<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sonnek &#187; Gebäudehülle</title>
	<atom:link href="http://www.sonnek.at/tag/gebaudehulle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sonnek.at</link>
	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Apr 2026 05:40:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Behaglichkeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Behaglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Komfort]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=6197</guid>
		<description><![CDATA[




„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2039" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2039" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581-150x150.jpg" alt="Wünsche" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit in Gebäuden auf. Diese beträchtliche Zeitspanne will man möglichst angenehm verbringen. Das Bemühen um ein gesundes oder zumindest akzeptables Raumklima hat daher einen hohen Stellenwert bekommen. Anlass genug, sich einiger grundlegenden Zusammenhänge bewusst zu werden.</p>
<p><span id="more-6197"></span>Behaglichkeit ist natürlich eine subjektive Angelegenheit und daher für jeden etwas anders gegeben. Einer fühlt sich in der Sommerhitze gerade richtig wohl, wenn dem Büronachbarn schon der Schweiß aus allen Poren rinnt. Umgekehrt ist jemand wegen seiner dicken Kleidung im Winter mit einer niedrigen Raumtemperatur gut drauf, während die Hausgenossin mit den Zähnen klappert. Wegen all dieser Unterschiedlichkeiten lässt sich nicht einheitlich definieren, ob ein Raum nun behaglich ist oder nicht. Stattdessen begnügt man sich mit einer Festlegung, die das Empfinden einer überwiegenden Mehrheit als Maß nimmt.</p>
<p><strong>Die maßgeblichen Größen</strong></p>
<p>Was sind nun die entscheidenden Größen, die auf den menschlichen Körper einwirken und zusammen das Maß der Behaglichkeit bestimmen? Vermutlich wird jeder sofort an die Raumtemperatur denken. Diese an einem Thermometer leicht ablesbar Größe hat natürlich einen entscheidenden Einfluss. Des Weiteren ist noch die Feuchtigkeit der Luft sehr stark maßgeblich. Nicht zu unterschätzen ist die Geschwindigkeit der Raumluft, zu starker Luftzug wird als unangenehm empfunden. Letztlich ist noch die Qualität der Raumluft von Bedeutung, die regelmäßig erneuert werden muss, niemand will sich in stickiger Luft aufhalten.</p>
<p><strong>Lufttemperatur ist nicht gleich Raumtemperatur</strong></p>
<p>Am Zimmerthermometer lässt sich die Lufttemperatur ablesen. Sie ist jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Temperatur, die unser Körper empfindet. Es besteht auch ein beträchtlicher Einfluss der Temperatur, den die umgebenden Flächen – in einem Raum eben Wände, Decke und Fußboden – aufweisen. Kältere Flächen nehmen vom Körper abstrahlende Wärme auf, warme oder heiße Flächen erwärmen den Körper. Diese Strahlung kann angenehm sein, aber auch Probleme verursachen. Große Glasflächen beispielsweise, auf die die Sonne scheint, strahlen unangenehm, Sonnenschutz kann eine Überwärmung abfangen.</p>
<p><strong>Luftfeuchte</strong></p>
<p>Warme Luft, wie sie im Sommer gegeben ist, kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zu viel Feuchtigkeit führt zu unangenehmer, schwüler Luft. In vielen Büros ist es auch wegen der im Raum durch Elektrogeräte auftretende Abwärme sehr verbreitet und auch meist notwendig geworden, ein Kühlgerät zu installieren oder eine Klimaanlage. In den Kühlregistern wird nicht nur die Luft abgekühlt, sondern es fällt auch Kondenswasser an, das abgeleitet werden muss. Im Winter tritt das entgegengesetzte Problem auf. Die Luft draußen kann wenig Feuchtigkeit halten, beim Erwärmen wird die Raumluft zu trocken, Befeuchtung kann erforderlich werden.</p>
<p><strong>Luftgeschwindigkeit</strong></p>
<p>Wenn es sehr heiß wird, kann man versuchen, mittels Ventilator Luftbewegung zu erzeugen. Durch die Strömung wird Schweiß von der Hautoberfläche abgeführt. Menschen sind aber bei normaler Lufttemperatur dann sehr empfindlich gegen solche Luftströmungen, wenn deren Geschwindigkeit ein bestimmtes Maß überschreitet. Das ist sehr wichtig, wenn eine Arbeitsstätte etwa in einem Bürohaus über eine Lüftungsanlage verfügt. Der Luftaustausch zum Zweck der Erneuerung führt zwangsläufig zu Luftströmungen. Für Büros gibt es über die Arbeitsstättenverordnung sehr genaue gesetzliche Regelungen, die vorgeben, wie groß höchstzulässige Strömungsgeschwindigkeiten sein dürfen.</p>
<p><strong>Luftqualität</strong></p>
<p>Jeder weiß, dass es in einem Raum, der nicht gelüftet wird, zu unangenehmen Zuständen kommt. Die Luft wird stickig, abgestanden und geruchsbeladen. Letzteres nicht nur durch menschliche Ausdünstungen, sondern auch durch Abgabe von Stoffen aus Einrichtungen und Ausstattungselementen, wie Textilien. Zwar ist im Regelfall ein Sauerstoffmangel nicht gegeben, aber die Gerüche können zu unangenehmen Gefühlen führen. Wenn aber Bedenken bestehen, dass gesundheitsgefährdende Stoffe im Spiel sein könnten, lassen sich solche sehr rasch und genau bestimmen.</p>
<p><strong>Gefahren fehlender Behaglichkeit</strong></p>
<p>Bei dauerndem Aufenthalt kann sich unzureichende oder fehlende Behaglichkeit negativ auf die Gesundheit auswirken. Von Bedeutung ist zum Beispiel die Tatsache, dass Arbeitsleistung und Aufmerksamkeit bei zu hohen Temperaturen sehr stark sinken. Das führt nicht nur zur zwangsläufig zu Verlangsamung von Tätigkeiten, sondern kann etwa bei entsprechender beruflicher Betätigung steigende Unfallgefährdung nach sich ziehen. Aber auch für Büroarbeit mit überwiegend geistiger Beschäftigung ist die zunehmende Fehlergefahr nicht zu unterschätzen.</p>
<p>*) entnommen aus <a href="http://www.aphorismen.de">www.aphorismen.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nochmal Wärmedämmung: Forschungsbedarf!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/06/11/nochmal-warmedammung-forschungsbedarf/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2016/06/11/nochmal-warmedammung-forschungsbedarf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 21:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=4208</guid>
		<description><![CDATA[




Über das Thema Wärmedämmung ist an dieser Stelle schon oft geschrieben worden, auch unlängst wurde die Frage erörtert, wie weit etwa eine „Rundum“-Wärmedämmung überhaupt technisch sinnvoll sein kann, insbesondere auf südseitig ausgerichteten Wänden, zumal dann im Winter der Energieeintrag durch die Sonneneinstrahlung nicht genutzt werden kann. Heute geht es aber etwas anderes, Grundlegendes. Vermeidung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4102" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4102" title="Dämmung" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung-150x150.jpg" alt="Dämmung" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Über das Thema Wärmedämmung ist an dieser Stelle schon oft geschrieben worden, auch unlängst wurde die Frage erörtert, wie weit etwa eine „Rundum“-Wärmedämmung überhaupt technisch sinnvoll sein kann, insbesondere auf südseitig ausgerichteten Wänden, zumal dann im Winter der Energieeintrag durch die Sonneneinstrahlung nicht genutzt werden kann. Heute geht es aber etwas anderes, Grundlegendes. Vermeidung von Wärmeverlusten heißt fast automatisch Aufbringen von konventionellen Wärmedämmstoffen, etwa aus Glas- oder Mineralwolle, je dicker, desto besser. Gibt es dazu denn keine Alternativen?</p>
<p><span id="more-4208"></span></p>
<p>Doch, einige gibt es, ihre Verbreitung scheint aber noch unter der Wahrnehmungsschwelle der allgemeinen Bautechnik zu liegen, vielleicht, weil sie zu schwer zu bekommen, zu kompliziert zu verarbeiten der schlicht zu teuer sind, vielleicht aber auch deshab, weil sie sich noch nicht bewährt haben. Drei Beispiele seien hier genannt.</p>
<p><strong>Vakuumdämmung</strong></p>
<p>Vakuum-Dämmplatten sind schon einige Zeit am Markt. Sie bestehen aus einem porigen Material, das von einer dünnen und luftdichten Metallschicht umschlossen ist. Im Inneren herrsch Vakuum, es wurde also so viel Luft wie möglich aus der Platte gesaugt und damit fällt diese Luft als Wärmeleiter aus. Vakuum leitet Wärme wesentlich schlechter, die Wärmedämmwirkung wird deutlich besser.</p>
<p>Der große Nachteil dieser Dämmplatten besteht darin, dass die Umhüllung keinesfalls beschädigt werden darf, weil ansonsten das Vakuum „zusammenbricht“, was schlicht bedeutet, dass die Wärmedämmung nicht mehr gegeben ist. Man kann sich vorstellen, dass derartige Wärmedämmplatten im rauen Baubetrieb allein schon wegen ihrer Empfindlichkeit nicht immer am richtigen Platz sein dürften. Ihre Anwendung wird daher, so darf vermutet werden, in der Praxis eher Sonderfällen vorbehalten sein.</p>
<p><strong>Aerogel</strong></p>
<p>Aerogel ist ein weithin unbekannter, aber mit sensationellen Eigenschaften ausgestatteter Werkstoff. Er besteht zu über 99,9 Prozent aus Luft, ist extrem leicht, dazu äußerst fest und formstabil und hat eine außerordentlich gute Wärmedämmfähigkeit. Im Internet kursieren Bilder, die zeigen, dass auf einer nur wenige Millimeter starken Platte aus Aerogel brennbare Dinge liegen &#8211; etwa Zündhölzer – die keinen Schaden nehmen, obwohl die Platte von unten mit einer Flamme beheizt wird.</p>
<p>Man kann sich denken, dass Matten aus derartigem Material entsprechend teuer sein dürften und es ist auch nicht bekannt, ob und wie weit sie jemals schon im Bau eingesetzt worden sind. Wohl aber existiert in der Schweiz der Hersteller eines Fassadenputzes, dem ein Granulat (also Kügelchen) aus Aerogel beigemischt ist. Der Hersteller gibt dafür beachtlich gute Wärmeleitzahlen an. Über die Verbreitung des Putzes und die Häufigkeit seiner Anwendung ist generell aber ebenfalls wenig bekannt.</p>
<p><strong>Foliendämmung</strong></p>
<p>Jeder kennt die Noppenmatten aus Kunststofffolien, die als Beschädigungsschutz in Verpackungen dienen. Es gibt Hersteller, die derartige Folien viellagig mit Metallfolien kombinieren und diese Dämmmatten insbesondere für Holzkonstruktionen anbieten, aber auch für Außendämmungen, die unter Fassadenplatten angebracht werden. Die Folienmatten sind einfach zu verarbeiten und zu befestigen.</p>
<p>Derartige Folien erschweren nicht nur den konventionellen Wärmeverlust durch Wärmeleitung, sondern bewirken vorgeblich auch eine Verminderung der Wärmestrahlung, die aber in den konventionellen Güteprüfungen nach Herstellerangaben messtechnisch nicht erfasst werden, sodass die Foliendämmung höchstwahrscheinlich unter ihrem wahren Wert geschlagen wird.</p>
<p><strong>Dringender Forschungs- und Entwicklungsbedarf </strong></p>
<p>Ausgehend von letzterer Foliendämmung stellt sich die Frage, ob und wie weit die am Markt befindlichen konventionellen Wärmedämmungen noch zeitgemäß sind. Denn im Grunde steht die Weiterentwicklung von ebendiesen Dämmstoffen, die marktgängig sind, seit Jahrzehnten still. Gerade in diesem zentral wichtigen Segment der Bautechnik wäre es  dringend notwendig, nach neuen Lösungen zu forschen und brauchbare und vor allem leistbare Lösungen für das uralte Problem des Wärmeschutzes im Hochbau zu finden.</p>
<p>Besonders irritierend scheint die Tatsache, dass an einem Gebäude der weitaus überwiegende Teil des winterlichen Wärmeverlustes zu Lasten der Abstrahlung geht und nicht von Wärmeleitung und Konvektion dominiert ist. Möglicherweise liegt der entscheidende Schritt zu einer Verbesserung der Situation darin, dass man sich ab sofort intensiver mit diesen Abstrahlverlusten und ihrer deutlichen Verminderung befasst.</p>
<p>Vielleicht wird man im Zuge all dieser Bemühungen auch eine bessere Lösung für Altbauten finden, die nicht mehr in überdicke Kunststoffpolster gepackt und sehr oft fürchterlich „verschandelt“ werden müssen …</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2016/06/11/nochmal-warmedammung-forschungsbedarf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht immer ist mehr Wärmedämmung auch besser</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/04/15/nicht-immer-ist-mehr-warmedammung-auch-besser/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2016/04/15/nicht-immer-ist-mehr-warmedammung-auch-besser/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2016 18:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=4101</guid>
		<description><![CDATA[




Für Versuchszwecke war vor vielen Jahren ein Wohnzimmer um einen leichten Holzriegelbau erweitert worden. Die südöstlich orientierte Wand war mit transparenten Stegplatten verkleidet. Dahinter befanden sich teilweise flache Kollektoren mit Speichertanks und teilweise händisch bewegliche Dämmelemente, die man an sonnigen Wintertagen entfernen konnte. Gemessen an üblichen Standards war die Wand grottenschlecht – stellenweise fast gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4102" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-4102" title="Dämmung" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Dämmung-150x150.jpg" alt="Dämmung" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Für Versuchszwecke war vor vielen Jahren ein Wohnzimmer um einen leichten Holzriegelbau erweitert worden. Die südöstlich orientierte Wand war mit transparenten Stegplatten verkleidet. Dahinter befanden sich teilweise flache Kollektoren mit Speichertanks und teilweise händisch bewegliche Dämmelemente, die man an sonnigen Wintertagen entfernen konnte. Gemessen an üblichen Standards war die Wand grottenschlecht – stellenweise fast gar nicht – gedämmt und zudem stellenweise undicht. Vor einigen Jahren wurde die Wand dann endlich mit „ordentlicher“ Wärmedämmung versehen. Mit unangenehmen Folgen.</p>
<p><span id="more-4101"></span></p>
<p><strong>Bauphysikalisch mickriger Raum mit hohem Wohnwert</strong></p>
<p>Zweifelsohne war der ursprüngliche und aus thermischer Sicht mickrige Wandaufbau nicht auf der Höhe der Zeit, was bauphysikalische Anforderungen betrifft. Vermutlich waren die Wärmeverluste in der Nacht und an sonnenlosen Tagen recht hoch. Andererseits waren aber auch die solaren Gewinne beträchtlich und der Wandaufbau hatte durchaus seine Meriten: Sobald an einem Wintertag die Sonne schien oder wenigstens durchschimmerte, wurden die Dämmpaneele entfernt und das dadurch helle und warme Wohnzimmer war der bevorzugte Aufenthaltsort der Familie. Immer gemütlich, auch wegen der angenehm temperierten Fußbodenheizung in diesem Bereich.</p>
<p><strong>Bauphysikalisch korrekter Raum mit Behaglichkeitsverlust</strong></p>
<p>Umso bemerkenswerter war die Änderung der geschilderten Situation nach der erfolgten „Modernisierung“ und dem Einbau einer starken Wärmedämmung nach Stand der Technik in die Südwand. Das Wohnzimmer war plötzlich deutlich kälter als zuvor. Und es gab keine Möglichkeit zur Aufhellung im Wohnzimmer, wenn draußen die Sonne schien, denn die neue Wärmedämmung war ja wie halt üblich starr in die Wand eingebaut. Man musste sich eingestehen, dass das Wohnzimmer durch diese Starre und die subjektiv empfundene Kühle trotz Sonnenschein deutlich an Wohnqualität eingebüßt hat.</p>
<p><strong>Keine Energieeinsparung trotz besserer Wärmedämmung!</strong></p>
<p>Nach drei Wintern ist noch dazu eine gewisse Ernüchterung eingetreten, was die Sinnhaftigkeit der ganzen Verbesserungsmaßnahme betrifft. Denn auf den Energieverbrauch hat sich die Verstärkung der Wärmedämmung erstaunlicherweise nicht ausgewirkt, Einsparungen an Heizenergie waren nicht feststellbar. Vielleicht wurden die geringeren Wärmeverluste der neuen Wandkonstruktion durch die im Vergleich zur alten Wandkonstruktion verminderten Wärmegewinne egalisiert. Jedenfalls kann man angesichts dieser Ergebnisse nicht behaupten, dass das Anbringen von Wärmedämmungen immer und allen nützt, außer allen Herstellern natürlich.</p>
<p><strong>Einfach zum Nachdenken</strong></p>
<p>Aus der genannten Erfahrung heraus stellen sich generell folgende weiterführende Fragen: Ist das Dämmen von nach Süden ausgerichteten Wänden in Wohngebäuden überhaupt notwendig und sinnvoll? Spielen da bei möglicher Nutzung der Solarwärme nicht dynamische Effekte eine Rolle, die durch eine Wärmedämmschicht „abgeblockt“ werden? Vermindern oder verhindern diese südseitigen Dämmungen mögliche Einsparungen durch Wärmegewinne? Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen dazu?</p>
<p>Über Hinweise und Reaktionen würde ich mich sehr freuen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2016/04/15/nicht-immer-ist-mehr-warmedammung-auch-besser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kennzahlen-Nachwuchs im Energieausweis</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/10/15/kennzahlen-nachwuchs-im-energieausweis/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2012/10/15/kennzahlen-nachwuchs-im-energieausweis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 21:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieträger]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Komfort]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=595</guid>
		<description><![CDATA[




Der Energieausweis für Gebäude wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Aber schon jetzt sind Neuerungen im Anmarsch: die Kennzahlen der Energieeffizienz, an die wir uns so langsam gewöhnt haben, bekommen Zuwachs. Das ist Teil eines schrittweisen Prozesses, der den Energieausweis zu einem umfassenden Dokument der energetischen Güte eines Gebäudes machen soll. Über die neuen Kennzahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_598" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kennfeld.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-598" title="Kennfeld" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kennfeld-150x150.jpg" alt="Kennfeld" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Energieausweis für Gebäude wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Aber schon jetzt sind Neuerungen im Anmarsch: die Kennzahlen der Energieeffizienz, an die wir uns so langsam gewöhnt haben, bekommen Zuwachs. Das ist Teil eines schrittweisen Prozesses, der den Energieausweis zu einem umfassenden Dokument der energetischen Güte eines Gebäudes machen soll. Über die neuen Kennzahlen wird jetzt nicht nur das Gebäude selbst durch seinen Energiebedarf bewertet, sondern auch dessen Einwirkung auf die Umwelt. Ein Bericht.</p>
<p><span id="more-595"></span></p>
<p><strong>Die wichtigsten „alten“ Kennzahlen …</strong></p>
<p>Der Energieausweis für Wohngebäude zeigt auf der Titelseite den <strong>Heizwärmebedarf</strong>, der angibt, welche Wärmemenge in den bewohnten Räumen direkt notwendig ist, um sie auf einer vorgegebenen Temperatur zu halten. Die zugeführte Heizwärme muss genauso groß sein, dass sie die Verluste durch Außenbauteile, also Wände, Fenster, Türen, Dach und Kellerboden abdeckt.</p>
<p>Zählt man die Wärmeverluste im Haus dazu, die durch Kessel, Behälter, Leitungen usw. entstehen, erhält man den an der Hausgrenze zuzuführenden <strong>Heizenergiebedarf, </strong>mit Berücksichtigung des Haushaltsstroms ergibt sich dann der <strong>Endenergiebedarf</strong>. Diese Kennzahlen werden errechnet und dürfen bei Neubauten vom Gesetzgeber festgelegte Werte nicht überschreiten.</p>
<p><strong>… werden um neue Kennzahlen ergänzt</strong></p>
<p>Was jetzt dazukommt, sind Kennzahlen, die Umweltaspekte und technische Güte der haustechnischen Anlagen mit einbeziehen. Der <strong>Primärenergiebedarf</strong> gibt an, wieviel Erdöl, Gas, Kohle, Biomasse oder elektrischer Strom oder Fernwärme das Gebäude im Endeffekt benötigt. Dabei sind alle Verluste berücksichtigt, die schon bei der Erzeugung etwa durch die Herstellung von Heizöl in der Raffinerie, durch Transportwege, Aufteilung etc. verursacht werden. Bei dieser und auch bei der nächsten Kennzahl bestehen noch keine gesetzlichen Anforderungen.</p>
<p>Ganz besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der <strong>Kohlendioxidemission (CO<sub>2</sub>-Emission)</strong>, die deutlich die Auswirkung des Energieverbrauches des betrachteten Gebäudes auf die Klimasituation darstellt. Dazu werden für die einzelnen Energiearten spezifische, durch Forschung ermittelte und allgemein anerkannte Werte verwendet. Diese Werte wurden im Fall des elektrischen Stroms bemerkenswerterweise relativ ungünstig angesetzt, weil ein hoher Importanteil aus mit fossilen Brennstoffen erzeugtem Strom berücksichtigt wurde.</p>
<p><strong>Erstmals ein Effizienzfaktor, der auch so heißt</strong></p>
<p>Schließlich ist künftig im Energieausweis noch der <strong>Gesamtenergieeffizienz-Faktor</strong> auszuweisen. Er stellt nichts anderes dar als einen Vergleich des Endenergiebedarfes der vorgesehenen haustechnischen Anlage mit dem einer Referenzanlage, die einen bestimmten Stand der Technik aufweist. Letztlich geht es dabei darum, künftige Bauherren dazu zu ermutigen, möglichst aktuelle und daher erwartungsgemäß eher energiesparende Anlagen zu bevorzugen. Auch für diese letzte der neuen Kennzahlen liegt noch keine gesetzliche Anforderung vor.</p>
<p>Die neuen Kennzahlen sind im neu adaptierten Grafikfeld auf der Vorderseite des Energieausweises in Form von Pfeilen  dargestellt, den Kennzahlengrößen sind die entsprechenden Farben der Effizienzskala zugeordnet. Die Rückseite des Energieausweises zeigt schließlich die Zahlenwerte aller genannten neuen und natürlich auch der alten Kennzahlen, Für Heizwärmebedarf und Endenergiebedarf auch die gesetzlichen Anforderungen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2012/10/15/kennzahlen-nachwuchs-im-energieausweis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SOS-Prinzip: Gebäude Sanieren – aber richtig!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/04/06/sos-prinzip-gebaude-sanieren-aber-richtig/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2012/04/06/sos-prinzip-gebaude-sanieren-aber-richtig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 09:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[Sehr oft besteht bei der Sanierung etwa eines Einfamilienhauses Unsicherheit, an welcher Stelle es richtig ist, mit den Verbesserungen zu beginnen: Sollen wir zuerst die Fenster erneuern? Und ist es sinnvoll, dazu gleich die Außenisolierung anbringen zu lassen? Oder ist zuerst die Solaranlage zu montieren? Und wann ist der beste Zeitpunkt, den alten Zentralheizungskessel zu tauschen? Zentrale Fragen, auf die uns das SOS-Prinzip hilft, Antworten zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr oft besteht bei der Sanierung etwa eines Einfamilienhauses Unsicherheit, an welcher Stelle es richtig ist, mit den Verbesserungen zu beginnen: Sollen wir zuerst die Fenster erneuern? Und ist es sinnvoll, dazu gleich die Außenisolierung anbringen zu lassen? Oder ist zuerst die Solaranlage zu montieren? Und wann ist der beste Zeitpunkt, den alten Zentralheizungskessel zu tauschen? Zentrale Fragen, auf die uns das SOS-Prinzip hilft, Antworten zu finden.<strong><span id="more-29"></span></strong></p>
<p>Die Unsicherheit wird auch nicht geringer, wenn man Handwerker befragt – jeder hält sein eigenes Gewerk für vorrangig wichtig, na klar, für den Installateur dreht sich alles um die Heizung, der Fensterverkäufer sieht natürlich Sanierung aus seinem Blickwinkel. Ja, und der freundliche Berater im Baumarkt hat jetzt gerade eine Sonderaktion für Außendämmungen, die interessant sein könnte. Und der nette Nachbar schwärmt dauernd von seiner Wärmepumpe, die überhaupt das Beste ist und absoluten Vorrang in allen Überlegungen haben sollte …</p>
<p>Nun, Sanieren bedeutet zuerst einmal planen, natürlich auch in finanzieller, zuerst aber in technischer Hinsicht. Und es gilt, Prioritäten zu setzen und die richtige Reihenfolge an Tätigkeiten einzuhalten, weil gerade bei der Gebäudesanierung fast jede Maßnahme Rückwirkungen auf eine andere haben kann. Am Beispiel eines Einfamilienhauses wollen wir uns das ansehen. Vorab meine Empfehlung: gehen sie methodisch vor nach dem <span style="text-decoration: underline;">SOS-Prinzip</span>, wie ich es nenne. Was steckt dahinter? Nun, es ist ganz einfach.</p>
<p><strong>S – Sanieren der Gebäudehülle</strong></p>
<p>Das erste „S“ steht für das Sanieren der Gebäudehülle. Gemeint sind alle Maßnahmen, die helfen, die thermische Qualität der „Außenhaut“ des Hauses zu verbessern: Austausch der Fenster; danach Aufbringen einer Außendämmung; Wärmedämmung für Dach, Obergeschoßdecke und Kellerdecke. Besonderes Augenmerk erfordern hier alle Kältebrücken, besonders die am Haus, die wie Kühlrippen wirken: Balkone, Terrassen, Stützen, etc. Balkone lassen sich „einkleiden“, was technisch oft nicht einfach und finanziell aufwändig ist. Überdachte Terrassen können in einen Wintergarten umgewandelt werden. Nischen müssen sorgfältig mit Wärmedämmung ausgekleidet werden usw.</p>
<p>Alle genannten Maßnahmen erfordern in Planung und Ausführung durchdachte Abstimmung miteinander, was die Zusammenarbeit mit Fachleuten erfordert, also mit Architekten, Bauingenieuren, Baumeistern und natürlich mit den ausführenden Handwerksbetrieben. Besonders interessant sind natürlich die Unternehmen, die alle geplanten Leistungen aus einer aus einer Hand anbieten oder zumindest deren reibungslose Koordination auf der Baustelle mit übernehmen können. Das erste Maßnahmenpaket – Sanieren der Außenwand – hat Rückwirkungen auf die Heizlast des Gebäudes und damit auf die Heizungsanlage, womit wir zum zweiten Schritt kommen.</p>
<p><strong>O – Optimieren der Haustechnik</strong></p>
<p>Das „O“ steht für Optimieren der Haustechnik. Jetzt ist der Heizkessel dran. Er wird nach der Sanierung üblicherweise zu groß sein. Doch bevor wir ihn austauschen, müssen wir überlegen, wo wir hin wollen. Ideal wäre eine gänzliche Abkehr von konventionellen Brennstoffen, weg von Öl und Gas, aber auch von Kohle – hin zu erneuerbaren Energiequellen, Biomasse, Erdwärme, Umweltwärme, Solarheizung …. Manche wechseln von Öl zu einer Pelletsheizung, aber auch wer bei konventioneller Energie bleiben will oder muss, steht vor der Tatsache, dass eine Anpassung des vorhandenen Heizsystems an die gesunkene Heizlast notwendig wird, ist doch der vorhandene Kessel meist zu groß. Auf neueste Technik sollte unbedingt zurückgegriffen werden, und bei Öl- und Gaskesseln gilt als Standard die Brennwertnutzung, die auch das letzte Quäntchen Energie aus dem Rauchgas oder Abgas herausholt.</p>
<p>Sehr viele sind an einer Wärmepumpe interessiert, wobei hier Erde und Luft als Wärmequellen zur Verfügung stehen, in selteneren Fällen auch Grundwasser. Die Wärmepumpe verlangt nach möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen des Heizsystems, ideal sind daher Fußboden- oder Wandheizungen. Sind überwiegend oder ausschließlich Heizkörper vorhanden (Radiatoren, Kompakt- und Plattenheizkörper), muss die Heizung genauer untersucht werden, insbesondere dann, wenn eine Außenluft-Wasser-Wärmepumpe geplant ist.</p>
<p>Noch etwas: Nach dem Fenstertausch wird das Gebäude über bessere Luftdichtheit verfügen, was energietechnisch sehr vorteilhaft ist, jedoch einen kontrollierten Luftaustausch erfordert und eine Wohnraum-Lüftungsanlage erforderlich machen kann. Und da gilt es, viele Fragen zu lösen: wohin mit dem Zentralgerät, wie wird die Luft im Hause verteilt, von woher wird die Luft angesaugt, brauche ich einen Erdreich-Wärmetauscher, etc. Auch hier ist es notwendig, sich Fachleuten anzuvertrauen, die sich in ihrer Materie auskennen und auf eine Reihe Referenzen und zufriedener Kunden verweisen können.</p>
<p>So, über die Haustechnik haben wir uns Gedanken gemacht, was bleibt noch zu tun?</p>
<p><strong>S – Substituieren (Ersetzen) der konventionellen Energie</strong></p>
<p>Der dritte Buchstabe „S“ steht für Substituieren (Ersetzen) der konventionellen Energie – hier geht es schlicht um den Einsatz erneuerbarer Energie, soweit er jetzt noch zu überlegen ist. Denn über Biomasse und Wärmepumpen, die eigentlich auch in diese Kategorie fallen, haben wir schon gesprochen. Wie kann ich Solarwärme nutzen? Als Teilheizung und Ergänzung für meine Pelletsheizung? Oder zur Warmwasserbereitung? Was bringt mir eine Fotovoltaik-Anlage? Hier haben alle Überlegungen für Maßnahmen Platz, die uns in Zukunft von Energieimporten weniger abhängig machen können. Auch hier geht es natürlich nicht ohne Experten ab. Und vielleicht mehr noch als die beiden vorhergehenden Schritte ist natürlich die Förderungssituation zu beachten, die leider meist nicht für alles ausreicht, was sinnvoll und erstrebenswert wäre …</p>
<p>Eine Klarstellung zum Schluss: Das SOS-Prinzip zielt darauf ab, dass die beabsichtigten Maßnahmen gemeinsam überlegt und ihre gegenseitigen Auswirkungen berücksichtigt werden sollen. Daraus ergibt sich ein schlüssiges und ganzheitliches Konzept, das auch schrittweise realisiert werden kann, insbesondere dann, wenn die finanziellen Mittel nicht für alle Maßnahmen zugleich ausreichen. Das bedeutet aber nicht, dass die geplanten Maßnahmen auch zeitlich genau in der genannten Folge ausgeführt werden müssen, etwa, wenn die Erneuerung der Kesselanlage ansteht und absolute Priorität hat. Aber die Bemessung und technische Ausführung des neuen Kessels kann bereits im Hinblick auf die geplanten Maßnahmen erfolgen.</p>
<p>Also: Sanieren der Gebäudehülle, Optimieren der Haustechnik und Substituieren konventioneller Energie durch erneuerbare – das sind nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern für jede Art von Gebäuden die richtigen Schritte, die uns zu einem für uns alle positiven Beitrag zu einer guten Energiezukunft führen können.</p>
<p>Weiterführende Informationen sind zu erhalten zum Beispiel unter www.althausrenovierung.at, <a href="http://www.klimaaktiv.at/">www.klimaaktiv.at</a>, <a href="http://www.hausderzukunft.at/">www.hausderzukunft.at</a> oder bei offiziellen Stellen wie etwa dem Landesenergieverein Steiermark unter <a href="http://www.lev.at/">www.lev.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2012/04/06/sos-prinzip-gebaude-sanieren-aber-richtig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
