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	<title>Sonnek &#187; Netzwerke</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Der Wert von Netzwerken</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2019 06:00:52 +0000</pubDate>
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Ein Sachverständiger hat sich ein oder mehrere Fachgebiete festgelegt, in denen er überdurchschnittliches Wissen besitzt und für die er landläufig bezeichnet als Experte gelten kann. In der täglichen Arbeit lassen sich tatsächliche Aufgaben – etwa Gutachtensaufträge – sehr oft nicht auf solche Fachgebiete eingrenzen. Vielfach sind sogar deutliche Überschneidungen gegeben. Solche Fälle müssen von entsprechend [...]]]></description>
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<p>Ein Sachverständiger hat sich ein oder mehrere Fachgebiete festgelegt, in denen er überdurchschnittliches Wissen besitzt und für die er landläufig bezeichnet als Experte gelten kann. In der täglichen Arbeit lassen sich tatsächliche Aufgaben – etwa Gutachtensaufträge – sehr oft nicht auf solche Fachgebiete eingrenzen. Vielfach sind sogar deutliche Überschneidungen gegeben. Solche Fälle müssen von entsprechend qualifizierten Sachverständigen gemeinsam und möglichst friktionsfrei bearbeitet werden. Wie Netzwerke helfen können, dass freiwillige oder zwangsläufige Kooperationen klaglos funktionieren.</p>
<p><span id="more-6119"></span>Die Herausforderung, vor der jeder Sachverständige stehen kann ist die, dass seine Wissens- oder Fachgebiete in Randbereiche „ausfransen“ und Grauzonen bilden, in denen das erforderliche Spezialwissen in der nötigen Tiefe schlicht nicht mehr vorhanden ist. Es gilt also, vor Betreten dieses Risikobereiches rechtzeitig die Bremse zu ziehen und sich nach Hilfe umzusehen. Wer beispielsweise in der Gebäudetechnik den maschinenbautechnischen Anteil beherrscht, wird im Bereich etwa der Elektro- oder Regelungstechnik bestenfalls über Übersichtswissen verfügen und im Bedarfsfall einen entsprechenden Kollegen kontaktieren.</p>
<p><strong>Bestimmte Auffassungen müssen übereinstimmen</strong></p>
<p>Dazu wird man sich natürlich zuerst in der direkten Kollegenschaft umsehen. Wenn das nicht zum Ziel führt, fragt man sich einfach durch, bis man fündig wird. Dabei ist aber nicht allein ausschlaggebend, dass der Kollege das Fachgebiet beherrscht, sondern zumindest genauso wichtig ist es, über die Persönlichkeit des Betreffenden Bescheid zu bekommen, bevor man selbst mit ihm Kontakt aufnimmt. Schließlich wünscht man mit jemandem zu kooperieren, der ähnliche Auffassungen von Genauigkeit, Sorgfalt und Verlässlichkeit besitzt wie man selbst. Dann natürlich ist auch das kommerzielle Übereinkommen zu beachten.</p>
<p><strong>Der Gewinn von Sozialkapital</strong></p>
<p>In der Praxis wird man im Laufe der Zeit – wir sprechen hier von Jahren – einen Grundstock von zuverlässigen Partnern zurechtgelegt haben, von denen man weiß, dass man sich auf die verlassen kann und auf die man bei Bedarf zurückkommen wird. In vielen Fällen werden sich aus den Zeiten gemeinsamer Arbeit an einem Projekt oder Gutachtensfall gute Bekanntschaften oder Freundschaften ergeben, die ein Leben lang andauern, auch wenn man fürderhin eher sporadisch miteinander zu tun hat. Ein solches persönliches Netzwerk besitzt einen sehr hohen latenten Wert, nicht zu Unrecht spricht man von Sozialkapital.</p>
<p><strong>Vertrauen braucht Zeit, der Lohn dafür ist hoch</strong></p>
<p>Man muss sich klar darüber werden, wodurch der erwähnte Wert eines Netzwerks zustande kommt: Die zentrale Voraussetzung für das Funktionieren eines Netzwerkes ist das Vorhandensein von Vertrauen. Vertrauen lässt sich bekanntlich nicht erzwingen, sondern muss erworben werden, durch gründliches Kennenlernen und ausführlichen Austausch, was bekanntlich Zeit benötigt. Wenn jemand einem neuen Partner Vertrauen schenkt, ist dies ein Schritt, der Mut und Zuversicht voraussetzt, was wiederum bedeutet, dass man der Beziehung zu ebendiesem Partner und seinem Potential hohen Wert zumisst.</p>
<p><strong>Unkomplizierte gegenseitige Unterstützung</strong></p>
<p>Wenn ein solches Netzwerk ausreichend Zeit hatte, sich zu festigen, ergibt sich ein weiterer Effekt, der allen Beteiligten nützt. Er besteht darin, dass man sich gegenseitig informell und unkompliziert aushilft. Das geschieht zumeist in der Form, dass man sich gegenseitig ohne weitere Verpflichtung und offen mit bestem Rat unterstützt, wie dies eben auch bei Freundschaften der Fall ist. In geschäftlichen Dingen hält man Vereinbarungen penibel ein. Bei Missverständnissen sucht man sofort Verständigung, in Projekten heraufziehende Probleme sieht man als gemeinsam zu lösende Herausforderung.</p>
<p><strong>Vertrauen macht schnell und leichtläufig</strong></p>
<p>Schließlich nicht zu unterschätzen ist der Gewinn an Geschwindigkeit in der praktischen Zusammenarbeit. Denn das aufgebaute Vertrauen hat für das Netzwerk die gleiche Funktion wie Öl für den Verbrennungsmotor: Es vermindert Reibungsverluste und macht die „Maschine“ leichtläufig. Im Netzwerk unterstützt man sich grundsätzlich gegenseitig, ohne sofort eine exakt gleiche Kompensation zu erwarten, man kann aber einen langfristigen Ausgleich von Geben und Nehmen erwarten. Wer jemals in den Genuss eines derartigen Netzwerks gekommen ist und seinen Wert schätzen gelernt hat, will es nicht mehr missen.</p>
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		<title>Erfolgsfaktoren für Freiberufler &#8211; #2: Fachkompetenz</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Echter Erfolg lässt sich daran erkennen, dass er keine Eintagsfliege ist, sondern nachhaltig an­dauert. Er ist nicht mit einem einmaligen Kraftakt zu Beginn der Selbstän­di­gen­­laufbahn zu erreichen, die einen dann auf Lorbeeren ausruhen lässt. Im Gegenteil: Es be­darf ständiger Anstrengung, um am Ball zu bleiben. Das gilt ganz besonders für die Fachkom­pe­tenz, speziell für unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Echter Erfolg lässt sich daran erkennen, dass er keine Eintagsfliege ist, sondern nachhaltig an­dauert. Er ist nicht mit einem einmaligen Kraftakt zu Beginn der Selbstän­di­gen­­laufbahn zu erreichen, die einen dann auf Lorbeeren ausruhen lässt. Im Gegenteil: Es be­darf ständiger Anstrengung, um am Ball zu bleiben. Das gilt ganz besonders für die Fachkom­pe­tenz, speziell für unser Fachwissen, dem der zweite Teil dieses Ratgebers gewidmet ist. <span id="more-186"></span></p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Für viele Auftraggeber ist Fachkompetenz das Wichtigste </strong></span></p>
<p><span style="color: #0099cc;"> </span></p>
<p>Egal, ob es sich um Richter oder Bauherrn handelt, um Verantwortliche aus Unternehmen oder Behörden oder aus Bildungsinstitutionen: Wie meine eigenen und seit Jahren laufenden Umfragen zeigen, steht erwiesene und abrufbare Fachkompetenz ganz weit vorne in den Anforderungen an Berater, Planer und Gutachter. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn letztlich ist ja Fachkom­petenz genau das, was einen Fachmann ausmacht.</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Aktualität des Wissens ist entscheidend </strong></span></p>
<p>Aber die befragten Kun­den und Klienten legten auch besonderen Wert darauf, dass unser Fachwissen auf neuestem Stand ist. Das verlangt von uns die Bereitschaft, auf Grundlage unserer Ausbildung permanente Fortbildung zu betreiben und in den eigenen fachlichen Schwerpunkten auf dem Laufenden zu bleiben. Wie kann das praktisch aussehen? Natürlich zwingt mich schon meine tägliche Arbeit, ständig dazuzulernen. Aus Gesprächen mit Kollegen oder Kontakten etwa mit Herstellern ist auch manches zu holen, desgleichen aus Fachzeitschriften und Messebesuchen.</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Wo sind meine Wissensquellen?</strong></span></p>
<p>Aber die Kernfragen lautet doch: Wie erhalte ich <strong>aktiv</strong> meine Fachkompetenz? Aus welchen Quellen nähre ich sie? Antwort: Ziele setzen! Wenigstens einmal im Jahr nachdenken, unsere schwachen Seiten kennen wir ohnehin recht genau. Und dann ganz gezielt die Wissensquelle suchen. Das kann ein Fachbuch sein, ein Seminar etc. Manchmal kann es auch erforderlich sein, Antworten abseits von ausgetretenen Pfaden zu suchen, zum Beispiel im Ausland, um wirklich einen Schritt weiterzukommen. Von Vorteil kann es auch sein, die Kontakte zur Universität nie abreißen zu lassen. Es hat mir etwa viel Freude bereitet, wieder an der Uni Vorlesungen zu besuchen und den Wissensstock einiger meiner Fachgebiete neu zu ordnen und zu vertiefen.</p>
<p><em><span style="color: #0099cc;"><strong>&#8220;It’s what you learn when you think you know it all that counts.&#8221;</strong></span></em></p>
<p>Das Zitat hab ich unlängst aus einem Vortrag aufgeschnappt und es lässt sich etwa so übersetzen: Es kommt auf das an, was man lernt, wenn man glaubt, dass man eh schon alles weiß. Genau das ist es: wer sich mit dem Status Quo zufrieden gibt, fällt zurück. Es ist einfach zu wenig, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben oder sich gerade noch ein bisschen über das Mittelmaß zu hanteln. Ziel muss einfach sein, im eigenen Fachgebiet zu den Besten zu gehören, ganz einfach deshalb, weil unsere Kunden schlicht das Beste bekommen sollen!</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Netzwerke suchen und schätzen echte Fachkompetenz</strong></span></p>
<p>Wirkliche Fachleute sind überall gesucht, nicht nur von denen, die das Wissen brauchen, sondern auch von Partnern aus denselben oder angrenzenden Wissensgebieten. Leute mit überdurch­schnitt­licher Fachkompetenz sind willkommene Mitglieder in Wissensnetzwerken. Und Kunden benötigen und honorieren in zunehmendem Maße kombinierte und komplexe Leistungen, die gerade aus solchen Kooperationen entstehen können.</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Nischenwissen erkennen und nützen</strong></span></p>
<p>Wichtig erscheint auch, ein Sensorium dafür zu entwickeln, wo neuer Bedarf an Wissen besteht und wo Probleme auftreten, für die es noch keine Antworten gibt. Oder wo Lösungen für Probleme bereits gefunden worden sind, die aber noch keiner angewandt hat. Sofern sie die Sphäre unserer fachlichen Verant­wortung betreffen, sind <strong>wir</strong> gefordert, denn aus dem nicht überstürzten, sondern umsichtigen Betreten von Neuland ergeben sich Chancen auf Nischenwissen, das uns zu dauerhaft nachgefragten Experten machen kann.</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Nur wer ständig dazu lernt, erbt die Zukunft</strong></span></p>
<p>Sich permanent mit neuen Entwicklungen vertraut zu machen, neue Methoden selber auszuprobieren, sich durch neue Berechnungsmethoden „durchzuquälen“, es selber zu versuchen und von Zeit zu Zeit auch völlig neue Dinge anzugehen, ist Kennzeichen derer, die „dran“ bleiben wollen. Das beginnt mit scheinbaren Kleinigkeiten: zum Beispiel das neue Smartphone souverän bedienen, die langjährig genutzten Excel-Sheets einmal anders gestalten oder überhaupt das Potential der Software auf dem Notebook (halbwegs) effektiv nutzen zu können …</p>
<p><span style="color: #0099cc;"><strong>Wissen verständlich vermitteln können</strong></span></p>
<p>Die beste Fachkompetenz nützt gar nichts, wenn sie nicht transportiert, sprich dem Laien verständlich gemacht werden kann. Das gilt für die Konzeptpräsentation vor dem Vorstand eines Industrie­unternehmens genauso wie für eine Gutachtens­erör­terung vor Gericht oder für die Vorstellung einer Studie vor einem Gemeinderat. Das erfordert Training in Sprache und Ausdruck und die passende Art der Präsentation. Auch hier gilt es, sich regelmäßig zu fordern und zu fördern.</p>
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