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	<title>Sonnek &#187; Erfahrungen</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Ein persönlicher Blick auf 50 Jahre Installationstechnik (1)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 05:23:18 +0000</pubDate>
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Schon als Kind habe ich aufmerksam Erwachsenen gelauscht, wenn sie sich über technische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Welt unterhielten. Noch mehr fasziniert haben mich die Erzählungen der Älteren über Selbsterlebtes, insbesondere dann, wenn diese „Zeitzeugen“ zum nahen Verwandten- und Bekanntenkreis gehörten. Mittlerweile bin ich selbst in einem Alter angekommen, in dem ich ein [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3174" title="Pfeil aufwärts grün" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün-150x150.jpg" alt="Pfeil" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Schon als Kind habe ich aufmerksam Erwachsenen gelauscht, wenn sie sich über technische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Welt unterhielten. Noch mehr fasziniert haben mich die Erzählungen der Älteren über Selbsterlebtes, insbesondere dann, wenn diese „Zeitzeugen“ zum nahen Verwandten- und Bekanntenkreis gehörten. Mittlerweile bin ich selbst in einem Alter angekommen, in dem ich ein solcher „Zeitzeuge“ sein kann, zumindest bezogen auf das eher unspektakuläre Fachgebiet der Gebäudetechnik. Hier waren die technischen Umwälzungen eines halben Jahrhunderts im Rückblick gesehen enorm.</p>
<p><span id="more-9533"></span></p>
<p>Lassen Sie mich zuerst ein wenig ausholen. Im Jahr 1971 entschloss sich mein Vater, der Maschinenbauingenieur Ing. Rudolf Sonnek, ein Installationsunternehmen für Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation zu gründen. Dieser Schritt hing damit zusammen, dass die Installateure jener Zeit wenig Interesse an technischen Neuerungen hatten. Aus deren Sicht verständlich, denn damals herrschte ein Verkäufermarkt, Installateure waren also bestens im Geschäft. Kunden warteten geduldig oft ein Jahr lang, bis sie endlich ihre ersehnte Heizungsanlage installiert bekamen und glücklich in Betrieb nehmen konnten. Wozu also etwas ändern?</p>
<p><strong>Unternehmergeist in Aktion</strong></p>
<p>Nun hatte mein Vater einige Jahre zuvor ein Technisches Büro für Wärmetechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik gegründet und soviel ich weiß, war es österreichweit das dritte oder vierte Technische Büro überhaupt. Das war mit Konstruktions- und  Entwicklungsaufgaben gut ausgelastet, jedoch war wegen der starken persönlichen Beanspruchung und der Abhängigkeit von wenigen Industriekunden, aber auch aus unternehmerischem Drang der Wunsch nach einem zweiten Standbein da, etwa in Form der Übernahme einer Industrievertretung.</p>
<p><strong>Das revolutionäre Vierwegeventil …</strong></p>
<p>Als früherer Betriebsleiter des Dampfturbinenbaus der Elin im Werk Weiz war er regelmäßiger Besucher der Industriemesse Hannover gewesen – damals eine der größten weltweit – eine Gewohnheit, die er auch in der Selbstständigkeit beibehielt. So war er über neueste Trends und Entwicklungen verschiedenster Branchen bestens im Bilde. Bei seinen Erkundungen war ihm ein neuartiger Heizungsbauteil untergekommen, das „Vierwegeventil“, das eine neue, fast revolutionäre Art der Leitungsführung mittels kunststoffummantelten Kupferrohren mit sehr geringem Durchmesser und mittels Verschraubungen – ohne Löten – ermöglichte. Den Österreichvertrieb für das Ventil erhielt er prompt.</p>
<p><strong>… erfordert neue Berechnungsmethoden</strong></p>
<p>Große Wohnbaugenossenschaften bissen recht rasch an, ersparte das neue System doch Installationskosten. Die Herausforderung des praktischen Einsatzes bestand jedoch darin, dass die Auslegung der Heizflächen erstens eine genaue Berechnung der Gebäudeheizlast erforderte und zweitens eine genaue Bestimmung der seriell – statt wie üblich parallel – angeschlossenen Heizkörper. Für erstere Berechnung wurde ein spezieller manueller Rechenschieber eingesetzt, die Bestimmung des Heiznetzes und der Heizkörperflächen erfolgte über ein Nomogramm im A3-Format, das mein Vater entwickelt hatte. Die Berechnungen wurden als Gratis-Dienstleistungen angeboten.</p>
<p><strong>Erfolgloser Abwehrkampf der konservativen Branche</strong></p>
<p>Blieb als letzte Hürde der Widerstand der Installationsbranche. Bei uns am Land wurden Heizungsanlagen damals nach alter Manier zumeist als reine Schwerkraftheizungen gebaut, mit Festbrennstoffkesseln oder -herden, mit großen Rohrdurchmessern, die beträchtliche Stemmarbeiten erforderten, sowie einem voluminösen Ausdehnungsgefäß irgendwo am Dachboden. Der letztlich erfolglose Abwehrkampf der Branche gegen die „neumodische“ Einrohrheizung hatte hauptsächlich die elektrische Umwälzpumpe für den Heizkreislauf zum Ziel, mit dem Argument des Heizungsstillstands bei Stromausfall (Interessant, denn heute redet man wieder von der Gefahr eines „Blackout“).</p>
<p><strong>Ein System für alle Fälle</strong></p>
<p>Blieb nolens volens der Weg zum eigenen Installationsunternehmen, anfänglich nur gedacht, um die genannte Einrohrheizung hier bei uns am Land zu verbreiten. Was in der Folge auch geschah, das Unternehmen wuchs. Das System wurde in Neubauten eingesetzt, besonders aber bewährte es sich in Altbauten: Die erfolgreiche Installation des Heizungssystems in einem weitläufigen und denkmalgeschützten Renaissanceschloss hatte zur Folge, dass aus Dankbarkeit und entgegen adelig-familiären Gepflogenheiten der damalige Schlossherr meinem Vater jenes Stück Land verkaufte, auf dem seit über fünfzig Jahren unser Firmengebäude steht …</p>
<p>(Fortsetzung folgt)</p>
<p>Nachbemerkung 1: Einrohrheizungen werden heutzutage &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur noch selten  gebaut. Der Grund liegt in den Möglichkeiten der neueren Installationstechniken. Aber darauf werden wir noch zu sprechen kommen.</p>
<p>Nachbemerkung 2: Dies ist der sechshundertste Beitrag seit Beginn dieses Blogs!</p>
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		<title>Leben ohne Fernseher – geht das?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 15:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

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In unserer Familie leben wir seit Jahrzehnten ohne Fernseher. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, weil die Entscheidung, ohne &#8220;Flimmerkiste&#8221; auszukommen, schon so lange zurückliegt. Vielleicht kam sie aus der Erkenntnis, dass andernfalls ein Teil der wachsenden Familie – mich eingeschlossen – ziemlich widerstandslos einem ungezügelten Fernsehkonsum verfallen wären. Oder dass ansonsten programmbedingte [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fragezeichen-21.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3063" title="Fragezeichen 2" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fragezeichen-21-150x150.jpg" alt="Frage" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>In unserer Familie leben wir seit Jahrzehnten ohne Fernseher. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, weil die Entscheidung, ohne &#8220;Flimmerkiste&#8221; auszukommen, schon so lange zurückliegt. Vielleicht kam sie aus der Erkenntnis, dass andernfalls ein Teil der wachsenden Familie – mich eingeschlossen – ziemlich widerstandslos einem ungezügelten Fernsehkonsum verfallen wären. Oder dass ansonsten programmbedingte Regelmäßigkeiten das Familienleben bestimmt hätten. Jedenfalls hat es eine Entscheidung gegeben, von der ich rückblickend nur nüchtern und leidenschaftslos feststellen kann: Es war eine der besten unseres Lebens.</p>
<p><span id="more-9419"></span>In Bezug auf unsere Kinder heißt das allerdings nicht, dass sie zu einer fernsehlosen Jugend gezwungen gewesen wären. Sie hatten Zugang zu einem Fernseher, oder sogar zu deren zwei. Nur standen die nicht zuhause, sondern bei meinen Schwiegereltern. Deren Haus lag vierhundert Meter entfernt von unserem und nannte zwei Fernseher sein Eigen, einen im Erd- und einen im Obergeschoß. In einer Zeit, in der es bei uns am Land ohnehin nur zwei Fernsehprogramme gab und hierzulande sich unter dem Begriff Satellitenschüssel noch niemand etwas vorstellen konnte entsprach das der Vollabdeckung aller fernsehtechnischen Bedürfnisse oder Möglichkeiten.</p>
<p><strong>Ferngehen zum Fernsehen</strong></p>
<p>Fand sich im Fernsehprogramm eine Sendung, deren Genuss den Kindern gewinnbringend erschien, mussten sie für sich abwägen, ob sich dafür ein Fußmarsch hin und retour auszahlen würde. Das konnte vor allem im Winter bei Schneefall oder eisigem Wind ein Diskussionsthema sein. – Für uns Erwachsene hingegen kamen derlei Expeditionen mangels geeigneter Anlässe sehr selten vor, wenn ich mich recht erinnere, waren die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker die einzigen regelmäßigen. Ein schockierender ist hervorzuheben und bleibt unvergessen: Die Angriffe auf das World Trade Center am 11. September 2001.</p>
<p><strong>Wie bleibt man ohne Fernsehen auf dem Laufenden?</strong></p>
<p>Wie kann man denn ohne Fernseher auf dem Laufenden bleiben, allein schon was politische Ereignisse betrifft, gesellschaftliche Entwicklungen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse? Muss man denn nicht wissen, was so vor sich geht in der Welt? Kann man sich denn überhaupt eine Meinung bilden? Ist das nicht besonders wichtig, wenn man Unternehmer ist, Freiberufler, Funktionär in einer Interessenvertretung? – Meine Erfahrung aus vielen Jahren fernsehferner Zeit ist die: Das, was wirklich wichtig ist, erfährt man auch so, sei es aus anderen Medien – früher Tageszeitungen, heute Internet – oder durch die weitere familiäre, berufliche oder gesellschaftliche Umwelt.</p>
<p><strong>Noch Information oder schon Propaganda?</strong></p>
<p>Ein Blick auf die Gegenwart. Was im Fernsehen läuft, bekommt man auch mit, wenn man nicht fernsieht, etwa aus der Berichterstattung der Tageszeitungen. In meinen Augen haben sich die Massenmedien in den letzten Jahren in vieler Hinsicht und leider zu Instrumenten gleichgeschalteter Propaganda verwandelt, oder sie haben sich als solche missbrauchen lassen. Das gilt für Corona genauso wie für Klima. Dass Fernsehen in der Einflusskraft ganz vorne liegt, ist offensichtlich. Themen wie Klima werden immerfort am Kochen gehalten und Schlagworte wie Klimakrise, Klimakatastrophe, Klimaschutz etc. werden permanent in die Köpfe der „Medienkonsumenten“ getrommelt.</p>
<p><strong>Zu viel Gesinnungsdruck?</strong></p>
<p>Diese Entwicklungen in Zusammenwirken mit Angst- und Panikmache haben – so meine ich – dazu geführt, dass Behauptungen wie etwa die vom menschgemachten Klimawandel gar nicht mehr angezweifelt werden dürfen. Das ist keine allgemeine Behauptung, sondern meine ganz persönliche Erfahrung aus Gesprächen etwa mit geschätzten Berufskollegen, die ich bislang als durchaus kritisch und für Argumente zugänglich in Erinnerung hatte, die jetzt aber fast alle auf der gleichen Gesinnungswelle schwimmen, die keinen Widerspruch zuzulassen scheint. Wirkt Fernsehen wie Gehirnwäsche? Führt der Druck zu „betreutem Denken“? Es scheint so.</p>
<p><strong>Und in Zukunft?</strong></p>
<p>Was unseren nicht existenten Fernsehkonsum betrifft, wird sich nicht viel ändern. Ein Leben ohne Fernseher ist möglich. Vielleicht ist noch mehr Vorsicht und kritisches Denken gefragt, was jeglichen &#8220;Medienkonsum&#8221; betrifft. Jedenfalls werde ich weiterhin auch die Meinung von solchen Leuten hören oder im Internet sehen, mit denen ich überhaupt nicht übereinstimme. Das hilft vielleicht auch gegen die Gefahr, in irgendeiner „Blase“ zu landen, Was mir besonders hilft: Bücher zu lesen, besonders solche, die sich aus etwas distanzierter Perspektive mit den wirklich wichtigen Themen der Zeit beschäftigen. Selber nachdenken, reflektieren, prüfen.</p>
<p>&#8212;</p>
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