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	<title>Sonnek &#187; Komfort</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Ölheizung ade?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 08:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weg der Ölheizungen von den Anfängen über den Boom bis zum Ende.]]></description>
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<dl id="attachment_3935" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Storno.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3935" title="Storno" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Storno-150x150.jpg" alt="Storno" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In der Nachkriegszeit der 1950er-Jahre wurden mit beginnendem Wohlstand in der kleinstädtisch geprägten Gegend, in der ich aufgewachsen bin, mit viel Eigenleistung zahlreiche Einfamilienhäuser errichtet. Heizungsseitig gesehen waren sie noch recht einfach ausgestattet: Sie besaßen mit Holz und Kohle befeuerte Kaminöfen. Warmwasser gab es nur zu Badetagen, die damals üblichen Badezimmeröfen vertrugen ordentliche Mengen Brennstoff. Mit den Sechzigern kamen dann Zentralheizungen auf, anfangs ebenfalls noch mit Festbrennstoffen betrieben. Allmählich aber begannen sich bei denen, die es sich leisten konnten, Ölfeuerungen durchzusetzen.</p>
<p><span id="more-9334"></span></p>
<p>Anfangs waren vor allem die größeren Anlagen noch mit leichten oder gar mittelschweren Heizölen befeuert, die elektrisch vorgewärmt werden mussten. Dennoch: Gegenüber Festbrennstoffheizungen war der Komfortgewinn enorm. Für kleinere Heizanlagen war Heizöl extra leicht in Verwendung, das sich dann ab den Achtzigern praktisch als Standard etablierte. Die Verbrennungstechniken wurden ständig verbessert, zahlreiche Hersteller betraten den Markt, auch kleinere, die nur regionale Bedeutung hatten.</p>
<p><strong>Ölfeuerungen brachten konkurrenzlosen Komfort</strong></p>
<p>Interessanterweise vermochten auch die sogenannten Ölkrisen 1973 oder 1979 und die aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen in unserer ländlichen Gegend die Beliebtheit ölbefeuerter Zentralheizungskessel nicht zu mindern. Preisschwankungen konnte man durch geschicktes Abwarten vor der nächsten Tankbefüllung abfedern, außerdem gab es unter den Lieferanten noch so etwas wie Konkurrenz. Für das Heizöl als Energielieferant waren auch noch keine ernsten Mitbewerber in Sicht, Erdgas oder Fernwärme waren den größeren Städten vorbehalten und am Land kein Thema. Auch Flüssiggasanlagen waren seltene Ausnahmeerscheinungen.</p>
<p><strong>Ersatz von Heizöl durch Holzfeuerung oder Wärmepumpen</strong></p>
<p>Erste, zu Beginn noch zaghafte Herausforderer erschienen erst in den Achtzigern auf der Bildfläche: Einerseits automatisierte Holzheizungen in Form von Hackschnitzel- und später Pellets-Feuerungen und andererseits Wärmepumpen, anfangs überwiegend solche mit Erdwärmenutzung. Während die Anzahl an Holzheizungen seither stetig zunahm, hauptsächlich wegen der breiten Verfügbarkeit des heimischen Brennstoffs und wegen seines Kostenvorteils, war der Wärmepumpentechnik eher ein Wechselbad der Akzeptanz beschieden: Mal ging etwas, dann stagnierten die Absatzzahlen wieder.</p>
<p><strong>Ersatz von Heizöl durch Fernwärme</strong></p>
<p>Ebenfalls beginnend mit den Achtzigern kam in der kleinstädtischen und ländlichen Region ein weiterer Faktor ins Spiel: Fernwärme, hier wegen der Kleinräumigkeit auch oft als Nahwärme bezeichnet. Diese Anlagen werden fast ausschließlich mit Biomasse in Form von Holz-Hackschnitzeln befeuert und sind heute aus vielen Marktflecken und kleineren Städten nicht mehr wegzudenken. Da sie für den Wärmebezieher den Vorteil boten, sich praktisch nicht mehr mit Heizung beschäftigen zu müssen, sind im Lauf der Zeit auch viele Ölfeuerungsanlagen durch Fernwärmestationen ersetzt worden.</p>
<p><strong>CO2-Emissionen sind kein geeigneter Maßstab</strong></p>
<p>Im gesamten gesehen spielen aber die Ölfeuerungsanlagen immer noch eine bedeutende Rolle in der Wärmeversorgung von Einfamilienhäusern. Dass von EU- und nationaler Gesetzgeberseite ausgerechnet mit dem Argument der CO2-Reduktion den Ölheizungen nun der totale Krieg angesagt wurde, entbehrt nicht der Ironie: Die Verfeuerung von Heizöl verursacht pro Kilowattstunde Endenergie wesentlich weniger CO2- Emissionen als die von Holz, das deutlich mehr CO2-Emissionen verursacht als Heizöl, nämlich fast gleich viel wie Kohle!</p>
<p><strong>Alte Abhängigkeiten nicht gegen neue eintauschen</strong></p>
<p>Auch wenn die energiepolitischen Ho-Ruck-Methoden unnötigen zeitlichen und finanziellen Stress verursachen, darf man dennoch den langsamen Abschied vom Heizöl begrüßen, allein schon der Abhängigkeit von den Öllieferanten wegen. Nur muss der Übergang auf Neues mit Bedacht, Beachtung und Vermeidung möglicher Nachteile erfolgen, dies auch deshalb, um nicht alte Abhängigkeiten gegen neue einzutauschen. Ob im Hinblick darauf die als Mineralölersatz angedachten E-Fuels politisch und wirtschaftlich sinnvoll sein können und ob sich daraus ein neues Leben für Ölfeuerungen ergibt, wird erst die Zukunft zeigen.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Klima, Luftfeuchte und Coronaviren</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 08:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Richtige Lüftung von Aufenthaltsräumen ist wichtig. Zu beachten ist dabei die Luftfeuchte. Beim Erwärmen wird Außenluft trocken. Zu trockene Raumluft belastet die Lunge und schwächt ihre Abwehrkraft gegen Infektionen, auch gegen den Coronavirus. Dies ist auch für Schulräume zu beachten, wenn Lüftungen eingebaut werden, muss für eine Luftbefeuchttung gesorgt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3235" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3235" title="Fehler" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler-150x150.jpg" alt="Fehler" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die Aufgabe von Heizungs- und Klimatechnikern ist die Schaffung von Behaglichkeit in Räumen, in denen sich Menschen aufhalten. Dabei wird zuvorderst danach getrachtet, Raumtemperaturen in angenehmen Bereichen zu halten. Im Winter erwartet man sich hierzulande üblicherweise etwa 22°C. Die vor drei Jahrzehnten noch ausreichend empfundenen und heute noch für Berechnungen angesetzten 20°C werden meist als zu gering erachtet. Im Sommer hingegen sollen 26°C nicht überschritten werden. Weniger Beachtung findet die Luftfeuchtigkeit in Aufenthaltsräumen, zu Unrecht allerdings.</p>
<p><span id="more-8323"></span></p>
<p>Für uns interessant und mit einfachen Geräten leicht messbar ist die relative Luftfeuchte, deren Wert in Prozenten angegeben wird. Die Aussage dieses Wertes sei kurz erläutert: Hundert Prozent bedeutet völlig feuchte Luft, die kein Wasser mehr aufnehmen kann, null Prozent völlig trockene Luft. Wie bei den Temperaturen gibt es auch für die relative Feuchte in Aufenthaltsräumen ein Band, in dem Behaglichkeit gegeben ist: Es liegt zwischen 40 bis 60% relativer Feuchte. Für Büroräume lässt der Arbeitnehmerschutz Werte bis 30% zu, was allerdings vermieden werden sollte, wie wir gleich erkennen werden.</p>
<p><strong>Abkühlung und Heizbeginn</strong></p>
<p>In diesem Jahr hat – was nicht ungewöhnlich war – etwa Mitte Oktober kühleres Wetter eingesetzt. Die höchsten Tagestemperaturen sind unter den Wert gefallen, den man als Heizgrenze bezeichnet und der meist mit 12°C, manchmal mit 15°C angesetzt wird. Die Heizsaison hat begonnen, allerorten wurden die Wärmequellen – Kessel, Öfen, Wärmepumpen etc. – angeworfen. Noch etwas hat sich geändert: Kühlere Außenluft von etwa 10°C und wärmere mit 20°C können zwar denselben Wert an relativer Feuchte aufweisen, die kalte hat aber niedrigere absolute Feuchte, enthält also je Kubikmeter eine deutlich geringere Wassermenge.</p>
<p><strong>Erwärmte Luft trocknet aus</strong></p>
<p>Um die Luftqualität im Raum aufrecht zu erhalten, muss man aus hygienischen Gründen hin und wieder lüften. Wenn nun durch den erforderlichen Austausch kalte Außenluft eintritt und durch Heizflächen erwärmt wird, trocknet sie aus. Das ist für den menschlichen Organismus nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitlich herausfordernd. Es ist deshalb ratsam, in der Heizsaison die Raumluft künstlich zu befeuchten. Das kann über entsprechende Geräte erfolgen, in einem beschränkten Ausmaß auch über Pflanzen. Im Allgemeinen wird nach meiner Beobachtung einer gezielten Raumluftbefeuchtung aber eher wenig Beachtung geschenkt.</p>
<p><strong>Belastungen der Lunge</strong></p>
<p>Nach meinem Verständnis belastet trockene Luft die Lunge vereinfacht gesagt deshalb, weil die im Eintrittsbereich liegende Schleimschicht austrocknet. Diese Schicht ist dafür zuständig, dass die eingeatmete Luft ausreichend befeuchtet wird, bevor sie zu den Bereichen gelangt, die für die Sauerstoffaufnahme zuständig sind. Dieser Schleim, der auch Abwehrstoffe gegen eingedrungene Viren enthält, verliert bei verminderter Feuchtigkeit seine Abwehrkraft. In der Folge kann es zwangsläufig vermehrt zu Erkältungen, Grippeausbrüchen, aber gegenwärtig auch zu Infektionen mit dem Coronavirus kommen.</p>
<p><strong>Befeuchtungseinrichtungen</strong></p>
<p>Wenn man davon ausgeht, dass das offenbar ähnlich wie Grippeviren funktionierende Coronavirus uns nicht mehr verlassen wird, dass es dagegen möglicherweise und aus heutiger Sicht wie gegen Grippe keine endgültige Impfung geben könnte, dann müsste uns bewusst sein, wie wichtig es ist, vorab dafür zu sorgen, dass die Luft in Aufenthaltsräumen jeglicher Art genügend befeuchtet wird. Üblicherweise geschieht dies in Wohnräumen wie erwähnt durch kleine elektrisch betriebene Verdunster oder Zerstäuber, von denen eine Vielzahl am Markt angeboten wird. Simpler geht es auch, etwa wenn man keine Scheu davor hat, im Raum nasse Handtücher aufzuhängen.</p>
<p><strong>Vorsicht bei Lüftungsanlagen!</strong></p>
<p>In manchen Bürogebäuden sind zentrale Lüftungsanlagen installiert, die nicht nur aus Kostengründen, sondern wegen Wartungsaufwands oder Störanfälligkeit oft ohne zentrale Befeuchtungsanlagen betrieben werden. Hier sollten wenigstens in den Büros Befeuchtungsmöglichkeiten bestehen. Dasselbe gilt auch für Schulklassen: Aktuell wird mancherorts überlegt, in Schulgebäuden Lüftungsanlagen einzubauen, um die Luft frei von Coronaviren zu halten. Wir müssen aber erkennen, dass sich das aber als kontraproduktiv erweisen kann, wenn nicht zugleich wirksame Luftbefeuchtung mit vorgesehen wird.</p>
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		<title>Behaglichkeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2039" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2039" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581-150x150.jpg" alt="Wünsche" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit in Gebäuden auf. Diese beträchtliche Zeitspanne will man möglichst angenehm verbringen. Das Bemühen um ein gesundes oder zumindest akzeptables Raumklima hat daher einen hohen Stellenwert bekommen. Anlass genug, sich einiger grundlegenden Zusammenhänge bewusst zu werden.</p>
<p><span id="more-6197"></span>Behaglichkeit ist natürlich eine subjektive Angelegenheit und daher für jeden etwas anders gegeben. Einer fühlt sich in der Sommerhitze gerade richtig wohl, wenn dem Büronachbarn schon der Schweiß aus allen Poren rinnt. Umgekehrt ist jemand wegen seiner dicken Kleidung im Winter mit einer niedrigen Raumtemperatur gut drauf, während die Hausgenossin mit den Zähnen klappert. Wegen all dieser Unterschiedlichkeiten lässt sich nicht einheitlich definieren, ob ein Raum nun behaglich ist oder nicht. Stattdessen begnügt man sich mit einer Festlegung, die das Empfinden einer überwiegenden Mehrheit als Maß nimmt.</p>
<p><strong>Die maßgeblichen Größen</strong></p>
<p>Was sind nun die entscheidenden Größen, die auf den menschlichen Körper einwirken und zusammen das Maß der Behaglichkeit bestimmen? Vermutlich wird jeder sofort an die Raumtemperatur denken. Diese an einem Thermometer leicht ablesbar Größe hat natürlich einen entscheidenden Einfluss. Des Weiteren ist noch die Feuchtigkeit der Luft sehr stark maßgeblich. Nicht zu unterschätzen ist die Geschwindigkeit der Raumluft, zu starker Luftzug wird als unangenehm empfunden. Letztlich ist noch die Qualität der Raumluft von Bedeutung, die regelmäßig erneuert werden muss, niemand will sich in stickiger Luft aufhalten.</p>
<p><strong>Lufttemperatur ist nicht gleich Raumtemperatur</strong></p>
<p>Am Zimmerthermometer lässt sich die Lufttemperatur ablesen. Sie ist jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Temperatur, die unser Körper empfindet. Es besteht auch ein beträchtlicher Einfluss der Temperatur, den die umgebenden Flächen – in einem Raum eben Wände, Decke und Fußboden – aufweisen. Kältere Flächen nehmen vom Körper abstrahlende Wärme auf, warme oder heiße Flächen erwärmen den Körper. Diese Strahlung kann angenehm sein, aber auch Probleme verursachen. Große Glasflächen beispielsweise, auf die die Sonne scheint, strahlen unangenehm, Sonnenschutz kann eine Überwärmung abfangen.</p>
<p><strong>Luftfeuchte</strong></p>
<p>Warme Luft, wie sie im Sommer gegeben ist, kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zu viel Feuchtigkeit führt zu unangenehmer, schwüler Luft. In vielen Büros ist es auch wegen der im Raum durch Elektrogeräte auftretende Abwärme sehr verbreitet und auch meist notwendig geworden, ein Kühlgerät zu installieren oder eine Klimaanlage. In den Kühlregistern wird nicht nur die Luft abgekühlt, sondern es fällt auch Kondenswasser an, das abgeleitet werden muss. Im Winter tritt das entgegengesetzte Problem auf. Die Luft draußen kann wenig Feuchtigkeit halten, beim Erwärmen wird die Raumluft zu trocken, Befeuchtung kann erforderlich werden.</p>
<p><strong>Luftgeschwindigkeit</strong></p>
<p>Wenn es sehr heiß wird, kann man versuchen, mittels Ventilator Luftbewegung zu erzeugen. Durch die Strömung wird Schweiß von der Hautoberfläche abgeführt. Menschen sind aber bei normaler Lufttemperatur dann sehr empfindlich gegen solche Luftströmungen, wenn deren Geschwindigkeit ein bestimmtes Maß überschreitet. Das ist sehr wichtig, wenn eine Arbeitsstätte etwa in einem Bürohaus über eine Lüftungsanlage verfügt. Der Luftaustausch zum Zweck der Erneuerung führt zwangsläufig zu Luftströmungen. Für Büros gibt es über die Arbeitsstättenverordnung sehr genaue gesetzliche Regelungen, die vorgeben, wie groß höchstzulässige Strömungsgeschwindigkeiten sein dürfen.</p>
<p><strong>Luftqualität</strong></p>
<p>Jeder weiß, dass es in einem Raum, der nicht gelüftet wird, zu unangenehmen Zuständen kommt. Die Luft wird stickig, abgestanden und geruchsbeladen. Letzteres nicht nur durch menschliche Ausdünstungen, sondern auch durch Abgabe von Stoffen aus Einrichtungen und Ausstattungselementen, wie Textilien. Zwar ist im Regelfall ein Sauerstoffmangel nicht gegeben, aber die Gerüche können zu unangenehmen Gefühlen führen. Wenn aber Bedenken bestehen, dass gesundheitsgefährdende Stoffe im Spiel sein könnten, lassen sich solche sehr rasch und genau bestimmen.</p>
<p><strong>Gefahren fehlender Behaglichkeit</strong></p>
<p>Bei dauerndem Aufenthalt kann sich unzureichende oder fehlende Behaglichkeit negativ auf die Gesundheit auswirken. Von Bedeutung ist zum Beispiel die Tatsache, dass Arbeitsleistung und Aufmerksamkeit bei zu hohen Temperaturen sehr stark sinken. Das führt nicht nur zur zwangsläufig zu Verlangsamung von Tätigkeiten, sondern kann etwa bei entsprechender beruflicher Betätigung steigende Unfallgefährdung nach sich ziehen. Aber auch für Büroarbeit mit überwiegend geistiger Beschäftigung ist die zunehmende Fehlergefahr nicht zu unterschätzen.</p>
<p>*) entnommen aus <a href="http://www.aphorismen.de">www.aphorismen.de</a></p>
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		<title>Badevergnügen &#8211; mathematisch abgesichert</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2018/03/30/wasservorhaltung-zur-badewannenfullung/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Warmwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Warmwasserbereiter]]></category>
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Es ist ein über die Jahre immer wiederkehrender Beschwerdepunkt von Hauseigentümern: Die Badewanne wird zwar voll, aber das Badewasser ist zu kalt! Man kann nun darüber streiten, was „zu kalt“ bedeutet: Manchen sind 35°C genug für ein erfrischendes Badeerlebnis, andere wiederum benötigen für ihr Glück 40°C. Auch die Füllmenge ist ein Thema: Badewannen sind unterschiedlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3235" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3235" title="Fehler" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler-150x150.jpg" alt="Fehler" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Es ist ein über die Jahre immer wiederkehrender Beschwerdepunkt von Hauseigentümern: Die Badewanne wird zwar voll, aber das Badewasser ist zu kalt! Man kann nun darüber streiten, was „zu kalt“ bedeutet: Manchen sind 35°C genug für ein erfrischendes Badeerlebnis, andere wiederum benötigen für ihr Glück 40°C. Auch die Füllmenge ist ein Thema: Badewannen sind unterschiedlich groß, der eine hat es gern randvoll und genießt beim Hinlegen das Gluckern des Überlaufs, der andere will nicht mehr als halb voll. Eher im Ausnahmefall stimmen sich Installateur und Nutzer vorher darüber ab …</p>
<p><span id="more-5420"></span></p>
<p>… und die ganze Malaise wird beim versuchten ersten Badeerlebnis offenbar. Die festgestellten Ursachen sind dreifacher Art:</p>
<p><strong>1. </strong><strong>Zu schwach dimensionierter Durchlauferhitzer</strong></p>
<p>Der sehr große Wanneninhalt wurde unterschätzt, ein elektrischer Durchflusserhitzer erweist sich für den Einsatz als nicht geeignet. Dieser Fall wurde in diesem Blog schon vor Jahren anhand einer Badewanne mit einem Inhalt von 1.200 Litern geschildert, zu finden <a title="Gwirks mit der 1.200-Liter Badewanne" href="http://www.sonnek.at/2012/04/07/aus-dem-gericht-das-gwirks-mit-der-1-200-liter-badewanne/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>2. </strong><strong>Zu geringe vorgehaltene Warmwassermenge</strong></p>
<p>Grundsätzlich gilt: Je größer eine Badewanne ist, je kürzer die gewünschte Füllzeit und je niedriger die Temperatur des zur Verfügung stehenden Warmwassers sind, desto größer muss das Volumen des Warmwasserbereiters sein, das zur raschen Füllung der Wanne vorgehalten werden muss.</p>
<p><strong>3. </strong><strong>Geringe Warmwassertemperatur</strong></p>
<p>Besonders beim Einsatz von Wärmepumpen ist klarerweise zu beachten, dass die Warmwassertemperatur nicht immer die gewünschten 60°C erreicht, sondern dass in solchen Anlagen – Legionellen hin oder her – auch mit niedrigeren Vorlauf- und daher Warmwassertemperaturen gerechnet werden muss, was nach größer dimensionierten Warmwasserbereitern verlangt.</p>
<p>Egal welche Situation vorliegt, vor Ausführung von Anlagen mit besonderen Gegebenheiten oder Anforderungen muss der ausführende Installateur sichergehen, dass der Badbenutzer das bekommt, was er mit Recht erwarten darf, nämlich eine ausreichende Menge an warmem Wasser mit ausreichender Temperatur.</p>
<p><strong>Abschätzung des erforderlichen Vorhaltevolumens</strong></p>
<p>Schon im Zusammenhang mit dem unter 1. geschilderten Anlassfall wurde eine Formel aufgestellt zur Berechnung des Vorhaltevolumens eines Warmwasserbereiters, die erforderlich ist, um eine (sehr) große Badewanne rasch zu füllen: Sie lautet:</p>
<p><strong>V<sub>WWB </sub>= V<sub>BW</sub>*(t<sub>BW</sub> – t<sub>KW</sub>)/(t<sub>WW</sub> – t<sub>KW</sub>)</strong></p>
<p>Darin bedeuten:</p>
<p>V<sub>WWB </sub> Volumen des Warmwasserbereiters</p>
<p>V<sub>BW</sub> Volumen der Badewanne (z. B. 1.200 l)</p>
<p>t<sub>BW </sub>gewünschte Badewassertemperatur (z. B. 40°C)</p>
<p>t<sub>KW </sub>Kaltwassertemperatur (z. B. 10°C)</p>
<p>t<sub>WW </sub>Temperatur im<sub> </sub>Warmwasserbereiter (z. B. 60°C)</p>
<p>Das Volumen des Warmwasserbereiters wird umso größer, je niedriger die Temperatur im Warmwasserbereiter ist.</p>
<p>Beispiel:</p>
<p>Für die angegebenen Werte aus dem 1. Fall ergibt sich das erforderliche Vorhaltevolumen wie folgt:</p>
<p><strong>V<sub>WWB </sub>= 1.200 * (40 – 10) / (60 – 10) = 720 l</strong></p>
<p>Das erforderliche Vorhaltevolumen des Warmwassers muss also 720 Liter betragen, der Rest auf die 1.200 Liter wird als Kaltwasser beigemischt. Für die Sanierung des genannten Falls hatte der damit betraute Installateur richtigerweise einen Warmwasserbereiter mit einem Inhalt von 800 l gewählt.</p>
<p>Also: Badewanne schnell volllaufen lassen, Temperatur passt, auf ins beschwerdefreie Badevergnügen!</p>
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		<item>
		<title>Aus der SV-Praxis: Thermische Fleckerlteppiche</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 07:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[




Das neu errichtete elegante Mehrfamilienhaus gehobenen Standards in schöner Vorstadtlage hatte gerade seinen ersten Winter hinter sich gebracht, als sich dessen Bauträger unerwartet mit unliebsamen Unmutsäußerungen seiner hochgeschätzten und bis dahin friedsam einwohnenden Kunden konfrontiert sah. Gegenstand der Beschwerden war die aus Sicht der Wohnungseigentümer unzureichende Funktion der Heizungsanlage. Das folgende argumentative Gerangel mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4632" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/FBH.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-4632" title="www.microtool.at" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/FBH-150x150.PNG" alt="Micro" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Das neu errichtete elegante Mehrfamilienhaus gehobenen Standards in schöner Vorstadtlage hatte gerade seinen ersten Winter hinter sich gebracht, als sich dessen Bauträger unerwartet mit unliebsamen Unmutsäußerungen seiner hochgeschätzten und bis dahin friedsam einwohnenden Kunden konfrontiert sah. Gegenstand der Beschwerden war die aus Sicht der Wohnungseigentümer unzureichende Funktion der Heizungsanlage. Das folgende argumentative Gerangel mit dem Installateur und dessen zögerlichen und eher placeboartigen Behebungsversuche fruchteten nichts, woraufhin sich der Bauträger zur Klage genötigt sah.</p>
<p><span id="more-5259"></span></p>
<p>Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wollte man hier die ganze Palette der von den Hausbewohnern vorgetragenen Mängelbehauptungen ausbreiten, deren Begutachtung vom Gericht beauftragt war. Wobei nebenbei angemerkt sei, dass das Zustandekommen von Mängellisten irgendwie an das Entstehen von Lawinen erinnert – beides beginnt mit einem kleinen Auslöser, dann kommt noch etwas dazu, dann noch etwas und noch etwas … bis es dann im Ungemach für die einen oder anderen Beteiligten endet, nur mit dem Unterschied, dass Heizungsmängel anders als Lawinenkegel nicht im Frühjahr wegschmelzen.</p>
<p><strong>Die Sache mit den unangenehmen Temperaturunterschieden</strong></p>
<p>Eine Mangelbehauptung war allen Wohnungen gemeinsam: Die angeblich schlechte Funktion der Fußbodenheizungen. Genauer gesagt: Die spürbaren Temperaturunterschiede an den Böden innerhalb eines Zimmers oder Nassraumes. Einzelne Stellen seien zu heiß, andere wiederum unangenehm kalt, was als äußerst unangenehm empfunden werde, insbesondere dann, wenn man barfuß oder in Socken unterwegs sei. Kein Thema hingegen war die Heizleistung, die in allen Räumen als ausreichend angegeben wurde.</p>
<p><strong>Der Befund musste warten …</strong></p>
<p>Die Befundaufnahme musste ein paar Monate warten, war sie doch nur im Winter sinnvoll, wenn der Heizbetrieb Temperaturmessungen möglich machte. Letztere erfolgten dann auch an einem ausreichend kalten Tag und logischerweise unter Einsatz von Thermografie. Die inkriminierten Stellen wurden exakt lokalisiert und protokolliert, mit grafisch aufbereiteten Schnitten durch die Temperaturverläufe und – dank Können des SV-Kollegen Dipl.-Ing. Reinhold J. H. Steinberger von microtool aus Laßnitzhöhe, von dem auch das Bild links oben stammt – mit gelungenen Hybriddarstellungen aus Lichtbildern und Thermografien von besonders auffälligen Stellen.</p>
<p><strong>… und nach der Auswertung stellten sich zwei Fragen </strong></p>
<p>Festgestellt wurde, dass auf Grundlage der Wärmebilder an den beanstandeten Stellen die Verlegung der Fußbodenheizungsrohre nicht mit der zu erwartenden Sorgfalt erfolgt war – entweder waren Rohrabstände zu groß oder zu klein. War das die Oberflächentemperatur betreffend noch innerhalb der Grenzen des Zulässigen? Zwei konkrete Fragen waren zu beantworten:</p>
<p><em>Erstens: Haben die festgestellten Fußbodentemperaturen die in den einschlägigen Normen festgelegten zulässigen Höchstwerte überschritten?</em></p>
<p>Das war auf Grundlage der Messergebnisse dezidiert nicht der Fall.</p>
<p><em>Zweitens: Haben die festgestellten Temperaturdifferenzen ein zulässiges Maß überschritten? </em></p>
<p>Diese Frage war nicht so geradeheraus zu beantworten. Denn in den für Fußbodenheizungen relevanten Normen ÖNORM EN 1264 „Raumflächen-integrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung“ Teile 1 bis 5 finden sich keine geeigneten Beurteilungsgrundlagen über die zulässige Größe von Temperaturunterschieden auf fußbodenbeheizten Oberflächen. (Anmerkung: Liebe Sachverständigen-Kollegen, sollte ich diesbezüglich was übersehen haben, bitte um wohlwollende Berichtigung – wir lernen ja nie aus!). Also musste eine andere Hilfe her.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Werte für „Welligkeit“ als Beurteilungs-Notnagel</strong></p>
<p>In der Fachliteratur und in Herstellerunterlagen findet sich vereinzelt der Begriff der „Welligkeit“. Darunter ist der Unterschied der Fußbodenoberflächentemperatur direkt über einem Fußbodenheizungsrohr und in der Mitte zum Nachbarrohr zu verstehen. Konkret finden sich dazu folgende Angaben (Zitate <em>kursiv</em>):</p>
<p>- Schlagnitweit-Wagner, „Heizungs- und Lüftungstechnik, Installations- und Gebäudetechnik“, Ausgabe 2010, Verlag Jugend &amp; Volk, Seite 117, <em>„Hinweise für die Installation“: „Welligkeit im Wohnbereich 4K, im Barfußbereich 2K“</em></p>
<p>- Pipelife, Technisches Handbuch Floor Therm, Fußbodenheizungssystem, Ausgabe 2016/02, Seite 4, <em>„Welligkeit: Ein weiterer Faktor der Behaglichkeit ist die Welligkeit der Fußbodenoberflächentemperatur. Die maximal zulässige Welligkeit bei Auslegungstemperatur beträgt: für Wohnbereiche 4K, für Barfußbereiche 2K, Unter Welligkeit versteht man die auftretenden Temperaturdifferenzen an der Fußbodenoberfläche, gemessen einerseits direkt über dem Rohrscheitel, andererseits zwischen den Rohren.“</em></p>
<p>Zieht man mangels besserer Quellen diese Angaben für „Welligkeit“ als allgemein gültige Werte für zulässige Temperaturunterschiede an fußbodenbeheizten Oberflächen heran, können letztere in Wohnräumen mit 4K und in Barfußbereichen mit 2K angesetzt werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Aus den vorliegenden Wärmebildaufnahmen konnten die Temperaturen und deren Differenzen abgelesen werden. Soweit erkennbar, wurde auf keiner der Oberflächen in den Wohnräumen die zulässige Temperaturdifferenz von 4K überschritten und in keinem der Barfußbereiche (Bäder, WC) die von 2K.</p>
<p>Das bedeutet: So schlampig der Installateur in der Rohrverlegung auch gearbeitet haben mag und so unangenehm die Temperatur-Fleckerlteppiche für das individuelle Empfinden der Bewohner auch gewesen sein mögen &#8211; auf Grundlage der Messergebnisse und der verfügbaren Beurteilungsgrundlagen war kein Mangel gegeben.</p>
<p>Dieses Ergebnis sollte aber kein Freibrief für schlampiges Arbeiten sein, im Gegenteil: Wer sorgfältig arbeitet, wird sich gar nicht erst mit Beschwerden der genannten Art herumschlagen, geschweige denn mit dem Gericht Bekanntschaft machen müssen &#8230;</p>
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		<title>Welcher Heizkörper strahlt am besten?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/04/29/welcher-heizkorper-strahlt-am-besten/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 09:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Vor einiger Zeit haben wir uns mit dem Trend im Heizen befasst, dass Wärme in beheizte Räume bevorzugt durch Wärmestrahlung eingebracht werden soll anstatt durch Wärmeströmung, also Luftbewegung, die man auch als Konvektion bezeichnet. Was aber bedeutet das konkret für die verschiedenen Arten von Heizkörpern, die heute am Markt sind? Denn tatsächlich gibt es keinen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_4126" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Heizkörper.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4126" title="Heizkörper" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Heizkörper-150x150.jpg" alt="Heizkörper" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
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<p>Vor einiger Zeit haben wir uns mit dem Trend im Heizen befasst, dass Wärme in beheizte Räume bevorzugt durch Wärmestrahlung eingebracht werden soll anstatt durch Wärmeströmung, also Luftbewegung, die man auch als Konvektion bezeichnet. Was aber bedeutet das konkret für die verschiedenen Arten von Heizkörpern, die heute am Markt sind? Denn tatsächlich gibt es keinen reinen „Strahler“ oder „Konvektor“, sondern jeder Heizkörper gibt einen Teil der Wärme als Strahlung und einen Teil als Luftbewegung ab. Doch nicht jeder macht das auf die gleiche Weise, die Anteile können höchst unterschiedlich ausfallen.</p>
<p><span id="more-4125"></span></p>
<p><strong>Strahlungsanteile von Heizflächen üblicher Art</strong></p>
<p>Sehen wir uns grob vereinfacht die am Markt erhältlichen Heizkörperbauarten näher an. Sie sind nachstehend in vier Gruppen gegliedert. Die dazu angegebenen Leistungsanteile „radiativ“ beziehen sich auf den jeweiligen Strahlungsanteil, „konvektiv“ auf den Anteil, der durch Luftbewegung übertragen wird. Die Heizkörper sind in der Reihenfolge aufgelistet, dass zuerst die mit dem geringsten und zuletzt die mit dem höchsten Strahlungsanteil in der Wärmeabgabe aufscheinen. Es ergibt sich das folgende Bild:</p>
<p><strong>Konvektoren </strong>weisen durchwegs zahlreiche Lamellen oder Rippen auf, die den Wärmeübergang an die Raumluft erleichtern<strong>.</strong> Die Wärme wird fast zur Gänze durch Luftbewegung übertragen: radiativ 5 %, konvektiv 95 %.</p>
<p><strong>Rippenradiatoren:</strong> die klassischen Radiatoren liefern bereits einen größeren Teil als Strahlung: radiativ 60 %, konvektiv 40 %. Zwei- oder mehrlagige sogenannte Kompaktheizkörper, wie sie heutzutage den Hauptanteil an Heizflächen darstellen, werden in ihren Werten zwischen Konvektoren und Rippenradiatoren liegen.</p>
<p><strong>Plattenheizkörper einlagig:</strong> radiativ 80 %, konvektiv 20 %. Wie man sieht, wird hier die Wärme bereits in überwiegendem Maße als Strahlung abgegeben.</p>
<p><strong>Flächenheizung (Wandheizung):</strong> radiativ 95 %, konvektiv 5 %. Die Wandheizung ist so gesehen die Umkehrung des Konvektors, praktisch die gesamte Leistung wird durch Strahlung abgegeben.</p>
<p>Die gemachten Angaben sind überschlägige Werte, ohne dass hierzu genauere Quellen angegeben werden können.</p>
<p><strong>Vorteile der Strahlungsheizung</strong></p>
<p>Der Strahlungsanteil von Heizflächen ist auch deshalb von Bedeutung, weil die Eignung für Nutzung erneuerbarer Energien sehr stark von ersterem abhängig ist. Denn Flächenheizungen oder auch Plattenheizkörper sind üblicherweise und aus Behaglichkeitsgründen großflächig gestaltet und können mit relativ niedriger Oberflächentemperatur betrieben werden. Das erlaubt daher im Gegenzug niedrige Vorlauftemperaturen, wie sie für die Nutzung von Wärme aus Solaranlagen oder Wärmepumpen vorteilhaft sind.</p>
<p>Auch in der Fachwelt weniger bedacht wird, dass sich Wärmestrahlen und Wärmeströmung auf Wärmeverluste eines Gebäudes unterschiedlich auswirken. Wärmeströmung aus dem konvektiven Leistungsanteil des Heizkörpers erzeugt Luftbewegung und erhöht die Raumlufttemperatur so lange, bis Behaglichkeit erreicht wird. Steigende Raumtemperaturen führen aber zu höheren Wärmeverlusten, sogenannten Transmissionswärmeverlusten durch Wände, Dächer etc. an die kalte Außenumgebung. Insbesondere die transparenten Bauteile wie Fenster und Türen sind dadurch eher unangenehme Verlustquellen.</p>
<p>Wärmestrahlung verhält demgegenüber völlig anders. Fenster sind für das zwar von außen einfallende Sonnenlicht durchlässig, das im Raum in Wärmestrahlung umgewandelt wird. Für diese Wärmestrahlen und auch für die Wärmestrahlung von Heizflächen ist Glas undurchlässig, sie können nicht durch Fensterglas nach außen dringen. Diese Tatsache bezeichnet man auch als den „Glashauseffekt“.</p>
<p>In der Praxis bedeutet dies, dass der Strahlungsanteil im Raum erhalten bleibt. Strahlung wird durch feste Oberflächen absorbiert („aufgesaugt“) und wieder in den Raum zurückgestrahlt. Durch das angenehme Strahlungsklima ist es möglich, die Lufttemperatur im Raum deutlich zu senken, wodurch es zu einer beträchtlichen Reduzierung des Energieverbrauchs bei derartigen Heizungsanlagen kommen kann.</p>
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		<title>Trend Heizen: Wärmestrahlen statt Luftbewegung</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/02/19/trend-heizen-warmestrahlen-statt-luftbewegung/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 12:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Die Sonnenblume im Bild kennt sich nicht nur mit Licht gut aus, sondern kann auch Wärmestrahlen richtig genießen. Schließlich ist sie eine der Pflanzen, die in gewissen Wachstumsphasen ihr „Gesicht“ immer der Sonne nachdreht. Schon einmal beobachtet? Aber nicht nur Pflanzen, sondern auch uns Menschen tut Wärmestrahlung gut. Das gilt nicht nur für die von [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2039" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581-150x150.jpg" alt="Wünsche" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
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<p>Die Sonnenblume im Bild kennt sich nicht nur mit Licht gut aus, sondern kann auch Wärmestrahlen richtig genießen. Schließlich ist sie eine der Pflanzen, die in gewissen Wachstumsphasen ihr „Gesicht“ immer der Sonne nachdreht. Schon einmal beobachtet? Aber nicht nur Pflanzen, sondern auch uns Menschen tut Wärmestrahlung gut. Das gilt nicht nur für die von der Sonne, sondern auch für die Wärme aus der Heizung. Für die Strahlungswärme, wohlgemerkt, denn Wärme ist nicht gleich Wärme! Deshalb steht unsere Vorstellungswelt bezüglich Heizsysteme wieder einmal auf dem Prüfstand …</p>
<p><span id="more-3971"></span><strong>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Nun, die Beheizung unserer Gebäude erfolgt zumeist über Heizflächen, gemeint sind Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizungen, oder aber – wie üblicherweise in Passivhäusern, die ohnehin eine Lüftungsanlage aufweisen – über zusätzliche Aufheizung der umgewälzten Luft. Bei den aufgezählten Möglichkeiten stehen sich zwei grundsätzliche Mechanismen gegenüber, wie die Wärme vom Heizsystem zum menschlichen Körper gelangt: Entweder überwiegend durch Wärmeströmung oder aber durch Wärmestrahlung, wobei sich beide Arten nie gänzlich trennen lassen.</p>
<p><strong>Heizen durch Wärmeströmung</strong></p>
<p>Grundsätzlich wird dabei die Luft im Raum, also in unserer unmittelbaren Umgebung, so weit erwärmt, dass wir uns wohlfühlen. Dazu muss die Luft aber bewegt werden. Das geschieht meist durch entsprechende Bauarten von Heizkörpern mit einer Vielzahl von Lamellen, die die Luft stark erwärmen, wodurch sie aufsteigt, sich im Raum verteilt, sich dabei abkühlt und dann wieder zum Heizkörper zurückströmt, wo der Kreislauf von neuem beginnt.</p>
<p><em>Die Konvektion macht‘s</em></p>
<p>Diesen Vorgang nennt man Konvektion, was bedeuten soll, dass im bewegten Luftstrom Wärme mitgeführt wird. Heizkörper, die darauf ausgelegt sind, einen besonders starken warmen Luftstrom zu erzeugen, nennt man deshalb Konvektoren. Weil aber im Grunde jeder warme Körper seine Umgebungsluft erwärmt, haben auch andere Heizkörper einen „konvektiven“ Anteil in ihrer Wärmeabgabe, nur dass eben dieser Anteil bei Konvektoren mit etwa einer Größenordnung von 95% sehr hoch angesetzt werden kann.</p>
<p><em>Höhere Raumtemperaturen – höhere Wärmeverluste</em></p>
<p>Bei der Raumheizung durch Wärmeströmung – zu der auch die Luftheizung gehört – ist wie erwähnt zu beachten, dass eben die gesamte Raumluft in unserer Umgebung auf eine annehmbare Temperatur erwärmt werden muss, wobei heute Werte von 20°C wegen des gestiegenen Komfortbedürfnisses schon lange nicht mehr ausreichend sind, sondern eher 22 oder 24°C die Regel darstellen. Die gesteigerte Lufttemperatur führt naturgemäß zu höheren Wärmeverlusten, die wiederum über Wärmedämmmaßnahmen abgefangen werden müssen.</p>
<p><strong>Heizen durch Wärmestrahlung</strong></p>
<p>Anders verläuft der Mechanismus der Wärmeübertragung durch Strahlung. Eine warme Fläche strahlt Wärme ab, sie wird durch Infrarotstrahlen an andere Körper und Gegenstände übertragen. Das geschieht natürlich umso besser, je höher die Temperaturen der warmen Fläche sind. Was Heizkörper betrifft, die möglichst viel Wärme über Strahlung abgeben sollen, so sind die eher großflächig angelegt, um nicht zu hohe Heiztemperaturen zu erfordern. Ideal sind natürlich Flächen im Raum, wie etwa Wände oder Fußböden. Derartige große Flächen erlauben eher niedrige Temperaturen und erreichen Strahlungsanteil oder einen „radiativen“ Anteil von etwa 95%.</p>
<p><em>Was Strahlung tut</em></p>
<p>Wärmestrahlung benötigt die Luft nicht zur Übertragung von der Heizfläche zum menschlichen Körper. Ein Heizkörper mit hohem Strahlungsanteil bewirkt zudem, dass die Umgebungsflächen des Raumes einen Teil der Strahlung aufnehmen („absorbieren“) und sich erwärmen. Warme Umgebungsflächen (Fußboden, Wand, Decke) haben den Vorteil, dass man die Raumtemperatur senken kann. Das deshalb, wie der menschliche Körper jene Temperatur wahrnimmt, die etwa dem Mittelwert der Lufttemperatur und der Umgebungsflächen entspricht.</p>
<p><em>Geringere Raumtemperaturen – geringere Wärmeverluste</em></p>
<p>Der auch kostenseitige spürbare Vorteil der Strahlungsheizung liegt darin, dass wegen der niedrigeren erforderlichen Raumtemperaturen der Wärmeverlust sinkt und damit auch der Heizwärmebedarf. In der Praxis besonders oft festzustellen ist dieser Effekt bei Wandheizungen, vermutlich weil sie ein besonders behagliches Wohnklima ermöglichen. Dabei ist es erstaunlich, dass in vielen Fällen schon mit relativ kleinen Heizflächen – sogar solchen, die im Wesentlichen auf Fenster- und Türlaibungen beschränkt sind, erstaunlich gute Resultate liefern können.</p>
<p><strong>Neuester Trend: Elektro-Strahlungsheizung</strong></p>
<p>Vor allem im Zusammenhang mit dem verstärkten Aufkommen von Fotovoltaik-Anlagen ist wegen der angesichts rückläufiger Einspeisetarife zunehmend notwendig gewordenen Eigennutzung von Solarstrom das Thema „Power to Heat“ aktuell geworden. Das bedeutet schlicht nichts anderes, als die Verwendung überschüssigen Solarstroms für Heizzwecke, entweder zur Warmwasserbereitung oder eben für Raumheizung. Und letztere in Form von Strahlungsheizung.</p>
<p>Dabei zeigte sich in praktischen Versuchen und genauen Beobachtungen und Messungen, dass großflächige, folienbeheizte Flächen in Wänden oder auch an Decken nicht nur behagliches Raumklima sicherstellen können, sondern dass die Energieverbräuche lediglich die Hälfte bis ein Drittel des Aufwandes von konventionellen, wassergestützten Heizsystemen benötigen. Dadurch geraten Heizkosten mit Strom durchaus in Bereiche solcher mit konventionellen Energien.</p>
<p>Dabei besonders faszinierend ist die Tatsache, dass bei der Beheizung mit Strom praktisch keine nicht nutzbaren Umwandlungsverluste entstehen, wie sie bei einer Verbrennung von Öl, Gas oder Biomasse unumgänglich sind. Die Umwandlung geschieht zur Gänze am Ort der Nutzung – im Wohnraum beziehungsweise im Elektro-Heizeinsatz für den Warmwasserbereiter.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Bedeutet das vorhin Erwähnte die Rückkehr der viel geschmähten und von Förderungen ausgeschlossenen Elektro-Direktheizung? Man wird sehen. Alles in allem aber haben wir es mit einer Entwicklung zu tun, die man sehr genau im Auge behalten muss. Und die große Teile der Heizungsindustrie nicht zum Gegen-Lobbying, sondern zum Nachdenken bringen sollte …</p>
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		<title>Aus der SV-Praxis: Schlechte Luft im Büro</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/03/31/aus-der-sv-praxis-schlechte-luft-im-buro/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 19:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lüftung]]></category>
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Immer wieder dasselbe. Einmal ein nagelneues Passiv-Bürohaus, ein anderes Mal ein frisch saniertes Bürogebäude, unterschiedliche Ausgangssituation, aber ein gemeinsames Problem: Schlechte Luft im Büro, nicht sinnbildlich gemeint, sondern ganz real. Die Luft riecht abgestanden, Fenster gibt es nicht, nur Fixverglasung. Es gibt ja eh eine Lüftung mit Luftauslässen ähnlich wie im Bild links. Nur, die [...]]]></description>
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<dl id="attachment_905" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_4587.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-905" title="IMG_4587" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_4587-150x150.jpg" alt="Lüftung" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>Immer wieder dasselbe. Einmal ein nagelneues Passiv-Bürohaus, ein anderes Mal ein frisch saniertes Bürogebäude, unterschiedliche Ausgangssituation, aber ein gemeinsames Problem: Schlechte Luft im Büro, nicht sinnbildlich gemeint, sondern ganz real. Die Luft riecht abgestanden, Fenster gibt es nicht, nur Fixverglasung. Es gibt ja eh eine Lüftung mit Luftauslässen ähnlich wie im Bild links. Nur, die Lüftung tut nicht so recht. Manche klagen über Übelkeit und Kopfweh. Klassisches Sick Building Syndrome, scheint&#8217;s. Hab&#8217; schon eine Vorahnung, dass wieder einmal derselbe Fehler passiert sein könnte …</p>
<p><span id="more-904"></span></p>
<p>…, nämlich, dass schon in der Planung elementare Regeln missachtet worden sind und schlicht etwas Wesentliches übersehen worden ist:</p>
<p><strong>Ein Bürogebäude hat Arbeitsplätze …</strong></p>
<p>Das klingt banal, trivial und selbstverständlich. Ist es aber nicht. Nicht für manche Haustechnikplaner. Denn für Arbeitsstätten gelten nicht irgendwelche Passivhausregeln über Luftmengen oder raumbezogene Luftwechselzahlen, hier gelten auch nicht vage Schätzungen oder grobe Annahmen, sondern hier gelten Gesetze, Gesetze zum Schutz von Arbeitnehmern. Und in diesen gesetzlichen Bestimmungen sind genaue Festlegungen enthalten, welche Rahmenbedingungen für die Luftqualität in Arbeitsräumen, also auch in Büroräumen, zu gelten haben.</p>
<p><strong>… und somit gilt die Arbeitsstättenverordnung!</strong></p>
<p>Also: in dieser Verordnung sind nicht nur etwa höchste und niedrigste zulässige Raumtemperaturen in Arbeitsräumen festgelegt oder maximal zulässige Luftgeschwindigkeiten, um Zugerscheinungen aus Lüftungsanlagen zu vermeiden, sondern auch Mindest-Luftmengen, die eingebracht werden müssen, wenn eine natürliche des Raumes Lüftung nicht möglich oder zielführend ist. Über diese Vorgaben kann sich insbesondere ein Haustechnikplaner nicht hinwegsetzen. Was bedeutet, dass eine Lüftungsanlage so geplant und gebaut sein muss, dass sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.</p>
<p><strong>Wie hoch ist die Mindest-Luftmenge pro Person?</strong></p>
<p>Die Arbeitsstättenverordnung unterscheidet nach Art der Tätigkeit, je schwerer die Arbeit, desto höher muss die personenbezogene Luftmenge pro Stunde sein. Bei Arbeit mit geringer körperlicher Belastung beträgt die über die Lüftungsanlage einzubringende Luftmenge mindestens 35 Kubikmeter pro Stunde und Person. Und das muss Außenluft sein, nicht einfach Umluft mit einem kleinen Außenluftanteil. Und noch dazu muss in der Praxis Rauchverbot gegeben sein. Eine Verminderung dieser Luftmenge ist nur zulässig bei sehr tiefen oder sehr hohen Außentemperaturen. Die Luftmengen gelten naturgemäß nur während der Arbeitszeit.</p>
<p><strong>Was noch zu beachten ist</strong></p>
<p>Nicht nur die sorgfältige Planung einer Lüftungsanlage mit effizienter und zugfreier Zu- und Abluftführung ist für ein Bürogebäude wichtig, sondern auch der ordnungsgemäße Betrieb der Lüftungsanlage mit regelmäßiger Wartung und Beachtung höchster Hygienestandards. Dem Betreiber einer Lüftungsanlage muss immer bewusst sein, dass er für die Bereitstellung einer menschlichen  Lebensgrundlage zuständig ist, nämlich sauberer Luft. Daher muss Planung und Betrieb einer derartigen Anlage ein Anliegen nicht nur des Gebäudetechnik-Planers sein, sondern auch eines des Bauherrn, des Architekten und des späteren Nutzers.</p>
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		<title>Kennzahlen-Nachwuchs im Energieausweis</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/10/15/kennzahlen-nachwuchs-im-energieausweis/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 21:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Der Energieausweis für Gebäude wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Aber schon jetzt sind Neuerungen im Anmarsch: die Kennzahlen der Energieeffizienz, an die wir uns so langsam gewöhnt haben, bekommen Zuwachs. Das ist Teil eines schrittweisen Prozesses, der den Energieausweis zu einem umfassenden Dokument der energetischen Güte eines Gebäudes machen soll. Über die neuen Kennzahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_598" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kennfeld.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-598" title="Kennfeld" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kennfeld-150x150.jpg" alt="Kennfeld" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Energieausweis für Gebäude wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Aber schon jetzt sind Neuerungen im Anmarsch: die Kennzahlen der Energieeffizienz, an die wir uns so langsam gewöhnt haben, bekommen Zuwachs. Das ist Teil eines schrittweisen Prozesses, der den Energieausweis zu einem umfassenden Dokument der energetischen Güte eines Gebäudes machen soll. Über die neuen Kennzahlen wird jetzt nicht nur das Gebäude selbst durch seinen Energiebedarf bewertet, sondern auch dessen Einwirkung auf die Umwelt. Ein Bericht.</p>
<p><span id="more-595"></span></p>
<p><strong>Die wichtigsten „alten“ Kennzahlen …</strong></p>
<p>Der Energieausweis für Wohngebäude zeigt auf der Titelseite den <strong>Heizwärmebedarf</strong>, der angibt, welche Wärmemenge in den bewohnten Räumen direkt notwendig ist, um sie auf einer vorgegebenen Temperatur zu halten. Die zugeführte Heizwärme muss genauso groß sein, dass sie die Verluste durch Außenbauteile, also Wände, Fenster, Türen, Dach und Kellerboden abdeckt.</p>
<p>Zählt man die Wärmeverluste im Haus dazu, die durch Kessel, Behälter, Leitungen usw. entstehen, erhält man den an der Hausgrenze zuzuführenden <strong>Heizenergiebedarf, </strong>mit Berücksichtigung des Haushaltsstroms ergibt sich dann der <strong>Endenergiebedarf</strong>. Diese Kennzahlen werden errechnet und dürfen bei Neubauten vom Gesetzgeber festgelegte Werte nicht überschreiten.</p>
<p><strong>… werden um neue Kennzahlen ergänzt</strong></p>
<p>Was jetzt dazukommt, sind Kennzahlen, die Umweltaspekte und technische Güte der haustechnischen Anlagen mit einbeziehen. Der <strong>Primärenergiebedarf</strong> gibt an, wieviel Erdöl, Gas, Kohle, Biomasse oder elektrischer Strom oder Fernwärme das Gebäude im Endeffekt benötigt. Dabei sind alle Verluste berücksichtigt, die schon bei der Erzeugung etwa durch die Herstellung von Heizöl in der Raffinerie, durch Transportwege, Aufteilung etc. verursacht werden. Bei dieser und auch bei der nächsten Kennzahl bestehen noch keine gesetzlichen Anforderungen.</p>
<p>Ganz besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der <strong>Kohlendioxidemission (CO<sub>2</sub>-Emission)</strong>, die deutlich die Auswirkung des Energieverbrauches des betrachteten Gebäudes auf die Klimasituation darstellt. Dazu werden für die einzelnen Energiearten spezifische, durch Forschung ermittelte und allgemein anerkannte Werte verwendet. Diese Werte wurden im Fall des elektrischen Stroms bemerkenswerterweise relativ ungünstig angesetzt, weil ein hoher Importanteil aus mit fossilen Brennstoffen erzeugtem Strom berücksichtigt wurde.</p>
<p><strong>Erstmals ein Effizienzfaktor, der auch so heißt</strong></p>
<p>Schließlich ist künftig im Energieausweis noch der <strong>Gesamtenergieeffizienz-Faktor</strong> auszuweisen. Er stellt nichts anderes dar als einen Vergleich des Endenergiebedarfes der vorgesehenen haustechnischen Anlage mit dem einer Referenzanlage, die einen bestimmten Stand der Technik aufweist. Letztlich geht es dabei darum, künftige Bauherren dazu zu ermutigen, möglichst aktuelle und daher erwartungsgemäß eher energiesparende Anlagen zu bevorzugen. Auch für diese letzte der neuen Kennzahlen liegt noch keine gesetzliche Anforderung vor.</p>
<p>Die neuen Kennzahlen sind im neu adaptierten Grafikfeld auf der Vorderseite des Energieausweises in Form von Pfeilen  dargestellt, den Kennzahlengrößen sind die entsprechenden Farben der Effizienzskala zugeordnet. Die Rückseite des Energieausweises zeigt schließlich die Zahlenwerte aller genannten neuen und natürlich auch der alten Kennzahlen, Für Heizwärmebedarf und Endenergiebedarf auch die gesetzlichen Anforderungen.</p>
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		<title>Gebäude-Energieverbrauch: Effizienz allein ist zu wenig</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 10:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Der Begriff Energieeffizienz hat erst im Zusammenhang mit der „EU-Richtlinie über die Gesamtenergie-Effizienz von Gebäuden“ das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Er zielt letztlich darauf ab, dass das Heizen und Kühlen von Gebäuden aller Art angesichts knapper werdender Energiequellen möglichst ressourcenschonend erfolgen soll. Die Absicht ist löblich, höhere Energieeffizienz allein reicht aber nicht aus, um den [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Effizienz.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-537" title="Effizienz" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Effizienz-150x150.jpg" alt="Effizienz" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Der Begriff Energieeffizienz hat erst im Zusammenhang mit der „EU-Richtlinie über die Gesamtenergie-Effizienz von Gebäuden“ das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Er zielt letztlich darauf ab, dass das Heizen und Kühlen von Gebäuden aller Art angesichts knapper werdender Energiequellen möglichst ressourcenschonend erfolgen soll. Die Absicht ist löblich, höhere Energieeffizienz allein reicht aber nicht aus, um den Energieverbrauch von Gebäuden in unserem Land dauerhaft und nachhaltig zu senken.</p>
<p><span id="more-536"></span><strong>Effizienz steigt, wenn Verluste sinken</strong></p>
<p>Effizienz ist ein Maß dafür, wie gut eingesetzte Energie ausgenutzt wird. Wer mit Energie zu tun hat – und das sind wir alle – muss wissen, dass etwa bei Erzeugung und Transport von Wärme Verluste entstehen. Je geringer diese Verluste ausfallen, desto höher wird die Effizienz. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand nennt man Nutzungsgrad, der somit ein Maß für die Effizienz eines Energieeinsatzes darstellt. Die EU-Gebäuderichtlinie hat die Verbesserung der Energieeffizienz zum Inhalt.</p>
<p><strong>Aber nicht nur die Effizienz steigt, auch die Ansprüche steigen<br />
</strong></p>
<p>Steigende Effizienz einerseits trifft aber andererseits auf steigende Ansprüche und ein Gutteil des Energieverbrauches von Gebäuden resultiert aus im Laufe der Jahre gestiegenen Komfortansprüchen, hier einige davon:</p>
<p>-      Raumtemperaturen von 24°C im Wohnzimmer bei tiefstem Winter werden vielfach als durchaus normal empfunden. Jedes Grad Raumtemperatur hat aber bekanntlich einen Mehrverbrauch von 5 bis 6% zur Folge;</p>
<p>-      Nicht nur die Temperaturen werden höher, auch die Wohnflächen nehmen zu und damit wiederum die Energieverbräuche. Häuser mit dem Doppelten der früher üblichen Größe bei gleicher Familiengröße sind nach meiner Beobachtung keine Seltenheit;</p>
<p>-      Andererseits wird in einem modernen Büro, etwa in einem Bankgebäude im Sommer das Vorhandensein einer Klimaanlage vorausgesetzt, deren Fehlen vielfach als Zumutung empfunden.</p>
<p>Das will ich damit sagen: eine Reduzierung des Energieverbrauchs fordert auch unsere lieb gewordenen und immer höheren Ansprüche und Gewohnheiten heraus. Wir werden umdenken müssen, hin zu mehr Effektivität.</p>
<p><strong>Effektivität ist letztlich entscheidend</strong></p>
<p>Peter Drucker hat einmal den Unterschied von Effizienz und Effektivität so erklärt: Effektivität heißt, die richtigen Dinge tun, Effizienz heißt, die Dinge richtig tun. Ich muss also zuerst auf das achten, was ich tue, bevor ich überlege, wie ich es tue.</p>
<p>Beispiel: Mein Technikerherz schlägt höher, wenn ich einen dieser schweren Geländewagen sehe. Wenn ich als einziger Passagier so ein Ungetüm durch die Stadt ins Büro kutschiere, kann ich das auf sehr effiziente Weise tun: vorsichtig beschleunigen und bremsen, umsichtig fahren, gleiten statt hetzen etc., wir kennen das ja. Das mag individuell gesehen sehr effizient sein, das richtige Transportmittel ist es nicht: ein Öffi wäre für ein innerstädtisches Ziel aus Sicht der Effektivität wohl die richtige Wahl gewesen.</p>
<p><strong>Nach- und Vorausdenken sind angesagt</strong></p>
<p>Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich rede keiner Askese das Wort. Aber wir müssen nach- und vorausdenken. Sie ist noch nicht so weit, sie wird aber bald kommen, die Zeit, in der wir uns permanent und in allen Dingen – so auch im Hinblick auf den damit verursachten Energieverbrauch – die Fragen stellen werden müssen: Brauch‘ ich das wirklich? Geht es einfacher? Kann ich darauf verzichten? Wo ist weniger mehr?</p>
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