten Abschied zu nehmen ….</p>
<p><strong>KALKULIERTES RISIKO statt SICHERHEITSDENKEN</strong></p>
<p>Nur wer nichts tut, kann keine Fehler machen, sagt man. Wer etwas Neues beginnt, kann sich nicht in alle Richtungen absichern. Hasardieren als anderes Extrem ist auch falsch. Was zählt ist, Eigenverantwortung wahrzunehmen, umsichtig und nach bestem Wissen und Gewissen zu agieren, um Erfolg zu erzielen, Widerstände zu überwinden, Gelegenheiten zu nutzen, aber auch bereit zu sein, hin und wieder Lehrgeld zu zahlen und durchaus einmal am Rand des Scheitern dahin zu balancieren, bis es wieder besser läuft. Und dann und wann die Früchte der Mühen zu genießen. Das ist, denk ich, die Art, wie Selbständige ticken. Ist ein Leben in eingefahrenen Geleisen für einen Selbstständigen erstrebenswert? Sicher nicht.</p>
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		<title>Erfolgsfaktoren für Freiberufler &#8211; #7: Die Lernzone</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/05/06/erfolgsfaktoren-fur-freiberufler-7-die-lernzone/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 19:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Routine kann angenehm sein. Routine heißt, dass wir in unserer Behaglichkeitszone leben, besser gesagt verharren: Hier haben wir alles im Griff, es ist angenehm, es gibt kaum Überraschungen, jeder Tag ist wie der andere. Leben wie im Schaukelstuhl: immer in Bewegung – aber ohne Weiterkommen. Es mag sein, dass vielen Menschen ein derartiges Leben behagt, [...]]]></description>
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<dl id="attachment_1027" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/BLP1.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1027" title="BLP1" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/BLP1-150x150.png" alt="BLP1" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Routine kann angenehm sein. Routine heißt, dass wir in unserer Behaglichkeitszone leben, besser gesagt verharren: Hier haben wir alles im Griff, es ist angenehm, es gibt kaum Überraschungen, jeder Tag ist wie der andere. Leben wie im Schaukelstuhl: immer in Bewegung – aber ohne Weiterkommen. Es mag sein, dass vielen Menschen ein derartiges Leben behagt, es kann ja auch eine Zeit lang seine Berechtigung haben. Für Freiberufler brächte es vermutlich bald das Aus. Wer vorne bleiben will, muss ständig Neues versuchen. Das ist fordernd, meist spannend, oft unangenehm, letztlich aber notwendig: Leben ist Lernen.</p>
<p><span id="more-1024"></span></p>
<p>Noel Tichy, ein U.S.-amerikanischer Universitätsprofessor, zeichnet drei ineinander liegende Kreise, wie sie links oben dargestellt hat, an denen er erklärt, worauf es ankommt. Jeder der Kreise bildet eine Zone, es gibt eine Behaglichkeitszone (B), eine Lernzone (L) und eine Panikzone (P). Dazu ist zu erläutern:</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Kleiner Kreis: Die Behaglichkeitszone – Vorsicht geboten!</strong></span></p>
<p>Über diesen Ort haben wir bereits gesprochen. Wer hier bleibt, lebt leicht, weil er lediglich Kenntnisse anzuwenden braucht, die er schon hat. Bequemlichkeit und falsche Selbstbeschränkung haben aber ihren Preis, denn Wachstum und Weiterentwicklung sind in dieser Zone nicht möglich. Wer sich hier allzu lang wohlfühlt, versumpft. Also, wer das nicht will: Nichts wie raus, auf in die Lernzone!</p>
<p><strong>Mittlerer Kreis: Die Lernzone – Hier ist’s richtig!</strong></p>
<p>In dieser Zone ist es schwierig, aber hier  geschieht Wachstum, es kommt zu Veränderung und Fortschritt. Eine Lernzone muss man sich suchen, freiwilliges Üben ist angesagt, in zunehmendem Maße kommt Freude auf, wenn Schwierigkeiten überwunden werden, Herausforderungen erfolgreich bewältigt sind und Neue Kompetenzen entstehen, Fähigkeiten ausgebaut werden und den Kunden neuer Nutzen geboten werden kann. Wichtig ist, dass die Anforderungen bewältigbar bleiben, ansonsten driften wir in die Panikzone ab …</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Großer Kreis: Die Panikzone – Bloß raus hier! </strong></span></p>
<p>Rein geworfen sein in Situationen, denen wir nicht gewachsen sind, Überforderung, Stress total bis zur Erschöpfung, zu viel in zu kurzer Zeit, alles andere als gesund, also bloß weg hier! Sich zu viel aufgebürdet haben, keine Anerkennung finden, womöglich noch Burn-Out-Tendenzen … Vollbremsung, sonst krachts. In dieser Zone Gibt es kein richtiges Lernen mehr, nur mehr Krisenmanagement. Also zurück in die Lernzone!</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Unser Platz soll die Lernzone bleiben</span></strong></p>
<p>Wer in der Lernzone bleibt, macht es langfristig richtig. Und das heißt, ein Leben lang sich fordern, aber auch sich fördern. Ein gesundes Maß an Zielen, die nicht leicht erreichbar erscheinen, ständiges Wachbleiben gegenüber dem, was um uns herum vorgeht, keine Resignation und kein Selbstmitleid zulassen, wenn es mal nicht so richtig laufen will. Aus der Erfahrung stets klüger werden, Korrektur nicht nur zulassen, sondern von unserem Umfeld erbitten und den Blick voraus richten &#8230;</p>
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		<title>Erfolgsfaktoren für Freiberufler  &#8211; #5: Vertrauen bauen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 09:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Jede nachhaltige Kundenbeziehung und jede dauerhafte Zusammenarbeit haben eine zentrale Voraussetzung: Vertrauen zwischen Partnern. Vertrauen macht nicht nur das Geschäftsleben leichter, ganz besonders hilft es in komplexen Situationen, Projekten oder Vorhaben, die der Kunde oder Partner wegen mangelnder Fachkenntnis gar nicht durchschauen kann. Vertrauen steigert so gesehen die Effizienz der Zusammenarbeit. Vertrauen muss man sich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3978.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-633" title="IMG_3978" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3978-150x150.jpg" alt="Schlüssel" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Jede nachhaltige Kundenbeziehung und jede dauerhafte Zusammenarbeit haben eine zentrale Voraussetzung: Vertrauen zwischen Partnern. Vertrauen macht nicht nur das Geschäftsleben leichter, ganz besonders hilft es in komplexen Situationen, Projekten oder Vorhaben, die der Kunde oder Partner wegen mangelnder Fachkenntnis gar nicht durchschauen kann. Vertrauen steigert so gesehen die Effizienz der Zusammenarbeit. Vertrauen muss man sich verdienen, sagt man. Was aber kann ich ganz konkret tun, damit Vertrauen entsteht und erhalten bleibt? Sieben Schlüssel zum Vertrauen bauen.</p>
<p><span id="more-628"></span><!--more--></p>
<p>Aus der Literatur zum Thema und aus eigener Beobachtung haben sich für mich sieben Faktoren oder Elemente in Form von Verhaltensweisen herauskristallisiert, die für das Entstehen, Wachsen und Bestehen von Vertrauen bestimmend scheinen:</p>
<ol>
<li><strong>1. </strong><strong>Identität</strong></li>
</ol>
<p>Ich muss wissen, wer ich bin, ein positives Selbstbild und ein ausgewogenes Selbstbewusstsein besitzen. Dann kann ich authentisch sein, muss keine „Rollen“ spielen, kann zu meinen Stärken und Schwächen stehen. Solide Umgangsformen und Disziplin sind von Vorteil. Aus dieser Position heraus ergibt sich auch die Achtung des Anderen, das Anerkennen seiner Identität, auch wenn ich seine Meinungen oder Wertvorstellungen nicht teile. Die Sicherheit in der eigenen Identität ist auch Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Konfliktbewältigung.</p>
<ol>
<li><strong>2. </strong><strong>Integrität</strong></li>
</ol>
<p>In jeder Situation die gleiche Persönlichkeit bleiben, Charakter besitzen. „Ich meine, was ich sage und tue es auch“. Seinen ethischen Prinzipien in jeder Situation folgen, auch wenn es unangenehm wird oder auch dann, wenn dadurch ein Geschäft verloren geht. Vorhersehbarkeit, Geradlinigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit werden geschätzt. Auch ein fairer Umgang mit Fehlern und Erfolgen, sowohl bei sich selbst als auch bei anderen.</p>
<ol>
<li><strong>3. </strong><strong>Identifikation</strong></li>
</ol>
<p>Wir verstehen und dann besser, wenn wir gemeinsame Werte teilen, dieselben Wertvorstellungen haben, einen gemeinsamen sozialen oder beruflichen Hintergrund haben, Erfahrungen mit ähnlichen Situationen teilen können, was zu gegenseitiger Offenheit führt. Aber auch jemand, der einer großen Organisation oder Unternehmung gehört, oder jemand, der ein gewisses Ansehen oder eine höhere Bekanntheit im offiziellen Leben hat, genießt natürlich einen gewissen Vertrauensvorschuss.</p>
<ol>
<li><strong>4. </strong><strong>Initiative</strong></li>
</ol>
<p>Ein ganz wesentlicher Aspekt im Aufbau einer Vertrauensbeziehung besteht meines Erachtens darin, den ersten Schritt tun, wie man heute sagt, proaktiv“ zu sein oder ungefragt   Vorleistungen zu erbringen, die dem Partner die künftige Zusammenarbeit erleichtern. „Wer gibt, dem wird gegeben“, sagte eine Bibelweisheit. Ganz besonders gehört in diesem Zusammenhang dazu, dass man sich etwa in einem Projekt meldet, dass sich ein Fehler eingeschlichen hat, oder etwas vergessen wurde, bevor es Probleme gibt. Oder auch nur ein regelmäßiges Lebenszeichen zu schicken, wenn ein Projekt gerade keine engere Zusammenarbeit erfordert.</p>
<ol>
<li><strong>5. </strong><strong>Interesse</strong></li>
</ol>
<p>Die Goldene Regel sagt, dass man den anderen so behandeln soll, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Dazu gehört auch Interesse an der Person des anderen, der Austausch mit Projektpartnern, ihren Gedanken und Vorstellungen. Das braucht natürlich Zeit, die wir sehr oft nicht haben. Aber im informellen Gespräch entsteht die Beziehungsbrücke, die wir für die gemeinsame Arbeit dann benötigen. Dazu gehört auch, präsent zu sein und hinzuhören, auch dann, wenn es einmal langweilig zu sein scheint. Aber auch die Abgrenzung und Beachtung der Privatsphäre vor unberechtigter Neugier.</p>
<ol>
<li><strong>6. </strong><strong>Information</strong></li>
</ol>
<p>In einer erfolgreichen Zusammenarbeit gehören nicht nur die gegenseitigen objektiven projektbezogenen Anforderungen abgeklärt, sondern auch die dahinter liegenden subjektiven Erwartungen, also Dinge, über die man vielleicht nicht sofort spricht, die aber auf den Tisch gehören. Bei gemeinsamen Vorhaben müssen „Open Books“ gelten, also volle gegenseitige Einsicht in projektbezogene Unterlagen zu jeder Zeit, hier darf keine Geheimnistuerei betrieben werden. Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Qualität ist auch ein Zeichen der Wertschätzung.</p>
<ol>
<li><strong>7. </strong><strong>Interaktion</strong></li>
</ol>
<p>Last but not least: Regelmäßiger persönlicher Austausch möglichst von Angesicht zu Angesicht ist  letztlich zur Erhaltung des Vertrauens zwischen Menschen unverzichtbar. Auf Dauer auch bei Projekten, die sich örtlich stark verzweigen, müssen Möglichkeiten zum Zusammenkommen geschaffen werden. Wir sind Menschen, keine Maschinen, wir brauchen ein Mindestmaß an  sozialen Kontakten mit unseren Geschäfts- und Projektpartnern. Jour Fixes gehören eingeplant und eingehalten.</p>
<p>Wer jetzt denkt, dass hier einer den erhobenen Zeigefinger aus der Position des Unfehlbaren erhebt und anderen die Leviten lesen will, der irrt. „Ingos sieben I“ sind entstanden aus dem Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit und helfen in erster Linie mir selber zu Eigenkorrektur. Aber wir alle werden zum Glück nie perfekt und dürfen ein Leben lang lernen, auch voneinander …</p>
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