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	<title>Sonnek &#187; Meinungen</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Löschke hat es satt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 08:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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In einer Zeit, in der – wie mir scheint – tradierte und wohlbegründete Werte wie Achtung, Wertschätzung, Freundlichkeit aber auch persönliche Eigenschaften wie erwiesener Sachverstand, kritisches Abwägen oder selbstständiges Denken mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt werden, wundert es mich, dass sich so wenige angesehene Persönlichkeiten zu Wort melden, denen diese Eigenschaften oder Werte [...]]]></description>
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<dl id="attachment_3235" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3235" title="Rufzeichen" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler-150x150.jpg" alt="Rufzeichen" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>In einer Zeit, in der – wie mir scheint – tradierte und wohlbegründete Werte wie Achtung, Wertschätzung, Freundlichkeit aber auch persönliche Eigenschaften wie erwiesener Sachverstand, kritisches Abwägen oder selbstständiges Denken mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt werden, wundert es mich, dass sich so wenige angesehene Persönlichkeiten zu Wort melden, denen diese Eigenschaften oder Werte ein Anliegen sein müssten. Eine Ausnahme ist der deutsche Wissenschaftler und Unternehmer Professor Dr. Knut Löschke, der schon vor einiger Zeit seinen Unmut über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kundtat.</p>
<p><span id="more-9457"></span></p>
<p>Zur Person: Prof. Dr. Knut Löschke ist Mitglied des Hochschulrates in der Universität Leipzig, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften, Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Leipzig und des IT-Beratungsunternehmens Softline AG. Seinen Lebenslauf, der dem Archiv des Deutschen Bundestages entnommen ist und der es wert ist, gelesen zu werden, habe ich unten an das Ende seiner Ausführungen angehängt. Aber lassen wir ihn jetzt selbst zu Wort kommen:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">&#8220;Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem &#8211; vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #0000ff;">Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“</span></p>
<p>Quelle: <a href="https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/ich-habe-es-satt/">https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/ich-habe-es-satt/</a></p>
<p><strong>Lebenslauf:</strong><strong> </strong></p>
<p>Knut Löschke, am 18.8.1950 in Leipzig geboren, studierte nach dem Abitur und einer Facharbeiterausbildung als Chemieanlagenbauer Kristallographie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, wo er nach seinem Studium auch lehrte und forschte. 1976 promovierte er zum Dr. rer. nat. und 1986 zum Dr. sc. nat. mit Dissertationen über ellipsometrische und andere lichtoptische Untersuchungen von Halbleitermaterialien und deren Oberflächen.</p>
<p>Nach einem mehrjährigen Industrie-Praktikum, in dem er sich vollständig der Rechentechnik und der Softwareprogrammierung insbesondere von CAD-Datenbanken und Expertensystemen widmete, gründete er am 1.3.1990 in den Wirren der deutschen Wiedervereinigung das Unternehmen PC-Ware Information Technologies (heute Comparex), das er bis 2009 als Vorstandsvorsitzender führte und zu einem internationalen, börsennotierten Konzern mit mehr als 1800 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von über 1 Mrd. Euro aufbaute.</p>
<p>Im Jahr 2010 wurde Knut Löschke zum Honorarprofessor an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) für das „Studium generale“ mit dem speziellen Lehr- und Forschungsthema „Kultur und Ethik des Unternehmertums“ berufen. Im Rahmen der Lehraufgaben an der HTWK beschäftigt sich Knut Löschke auch mit Problemen der Energiewirtschaft und des Klimawandels, mit verschiedenen Themen der kulturellen Entwicklung sowie der natürlichen und künstlichen Intelligenz und des menschlichen Bewusstseins.</p>
<p>Prof. Löschke ist Mitglied des Hochschulrates der Universität Leipzig, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften, Vorsitzender der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V., Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender des IT-Beratungsunternehmens Softline AG.</p>
<p>Knut Löschke gehört weder einer politischen Partei noch einer Religionsgemeinschaft an. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.</p>
<p>Quelle: <a href="https://bundestag.de/webarchiv/Ausschuesse/ausschuesse19/weitere_gremien/enquete_ki/loeschke_knut-648324">https://bundestag.de/webarchiv/Ausschuesse/ausschuesse19/weitere_gremien/enquete_ki/loeschke_knut-648324</a></p>
<p><strong>&#8212;-</strong></p>
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		<title>Ökologismus – eine säkulare Religion?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2023/07/07/okologismus-%e2%80%93-eine-sakulare-religion/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 09:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Wahrscheinlich ist es nur mein persönlicher Eindruck, aber mir kommt vor, dass in den Medien – aber auch bei Gesprächen in privaten Kreisen – eine früher gepflegte Diskussionskultur mit eigenen Gedanken und durchdachten Argumenten weitgehend abhandengekommen ist. Stattdessen werden vorgefertigte und fest verinnerlichte Meinungsblöcke präsentiert, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Insbesondere Klima- und [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wahrscheinlich ist es nur mein persönlicher Eindruck, aber mir kommt vor, dass in den Medien – aber auch bei Gesprächen in privaten Kreisen – eine früher gepflegte Diskussionskultur mit eigenen Gedanken und durchdachten Argumenten weitgehend abhandengekommen ist. Stattdessen werden vorgefertigte und fest verinnerlichte Meinungsblöcke präsentiert, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Insbesondere Klima- und Umweltthemen scheinen davon betroffen. Wer nicht der Mehrheitsmeinung ist, erntet Verständnislosigkeit, Widerstand, ja Verachtung. Nicht Argumente zählen, sondern allein Glaubenssätze sollen gelten.</p>
<p><span id="more-9431"></span></p>
<p>Der Name <strong>Vince Ebert</strong> war mir bis vor Kurzem unbekannt, vielleicht deshalb, weil wir in unserem Haushalt keinen Fernseher besitzen. Er ist mir auf Twitter untergekommen. Irgendjemand hat einige Zitate von ihm weiterverbreitet, die sich mit dem religiösen Charakter der Umwelt- und insbesondere der <strong>Klimabewegungen </strong>auseinandersetzen. An Ebert ist bemerkenswert, dass er sich als Kabarettist umtut, aber diese seine Tätigkeit auf einem soliden beruflichen Hintergrund als Diplom-Physiker aufbauen kann. Das wiederum verleiht ihm unter anderem die Fähigkeit, seinem Publikum ungewöhnliche Sichtweisen und Schlussfolgerungen zu eröffnen, indem er unumstößliche Fakten mit Humor präsentiert.</p>
<p>Seine nachfolgend zitierten und in meinen Augen brilliant formulierten Äußerungen zum Thema habe ich aus zwei Twitter- oder Linkedin-Beiträgen aus dem Juni 2023 zusammengestellt, die <strong>Hervorhebungen </strong>sind von mir:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">„Natürlich hat der Appell, das Klima zu schützen, eine wissenschaftliche Faktenbasis. Die Rhetorik von Klimaaktivisten erinnert jedoch eher an eine <strong>Religionsgemeinschaft </strong>als an eine wissenschaftliche Bewegung: Man droht mit einem (wissenschaftlich nie erwähnten) <strong>Weltuntergangsszenario</strong>, arbeitet mit Schuldgefühlen und verspricht gleichzeitig Erlösung durch Buße und Verzicht. Flugscham, weniger Fleisch essen, Gemüsenetze benutzen, bei geringeren Temperaturen waschen. Das hilft zwar nicht unbedingt dem Klima, aber vielleicht ja der eigenen Seele. <strong>Es sind rituelle Handlungen</strong>.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><strong>Selbstgeißelung </strong>durch veganes Essen, und Mülltrennen als moderne Form des Rosenkranzbetens. Personen wie Greta Thunberg werden zu Propheten stilisiert, man pilgert zu Klimademos und zelebriert jährlich wiederkehrende Feiertage wie den Earth Overshoot Day.“</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">&#8220;Im Grunde hat man das Fegefeuer durch die <strong>Klimahölle </strong>ersetzt.“</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">„So hat sich die Ökologie zu einem religionsartigen Lebensmodell entwickelt, das aus immer mehr Dogmen besteht, die nichts mehr damit zu tun haben, Umweltprobleme auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse zu lösen.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">Genau das ist das eigentlich Tragische an der Sache. Der zunehmende parareligiöse Aspekt der Umweltbewegung sorgte zwar dafür, dass der Klimawandel zu einem <strong>Massenthema </strong>wurde und ins allgemeine Bewusstsein unserer Gesellschaft eindrang, zum anderen verhindert gerade dieses <strong>parareligiöse Element </strong>eine sachlich-rationale Auseinandersetzung. Denn im Gegensatz zu wissenschaftlichen Systemen, die auf der ständigen Suche nach dem Zweifel aufbauen, basieren Glaubenssysteme auf dem <strong>Zweifelsverzicht</strong>.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">So engagiert und so sympathisch viele Klimaaktivisten daherkommen, so sehr ignoriert man gemeinhin die teilweise <strong>autoritären und intoleranten Züge</strong> dieser Bewegung. Sachliche Kritik wird oft als persönlicher Angriff dargestellt, es gelten absolute Wahrheiten, über die so gut wie nicht mehr diskutiert werden darf, Menschen werden in <strong>Leugner und Wissende </strong>eingeteilt, Zweifler von außen werden als unmoralisch, ewiggestrig und rücksichtslos diskreditiert. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><strong>Die größten Fehler der Menschheit entstanden nicht, weil Menschen zweifelten. Sondern, weil sie sich absolut sicher waren, das Richtige zu tun</strong>.“</span></p>
<p>&#8212;</p>
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