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	<title>Sonnek &#187; Energieoptimierung</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Eindrücke von der Smarter E Europe Restart 2021</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 07:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Messezeit in München! Endlich wieder einmal eine richtige Veranstaltung, die nicht nur virtuell stattfinden konnte, sondern ganz echt wie in alten Zeiten. Die Veranstalter wurden auch nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es sich um eine „Präsenzmesse“ handelt. Eine mit Ständen, mit Produkten zum Angreifen, mit jeder Menge Besucher und vielen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_8245" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kondensatoren.png"><img class="size-thumbnail wp-image-8245" title="Kondensatoren" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Kondensatoren-150x150.png" alt="Kond" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Messezeit in München! Endlich wieder einmal eine richtige Veranstaltung, die nicht nur virtuell stattfinden konnte, sondern ganz echt wie in alten Zeiten. Die Veranstalter wurden auch nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es sich um eine „Präsenzmesse“ handelt. Eine mit Ständen, mit Produkten zum Angreifen, mit jeder Menge Besucher und vielen Möglichkeiten zu guten Gesprächen. Die Verantwortlichen hatten diesmal aus Vorsicht gleich vier Themen zusammengelegt, für fast jeden etwas, um zu diesem Neustart ein Aussteller- oder Besucherfiasko von vornherein auszuschließen.</p>
<p><span id="more-8244"></span>Es ging bei dieser E Europe 2021 nicht nur um die Intersolar mit neuesten Entwicklungen in der Solartechnik, diesmal ausschließlich in Form von Photovoltaik, sondern auch um Elektromobilität, also um Ladeinfrastruktur und alles was dazugehört. Dazu kam das wichtige Thema elektrische Speichertechnik, zentral darin Batterien und Akkus in den verschiedensten Konfigurationen und letztlich das Thema Systemtechnik, gemeint ist die Verknüpfung aller möglichen Komponenten zu einem stimmigen Ganzen, das dem Nutzer das liefert, was er sich erwartet. Grund genug, sich ein Update zu holen von dort, wo zurzeit „die Musi spielt“, wie man vermutlich auch in Bayern so sagt.</p>
<p><strong>Motivation</strong></p>
<p>Ich hab‘ einen lieben Freund, den Alfred Lang, einen gestandenen Experten auf diesen Gebieten, der als Praktiker schon so ziemlich alles davon in irgendeiner Weise umgesetzt hat, und zwar in seinem eigenen Haus. Das wäre jetzt ein eigenes Thema, das wir hier nicht weiterverfolgen wollen, weil es eh schon in mehreren Fachzeitschriften vorgestellt worden ist. Alfred ist also zu den vorhin aufgezählten Themen bestens informiert. Zudem hat er die seltene Gabe, seine Gesprächspartner von seinen neuesten Ideen und Vorhaben auf Anhieb zu begeistern. So hat er es bisher immer wieder geschafft, mich zur Messe zu dirigieren, obwohl mein fachliches Kerngebiet etwas außerhalb der Messethemen liegt.</p>
<p><strong>Anmarsch</strong></p>
<p>Etwas außerhalb ist auch unser Quartier, außerhalb von München, wir wohnen in einem netten, kleinen, verkehrsmäßig sehr gut angebundenen und dennoch ruhig gelegenen Hotel, die freundschaftlichen Verbindungen von Alfred nach hierher machen es möglich (nochmals Dank an Uschi!). Die Bushaltestelle erreichen wir mit wenigen Schritten, in einigen Minuten sind wir am lokalen Bahnhof, mit der S-Bahn geht’s zum Hauptbahnhof München, dann mit der U-Bahn bis zum Messegelände. Alles sehr komfortabel und entspannt. Aber natürlich mit Maske. Ganz kurzer Weg noch zum Messeportal. Dann hat’s für mich am ersten Besuchstag allerdings nicht mehr so gemütlich ausgeschaut.</p>
<p><strong>Andrang</strong></p>
<p>Die Sache war nämlich die: Ich musste natürlich meinen 3G-Nachweis erbringen. Die von einem Aussteller bereitgestellten Eintrittsgutscheine für zwei Messetage konnte ich zuhause problemlos herunterladen. Dann hätte ich den elektronischen 3G-Nachweis hochladen sollen. Das ist daran gescheitert, dass einer meiner Vornamen auf den Eintrittskarten nicht vollständig mit dem auf dem 3G-Nachweis übereingestimmt hat. Sowas geht nicht, schon gar nicht in Deutschland. Also musste ich mich zu bereits auf eine 3G-Prüfung Wartenden anstellen: Sechs Reihen zu geschätzt jeweils hundert bis hundertfünfzig Personen, die offenbar das gleiche oder ein ähnliches Problem hatten, die meisten davon nicht deutschsprachig.</p>
<p><strong>Nachweis</strong></p>
<p>Meine Rettung naht nach etwa zwanzig Minuten in Form eines wendigen Offiziellen, der mich als der deutschen Sprache mächtig und vermutlich ob meines fortgeschrittenen Alters als irgendwie hilfsbedürftig identifiziert, mein Handy scannt, nickt und mich zum Durchlass bugsiert. Uff! Nächste Barriere, wieder warten. Aber dann: Mein Gutschein wird gescannt, eine Schranke öffnet sich und meine Eintrittskarte („Tag“ heißt diese Hundemarke, die man am Halsband trägt, sprich Tääg, wir sind hier auf einer internationalen Messe) wird gedruckt. Hurra, ich bin drin, die letzten hundert Meter in nur einer halben Stunde!</p>
<p><strong>Eintritt</strong></p>
<p>Alfred, bei dem natürlich schon im Vorfeld alles bestens geklappt hat, ist längst irgendwo unterwegs. Wir vereinbaren telefonisch einen Treffpunkt und beginnen wie sonst immer auch in der Halle, die am weitesten vom Eingang weg ist, denn dort ist die Drängerei am geringsten. Die Stimmung der Besucher scheint gut, auch die der Aussteller. Es sind nur wenige Hallen belegt, aber es ist wie immer hier alles perfekt organisiert, gekennzeichnet, übersichtlich, gut gestylt. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. – Das Sprachengewirr ist beachtlich, kein Wunder bei Besuchern aus 93 Ländern, wie später bekannt wurde. Es war daher auch verständlich, dass die Vorträge in drei der vier Konferenzarenen ausschließlich in Englisch gehalten wurden.</p>
<p><strong>Speichermedien</strong></p>
<p>Wir nahmen sehr viele Eindrücke mit von dem, was so läuft. Fachlich hatten wir uns vor allem von der elektrischen Speichertechnik Neues erhofft. Aber die Schau war diesbezüglich wenig ergiebig, denn zu den allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Dingern fand sich aus Sicht des Experten lediglich eine praktisch brauchbare Alternative: Wickel-Kondensatoren auf Graphen-Basis. Ein derartiges Speicherelement ist so groß wie zwei Männerfäuste und fasst dreißig Amperestunden bei 2,4 Volt. Stromspeicherung ganz ohne Chemie. Wird gefertigt natürlich in China und anderen asiatischen Ländern. Nachteil allerdings: Doppelt so schwer und doppelt so teuer wie herkömmliche Speichermedien.</p>
<p><strong>Gebäudeintegration</strong></p>
<p>Noch stärker als in bisherigen Messen ersichtlich waren die Bestrebungen verschiedenster Hersteller um Gebäudeintegration von PV-Moduln. Letztes Ziel scheint es zu sein, jedes halbwegs brauchbare Fleckchen an Dächern, Fassaden, aber auch an Fenstern und Türen, Carports, Flugdächern etc.  für die Energiegewinnung zu nutzen. Ernüchternd aber einige Kongressvorträge, die zeigten, dass die Gebäudeeinbindung in der Praxis vor allem in Mitteleuropa durch gesetzliche Vorschriften stark behindert wird. Einer der größten Anbieter, der weltweit erfolgreich tätig ist, zeigte auf, dass er allein schon wegen der rigorosen Vorschriften zum Brandschutz in Deutschland noch kein einziges Projekt realisieren konnte.</p>
<p><strong>Systemtechnik</strong></p>
<p>Mit der Fülle der verschiedensten Komponenten von Energieanlagen allein kann der praxisorientierte Anwender nicht viel anfangen. Gefragt sind Systeme, die erforderliche Bausteine zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen: PV-Module, Wechselrichter, Speichermanagement, Einbindung von Ladestationen, Power to Heat, Umschaltung Insel- zu Netzbetrieb, Lastmanagement, und, und, und … Der in solchen Sachen sehr anspruchsvolle Alfred fand unter ein paar Dutzend Anbietern lediglich drei, die seine komplexen Anforderungen zu erfüllen versprachen, eines aus der Schweiz, ein weiteres aus den Niederlanden und ein drittes aus Israel.</p>
<p><strong>Elektromobilität</strong></p>
<p>Last but not least die elektrische Fortbewegung. Eine ordentliche Menge an mehrheitlich luxuriösen Fahrzeugen. In meiner Sicht als Maschinenbauer allesamt viel zu schwer, viel zu groß, auch zu klobig und viel zu teuer. Das mag jetzt brutal klingen, aber bislang scheint mir wirklich nur Tesla einen neuen und zielführenden Weg zu gehen, der auch so etwas wie Leichtbau berücksichtigt. Alle anderen werden sich wohl was einfallen lassen müssen. Ein eigener Schwerpunkt: Autos mit Wasserstoffantrieb, von denen ich offen gesagt nicht weiß, was ich von ihnen halten soll. Einziger Lichtblick in anderer Hinsicht: Die wirklich saubere und formschöne Studie eines Supersportwagens unter dem geschichtsträchtigen Namen „Hispano-Suiza“, einer Luxusmarke aus der Zwischenkriegszeit des zwanzigsten Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Trotz der wenigen Neuerungen waren wir insgesamt mit den Ergebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen sehr zufrieden. Direkte Gespräche sind halt doch irgendwie ergiebiger als noch so gut orchestrierte Zoom-Meetings. Die Stimmung war positiv und hoffnungsvoll, das ganze Pandemie-Ding schien trotz Masken, Desinfektion, Abstand und was weiß ich noch irgendwie auf ein Nebengleis gedrängt. Und Alfred war glücklich, dass er seine tägliche Vorgabe von zehntausend Schritten quasi nebenbei locker überbieten konnte. Schlussfolgerung aus dem Ganzen? Auch nächstes Mal zur Smarter E Europe, so Gott will und es wieder heißt: Messezeit in München!</p>
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		<title>Trend Heizen: Wärmestrahlen statt Luftbewegung</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2016/02/19/trend-heizen-warmestrahlen-statt-luftbewegung/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 12:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Die Sonnenblume im Bild kennt sich nicht nur mit Licht gut aus, sondern kann auch Wärmestrahlen richtig genießen. Schließlich ist sie eine der Pflanzen, die in gewissen Wachstumsphasen ihr „Gesicht“ immer der Sonne nachdreht. Schon einmal beobachtet? Aber nicht nur Pflanzen, sondern auch uns Menschen tut Wärmestrahlung gut. Das gilt nicht nur für die von [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2039" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581-150x150.jpg" alt="Wünsche" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Die Sonnenblume im Bild kennt sich nicht nur mit Licht gut aus, sondern kann auch Wärmestrahlen richtig genießen. Schließlich ist sie eine der Pflanzen, die in gewissen Wachstumsphasen ihr „Gesicht“ immer der Sonne nachdreht. Schon einmal beobachtet? Aber nicht nur Pflanzen, sondern auch uns Menschen tut Wärmestrahlung gut. Das gilt nicht nur für die von der Sonne, sondern auch für die Wärme aus der Heizung. Für die Strahlungswärme, wohlgemerkt, denn Wärme ist nicht gleich Wärme! Deshalb steht unsere Vorstellungswelt bezüglich Heizsysteme wieder einmal auf dem Prüfstand …</p>
<p><span id="more-3971"></span><strong>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Nun, die Beheizung unserer Gebäude erfolgt zumeist über Heizflächen, gemeint sind Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizungen, oder aber – wie üblicherweise in Passivhäusern, die ohnehin eine Lüftungsanlage aufweisen – über zusätzliche Aufheizung der umgewälzten Luft. Bei den aufgezählten Möglichkeiten stehen sich zwei grundsätzliche Mechanismen gegenüber, wie die Wärme vom Heizsystem zum menschlichen Körper gelangt: Entweder überwiegend durch Wärmeströmung oder aber durch Wärmestrahlung, wobei sich beide Arten nie gänzlich trennen lassen.</p>
<p><strong>Heizen durch Wärmeströmung</strong></p>
<p>Grundsätzlich wird dabei die Luft im Raum, also in unserer unmittelbaren Umgebung, so weit erwärmt, dass wir uns wohlfühlen. Dazu muss die Luft aber bewegt werden. Das geschieht meist durch entsprechende Bauarten von Heizkörpern mit einer Vielzahl von Lamellen, die die Luft stark erwärmen, wodurch sie aufsteigt, sich im Raum verteilt, sich dabei abkühlt und dann wieder zum Heizkörper zurückströmt, wo der Kreislauf von neuem beginnt.</p>
<p><em>Die Konvektion macht‘s</em></p>
<p>Diesen Vorgang nennt man Konvektion, was bedeuten soll, dass im bewegten Luftstrom Wärme mitgeführt wird. Heizkörper, die darauf ausgelegt sind, einen besonders starken warmen Luftstrom zu erzeugen, nennt man deshalb Konvektoren. Weil aber im Grunde jeder warme Körper seine Umgebungsluft erwärmt, haben auch andere Heizkörper einen „konvektiven“ Anteil in ihrer Wärmeabgabe, nur dass eben dieser Anteil bei Konvektoren mit etwa einer Größenordnung von 95% sehr hoch angesetzt werden kann.</p>
<p><em>Höhere Raumtemperaturen – höhere Wärmeverluste</em></p>
<p>Bei der Raumheizung durch Wärmeströmung – zu der auch die Luftheizung gehört – ist wie erwähnt zu beachten, dass eben die gesamte Raumluft in unserer Umgebung auf eine annehmbare Temperatur erwärmt werden muss, wobei heute Werte von 20°C wegen des gestiegenen Komfortbedürfnisses schon lange nicht mehr ausreichend sind, sondern eher 22 oder 24°C die Regel darstellen. Die gesteigerte Lufttemperatur führt naturgemäß zu höheren Wärmeverlusten, die wiederum über Wärmedämmmaßnahmen abgefangen werden müssen.</p>
<p><strong>Heizen durch Wärmestrahlung</strong></p>
<p>Anders verläuft der Mechanismus der Wärmeübertragung durch Strahlung. Eine warme Fläche strahlt Wärme ab, sie wird durch Infrarotstrahlen an andere Körper und Gegenstände übertragen. Das geschieht natürlich umso besser, je höher die Temperaturen der warmen Fläche sind. Was Heizkörper betrifft, die möglichst viel Wärme über Strahlung abgeben sollen, so sind die eher großflächig angelegt, um nicht zu hohe Heiztemperaturen zu erfordern. Ideal sind natürlich Flächen im Raum, wie etwa Wände oder Fußböden. Derartige große Flächen erlauben eher niedrige Temperaturen und erreichen Strahlungsanteil oder einen „radiativen“ Anteil von etwa 95%.</p>
<p><em>Was Strahlung tut</em></p>
<p>Wärmestrahlung benötigt die Luft nicht zur Übertragung von der Heizfläche zum menschlichen Körper. Ein Heizkörper mit hohem Strahlungsanteil bewirkt zudem, dass die Umgebungsflächen des Raumes einen Teil der Strahlung aufnehmen („absorbieren“) und sich erwärmen. Warme Umgebungsflächen (Fußboden, Wand, Decke) haben den Vorteil, dass man die Raumtemperatur senken kann. Das deshalb, wie der menschliche Körper jene Temperatur wahrnimmt, die etwa dem Mittelwert der Lufttemperatur und der Umgebungsflächen entspricht.</p>
<p><em>Geringere Raumtemperaturen – geringere Wärmeverluste</em></p>
<p>Der auch kostenseitige spürbare Vorteil der Strahlungsheizung liegt darin, dass wegen der niedrigeren erforderlichen Raumtemperaturen der Wärmeverlust sinkt und damit auch der Heizwärmebedarf. In der Praxis besonders oft festzustellen ist dieser Effekt bei Wandheizungen, vermutlich weil sie ein besonders behagliches Wohnklima ermöglichen. Dabei ist es erstaunlich, dass in vielen Fällen schon mit relativ kleinen Heizflächen – sogar solchen, die im Wesentlichen auf Fenster- und Türlaibungen beschränkt sind, erstaunlich gute Resultate liefern können.</p>
<p><strong>Neuester Trend: Elektro-Strahlungsheizung</strong></p>
<p>Vor allem im Zusammenhang mit dem verstärkten Aufkommen von Fotovoltaik-Anlagen ist wegen der angesichts rückläufiger Einspeisetarife zunehmend notwendig gewordenen Eigennutzung von Solarstrom das Thema „Power to Heat“ aktuell geworden. Das bedeutet schlicht nichts anderes, als die Verwendung überschüssigen Solarstroms für Heizzwecke, entweder zur Warmwasserbereitung oder eben für Raumheizung. Und letztere in Form von Strahlungsheizung.</p>
<p>Dabei zeigte sich in praktischen Versuchen und genauen Beobachtungen und Messungen, dass großflächige, folienbeheizte Flächen in Wänden oder auch an Decken nicht nur behagliches Raumklima sicherstellen können, sondern dass die Energieverbräuche lediglich die Hälfte bis ein Drittel des Aufwandes von konventionellen, wassergestützten Heizsystemen benötigen. Dadurch geraten Heizkosten mit Strom durchaus in Bereiche solcher mit konventionellen Energien.</p>
<p>Dabei besonders faszinierend ist die Tatsache, dass bei der Beheizung mit Strom praktisch keine nicht nutzbaren Umwandlungsverluste entstehen, wie sie bei einer Verbrennung von Öl, Gas oder Biomasse unumgänglich sind. Die Umwandlung geschieht zur Gänze am Ort der Nutzung – im Wohnraum beziehungsweise im Elektro-Heizeinsatz für den Warmwasserbereiter.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Bedeutet das vorhin Erwähnte die Rückkehr der viel geschmähten und von Förderungen ausgeschlossenen Elektro-Direktheizung? Man wird sehen. Alles in allem aber haben wir es mit einer Entwicklung zu tun, die man sehr genau im Auge behalten muss. Und die große Teile der Heizungsindustrie nicht zum Gegen-Lobbying, sondern zum Nachdenken bringen sollte …</p>
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		<title>Energiekosten bestimmen, aber wie?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2015/12/18/energiekosten-bestimmen-aber-wie/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 22:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Wer die Energieform seiner Heizungsanlage wählen will, findet sich zu einer zweifachen Festlegung genötigt. Einerseits sind ökologische Aspekte zu bedenken, wie etwa Nachhaltigkeit und das Ziel einer möglichst geringen CO2-Emission. Andererseits drängen sich nach wie vor – meist sogar vorrangig – ökonomische Überlegungen ins Blickfeld: Die Energiequelle soll nicht nur zuverlässig verfügbar, sondern auch dauerhaft [...]]]></description>
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<dl id="attachment_840" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_4478.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-840" title="IMG_4478" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_4478-150x150.jpg" alt="Licht" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Wer die Energieform seiner Heizungsanlage wählen will, findet sich zu einer zweifachen Festlegung genötigt. Einerseits sind ökologische Aspekte zu bedenken, wie etwa Nachhaltigkeit und das Ziel einer möglichst geringen CO<sub>2</sub>-Emission. Andererseits drängen sich nach wie vor – meist sogar vorrangig – ökonomische Überlegungen ins Blickfeld: Die Energiequelle soll nicht nur zuverlässig verfügbar, sondern auch dauerhaft kostengünstig sein. Muss man sich zwischen Alternativen entscheiden, zieht man sehr oft die reinen Energiekosten heran. Was für eine profunde Entscheidung aber nicht ausreicht.</p>
<p><span id="more-3814"></span></p>
<p>Eine Entscheidung zwischen möglichen Alternativen – etwa zwischen Wärmepumpe und Holzpellets – muss auf einer profunden Basis erfolgen. In der Praxis sind das die Gesamtkosten, etwa auf Heizperiode oder Kalenderjahr bezogen. Kennt man diese Gesamtkosten, lassen sich für Alternativen wirtschaftliche Vergleichsrechnungen durchführen. Das genauere Prozedere für solche Berechnungen kann einschlägigen Normen und Richtlinien entnommen werden.</p>
<p>In diesem Beitrag soll auf die drei Bestandteile der jährlichen Gesamtkosten eingegangen werden. Das sind die verbrauchsgebundenen, die betriebsgebundenen und die kapitalgebundenen Kosten. Dazu sei erläutert:</p>
<p><strong>Verbrauchsgebundenen Kosten</strong></p>
<p>Damit sind einerseits natürlich die reinen jährlichen Energiekosten gemeint, also im Fall von Erdgas und Fernwärme die Kosten für die verbrauchten Kilowattstunden oder im Fall von Heizöl für die verbrauchten Liter Heizöl. Dazu rechnet man andererseits der Einfachheit halber aber auch andere anfallende Kostenbestandteile für den Energiebezug, wie etwa Grund- oder Leistungspreis bei Erdgas oder Fernwärme, oder aber auch die Zustellkosten für Heizöl.</p>
<p><strong>Betriebsgebundene Kosten</strong></p>
<p>Zu dieser Kostengruppe wird alles gezählt, was mit der Aufrechterhaltung eines geregelten Heizbetriebes verbunden ist. In erster Linie wird man damit die jährlichen Kosten für Instandhaltung verbinden, also Service- und Reparaturkosten für Öl- und Gasbrenner, aber auch die Kosten für den Rauchfangkehrer.</p>
<p><strong>Kapitalgebundene Kosten</strong></p>
<p>Darunter versteht man alle Arten von Investitionskosten für die energieerzeugenden oder energiebereitstellenden Anlagen wie Fernwärmestationen, Heizkesselanlagen mitsamt deren Feuerungen, wozu auch bauliche Einrichtungen gehören können, man denke nur an die erforderlichen Lagerräume etwa für Heizöl oder für Pellets.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Erst mit exakter Kenntnis der drei Kostenkomponenten ist in einem nächsten Schritt eine vergleichende Energiekostenberechnung möglich. Auf diese kann gelegentlich in einem späteren Beitrag eingegangen werden.</p>
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		<title>Von Kilo, Watt und Stunde</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 20:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Heißt es jetzt Kilowatt oder Kilowattstunde? In Pressemeldungen werden derlei Dimensionen oft bunt durcheinandergewürfelt, ja meist treffsicher falsch verwendet. Selbst manche Techniker tun sich mit der korrekten Antwort schwer: Während etwa der Maschinenbauer die Bedeutungen prompt und selbst noch im Halbschlaf auseinanderhalten kann (oder können sollte), muss das nicht auch für den Architekten gelten. Doch [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/kilo-2.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3746" title="kilo 2" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/kilo-2-150x150.jpg" alt="Kilo" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Heißt es jetzt Kilowatt oder Kilowattstunde? In Pressemeldungen werden derlei Dimensionen oft bunt durcheinandergewürfelt, ja meist treffsicher falsch verwendet. Selbst manche Techniker tun sich mit der korrekten Antwort schwer: Während etwa der Maschinenbauer die Bedeutungen prompt und selbst noch im Halbschlaf auseinanderhalten kann (oder können sollte), muss das nicht auch für den Architekten gelten. Doch gerade in einer Zeit, in der Energieeffizienz ein zunehmend großes Thema ist für alle Arten von Gebäuden, sind auch Architekten oder Bauingenieure gefordert, in diesem Feld verwendete Größen korrekt zu benennen.</p>
<p><span id="more-3739"></span></p>
<p>Im Wesentlichen gilt es, die Dimensionsangaben für Leistung und Energie auseinanderzuhalten. Schauen wir uns die in der Praxis am häufigsten verwendeten an.</p>
<p><strong>Leistung</strong></p>
<p>Die universelle und auch gängigste Maßeinheit für Leistung ist das <strong>Kilowatt</strong>, abgekürzt kW. Die Leistung aller mögliche Arten von Maschinen wird damit angegeben: Motorleistungen von Kraftfahrzeugen, Heizleistungen von Heizkesseln oder  Heizkörpern, Leistungen von elektrischen Anlagen usw. Also alles, was mit Stärke und Kraftentfaltung zu tun hat, verwendet das Kilowatt.</p>
<p>Ein kleines Relikt aus der Vergangenheit existiert noch für Kraftfahrzeuge: Die Pferdestärke, abgekürzt PS. Aber auch die lässt sich rasch umrechnen: 1 PS entspricht etwa 0,73 kW, oder umgekehrt 1 kW etwa 1,36 PS. Die Leistung eines PKW von 100 PS beträgt somit etwa 73 kW.</p>
<p><strong>Energie</strong></p>
<p>Energie kann in vielen Formen auftreten, eine davon ist Wärme. Die gängigste Maßeinheit für Energie ist die <strong>Kilowattstunde</strong>, abgekürzt kWh. Wir begegnen ihr am häufigsten dort, wo Energieströme erfasst werden müssen. Die bekanntesten sind Wärmezähler (richtigerweise: Wärmemengenmesser) z. B. für die Erfassung von Fernwärmeverbräuchen und Stromzähler für die Ermittlung des Verbrauches an elektrischer Energie.</p>
<p>Für die Erfassung von größeren Wärmemengen, wie sie in Wohnbauten erforderlich sind,  wären Kilowattstunden zu „unhandlich“ und man verwendet stattdessen ein Vielfaches, etwa die Megawattstunde, abgekürzt MWh, wobei gilt: 1 MWh = 1000 kWh, oder gar die Gigawattstunde oder GWh, die einer Million Kilowattstunden entspricht.</p>
<p><strong>Energiebedarf</strong></p>
<p>Für Architekten, Bauphysiker, Gebäudetechniker und alle, die mit Energieausweisen zu tun haben, ist noch eine weitere energiebezogene Größe interessant: Der Energiebedarf eines Gebäudes. Er ist eine rechnerische Größe, aus der sich die energietechnische Güte eines Gebäudes, seine Energieeffizienz, ablesen lässt.</p>
<p>Dabei werden, damit sie vergleichbar sind, die verschiedenen Arten des Energiebedarfs, z. B. Nutzenergiebedarf (Heizwärmebedarf) oder Endenergiebedarf auf den einzelnen Quadratmeter der Bruttogeschoßfläche umgerechnet. Die sich daraus ergebende Dimension <strong>Kilowattstunde je Quadratmeter und Jahr</strong> (kWh/m²a) ermöglicht den direkten Vergleich unterschiedlicher Objekte bezüglich ihres Energiebedarfs und somit ihrer Energieeffizienz.</p>
<p>Eine Anmerkung dazu: Wie schon in einem Artikel vor längerer Zeit erläutert, ist der Energiebedarf eines Gebäudes, wie er etwa im Energieausweis ausgewiesen wird, eine rechnerische Größe und darf nicht mit dem tatsächlichen Energieverbrauch eines Gebäudes verwechselt werden, der nur durch Messung festgestellt werden kann.</p>
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		<title>Lebenszykluskosten als Entscheidungshilfe</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2015/03/27/lebenszykluskosten-als-entscheidungshilfe/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 22:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Billig bauen, teuer wohnen? Wer die Sinnhaftigkeit einer Investition allein nach den günstigsten Errichtungskosten eines Bauvorhabens beurteilt, kann unangenehme Überraschungen erleben, und zwar dann, wenn höhere als erwartete Betriebskosten den anfänglichen Kostenvorteil allmählich  „auffressen“. Wie kann man sich dagegen absichern? Gibt es eine Möglichkeit, die bessere Wahl schon im Vorfeld herauszufinden? Ja: Der Vergleich von [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lebenszyklus1.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3165" title="Lebenszyklus" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lebenszyklus1-150x150.jpg" alt="L" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Billig bauen, teuer wohnen? Wer die Sinnhaftigkeit einer Investition allein nach den günstigsten Errichtungskosten eines Bauvorhabens beurteilt, kann unangenehme Überraschungen erleben, und zwar dann, wenn höhere als erwartete Betriebskosten den anfänglichen Kostenvorteil allmählich  „auffressen“. Wie kann man sich dagegen absichern? Gibt es eine Möglichkeit, die bessere Wahl schon im Vorfeld herauszufinden? Ja: Der Vergleich von Lebenszykluskosten ist eine gute Methode, Varianten von Bauvorhaben oder gebäudetechnische Anlagen unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu überprüfen.</p>
<p><span id="more-3162"></span></p>
<p><strong>Worum geht es?</strong></p>
<p>Man versucht, das Vorhaben, z. B. ein Wohnhaus, mit Blick auf seine gesamte Lebensdauer oder eben seinen Lebenszyklus wirtschaftlich zu erfassen. Diesen gesamten Lebenszyklus kann man auf verschiedene Arten unterteilen, beispielsweise in die folgenden Phasen:</p>
<p><em>Planungsphase:</em> Das Projekt wird konzipiert, geplant und die Ausführung wird vorbereitet</p>
<p><em>Errichtungsphase: </em>Das Wohnobjekt wird gebaut, hier fallen die Errichtungs- und Finanzierungskosten an</p>
<p><em>Nutzungsphase:</em> der Zeitraum, in dem das Objekt bewohnt wird, hier entstehen die Betriebs- und Erhaltungskosten, deren Hauptfaktor die Energiekosten sein können</p>
<p><em>Abbruchs- oder Sanierungsphase:</em> Das Objekt wird abgebrochen oder saniert, es entstehen entsprechende Kosten</p>
<p>Nach Sanierung oder Neuerrichtung beginnt der Zyklus von Neuem.</p>
<p><strong>Wie hoch sind die jeweiligen Kostenanteile?</strong></p>
<p>Eine grobe Schätzung der Kostenanteile für ein Fall eines Mehrfamilienwohnhauses könnte folgendermaßen aussehen:</p>
<p>Planungskosten: <em>2%</em></p>
<p>Errichtungskosten: <em>15%</em></p>
<p>Betriebskosten: <em>80%</em></p>
<p>Entsorgungskosten: <em>3%</em></p>
<p>Auffällig ist darin, dass der Löwenanteil der Lebenszykluskosten in den Betriebskosten liegt, von denen wiederum ein großer Teil auf die Energiekosten für Heizung und Warmwasserbereitung fallen.</p>
<p><strong>Welche Erkenntnisse lassen sich gewinnen?</strong></p>
<p>Ein stark vereinfachtes Beispiel soll der Erläuterung dienen. Ein Einfamilienhaus soll errichtet werden, dem Bauherrn liegen zwei Varianten vor, für die jeweils die Errichtungs- und Betriebskosten bekannt sind:</p>
<p>-          Die erste besteht in einem Niedrigenergiehaus üblicher Bauart, die zweite in einem Nullenergiehaus, das zwar höhere Investitions-, aber wegen marginaler Energie- auch deutlich niedrigere Betriebskosten verursacht.</p>
<p>-          Für beide Varianten werden die Gesamtkosten aus der Investition und den Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer errechnet und wie bei einer üblichen Wirtschaftlichkeitsberechnung auf den Barwert abgezinst.</p>
<p>-          Die Lösung mit dem niedrigeren Barwert ist wirtschaftlich gesehen die günstigere, womit dem Bauherrn eine solide Entscheidungsgrundlage gegeben wird.</p>
<p>Die Vorgangsweise entspricht derjenigen, die in der Wirtschaftlichkeitsberechnung etwa von Investitionen in Unternehmen gewählt wird, mit dem Unterschied, dass anstatt der technischen Nutzungsdauer hier von der Gesamtlebensdauer des Objekts ausgegangen wird.</p>
<p><strong>Hilfe zur Alternativenprüfung</strong></p>
<p>Wer heutzutage ein größeres Gebäude errichtet, ist gemäß OIB-Richtlinie 6, die ein Teil des Baugesetzes ist, bei der Wahl des Heizsystems zur Durchführung einer Alternativenprüfung angehalten. Das bedeutet, dass geprüft werden muss, ob erneuerbare Energie, eine Kraft-Wärme-Kopplung, ein Fernwärmeanschluss oder eine Wärmepumpenanlage die wirtschaftlich sinnvollere Lösung ist. Die Lebenszyklusberechnung ist hier ein gutes Werkzeug, allerdings ist zu beachten, dass haustechnische Anlagen im Verlauf der Lebensdauer eines Gebäudes ein- oder mehrmals erneuert werden müssen.</p>
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		<title>Gastbeitrag von Alfred Lang: Liebe Energie!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/06/15/alfred-lang-liebe-energie/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 20:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Brief richtet sich an Dich, liebe Energie, die ich für Licht, Wärme und Mobilität (Strom, Öl, Gas, Holz und Treibstoffe) zum Leben benötige. Aber ich wollte und konnte mir Dich nicht mehr leisten. Ich schreibe hier, wie ich mich von Dir unabhängig(er) machte. Dieser Brief ist zugleich auch eine Umbau-Anleitung für Andere. Und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1117" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/A.-L.-1.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1117" title="A. L. 1" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/A.-L.-1-150x150.png" alt="Alfred Lang" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Alfred Lang</p></div>
<p>Dieser Brief richtet sich an Dich, liebe Energie, die ich für Licht, Wärme und Mobilität (Strom, Öl, Gas, Holz und Treibstoffe) zum Leben benötige. Aber ich wollte und konnte mir Dich nicht mehr leisten. Ich schreibe hier, wie ich mich von Dir unabhängig(er) machte. Dieser Brief ist zugleich auch eine Umbau-Anleitung für Andere. Und eine lesenswerte Lektüre für private Renovierer, Bürgermeister, Installateure, Elektriker, Experten…</p>
<p><span id="more-1116"></span></p>
<p><strong>Preisgestaltung der Energielieferanten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Bis 2003 sind wir ganz gut miteinander ausgekommen, liebe Energie. Du wurdest vom Lieferanten ins Haus geleitet und ich konsumierte Dich in Form von Strom, Gas, Holz und Treibstoff. Aber es war an der Zeit, über unsere Beziehung nachzudenken. Denn ich fühlte mich ausgenutzt von den permanenten Preiserhöhungen – und auch machtlos: Was sollte, ja was konnte ich dagegen tun?<br />
Für mich ist binnen 10 Jahren der Strom um 31,99 %, das Gas um 78,36 %, das Holz um ca. 6 % und die Treibstoffe um ca. 55 % teurer geworden. Mein Gehalt stieg dagegen kaum an. Die Konsumentenberater rieten mir zum Umstieg auf andere, billigere Anbieter und zu günstigeren Tankstellen. Nach reiflicher Überlegung und Berechnung aller Varianten habe ich beschlossen, den Rat zu befolgen und den Anbieter zu wechseln. Zu einem kostenlosen noch dazu.</p>
<p><strong>Bestandaufnahme</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mein Energieverbrauch 2003, der euch sicher freute, schaute so aus: 6.128 kWh Haushaltsstrom, 25.610 kWh (2.500 m³) Gas für die Heizung, 9.800 kWh (2.000 kg) Holz für den Kachelofen und für das Auto ca.10.000 kWh (1.000 Liter Benzin) für 10.000 km. Das waren 51.538 kWh pro Jahr um damals € 4.228,-. Wenn ich nichts getan hätte, wären € 6.559.- im Jahr 2013 fällig gewesen. Auf mein wahrscheinlich biologisches Ende in 25 Jahren sind das weit über € 200.000,- (Preiserhöhungen hochgerechnet). Das wollte ich mir nur für Energieeinkäufe nicht mehr leisten. Und ich begann meine Beziehung zu Dir, liebe Energie, grundlegend zu ändern.</p>
<p><strong>Wechsel zu kostenlosem Anbieter</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Nachdem ich das Gefühl habe, dass sich alle Energielieferanten auf der Erde über die Preise einig sind, habe ich zum Anbieter Sonne gewechselt. Mein neuer Energielieferant schickt mir keine Rechnung und garantiert mir 100 % Versorgungssicherheit ohne Preissteigerungen.</p>
<p>Die Investition von € 182.000,- finanziert sich durch die Einsparung von über 40.000 kWh im Jahr und den Verkauf des Stromüberschusses.</p>
<p><strong>Maßnahmen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Als erstes wurde das Dach mit Photovoltaik zugedeckt und die Balkongeländer durch Solarwärme-Kollektoren ersetzt. Danach wurde das Haus eingepackt, abgedichtet,</p>
<p>mit einer Lüftung, einer Wärmepumpe und mit Infrarotpaneelen versehen. Heute fahre ich mit dem E-Bike und demnächst mit dem Elektroauto zum Nulltarif. Denn den Strom ernte ich ja jetzt vom Dach.</p>
<p><strong>Der Ist-Zustand heute</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mein Energieverbrauch, der euch vermutlich nicht mehr so freut, schaut heute so aus:</p>
<p>Haushaltstrom 4.300 kWh, Heizung 9.500 kWh, Das sind gesamt 13.800 kWh.</p>
<p>Die Sonne liefert mir ca. 7.700 kWh Wärme und  14.900 kWh Strom.</p>
<p>Das sind gesamt 22.600 kWh − zum Nulltarif! Da bleiben noch 8.800 kWh für die Mobilität. Mit dem Elektroauto kann ich damit ca. 40.000 km im Jahr fahren.</p>
<p>Man nennt das heute Plus-Energie Renovierung, energieautark, oder anders….. darüber wird momentan viel geschrieben, aber bis dato noch wenig in die Tat umgesetzt.</p>
<p><strong>Schutz der Geldbörse und der Umwelt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ja, liebe Energie(träger), damit habt ihr wohl nicht gerechnet – dass sich einer von euch lossagt und unabhängig wird. Ihr habt für meine Begriffe, eure scheinbare Konkurrenzlosigkeit durch schamlose spekulative Preispolitik ausgenutzt. Ich habe noch nie verstanden, dass an der Börse mit euch spekuliert wird, Öltankerfüllungen versteigert, auf sinkende oder steigende Preise Wetten abgeschlossen werden, oder das kurze Drehen am großen Gashahn alle Preise durcheinander wirft. Mir ist auch nicht klar, was der Holzpreis mit dem Ölpreis zu tun hat. Das hat aber bei mir Gutes bewirkt. Durch die ganzen Maßnahmen, die ich umsetzte, spare ich jetzt über 1 Million kWh und der Umwelt dadurch sehr viele Tonnen CO<sub>2</sub>.</p>
<p>Meine Energiekosten sind bei € 0. −. Falsch, denn ich gebe ja € 6.174.- nicht aus.</p>
<p><strong>Die Zukunft jetzt gestalten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Noch was, nicht so Gutes für euch:</p>
<p>Das was ich machte, können auch viele andere Hausbesitzer tun. Und wenn sich dazu auch noch Politiker finden, die sich über so etwas Einfaches drübertrauen und solche Bemühungen nicht durch eine vermurkste Photovoltaik „Förder“politik behindern, dann hat unser Land eine rosige Zukunft. Wir könnten die Photovoltaik und die Elektroautos hier vor Ort produzieren statt aus China zu importieren. Auch die beschriebene Renovierung der Häuser schafft vor Ort neue Arbeitsplätze. Wenn wir das Geld, das für CO<sub>2</sub>-Zertifikate ausgegeben wird, so einsetzen würden, dann……</p>
<p><strong>Alfred Lang</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kompetenzzentrum für plus Energie Renovierungen</strong></p>
<p>Mehr unter:  <a href="http://althausrenovierung.at">www.althausrenovierung.at</a></p>
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		<item>
		<title>Messen statt raten!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/05/25/messen-statt-raten/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 10:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brennstoffe]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmepumpen]]></category>

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		<description><![CDATA[




Wir hören zurzeit viel von Energieeffizienz, die Notwendigkeit des Energiesparens und des verantwortungsvollen Umgangs mit Energie ist den meisten von uns bewusst, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wird uns aus allen Richtungen gepredigt usw. Das ist alles schön und gut. Aber auf der Ebene der Praxis, der Umsetzung, des Baues und Betriebs von technischen Anlagen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_0071.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1069" title="IMG_007" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_0071-150x150.jpg" alt="Wärmezähler" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wir hören zurzeit viel von Energieeffizienz, die Notwendigkeit des Energiesparens und des verantwortungsvollen Umgangs mit Energie ist den meisten von uns bewusst, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wird uns aus allen Richtungen gepredigt usw. Das ist alles schön und gut. Aber auf der Ebene der Praxis, der Umsetzung, des Baues und Betriebs von technischen Anlagen ist davon aus meiner Sicht noch immer viel zu wenig angekommen. In Abwandlung eines alten Theaterwortes ließe sich sagen: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen.“ Einige Beispiele dafür, was zu tun ist.</p>
<p><span id="more-1067"></span></p>
<p>Viele Betreiber, für die Energiekosten ein beträchtliches Budgetposten darstellen, jammern über das viele Geld, das da so verschwindet, kümmern sich aber wenig darum, wie ihre Heizungsanlage betrieben wird. Dabei liegt hier sehr oft der Schlüssel zu einer Kostensenkung. Dazu genügt es aber nicht, am grünen Tisch zu raten, was zu tun sei, hier hilft nur messen!</p>
<p><strong>Wärmeerzeugung mit Biomasse </strong></p>
<p>Es sollte langsam Standard werden, dass ein Betriebs- oder Wohnungseigentümer nicht nur weiß, welche Menge an Hackschnitzeln oder Pellets die Anlage verbraucht, sondern auch erfährt, wie viel Wärme aus dem Brennstoff tatsächlich gewonnen worden ist. Dazu muss nach der Heizkesselanlage ein Wärmemengenzähler installiert werden, der die erzeugte Wärme erfasst. Werden die in einer Periode von einem Jahr erzeugte Wärmemenge und die gelieferte Brennstoffwärmemenge miteinander verglichen, dann lässt sich daraus der Nutzungsgrad errechnen, der Auskunft darüber gibt, ob die Anlage gut funktioniert oder nicht.</p>
<p><strong>Anlagen mit Wärmepumpen</strong></p>
<p>Auch hier lässt sich der Stromverbrauch etwa einer Jahresperiode sehr leicht durch Ablesen des Stromzählers vorher und nachher feststellen. Was in den meisten Fällen fehlt, ist die Kenntnis darüber, wieviel Wärme von der Wärmepumpe damit im selben Zeitraum erzeugt hat. Dazu wäre wiederum der Einbau eines Wärmemengenzählers erforderlich. Mehrere Hersteller von Wärmepumpen bieten bereits werksseitig eingebaute Zähler an. Manche sind auch in der Lage zu unterscheiden, welche Wärmemengen für die Heizungsanlage und welche für die Warmwasserbereitung erforderlich waren. Mit solchen Angaben lassen sich sehr genau Jahresarbeitszahlen errechnen. Damit ist auch eine Kontrolle dahingehend möglich, ob die Versprechungen des Installateurs eingehalten werden oder ob den Bedingungen einer Förderstelle entsprochen wird.</p>
<p><strong>Mehrere Verbraucher</strong></p>
<p>In Mehrfamilienhäusern ist es ohnehin Standard, dass die Verbräuche für Heizwärme wohnungs­weise getrennt erfasst werden. Es existieren jedoch auch Fälle von größeren Gebäuden, die vielleicht als Einfamilienhäuser konzipiert sind, jedoch zeitweise oder auf Dauer getrennte Wohneinheiten besitzen, etwa für bestimmte Familienmitglieder, für Einlieger oder auch zur zeitweiligen Vermietung. Für solche Situationen ist ebenfalls eine getrennte Messmöglichkeit zumindest für die Heizenergie sinnvoll, um von vornherein Unstimmigkeiten zu vermeiden. Jemand sollte aber damit betraut sein, die notwendigen Ablesungen der Anzeigewerte auch tatsächlich durchzuführen.</p>
<p><strong>Energieverbraucher in Betrieben</strong></p>
<p>In bestimmten Betrieben gibt es Verbraucher, die wegen einer genaueren Kostenzuordnung, aus betrieblichen Überlegungen oder zur Feststellung der Sinnhaftigkeit geplanter energiesparender Investitionen wärmetechnisch getrennt erfasst werden sollen. In den Abgängen der Heizungsverteiler werden dann ebenfalls Wärmemengenzähler installiert, deren Ablesung aber regelmäßig erfolgen soll, was in größeren Unternehmen zum Beispiel sehr elegant durch Einbindung in die zentrale Leittechnik möglich ist. Energiemanagement ist in derartigen Betrieben meist ohnehin gegeben, sodass aus den ermittelten Messergebnissen die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen werden können und das Setzen geeigneter Maßnahmen möglich ist.</p>
<p><strong>Ein Wort noch zu den Kosten</strong></p>
<p>Das die besprochenen Maßnahmen etwas kosten, ist klar. Wärmezähler wird man dann nicht einbauen, wenn die Kosten dafür in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen, oder dann, wenn jemand Bio-Brennstoff kostenlos zur Verfügung hat. Ansonsten liegen die Kosten meist in einem Bereich von einem Bruchteil der Energiekosten. Sehr oft schon lassen sich aus der Erfassung der Energieverbräuche einfache Maßnahmen ableiten, etwa eine Neujustierung oder geringfügige technische Verbesserungen, die die Investitionskosten für die Messeinrichtungen rasch wieder aufwiegen. Entscheidend bleibt, dass Verminderungen des Energieverbrauches immer auch gleichbedeutend sind mit Schonung von Ressourcen und Umwelt.</p>
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		<title>Energieaudit: Worauf es in Wirklichkeit ankommt</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2013/04/27/energieaudit-worauf-es-in-wirklichkeit-ankommt/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 11:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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Energieaudit. Ist das wirklich etwas Neues? Nein. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als die Abfolge von Tätigkeiten eines Ingenieurs, etwa wenn er in einem Gewerbebetrieb ein Bündel an Verbesserungen ausfindig macht, die helfen, Energie und damit Kosten zu sparen. Ein solches Vorgehen erfordert die Kenntnis grundlegender Zusammenhänge, die Anwendung geeigneter Methoden und Werkzeuge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1002" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5097.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1002" title="IMG_5097" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5097-150x150.jpg" alt="Energieaudits" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Energieaudit. Ist das wirklich etwas Neues? Nein. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als die Abfolge von Tätigkeiten eines Ingenieurs, etwa wenn er in einem Gewerbebetrieb ein Bündel an Verbesserungen ausfindig macht, die helfen, Energie und damit Kosten zu sparen. Ein solches Vorgehen erfordert die Kenntnis grundlegender Zusammenhänge, die Anwendung geeigneter Methoden und Werkzeuge. Neu ist nur, dass nun in einer Euronorm erstmals der Rahmen für diese Tätigkeiten detailliert beschrieben wurde. Diese „Vernormung“ ist hilfreich, birgt aber die Gefahr, dass das Wesentliche übersehen wird …</p>
<p><span id="more-1001"></span></p>
<p>… nämlich, dass Energieaudits nach der Norm EN 16247-1 kein Selbstzweck sein dürfen, sondern letztlich nur ein Hilfsmittel auf dem Weg zur Verminderung von Energieverbrauch.</p>
<p><strong>Worum geht es?</strong></p>
<p>Audits stellen fest, wie der Energieverbrauch in einem Unternehmen oder in einer Organisation gelagert ist, was zur Steigerung der Energieeffizienz getan werden muss und dokumentiert alles Wesentliche ganz genau, damit  die entsprechenden Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge umgesetzt werden können.</p>
<p><strong>Worauf kommt es nun wirklich an? </strong></p>
<p>Für den Auditor und seinen Auftraggeber sind von Bedeutung:</p>
<p><strong><em>1. Gute Vorbereitung</em></strong></p>
<p>Der Auditor muss natürlich über die fachlichen Voraussetzungen verfügen, Vertraulichkeit und Objektivität wahren und in seiner Arbeit Transparenz walten lassen. Genauso aber benötigt er eine detaillierte Vorstellung von der Durchführung des Audit-Prozesses selbst. Wesentlich ist dabei ein angemessenes Vorgehen mit Beachtung der tatsächlichen Erfordernisse – ein Kleinbetrieb wird ein anderes Herangehen erfordern als ein internationaler Handelskonzern. Dass die grundlegenden Daten relevant und rückverfolgbar sein müssen, sollte sich von selbst verstehen. Und dass die Einsparungsziele erreichbar und überprüfbar sein sollen, dürfte auch klar sein.</p>
<p><strong><em>2. </em></strong><strong><em>Erstkontakt mit Effektivität</em></strong></p>
<p>Schon von Anfang an sind die Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers zu erfragen und zu erfassen. Alle Bereiche und Grenzen für das Audit müssen festgelegt werden, natürlich ebenso Zeitraum und Kosten. Sollten Messungen und Erhebungen erforderlich, sind auch dahingehend Vereinbarungen zu treffen und festzuhalten. Natürlich muss auch das betriebliche Umfeld in Betracht gezogen werden: Existieren Umwelt-, Sicherheits- oder Qualitätsmanagementsysteme, ist ein Energiemanagementsystem im Aufbau? Wie gründlich soll das Audit sein, in welchem Zeitraum sind die Betriebsareale zugänglich?</p>
<p><strong><em>3. </em></strong><strong><em>Erstbesprechung mit Impuls</em></strong></p>
<p>Wichtig ist zunächst, die Ansprechpartner für die Durchführung und wenn möglich die Entscheidungsträger vor Ort kennen zu lernen. Auch sind alle sonstigen Betroffenen ausfindig zu machen, die für die Bearbeitungen wegen ihrer Detailkenntnisse wertvoll sein könnten. Ebenso sind die genauen Daten für die Betriebsbegehungen festzulegen, deren Zeit und wer Begleiter sein wird. Gerade die Erstbesprechung ist zentral wichtig auch für den Aufbau von persönlichen Beziehungen zu den Gesprächspartnern, um deren Bereitschaft für Kooperation sicherzustellen. Letztlich muss für das Ergebnis des Audits entsprechende Akzeptanz gegeben sein.</p>
<p><strong><em>4. </em></strong><strong><em>Örtliche Begehungen</em></strong></p>
<p>Ähnlich wie bei einer Befundaufnahme für das Gericht sollte auch hier für den durchführenden Auditor gelten, dass er sich vor Ort über die relevanten Umstände informiert. Wenn es nicht schon vorher möglich war, sollte bei dieser Besprechung der Auditor auch alle für die Beurteilung relevanten Daten übernehmen können. Dazu gehören natürlich auch Pläne etwa über Anlagen und Gebäude, Beschreibungen, Protokolle etc. Anlässlich der Begehung können auch Datenerfassungen oder Messungen erfolgen etwa über Energieverbräuche, Betriebsdaten, spezielle Erfordernisse und dergleichen, nicht zuletzt aber auch alle relevanten Kosten.</p>
<p><strong><em>5. </em></strong><strong><em>Auswertungen und Bericht</em></strong></p>
<p>Zunächst einmal sind alle gewonnenen Erkenntnisse und Daten auf Plausibilität hin zu überprüfen und zu analysieren. Versorgung und Verbrauch müssen zusammengeführt werden, Energieflüsse identifiziert werden. Wo immer möglich und sinnvoll sind Energiekennzahlen festzulegen und Vergleichswerte aus ähnlich gelagerten Betrieben heranzuziehen. Danach sind alle Möglichkeiten der Verbesserung der Energieeffizienz zu ermitteln und für den Auftraggeber verständlich darzulegen. Der Bericht muss alle Randbedingungen und Grundlagen erfassen, auf denen die Schlussfolgerungen fußen, auch die Methoden und Werkzeuge angeben. Entscheidender Teil des Berichts ist zumeist die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Effizienzmaßnahmen mit den Empfehlungen.</p>
<p><strong><em>6. </em><em>Präsentation und Nachbetreuung</em></strong></p>
<p>Der Bericht mit einer einseitigen Zusammenfassung für die Geschäftsführung wird üblicherweise vor der Präsentation dem Auftraggeber übermittelt, so dass er eventuelle Fragen schon im Vorfeld festlegen kann. Die Präsentation soll so kurz und klar wie möglich gehalten werden, jedoch unbedingt eine genaue Erläuterung der zentralen Ergebnisse beinhalten. Für den Fall nachfolgender Umsetzungsarbeiten der vorgeschlagenen Maßnahmen können weitere Schritte erörtert werden. Nachdem der Auftraggeber dem Auditor und dessen Team schon durch die Beauftragung des Audits großes Vertrauen entgegengebracht hat, kann auch eine Nachbetreuung etwa zur Überwachung der Effizienzmaßnahmen vereinbart werden.</p>
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		<title>Ein Mindeststandard der Haustechnik</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2012/11/30/ein-mindeststandard-der-haustechnik/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 15:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute [...]]]></description>
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<dl id="attachment_659" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-659" title="IMG_5262" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5262-150x150.jpg" alt="Heizungsverteiler" width="150" height="150" /></a></dt>
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</div>
<p>Eine der neuen Kennzahlen im Energieausweis, der Energieeffizienzfaktor, vergleicht den errechneten Endenergiebedarf (an der Gebäudegrenze) mit demjenigen einer gleichartigen Referenzanlage. Beim Erstellen des Energieausweises läuft diese „Kontrollrechnung“ nebenher ab, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Referenzausstattungen für Bauherrn, Haustechniker und Installateur, müssen doch alle gemeinsam versuchen, möglichst gute Werte im Energieausweis sicherzustellen. Daher nachstehend eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fakten.</p>
<p><span id="more-658"></span></p>
<p>Die OIB-Richtlinie 6 gibt zu den Referenzausstattungen unter anderem an:</p>
<p><strong>Wärmeabgabe- und Wärmeverteilsystem</strong></p>
<p>-	Die Systemtemperaturen bei Radiatorenheizung betragen 55/45°C, bei Bruttogeschoßflächen von mehr als 400 m² betragen sie 60/35°C.<br />
-	Bei Wärmepumpen ist generell Flächenheizung vorgesehen, deren Systemtemperaturen betragen 40/30°C, Einzelraumregelung sowie Regelgerät mit Optimierungsfunktion sind enthalten.<br />
-	Die Wärmedämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen weisen in unkonditionierten (nicht beheizten) und bei Steigleitungen in konditionierten Gebäudeabschnitten eine Dämmstärke von 3/3 des Rohrdurchmessers auf.<br />
-	Armaturen sind grundsätzlich gedämmt.<br />
-	Warmwasserverteilnetze in Gebäuden mit Bruttogeschoßflächen unter 400 m² weisen keine Zirkulationsleitung auf.</p>
<p><strong>Wärmespeicher- und Wärmebereitstellungssystem</strong></p>
<p>-	Warmwasser-Wärmespeicher sowie alle Arten von Raumheizungs-Wärmespeicherung weisen wärmegedämmte Anschlussteile auf.<br />
-	Bei wärmeerzeugungsanlagen mit fossilen Festbrennstoffen sind Pufferspeicher vorgesehen.<br />
-	Bei Biomasse-Wärmeerzeugern sind Lastausgleichspeicher berücksichtigt.<br />
-	Bei Verfeuerung von Gas und Öl sind modulierende Brennwertkessel vorgesehen.<br />
-	Auch Pelletskessel sind in modulierender Ausführung enthalten.<br />
-	Alle Arten von Wärmepumpenanlagen sind ohne raumheizungsseitigen Wärmespeicher ausgeführt.</p>
<p>Diese Referenzausstattungen stellen so etwas wie einen haustechnischen Mindeststandard dar, dessen Qualitätsmerkmale keinesfalls unterschritten werden sollen. Bei den meisten Vorgaben wird dieser Standard wohl eingehalten oder übertroffen, mit einer großen Ausnahme: Nach meiner Beobachtung entsprechen die tatsächlichen Dämmstandards an wärmeführenden Leitungen in Neubauten meist nicht den genannten Anforderungen.</p>
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		<title>Der Energieausweis – ein Werk von Techno-Bürokraten?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 10:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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Links im Bild: Der Schaukasten eines Immobilienmaklers in einer Stadt in Großbritannien mit Anzeigen von Mietobjekten und gleich daneben den ersten Seiten der zugehörigen Energieausweise. Zwei Dinge scheinen mir darin bemerkenswert: zum Ersten findet nach meinen Beobachtungen hierzulande eine derartige Auszeichnung der Energieeffizienz in Maklerangeboten schlicht nicht statt und zum Zweiten weicht der Inhalt des [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3109.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-639" title="IMG_3109" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_3109-150x150.jpg" alt="Energieausweis GB" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Links im Bild: Der Schaukasten eines Immobilienmaklers in einer Stadt in Großbritannien mit Anzeigen von Mietobjekten und gleich daneben den ersten Seiten der zugehörigen Energieausweise. Zwei Dinge scheinen mir darin bemerkenswert: zum Ersten findet nach meinen Beobachtungen hierzulande eine derartige Auszeichnung der Energieeffizienz in Maklerangeboten schlicht nicht statt und zum Zweiten weicht der Inhalt des britischen Energieausweises von dem in Österreich stark ab. Der britische ist im Gegensatz zum österreichischen für den Eigentümer nicht nur ein wichtiges Dokument, sondern auch eine äußerst praktische Hilfe.</p>
<p><span id="more-637"></span></p>
<p>Der britische Energieausweis „Energy Performance Certificate (EPC)“ zeigt schon auf der Titelseite, wozu er gedacht ist: zuallererst soll der den Hauseigentümer ermutigt werden, aktiv zu werden und das Gebäude baulich und gebäudetechnisch zu verbessern! Dazu wird</p>
<p>-          zuallererst gleich auf der Titelseite festgehalten, welche Kosten für Beheizung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung derzeit anfallen und welcher Betrag durch Verbesserungsmaßnahmen eingespart werden kann,</p>
<p>-          bei der grafischen Darstellung der Energieeffizienz auf technische Kennzahlen gänzlich verzichtet und lediglich ein Prozentsatz des erreichbaren Maximums angegeben, das aber für den Istzustand und den Zustand nach einer möglichen Sanierung,</p>
<p>-          die „Hitparade“ der drei wirkungsvollsten Sanierungsmaßnahmen angegeben, deren Kosten und ob die Maßnahmen öffentlich gefördert werden,</p>
<p>-          eine detaillierte Liste aller möglichen Maßnahmen angeführt,</p>
<p>-          die Auswirkung des Einsatzes von erneuerbarer Energie dargelegt,</p>
<p>-          die weitere mögliche Vorgangsweise zur Verbesserung beschrieben,</p>
<p>-          eine Liste aller sinnvollen Maßnahmen erstellt einschließlich einzeln dargestellter Auswirkung auf die Verbesserung der Effizienz und mit Darstellung der Kosten und Einsparungen zur individuellen Beurteilung der Wirtschaftlichkeit,</p>
<p>-          ein Hinweis gegeben auf alternative Möglichkeiten der Verbesserung,</p>
<p>-          eine Kontaktadresse für weitere Beratungen genannt,</p>
<p>-          die Identifikation des Ausstellers angegeben,</p>
<p>-          eine CO<sub>2</sub>-Klassifikation gegeben, wieder mit Ist- und Sollvergleich und</p>
<p>-          nur kurz auf die einzusparenden Wärmemengen eingegangen.</p>
<p>Warum ich das alles so ausführlich darstelle?</p>
<p>-          Weil damit in Großbritannien der Hauseigentümer etwas sofort Verständliches, Praktisches und sofort Umsatzbares  in die Hand bekommt, eine praktische und selbsterklärende Handlungsanweisung ohne irgendwelchen für den Laien ohnehin nicht verständlichen Ballast.</p>
<p>-          Weil demgegenüber aus meiner Sicht der österreichische Energieausweis ein überfrachtetes Ungetüm darstellt mit wenig praktikablen Kennzahlen und einem angeschlossenem Zahlenfriedhof, für den Hauseigentümer oder Bauherrn direkt nur äußerst beschränkt brauchbar.</p>
<p>Mir wurde durch diesen Vergleich des britischen und österreichischen Energieausweises klar, dass die ganze Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie hier in Österreich nur ein Werk von Techno-Bürokraten sein kann, denen man halt die Aufgabe übertragen hat, denen aber in ihrem Tun von niemandem Einhalt geboten wurde. Vielleicht haben diese Leute sogar aus ihrer Sicht höchste Qualität geliefert. Auf das wichtigste haben die dabei allerdings vergessen: auf die Gebäudeeigentümer und Bauherrn, denen dieser Energieausweis eigentlich ja helfen soll.</p>
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