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	<title>Sonnek &#187; Mängelbehebung</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Übernahmen nicht vergessen!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 18:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Mängelbehebung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
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Es verwundert immer wieder, wie wenig Wert oft auf die Übergaben und Übernahmen von fertiggestellten Anlagen aus der Haustechnik gelegt wird. Zugegeben, es ist sicher spektakulärer und aufregender, etwa ein frisch erworbenes Fahrzeug zu übernehmen, bei der man sich freut und genau prüft, ob alles seine Ordnung hat. Aber bei einer fertiggestellten Heizungsanlage oder einer [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5499.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1164" title="IMG_5499" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5499-150x150.jpg" alt="Bild" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Es verwundert immer wieder, wie wenig Wert oft auf die Übergaben und Übernahmen von fertiggestellten Anlagen aus der Haustechnik gelegt wird. Zugegeben, es ist sicher spektakulärer und aufregender, etwa ein frisch erworbenes Fahrzeug zu übernehmen, bei der man sich freut und genau prüft, ob alles seine Ordnung hat. Aber bei einer fertiggestellten Heizungsanlage oder einer Sanitärinstallation? Ja, gerade bei der! Denn von einem Fahrzeug trennt man sich möglicherweise nach ein paar Jahren wieder, aber eine Heizungsanlage hat man vielleicht jahrzehntelang. Deshalb ist wichtig, dass sie makellos übernommen wird.</p>
<p><span id="more-4195"></span></p>
<p><strong>Was ist eine Übernahme?</strong></p>
<p>Kurz gesagt geht es darum, eine soeben fertiggestellte Anlage gemeinsam zu besichtigen, zu prüfen, ob alles das, was bestellt wurde, auch tatsächlich geliefert worden ist und ob alles auch so funktioniert, wie es funktionieren soll. Da es wichtig ist, dass alle Beteiligten auch tatsächlich anwesend sind, ist es sinnvoll, eine schriftliche Einladung zu versenden.</p>
<p>Wichtig ist auch, alle den Auftrag betreffenden Unterlagen bei der Hand zu haben: Angebote, Bestellungen, eventuelle Teilrechnungen, Lieferscheine, Arbeitsbestätigungen, Betriebsanleitungen und dergleichen. Streng genommen gehören die Überprüfung der gelieferten Stückzahlen, Rohrlängen und sonstigen Massen zwar nicht zur Übernehme, es kann aber sinnvoll sein, Rechnungs- und Massenprüfung gleich mitzumachen.</p>
<p>Ganz besonders wichtig ist bei alledem, dass nicht nur geredet und vereinbart wird, sondern dass über den gesamten Termin und alle Ergebnisse ein genaues Protokoll angefertigt wird. Will man genau wisse, was in einem derartigen Schriftstück enthalten sein sollte, kann man in den entsprechenden Werksvertragsnormen nachsehen, wobei hier die ÖNORM B 2110 von zentraler Bedeutung ist.</p>
<p><strong>Wie kann ein Übernahmeprotokoll aufgebaut sein?</strong></p>
<p>Ein Beispiel für die Informationen, den ein derartiges Protokoll aufweisen kann, ist hier stichwortartig wiedergegeben:</p>
<p><em>Übernahmeprotokoll</em></p>
<p>Niederschrift gemäß Ö-Norm B 2110</p>
<p>Auftraggeber (AG):               …</p>
<p>Projekt Nr.:</p>
<p>Bauvorhaben: …</p>
<p>Gewerk:  …</p>
<p>Auftragnehmer (AN):  …</p>
<p>Übernahme beantragt am: …</p>
<p>Übernahmeort: … (Adresse der Baustelle)</p>
<p>Übernahmetag: …</p>
<p><em>1.         Teilnehmer </em></p>
<p>Für den Auftraggeber (AG):  …</p>
<p>Für den Auftragnehmer (AN): …</p>
<p>Für die Bauaufsicht: …</p>
<p>Sonstige: … (z. B. Sachverständiger)</p>
<p><em>2.         Auftragsumfang</em></p>
<p>(Hier wird auf Angebot und Auftrag verwiesen)</p>
<p><em>3.         Leistungstermine</em></p>
<p>Gesamtfertigstellung: vereinbart: …, tatsächlich: …</p>
<p>Zwischentermine: vereinbart: …, tatsächlich: …</p>
<p>Terminüberschreitung: …, Vertragsstrafe wird fällig (Ja/Nein):  …</p>
<p><em>4.         Mängel</em></p>
<p>(Hier werden alle Mängel aufgelistet)</p>
<p>Die Behebung der genannten Mängel erfolgt durch den Auftragnehmer bis zu diesen Terminen: …</p>
<p><em>5.         Gewährleistung</em></p>
<p>Frist: …, Laufzeit bis: …</p>
<p>Haftrücklass:  …        Laufzeit bis: …</p>
<p><em>6.         Abrechnung</em></p>
<p>Schlussrechnungen (liegen vor/liegen nicht vor): …</p>
<p>Aufmaßblätter (liegen vor/liegen nicht vor): …</p>
<p>Mit Ihrer Unterschrift erklären der AN die Übergabe und der AG die Übernahme der Leistungen.</p>
<p>Für den Auftraggeber: &#8230;</p>
<p>Für den Auftragnehmer: &#8230;</p>
<p>Für die Bauaufsicht: &#8230;</p>
<p>Für den Sachverständigen: &#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Noch Fragen? Bitte schreiben Sie einen Kommentar oder schicken Sie ein Mail!</p>
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		<title>Aus der SV-Praxis: Rätselhafte Korrosion im Heizungsnetz</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/03/24/aus-der-sv-praxis-ratselhafte-korrosion-im-heizungsnetz/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mängelbehebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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Manche Dinge möchte man auch als langjähriger Praktiker nicht für möglich halten: In einem Bürogebäude kommt es immer wieder zu Schlammbildungen im Heizsystem, die das System bisweilen regelrecht lahmlegen. Der Schlammanfall ist so stark, dass der nachträglich im Rücklauf vor dem Wärmeerzeuger eingebaute Filter wieder deaktiviert werden muss, da er nach kürzester Zeit wieder zugewachsen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_891" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_9577.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-891" title="IMG_9577" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_9577-150x150.jpg" alt="Gebläsekonvektor" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Manche Dinge möchte man auch als langjähriger Praktiker nicht für möglich halten: In einem Bürogebäude kommt es immer wieder zu Schlammbildungen im Heizsystem, die das System bisweilen regelrecht lahmlegen. Der Schlammanfall ist so stark, dass der nachträglich im Rücklauf vor dem Wärmeerzeuger eingebaute Filter wieder deaktiviert werden muss, da er nach kürzester Zeit wieder zugewachsen ist. Was ist da los? Die aufgefangenen Ablagerungen lassen auf Korrosionsprodukte schließen. Aber wo soll diese starke Korrosion herkommen? Die Suche nach der Ursache brachte eine Überraschung …</p>
<p><span id="more-890"></span></p>
<p><strong>Nein nicht die, dass Sauerstoff im Spiel war</strong></p>
<p>Korrosion in einem Heizungsnetz ist in den allermeisten Fällen auf das Vorhandensein von Sauerstoff zurückzuführen. Jedes frische Leitungswasser enthält eine bestimmte Konzentration davon, die aber nach der Befüllung der Heizungsanlage sich rasch abbaut und keine nachhaltigen Schäden verursachen kann. Sauerstoff war auch in diesem Fall die Ursache, das war bald klar, andere Einflüsse konnten ausgeschlossen werden. Nur: wie kam der Sauerstoff in die Anlage und zwar in derart großen Mengen, dass er so starke Korrosionen und damit Störungen im Betrieb verursachen konnte?</p>
<p><strong>Wie konnte derart viel Sauerstoff in die Anlage gelangen?</strong></p>
<p>Die Suche war sehr bald erfolgreich. Die Wärmeabgabe in der großen Anzahl von Büros erfolgte durch Gebläsekonvektoren. Alle diese Geräte waren über flexible Schlauchverbindungen an das Heizungsnetz aus Stahlrohr angeschlossen, wie dies auch im Bild oben ersichtlich ist. Und genau in diesen handelsüblichen sogenannten Panzerschläuchen lag das Problem. Diese Schläuche hatten einen wasserführenden Innenteil aus Gummi, der außen von einem Stahlgeflecht ummantelt war. Solche Schläuche werden in der Installationstechnik in hoher Zahl eingesetzt. Meist problemlos. Nicht aber in diesem Fall.</p>
<p><strong>Panzerschläuche als „Corpus Delicti“</strong></p>
<p>Unter den gegebenen Temperatur- und Druckbedingungen konnten über einige hundert solcher hier eingebauten Schläuche so hohe Sauerstoffmengen eintreten, dass die dadurch entstandenen Korrosionsprodukte in Form von Schlamm und Feststoffteilchen zu erklären sind. Anders als etwa die heutzutage verwendeten Kunststoffrohre für Fußboden- oder Wandheizungen weisen die Schläuche keine Diffusionssperren auf, die einen Sauerstoffdurchtritt verhindern würden. So löst der eintretende Sauerstoff zuerst Eisen aus den Stahlrohren, das wiederum Magnetitschlamm bildet.</p>
<p><strong>Was ist die Konsequenz daraus?</strong></p>
<p>Das gegenständliche Heizungswasser wird zuerst einmal mittels chemischer Zusätze soweit zu behandeln sein, dass es keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann und die Heizungswasserqualität den gängigen Normen entspricht. Und dann wird zu überlegen sein, ob und wie die Schläuche durch Bauteile aus anderen Materialien  ersetzt werden können. Jedenfalls ergibt sich eine Konsequenz für Planende und Ausführende: Vorsicht in der technischen Lösung und der Werkstoffwahl, wenn das Heizungsnetzen ein hohe Zahl von flexiblen Anschlüssen erfordert.</p>
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		<title>Aus der SV-Praxis: Rostiges Leitungswasser</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/10/26/aus-der-sv-praxis-rostiges-leitungswasser/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 06:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Korrosion]]></category>
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So etwas fällt in die Kategorie „Unangenehmes“: Sie drehen die Wasserleitung auf und statt klaren Trinkwassers fließt bräunlich-trübe Suppe. Erst nach einiger Zeit  kommt sauberes Wasser nach. Und das unlängst beobachtet in einem schönen Mehrfamilienhaus für gehobene Ansprüche, erst vor zehn Jahren bezogen und  in sehr gepflegtem Zustand. Das gesamte Haus mit allen Wohnungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_607" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3795.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-607" title="IMG_3795" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3795-150x150.jpg" alt="Rostwasser" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>So etwas fällt in die Kategorie „Unangenehmes“: Sie drehen die Wasserleitung auf und statt klaren Trinkwassers fließt bräunlich-trübe Suppe. Erst nach einiger Zeit  kommt sauberes Wasser nach. Und das unlängst beobachtet in einem schönen Mehrfamilienhaus für gehobene Ansprüche, erst vor zehn Jahren bezogen und  in sehr gepflegtem Zustand. Das gesamte Haus mit allen Wohnungen und insbesondere die Warmwasserleitung davon betroffen. Die Verfärbung ist in den letzten Jahren zunehmend aufgetreten und hat in der letzten Zeit ein richtig ärgerliches Ausmaß erreicht. Was ist da los?</p>
<p><span id="more-605"></span></p>
<p><strong>Innenkorrosion von verzinkten Stahlrohren</strong></p>
<p>Aus manchen ganz alten Gebäuden mit dementsprechend betagten Installationen kennt man das Farbphänomen,  sehr selten aber aus neueren. Die Ursache für das braune Leitungswasser liegt in Korrosionsprozessen in verzinkten Stahlrohren. Aus bestimmten Gründen wird die Zinkschicht, die das Stahlrohr schützen soll, abgebaut oder zerstört, so dass der jetzt ungeschützte Stahl durch den im Trinkwasser gelösten Sauerstoff angegriffen wird. Die gelösten Stahlpartikel treten dann als Rostwasser in Erscheinung, insbesondere dann, wenn die Leitung einige Zeit (einige Tage, oft auch nur einige Stunden) nicht mehr benützt worden war.</p>
<p><strong>Warum tritt hier Korrosion besonders in den Warmwasserleitungen auf?</strong></p>
<p>Im gegenständlichen Wohnobjekt wurden solche verzinkten Stahlrohre für Kalt- und Warmwasserleitungen verwendet. Das Leitungswasser aus dem Ortsnetz hat mittelharten Charakter und daher vereinfacht gesagt einen höheren Kalkanteil. Die Warmwasserbereitung erfolgt in den Wohnungen dezentral über Elektrospeicher (Elektroboiler).</p>
<p>Dass die Verfärbungen besonders in den Warmwasserleitungen auftreten, hat seinen Grund darin, dass bei Erhitzung des Wassers in den Boilern etwa auf 60°C Kalk ausfällt, wodurch das Wasser sein chemisches Gleichgewicht verliert und gegenüber den Stahlrohren aggressiv wird. Unter Kalkablagerungen in den Leitungen kommt es zu chemischer Korrosion, die die Zinkschicht abbaut, den Stahl angreift, was zum Rostwasser führt und letztlich auch die Leitungen so weit zerstören kann, dass Undichtheiten und Wasserrohrbrüche auftreten können.</p>
<p>Dazu kommt noch, dass bei Wassertemperaturen deutlich über 60°C die Zinkschicht nicht mehr stabil ist und sich abzulösen beginnt, was den Korrosionsangriff ebenfalls beschleunigt. Aus diesem Grund enthalten neuere Normen, die sich mit Trinkwasserhygiene befassen, die Empfehlung, verzinkte Stahlrohre in Warmwasserleitungen nicht zu verwenden.</p>
<p><strong>Können auch Kaltwasserleitungen betroffen sein?</strong></p>
<p>Ja, und zwar dann, wenn Ablagerungen in diesen Leitungen vorhanden sind, etwa durch nach der Installation verbliebene Metallspäne, wenn die Leitungen vor Inbetriebnahme nicht ausreichend gespült worden sind oder durch später im Betrieb eingeschleppte Verschmutzungen. Diese Ablagerungen sind hauptsächlich in waagrechten Rohren zu finden und besonders in eher wenig genutzten Leitungen. Unter den Ablagerungen bilden sich wieder Korrosionsherde, die die Zinkschicht zerstören, wodurch es zu Punktkorrosion und „Lochfraß“ kommen kann, der sich in allmählichen örtlichen Undichtheiten der Leitung bemerkbar machen kann. Auch beim gegenständlichen Objekt war es in einer Kaltwasserleitung schon sieben Jahre nach Bezug zur ersten Undichtheit  gekommen.</p>
<p><strong>Was kann man gegen diese Korrosion tun?</strong></p>
<p>Wenn schon ein Korrosionsangriff wie im hier beschriebenen Fall vorliegt, werden sofortige Schutzmaßnahmen erforderlich, die ein weiteres Fortschreiten der Korrosion verhindern und den Aufbau einer Schutzschicht über den angegriffenen Rohrabschnitten ermöglichen. Das geschieht durch Zusetzen von für den menschlichen Organismus unbedenklichen Chemikalien in den gemeinsamen Kaltwasseranschluss des Wohnhauses. Außerdem müssen die Temperaturen der Warmwasserbereiter auf höchstens 60°C begrenzt werden.</p>
<p><strong>Neue Werkstoffe als Stand der Technik</strong></p>
<p>In zahlreichen Objekten sind verzinkte Rohrleitungen nach wie vor im Einsatz, durchaus ohne Probleme. Seit über einem Vierteljahrhundert sind aber zunehmend korrosionsbeständige Wasserleitungsrohre aus Kunststoff, seit vielen Jahren auch aus Mehrschicht-Verbundwerkstoffen oder auch aus  beständigen metallischen Werkstoffen auf dem Markt, die generell Korrosionsfreiheit erwarten lassen und heute den Stand der Technik in der Ausführung von Trinkwasserleitungen darstellen. Bei Verwendung dieser bereits bewährten Materialien wird das Phänomen des „Rostwassers“ jedenfalls der Vergangenheit angehören …</p>
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		<title>Aus dem Gericht: Das Gwirks mit der 1.200-Liter-Badewanne</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/04/07/aus-dem-gericht-das-gwirks-mit-der-1-200-liter-badewanne/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerichtsfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Mängelbehebung]]></category>
		<category><![CDATA[Warmwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Warmwasserbereiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Was gibt es Schöneres als eine große Badewanne, noch dazu, wenn sie elegant in den Boden versenkt ist? Was dem Architekten gelingt und Bauherrn oder Baudame (sagt man das so?) wohltuende Entspannung bringt, kann den Installateur ganz schön ins Schwitzen bringen. Besonders dann, wenn die Wanne nicht und nicht vollläuft und das Badewasser schon während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was gibt es Schöneres als eine große Badewanne, noch dazu, wenn sie elegant in den Boden versenkt ist? Was dem Architekten gelingt und Bauherrn oder Baudame (sagt man das so?) wohltuende Entspannung bringt, kann den Installateur ganz schön ins Schwitzen bringen. Besonders dann, wenn die Wanne nicht und nicht vollläuft und das Badewasser schon während des Befüllens kalt wird …</p>
<p><span id="more-96"></span><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_1723.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-141" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_1723-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><strong>Cool ist halt nicht immer cool</strong></p>
<p>In zwanzig Minuten sollte die Wanne gefüllt sein mit Badewasser zu angenehm warmen 35 °C. Tatsächlich gedauert hat’s dann zwei Stunden. Als die Wanne endlich voll war, war das Wasser naturgemäß schon zu kalt zum Baden. Schuld an der Misere war zu seinem Leidwesen der Installateur. An sich eine prima Firma, hat alles Übrige bestens gemacht im wunderschönen und feinen Neubau. Bis auf die Sache mit der Badewanne halt.</p>
<p><strong>Bei einem Auto würde man sagen: untermotorisiert</strong></p>
<p>Was war passiert? Im Nachhinein ist man ja immer klüger und man weiß jetzt, dass man hätte wissen sollen, dass ein Elektro-Durchlauferhitzer in der Kaltwasser-Zuleitung mit 24 Kilowatt Leistung halt nicht die nötige Puste für so ein Kaliber Wanne hat. Und man weiß jetzt auch, dass – hätte man das Befüllen wirklich mit einem Elektro-Durchlauferhitzer bewerkstelligen wollen – dieser eine Anschlussleistung hätte besitzen müssen, die einer kleineren Wohnsiedlung zur Ehre gereicht hätte …</p>
<p><strong>Alles wird wieder gut …</strong></p>
<p>Ausgebügelt hat es dann ein anderer Installateur. Problem war die zu gering dimensionierte Zuleitung, die nachträglich durch eine über das Dach geführte ersetzt werden musste. Dazu war die Wärmedämmung am Flachdach aufzuschneiden, Wände mussten geöffnet und Durchbrüche waren nötig. Die kurze Füllzeit war nur mit einem Warmwasserbereiter zu lösen, der wenigstens 800 Liter zu 60°C bereithält (hab eine süße kleine mathematische Formel zum Nachweis dafür geschrieben), die Zuleitung zum Wanneneinlauf musste ausreichend dimensioniert sein (¾“, war aber tatsächlich leider nur ½“) und der Wanneneinlauf musste einen Durchfluss von 60 Litern in der Minute zulassen (was er auch konnte).</p>
<p><strong>… aber wer zahlt?</strong></p>
<p>Die Baudame (oder sagt man doch besser Bauherrin?) hatte die entstandenen zusätzlichen Kosten eingeklagt. Der erste Installateur monierte, dass man die Sanierung hätte billiger machen können: den Holzboden im Badezimmer aufreißen, durch den Heizestrich und die Fußbodenheizung (5 cm Verlegeabstand) durch bis runter in die Schüttung, dann zwei bis drei Meter den Boden aufmachen durchs Badezimmer bis zum Wannenrand und dann wieder alles zumachen. Das bei einem hochwertigen, im ganzen Geschoß durchgehend verlegten Parkettboden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Als Sachverständiger konnte ich mich dem nicht anschließen, unter anderem weil das alles a) kaum weniger gekostet hätte als die tatsächlich durchgeführte Sanierung, b) die Bausubstanz und die Installation qualitativ gelitten hätten und c) das Badezimmer ein paar Wochen nur eingeschränkt benutzbar gewesen wäre. Die tatsächlich durchgeführte Sanierung schien mir richtig.</p>
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