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	<title>Sonnek &#187; CO2-Emission</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Ein Umstieg auf Erneuerbare findet nicht statt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 05:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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(IRS) – Manche – auch hierzulande – behaupten, dass der Umstieg auf Erneuerbare weltweit voll im Gang sei. Es stimme nur nicht, stellt Bjorn Lomborg, Autor und Präsident des Think-Tanks Copenhagen Consensus Center, nüchtern fest. Er stützt sich dabei auf Daten des in London ansässigen Energy Institute. Den Daten dieses Instituts zufolge findet – global [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Manche – auch hierzulande – behaupten, dass der Umstieg auf Erneuerbare weltweit voll im Gang sei. Es stimme nur nicht, stellt Bjorn Lomborg, Autor und Präsident des Think-Tanks Copenhagen Consensus Center, nüchtern fest. Er stützt sich dabei auf Daten des in London ansässigen Energy Institute. Den Daten dieses Instituts zufolge findet – global betrachtet – eine Wende hin zu erneuerbaren Energien ganz einfach nicht statt: Denn in absoluten Zahlen verglichen stieg 2024 der Anteil der Erneuerbaren an der weltweiten Energieerzeugung um 3,4 EJ (ExaJoule), der der Fossilen hingegen um 7,6 EJ, also mehr als doppelt so stark!</p>
<p><span id="more-10867"></span></p>
<p><strong>Bemühen um Erneuerbare</strong></p>
<p>Faktum ist, dass sich einzelne Länder stark um den Ausbau der erneuerbaren Energien bemühen, Deutschland ist Vorreiter, Österreich sehr engagiert, China zum Beispiel investiert viel, nicht zuletzt, um im Solar- und auch im Windenergiesektor auf Grundlage riesiger produzierter Mengen globale Marktdominanz zu erzielen. Was nicht davon ablenken kann, dass dieses Land auch einsamer Vorreiter ist im Verbrauch fossiler Energie. Dass der erneuerbare Anteil in Europa zunimmt, hat seinen Preis, erkennbar an stark gestiegenen Strompreisen, mit denen auch die Industrie hier und im Nachbarland zu kämpfen hat.</p>
<p><strong>Der fossile Anteil sinkt trotz allem wenig</strong></p>
<p>Zurück zu den nüchternen (und ernüchternden) Zahlen: Sieht man die Energieanteile von der Erzeugerseite her an, erkennt man, dass der globale Anteil für Sonne, Wind, Wasser und Kernkraft zusammen 13% ausmacht. 87% sind immer noch Energie aus Gas, Öl und Kohle! Geht man in einem Vergleich zurück zum Jahr 1992, in eine Zeit, in der die Diskussion um Erderwärmung langsam Fahrt aufnahm, betrug der Fossilanteil damals (also vor 33 Jahren!) 90%, war prozentuell gesehen also auch nicht eklatant höher. Bliebe der Trend gleich, rechnet Lomborg vor, wäre man „bereits“ in 821 Jahren fossilfrei.</p>
<p><strong>Emissionen: Wo sie steigen, wo sie sinken</strong></p>
<p>Wenn man mit – egal welchen – Energiearten zu tun hat, stellt sich natürlich auch gleich die Frage nach den verursachten Emissionen, genauer gesagt nach CO2-Emissionen. In einem Diskussionsbeitrag zum Artikel von Lomborg findet sich eine grafische Darstellung darüber, die – und das macht sie besonders interessant – Regionen und deren wichtigste Emittenten darstellt (Die Links zu all diesen Materialien finden sich unter diesem Beitrag). Die dargestellten Emissionen umfassen die Energieerzeugung, das Abfackeln, den Transport und auch die Verteilung von Treib- und Brennstoffen.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse zur Energieerzeugung</strong></p>
<p>Grundlagen: Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2023, die Emissionen sind angegeben in Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (d. h. die Wirkung anderer Emissionen wurde auf die Wirkung CO2 umgerechnet), sowie die Veränderung (Zu- oder Abnahme, in %) der Emissionen des jeweiligen Landes oder der Region, im Vergleich des Jahres 2023 zum Jahr 2022.</p>
<p><strong>Länder:</strong></p>
<p>China: 12.604 +6,0%</p>
<p>U.S.A.: 5.130 -2,7%</p>
<p>Gesamt-Europa: 3.776 -5,3%</p>
<p>Indien: 3.122 +9,0%</p>
<p>Russland: 2.176 +0,5%</p>
<p>Japan: 1.038 -6,3%</p>
<p>S.Korea: 594 -3,6%</p>
<p><strong>Regionen:</strong></p>
<p>Asien/pazifischer Raum 21.058 +4,9%</p>
<p>Nordamerika 6.289 -1,8%</p>
<p>Europa gesamt 3.776 -5,3%</p>
<p>GUS-Staaten 3.008 +3,0%</p>
<p>Naher und Mittlerer Osten: 2.900 +0,4%</p>
<p>Afrika gesamt: 1.788 +1,1%</p>
<p>Süd- und Mittelamerika: 1.599 +4,3%</p>
<p><strong>&#8212;</strong></p>
<p><strong>Zwei Schlussfolgerungen aus diesen Zahlen: </strong></p>
<p>-          Indien allein hat in diesem Jahreszeitraum mehr Emissionen zusätzlich verursacht (257 Mio t), als Gesamt-Europa eingespart hat (211 Mio t).</p>
<p>-          China allein hat in diesem Jahreszeitraum mehr Emissionen zusätzlich verursacht (713 Mio t) als die wichtigsten westlichen Industrieländer (USA, Europa gesamt, Japan, S.Korea) zusammen eingespart haben (444 Mio t).</p>
<p><strong>Die wahre Rolle der Erneuerbaren</strong></p>
<p>Die Welt muss der Realität ins Auge sehen. Die Erneuerbaren werden in einzelnen Ländern Europas aufgrund bisheriger Weichenstellungen größere Anteile der Energieerzeugung abdecken können. Das aber zu einem entsprechend hohen Preis, was auch logisch ist, haben die relevanten Erneuerbaren doch generell geringere Energiedichten. Global ist eine tragende Rolle der Erneuerbaren aus heutiger Sicht auszuschließen, Erneuerbare sind bloß zusätzliche Energielieferanten. Somit gilt: Die Fossilen werden bleiben, die Erneuerbaren dienen als Ergänzung, nicht als Ersatz!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="https://x.com/BjornLomborg/status/1940792167292981325">https://x.com/BjornLomborg/status/1940792167292981325</a></p>
<p><a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">https://www.energyinst.org/statistical-review</a></p>
<p><a href="https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498">https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498</a></p>
<p><a href="https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498/photo/1">https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498/photo/1</a></p>
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		<title>Blackout?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2025 17:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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(IRS) Die Berichte rund um die Stromausfälle auf der Iberischen Halbinsel und um deren mögliche Ursachen lassen im aufmerksamen Beobachter zweierlei Reaktionen hochkommen: Zum einen die Vorstellung, was in so einem Fall bei uns im Lande los wäre und zum andern die Frage, welche Schlussfolgerungen aus den Vorfällen zu ziehen sind. Zum ersten Punkt wissen [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5192" title="Blitz" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Blitz2-150x150.jpg" alt="Blitz" width="150" height="150" /></dt>
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</div>
<p>(IRS) Die Berichte rund um die Stromausfälle auf der Iberischen Halbinsel und um deren mögliche Ursachen lassen im aufmerksamen Beobachter zweierlei Reaktionen hochkommen: Zum einen die Vorstellung, was in so einem Fall bei uns im Lande los wäre und zum andern die Frage, welche Schlussfolgerungen aus den Vorfällen zu ziehen sind. Zum ersten Punkt wissen wir im Hinblick auf private Vorsorge – zumindest theoretisch – Bescheid. Auch unsere Kommunen, Land und Bund haben Notfallpläne parat, wobei wir inständig hoffen, dass sie nie umgesetzt werden müssen. Zum zweiten Punkt kann man die Gedanken schweifen lassen.</p>
<p><span id="more-10712"></span></p>
<p><strong>Zur Ursache für den Blackout grassieren mehrere Erklärungen</strong></p>
<p>Die plausibelste: Aufgrund der aus Aufzeichnungen bekannten Verhältnisse sei am ehesten davon auszugehen, dass die Stabilität des Netzes aufgrund des sehr hohen Erzeugungsanteils erneuerbaren Stroms aus Sonne und Wind in einen unkontrollierbaren Zustand gekommen sei. Zum kritischen und entscheidenden Zeitpunkt sei nicht ausreichend stabile Massenträgheit aus konventioneller Energieerzeugung vorhanden gewesen, um schwankende Netzfrequenz im erlaubten Band zu halten. Daraufhin hätten der Reihe nach alle Sicherungsorgane abgeschaltet, was dann den Blackout zur Folge hatte.</p>
<p><strong>Fachleute haben die Gefahren offenbar nicht vorhersehen können</strong></p>
<p>Spanien verfügt wegen seiner Südlage und witterungsbedingt über eine deutlich höhere Zahl an jährlichen Sonnenscheinstunden als Österreich oder Deutschland. Es ist erfreulich, dass in dieser Region schon an einem schönen und vielleicht auch windreichen Apriltag so viel erneuerbarer Strom zur Verfügung steht, dass damit bereits der überwiegende Teil des aktuellen Bedarfs des ganzen Landes gedeckt werden kann. Was allerdings erschreckt ist die Tatsache, dass inmitten der reichen Solar- und Windernte die ganze Sache offensichtlich plötzlich und irgendwie auch für Fachleute unvorhersehbar irgendwie aus dem Ruder gelaufen sein soll.</p>
<p><strong>Die Trägheit rotierender Massen darf nicht geringgeschätzt werden</strong></p>
<p>Wobei die Sache mit der fehlenden Massenträgheit recht logisch klingt. Der Technik-Betriebsleiter eines auf unterbrechungsfreie Stromversorgung besonders angewiesenen Industriebetriebs hat mir einmal stolz eine von vier Ein-Megawatt-Einheiten der betrieblichen Notstromversorgung präsentiert: Ein Zwölfzylinder-Diesel tuckert im Leerlauf vor sich hin, direkt daran gekoppelt ein riesiges Schwungrad, dann der Generator. Im entscheidenden Moment des Stromausfalls liefert in Sekundenbruchteilen sofort das Schwungrad, dann erst der Motor, der  schnellstmöglich auf Volllast hochgefahren wird.</p>
<p><strong>Die vorzeitige Stilllegung vieler Kraftwerke bleibt vielen unverständlich</strong></p>
<p>Im aktuellen Stand der Technik übernehmen die rotierenden Massen der von Wasser-, Dampf- und Gasturbinen betriebenen Generatoren die nötigen Schwungmassen zur Netzstabilisierung. Ohne konventionelle Energieerzeugung läuft zurzeit noch nichts, Strom aus Sonne und Wind ist auf diese Unterstützung angewiesen. Dass man funktionsfähige Kraftwerke, die genau diese Stabilisierungsfunktion beitragen, vor Ende deren technischen Nutzungsdauer wie in Deutschland aus Gründen einer solar- und windzentrierten Umwelt-Ideologie absichtlich stilllegt oder gar zerstört, ist und bleibt für jeden mitdenkenden Techniker völlig unverständlich.</p>
<p><strong>Technische Alternativen lassen noch auf sich warten</strong></p>
<p>Im Zuge der kommenden technischen Entwicklungen wird man vielleicht recht bald andere Methoden zur Netzstabilisierung finden, solche, die ohne physische Massenträgheit auskommen. Auch werden hoffentlich bald Batterie- oder andere Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen, die um Größenordnungen wirksamer sind als alles das, was derzeit machbar und verfügbar ist. Hoffen können wir es ja, aber noch ist es nicht so weit! Außerdem ist zu befürchten, dass die Kosten für die dazu noch nötigen wissenschaftlichen und technischen Durchbrüche die finanziellen Schmerzgrenzen ordentlich austesten würden.</p>
<p><strong>Versuch eines hoffnungsvollen Blicks in die Zukunft</strong></p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass in Europa die säkulare Religion des Klimakatastrophismus endlich abgeschüttelt wird und ebenso die krankhafte Sucht mancher Länder, die Welt auf ihre Weise und um jeden Preis retten zu wollen. Zu hoffen ist auch, dass möglichst bald die Vernunft siegt und ein sanfterer, leistbarer, weitgehend ideologiefreier Übergang in eine Energiepolitik gelingt, die Menschen dient, die sinnvoll und volkswirtschaftlich tragbar ist. Zu hoffen ist, dass sich in Wissenschaft und Technik mehr Nüchternheit breitmacht, die Gesellschaft wieder Mut schöpft und die politischen Entwicklungen dazu führen, dass die bestehenden Probleme mit Tatkraft und Optimismus angegangen werden.<br />
&#8212;</p>
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		<title>Ölheizung ade?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2023/06/09/olheizung-ade/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 08:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weg der Ölheizungen von den Anfängen über den Boom bis zum Ende.]]></description>
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<dl id="attachment_3935" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Storno.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3935" title="Storno" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Storno-150x150.jpg" alt="Storno" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In der Nachkriegszeit der 1950er-Jahre wurden mit beginnendem Wohlstand in der kleinstädtisch geprägten Gegend, in der ich aufgewachsen bin, mit viel Eigenleistung zahlreiche Einfamilienhäuser errichtet. Heizungsseitig gesehen waren sie noch recht einfach ausgestattet: Sie besaßen mit Holz und Kohle befeuerte Kaminöfen. Warmwasser gab es nur zu Badetagen, die damals üblichen Badezimmeröfen vertrugen ordentliche Mengen Brennstoff. Mit den Sechzigern kamen dann Zentralheizungen auf, anfangs ebenfalls noch mit Festbrennstoffen betrieben. Allmählich aber begannen sich bei denen, die es sich leisten konnten, Ölfeuerungen durchzusetzen.</p>
<p><span id="more-9334"></span></p>
<p>Anfangs waren vor allem die größeren Anlagen noch mit leichten oder gar mittelschweren Heizölen befeuert, die elektrisch vorgewärmt werden mussten. Dennoch: Gegenüber Festbrennstoffheizungen war der Komfortgewinn enorm. Für kleinere Heizanlagen war Heizöl extra leicht in Verwendung, das sich dann ab den Achtzigern praktisch als Standard etablierte. Die Verbrennungstechniken wurden ständig verbessert, zahlreiche Hersteller betraten den Markt, auch kleinere, die nur regionale Bedeutung hatten.</p>
<p><strong>Ölfeuerungen brachten konkurrenzlosen Komfort</strong></p>
<p>Interessanterweise vermochten auch die sogenannten Ölkrisen 1973 oder 1979 und die aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen in unserer ländlichen Gegend die Beliebtheit ölbefeuerter Zentralheizungskessel nicht zu mindern. Preisschwankungen konnte man durch geschicktes Abwarten vor der nächsten Tankbefüllung abfedern, außerdem gab es unter den Lieferanten noch so etwas wie Konkurrenz. Für das Heizöl als Energielieferant waren auch noch keine ernsten Mitbewerber in Sicht, Erdgas oder Fernwärme waren den größeren Städten vorbehalten und am Land kein Thema. Auch Flüssiggasanlagen waren seltene Ausnahmeerscheinungen.</p>
<p><strong>Ersatz von Heizöl durch Holzfeuerung oder Wärmepumpen</strong></p>
<p>Erste, zu Beginn noch zaghafte Herausforderer erschienen erst in den Achtzigern auf der Bildfläche: Einerseits automatisierte Holzheizungen in Form von Hackschnitzel- und später Pellets-Feuerungen und andererseits Wärmepumpen, anfangs überwiegend solche mit Erdwärmenutzung. Während die Anzahl an Holzheizungen seither stetig zunahm, hauptsächlich wegen der breiten Verfügbarkeit des heimischen Brennstoffs und wegen seines Kostenvorteils, war der Wärmepumpentechnik eher ein Wechselbad der Akzeptanz beschieden: Mal ging etwas, dann stagnierten die Absatzzahlen wieder.</p>
<p><strong>Ersatz von Heizöl durch Fernwärme</strong></p>
<p>Ebenfalls beginnend mit den Achtzigern kam in der kleinstädtischen und ländlichen Region ein weiterer Faktor ins Spiel: Fernwärme, hier wegen der Kleinräumigkeit auch oft als Nahwärme bezeichnet. Diese Anlagen werden fast ausschließlich mit Biomasse in Form von Holz-Hackschnitzeln befeuert und sind heute aus vielen Marktflecken und kleineren Städten nicht mehr wegzudenken. Da sie für den Wärmebezieher den Vorteil boten, sich praktisch nicht mehr mit Heizung beschäftigen zu müssen, sind im Lauf der Zeit auch viele Ölfeuerungsanlagen durch Fernwärmestationen ersetzt worden.</p>
<p><strong>CO2-Emissionen sind kein geeigneter Maßstab</strong></p>
<p>Im gesamten gesehen spielen aber die Ölfeuerungsanlagen immer noch eine bedeutende Rolle in der Wärmeversorgung von Einfamilienhäusern. Dass von EU- und nationaler Gesetzgeberseite ausgerechnet mit dem Argument der CO2-Reduktion den Ölheizungen nun der totale Krieg angesagt wurde, entbehrt nicht der Ironie: Die Verfeuerung von Heizöl verursacht pro Kilowattstunde Endenergie wesentlich weniger CO2- Emissionen als die von Holz, das deutlich mehr CO2-Emissionen verursacht als Heizöl, nämlich fast gleich viel wie Kohle!</p>
<p><strong>Alte Abhängigkeiten nicht gegen neue eintauschen</strong></p>
<p>Auch wenn die energiepolitischen Ho-Ruck-Methoden unnötigen zeitlichen und finanziellen Stress verursachen, darf man dennoch den langsamen Abschied vom Heizöl begrüßen, allein schon der Abhängigkeit von den Öllieferanten wegen. Nur muss der Übergang auf Neues mit Bedacht, Beachtung und Vermeidung möglicher Nachteile erfolgen, dies auch deshalb, um nicht alte Abhängigkeiten gegen neue einzutauschen. Ob im Hinblick darauf die als Mineralölersatz angedachten E-Fuels politisch und wirtschaftlich sinnvoll sein können und ob sich daraus ein neues Leben für Ölfeuerungen ergibt, wird erst die Zukunft zeigen.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Die materielle Welt und das CO2</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Energieträger]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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In Medienberichten tritt uns Neutralität in zweifacher Form entgegen, entweder als militärische oder als klimabezogene. Der Stellenwert der beiden ist unterschiedlich. Die Sinnhaftigkeit der erstgenannten wird diskutiert und zunehmend in Zweifel gezogen, wohingegen die andere zunehmend als unabdingbar postuliert wird. Unter CO2-Neutralität verstehe ich, dass ein Staat oder eine Region alles entstehende Kohlendioxid durch bestimmte [...]]]></description>
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<dl id="attachment_4700" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/CO2-3.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-4700" title="CO2-3" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/CO2-3-150x150.PNG" alt="C" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In Medienberichten tritt uns Neutralität in zweifacher Form entgegen, entweder als militärische oder als klimabezogene. Der Stellenwert der beiden ist unterschiedlich. Die Sinnhaftigkeit der erstgenannten wird diskutiert und zunehmend in Zweifel gezogen, wohingegen die andere zunehmend als unabdingbar postuliert wird. Unter CO2-Neutralität verstehe ich, dass ein Staat oder eine Region alles entstehende Kohlendioxid durch bestimmte Maßnahmen derart kompensiert, dass nach außen kein CO2 abgegeben wird. Ein derartiger Zustand wird nicht auf einfache Weise zu erreichen sein.</p>
<p><span id="more-9220"></span></p>
<p>Der kanadische Universitätsprofessor Vaclav Smil hat im Vorjahr ein Buch veröffentlicht, das den Titel trägt „How The World Really Works – A Scientist’s Guide to Our Past, Present and Future“. Es ist unlängst auch auf Deutsch erschienen als „Wie die Welt wirklich funktioniert“, was einer genauen Übersetzung des Originaltitels entspricht. Interessanterweise lautet hingegen der Untertitel nicht wie etwa zu erwarten „Wegweiser eines Wissenschaftlers zu unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, sondern „<a href="https://www.amazon.de/Wie-die-Welt-wirklich-funktioniert/dp/3406800556/ref=sr_1_2?crid=2C028TZHCUYPL&amp;keywords=vaclav+smil+how+the+world+really+works+deutsch&amp;qid=1680334590&amp;sprefix=vaclav+smil%2Caps%2C107&amp;sr=8-2">Die fossilen Grundlagen unserer Zivilisation und die Zukunft der Menschheit“, ist also deutlich anders. </a></p>
<p><strong>Der Realität ins Auge sehen</strong></p>
<p>Der Grund dafür ist schnell erklärt. Vaclav Smil ist ein erklärter Freund erneuerbarer Energien, was er in diesem Werk und in anderen seiner Bücher ausführlich kundtut. Er ist aber kein Phantast. Im Gegensatz zu Aktivisten, Grünpolitikern oder manchen Vertretern aus der Wissenschaft steht er in allen seinen Überlegungen mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität. Er kennt Zahlen und Zusammenhänge und zeichnet sich durch eine sorgsam abwägende, aber kompromisslose Aufrichtigkeit und Nüchternheit aus. Eigenschaften also, die wir in der Energie- und Klimadiskussion dringend benötigen.</p>
<p><strong>Ohne fossile Energie geht nichts</strong></p>
<p>„Ich bin weder Pessimist noch Optimist“, meint er in seiner Einleitung, „Ich bin Wissenschaftler, versuche zu erklären, wie die Welt wirklich funktioniert und ich setze dieses bessere Verständnis dazu ein, dass wir unsere künftigen Begrenzungen und Möglichkeiten besser erkennen können.“ Smil behandelt die Themenkreise Energie, Nahrungsmittelproduktion, die materielle Welt, Globalisierung, Risiken, Umwelt und Zukunft. Die knallharte Botschaft: Ohne fossile Energieträger läuft nichts, das gilt für alle genannten Bereiche, und es wird sich auch in den nächsten Jahrzehnten daran nicht viel ändern.</p>
<p><strong>Hitparade der wichtigsten Grundstoffe</strong></p>
<p>Ich greife als Beispiel das Kapitel über die materielle Welt heraus. Smil macht eine Reihung von wichtigen Grundstoffen und bewertet sie anhand ihrer Unentbehrlichkeit, Allgegenwärtigkeit und Größe des Bedarfs. Nimmt man diese kombinierte Bewertung als Grundlage, kommt er auf vier Materialien, die in dieser Reihung am höchsten liegen und er deshalb die vier Säulen der modernen Zivilisation nennt: Zement, Stahl, Kunststoffe und Ammoniak. Das sind Grundstoffe, deren Bedarf steigt und die durch keine anderen Stoffe ersetzt werden können, sicher nicht in naher Zukunft und in globalem Ausmaß.</p>
<p><strong>Hoher Anteil an Energiebedarf und Emissionen</strong></p>
<p>Was besonders wichtig ist: Die Herstellung all dieser Grundstoffe erfordert hohen Einsatz an fossiler Energie und ist ohne diesen nicht denkbar. Den Anteil der Herstellung dieser vier Stoffe am Bedarf von Primärenergie weltweit beträgt 17 Prozent. Infolgedessen ist auch der Anteil an CO2-Emmissionen dafür sehr hoch, er beträgt 25 Prozent aller Emissionen weltweit! Wie sehr wir von diesen Grundstoffen abhängig sind, zeigt allein schon das Beispiel Ammoniak: Es ist die Grundlage zur Herstellung von Stickstoffdünger, der für die Ernährung der Menschheit unverzichtbar ist und das (Über-)Leben von vier Milliarden Menschen hängt direkt davon ab!</p>
<p><strong>Ohne CO2-Emissionen geht es nicht </strong></p>
<p>Auch die Rolle der Kunststoffe seit deren Erfindung vor über hundert Jahren hat sich dramatisch verändert. Konnte man anfangs nur kleine Teile herstellen – der erste Kunststoffteil in der Industrie war der Schaltknauf für einen Rolls-Royce 1916 – ist heute die Anwendung unübersehbar und vielfach unersetzbar, zum Beispiel in der Medizin. Über Beton und Stahl braucht man nicht viel zu erklären, deren Wichtigkeit ist offensichtlich, wenn man aus einem Haus, das fast immer Betonteile enthält, auf einen Parkplatz voller Autos blickt … Fazit: Ohne CO2-Emissionen geht nix, das gilt weltweit und noch für lange, lange Zeit …</p>
<p>&#8212;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1107 Wissenschaftler und Experten …</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 19:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[




… aus der ganzen Welt – auch aus Österreich – haben im Juni dieses Jahres eine „Erklärung zum Weltklima“ abgegeben, die sich kritisch mit der von Politik, NGOs und Medien geschürten Klimapanik auseinandersetzt. Die Gruppe nennt sich „Global Climate Intelligence Group“ (www.clintel.org) und fordert mehr Nüchternheit in der Klimadiskussion und von Klimaexperten die Beachtung wissenschaftlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>… aus der ganzen Welt – auch aus Österreich – haben im Juni dieses Jahres eine „Erklärung zum Weltklima“ abgegeben, die sich kritisch mit der von Politik, NGOs und Medien geschürten Klimapanik auseinandersetzt. Die Gruppe nennt sich „Global Climate Intelligence Group“ (<a href="http://www.clintel.org">www.clintel.org</a>) und fordert mehr Nüchternheit in der Klimadiskussion und von Klimaexperten die Beachtung wissenschaftlicher Grundsätze. Der Titel der Erklärung lautet „Es gibt keinen Klimanotstand“ (oder anders gesagt: Es gibt keine Klimakrise und erst recht keine Klimakatastrophe). In den Medien habe ich davon noch nichts gehört oder gelesen.</p>
<p><span id="more-8806"></span>Mir erscheint es wichtig, die Erklärung publik zu machen, weil erstens kritische Stimmen in der Klimadiskussion nicht mehr Gehör finden oder als „Klimaleugner“ beiseitegeschoben werden oder gar ihre Arbeitsstelle verlieren. Und zweitens, weil nicht einmal der in meinen Augen eh schon leicht alarmistische Weltklimarat IPCC Begriffe wie „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“ gebraucht, sondern schlicht vom „Klimawandel“ spricht. – Möge sich jeder selbst ein Bild machen von dem, was die Wissenschaftler und Experten zu sagen haben. Den Text der Erklärung habe ich wieder mit DeepL übersetzt und anschließend überarbeitet.</p>
<p><strong><em>Es gibt keinen Klimanotstand</em></strong></p>
<p><em>Die Klimawissenschaft sollte weniger politisch sein, die Klimapolitik dagegen mehr wissenschaftlich. Wissenschaftler sollten offen Unsicherheiten und Übertreibungen in Vorhersagen über die globale Erwärmung ansprechen, während sich Politiker darauf konzentrieren, sachlich die realen Kosten und den vermeintlichen Nutzen ihrer politischen Maßnahmen zu berechnen.</em></p>
<p><strong><em>Sowohl natürliche als auch anthropogene Faktoren verursachen die Erwärmung. </em></strong></p>
<p><em>Aus dem geologischen Archiv geht hervor, dass das Klima der Erde seit ihrer Existenz schwankt, seit es den Planeten gibt, und natürliche Kalt- und Warmzeiten auftreten. Die kleine Eiszeit endete erst im Jahr 1850. Daher ist es keine Überraschung, dass wir jetzt eine Erwärmungsphase erleben.</em></p>
<p><strong><em>Die Erwärmung verläuft viel langsamer als vorhergesagt. </em></strong></p>
<p><em>Die Welt hat sich deutlich weniger erwärmt als vom IPCC auf der Grundlage der modellierten anthropogenen Einflüsse vorhergesagt. Die Kluft zwischen der realen Welt und der modellierten Welt zeigt uns, dass wir weit davon entfernt sind, den Klimawandel zu verstehen.</em></p>
<p><strong><em>Die Klimapolitik stützt sich auf unzureichende Modelle</em></strong></p>
<p><em>Klimamodelle haben viele Mängel und sind nicht im Entferntesten als politische Instrumente brauchbar. Sie übertreiben nicht nur die Wirkung von Treibhausgasen, sie ignorieren auch die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 nützlich ist.</em></p>
<p><strong><em>CO2 ist Pflanzennahrung, die Grundlage für alles Leben auf der Erde</em></strong></p>
<p><em>CO2 ist kein Schadstoff. Es ist für alles Leben auf der Erde unerlässlich. Mehr CO2 ist vorteilhaft für die Natur und macht unseren Planeten grün. Zusätzliches CO2 in der Luft fördert das Wachstum der pflanzlichen Biomasse weltweit. Auch für die Landwirtschaft ist es von Vorteil, denn es erhöht die Erträge von Nutzpflanzen.</em></p>
<p><strong><em>Die globale Erwärmung hat nicht zu mehr Naturkatastrophen geführt</em></strong></p>
<p><em>Es gibt keine statistischen Beweise dafür, dass die globale Erwärmung die Hurrikane verstärkt, Überschwemmungen, Dürreperioden und ähnliche Naturkatastrophen steigert oder häufiger auftreten lässt. Es gibt jedoch zahlreiche Belege dafür, dass Maßnahmen zur CO2-Vermeidung ebenso schädlich wie kostspielig sind.</em></p>
<p><strong><em>Die Klimapolitik muss die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten berücksichtigen</em></strong></p>
<p><em>Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb gibt es auch keinen Grund für Panik und Alarm. Wir lehnen die schädliche und unrealistische Netto-Null-CO2-Politik ab, wie sie für 2050 vorgeschlagen wird. Setzen Sie auf Anpassung statt auf Abschwächung, Anpassung funktioniert immer.</em></p>
<p><em>UNSER RAT AN DIE EUROPÄISCHEN STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS LAUTET, DASS DIE WISSENSCHAFT SICH UM EIN WESENTLICH BESSERES VERSTÄNDNIS DES KLIMASYSTEMS BEMÜHEN SOLLTE, WÄHREND SICH DIE POLITIK AUF DIE MINIMIERUNG POTENZIELLER KLIMASCHÄDEN KONZENTRIEREN SOLLTE, INDEM ANPASSUNGSSTRATEGIEN AUF DER GRUNDLAGE VON BEWÄHRTEN UND ERSCHWINGLICHEN TECHNOLOGIEN VERFOLGT WERDEN.</em></p>
<p>Abschließend merken die Wissenschaftler an:</p>
<p><em>Das Ergebnis eines Klimamodells zu glauben, bedeutet an das zu glauben, was die Modellmacher in die Modelle eingeben. Genau das ist das Problem der heutigen Klimadiskussion, in der Klimamodelle im Mittelpunkt stehen. Die Klimawissenschaft ist verkommen zu einer Diskussion, die auf Überzeugungen beruht und nicht auf solider, selbstkritischer Wissenschaft. Sollten wir uns nicht von dem naiven Glauben an unausgereifte Klimamodelle befreien?</em></p>
<p>Der Bericht kann von <a href="https://clintel.org/world-climate-declaration/">https://clintel.org/world-climate-declaration/</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Klimawandel, Klimakrise oder Klimakatastrophe?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2021/10/29/klimawandel-klimakrise-oder-klimakatastrophe/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 08:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
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Der Standard online bringt in seiner Ausgabe vom 28.10.2021 das Interview mit einem Herrn Wolfgang Blau, der als deutscher Medienmanager und Journalist vorgestellt wird. Von einem solchen erwarte ich aufgrund seines Einflusses, dass er in Bezug auf Tatsachen an der Wahrheit interessiert ist, daher sorgfältig recherchiert und dann möglichst objektiv über seine Erkenntnisse berichtet. Unter [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Der Standard online bringt in seiner Ausgabe vom 28.10.2021 das Interview mit einem Herrn <strong>Wolfgang Blau</strong>, der als deutscher Medienmanager und Journalist vorgestellt wird. Von einem solchen erwarte ich aufgrund seines Einflusses, dass er in Bezug auf Tatsachen an der Wahrheit interessiert ist, daher sorgfältig recherchiert und dann möglichst objektiv über seine Erkenntnisse berichtet. Unter dem Titel <em>Wolfgang Blau: &#8220;Hohe Summen werden investiert, um Desinformationen über die Klimakrise zu verbreiten&#8221;</em> finden sich aber einige Äußerungen, die einer näheren kritischen Betrachtung wert sind.</p>
<p><span id="more-8267"></span></p>
<p><strong>Der STANDARD beginnt das Interview mit der Frage</strong><em> Welcher Terminus soll bei der Berichterstattung verwendet werden: Klimawandel, Klimakrise oder Klimakatastrophe?</em></p>
<p><strong>Die Antwort von Blau: </strong><em>Klimawandel oder Climate Change klingen eher verniedlichend. Im Zuge der Digitalisierung haben wir uns ja eingeredet, dass &#8220;change&#8221; fast immer gut sei. Für den Climate Change gilt das leider nicht. Auch das Wort Klimakrise ist unpräzise, da eine Krise als vorübergehender Zustand definiert ist, keine heute lebende Person aber das Ende der Klimakrise miterleben wird. Klimakatastrophe ist dann etwas genauer, hilft aber in der öffentlichen Kommunikation nicht weiter, weil diese Katastrophe, gemessen an der durchschnittlichen Lebensdauer eines Menschen, zunächst ein Dauerzustand bleibt und sich als Begriff verbrauchen wird. Dass wir sogar mit der Benennung dieses Phänomens Schwierigkeiten haben, illustriert aber nur, wie sehr es den Rahmen unserer bisherigen menschlichen Erfahrung sprengt – und damit auch den Journalismus auf die Probe stellt.</em></p>
<p><strong>Die Angstindustrie hat Hochkonjunktur …</strong></p>
<p>Klimawandel klingt verniedlichend, Klimakrise ist zu schwach, Klimakatastrophe ist schon genauer, es wird bleibender Dauerzustand, ein Phänomen, das den Rahmen bisheriger Erfahrung sprengt … Den Rest kann man selbst nachlesen. – Die Ausführungen sind in meinen Augen nicht neu, sondern wieder eine jener Abfolgen von Versatzstücken der politisch-medialen Angstindustrie. Sie verkünden die unfehlbaren Glaubenssätze der säkularen Umweltreligion wie die <em>wissenschaftliche Tatsache des menschengemachten Klimawandels </em>die auch konservative Politiker und Medienzaren nicht mehr leugnen könnten.</p>
<p><strong>… ignoriert Tatsachen …</strong></p>
<p>Hoppla, habe ich was versäumt? Klar ändert sich das Klima, es wird wärmer. Aber dass der Klimawandel ausschließlich menschgemacht sein soll, ist bislang unbewiesene wissenschaftliche Theorie, wird jedoch von Herrn Blau als Tatsache präsentiert. Was auch dann nicht richtiger wird, wenn es Millionen nachplappern. Mir ist bis dato trotz intensiver Beschäftigung mit der Materie keine einzige Studie untergekommen, die klar und deutlich einen kausalen Zusammenhang zwischen menschenverursachtem CO2-Anstieg und Temperaturerhöhung nachweist. Eine Parallelität mag da sein, aber wer kann die Kausalität nachweisen?</p>
<p><strong>… und fährt stattdessen Meinungs-Dampfwalzen auf</strong></p>
<p>Ich empfinde Äußerungen wie die des Herrn Blau als immer wilder galoppierende Propaganda, initiiert und auf ständiger Flamme gehalten von Kräften, die sich eher im Dunkeln zu halten scheinen, weitergetragen von sensationssuchenden Medienmaschinen, die wie apokalyptische Reiter alles was nicht sofort auf Meinungslinie ist überrennen und Einwände oder gar Diskussionsversuche schon im Ansatz lächerlich machen. Das Produkt der Medienmaschinerie nennt sich dann Journalismus und Kampf gegen Desinformation. Wer nicht begeistert in die Reihen einschwenkt, wird vorsorglich Leugner genannt, ist verabscheuungswürdig und daher auszustoßen.</p>
<p><strong>Aber: Nicht einmal der Weltklimarat spricht von einer „Klimakrise“ </strong></p>
<p>Andernorts habe ich unlängst schon darauf hingewiesen, dass alarmistische Begriffe wie „Klimakrise“ und „Klimanotstand“ mit einer jeweils einzigen Ausnahme nicht einmal im aktuellen Bericht des Weltklimarats der UNO, dem IPCC, vorkommen. Dabei ist für mich der IPCC der Gralshüter der Theorie des menschgemachten Klimawandels schlechthin, allerdings keine wissenschaftliche, sondern eine politische Organisation. Die aber wegen der maßgeblichen Beiträge von Wissenschaftlern wenigstens noch so nüchtern zu sein scheint, dass sie die beiden Begriffe in der erwähnten eigenen Publikation nur einmal verwendet und zwar im Hinweis, dass sie eine Erfindung der Medien sind.</p>
<p><strong>Betreutes Denken fällt nicht unter Bürgerpflichten!</strong></p>
<p>Dafür benutzen sie Medien und Politik umso mehr. Polemisch gesagt betätigen sich letztere als willige Vollstrecker einer Agenda, die die bedingungslose, begeisterte und freudige Akzeptanz der veröffentlichten Meinung und des politisch in bestimmte Richtung gelenkten und betreuten Denkens zu einer Bürgerpflicht machen will. Das auch in Dingen, die unbewiesen und völlig unbegründet sind. Und deren Vertreter unter dem Vorwand, Desinformation bekämpfen zu wollen, selbst – vielleicht sogar unabsichtlich – Desinformation betreiben, wie das erwähnte Beispiel zeigt. Wie man sich dagegen schützen kann? Selber der Wahrheit nachgehen. Ist zugegeben oft nicht einfach, aber immer lohnend.</p>
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		<title>Was die Menschen wirklich bewegt und was nicht</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 14:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Mit Ende der Corona-Zeit werden Presse und Politik wiederum das Thema Weltklima in den Blickpunkt rücken und Aktivisten mit NGOs abermals ein Potpourri alarmgeladener Medienberichte servieren. Von Klimakrisen und Klimakatastrophen wird die Rede sein. Die Bekämpfung eines menschengemachten Klimawandels wird als Pflicht, ja existenzielle Notwendigkeit dargestellt, für die Verzicht und finanzielle Opferbereitschaft unumgänglich seien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Mit Ende der Corona-Zeit werden Presse und Politik wiederum das Thema Weltklima in den Blickpunkt rücken und Aktivisten mit NGOs abermals ein Potpourri alarmgeladener Medienberichte servieren. Von Klimakrisen und Klimakatastrophen wird die Rede sein. Die Bekämpfung eines menschengemachten Klimawandels wird als Pflicht, ja existenzielle Notwendigkeit dargestellt, für die Verzicht und finanzielle Opferbereitschaft unumgänglich seien etc., etc. … W<em>ie sehr berührt das Thema, für das solche Szenarien entfaltet werden, die Menschen weltweit tatsächlich?</em> Antwort gibt eine Umfrage unter fast 10 Millionen Erdenbürgern.</p>
<p><span id="more-7511"></span></p>
<p><strong>Bjørn Lomborg, </strong>dänischer Buchautor und Präsident des von ihm gegründeten Think Tanks <em>Copenhagen Consensus Center</em>, hat einen spannenden Artikel über das Gemeinwohl im 21. Jahrhundert verfasst.* Darin macht er Vorschläge zu einer gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaften aus Sicht wirtschaftlicher Vernunft. Gegenstand ist insbesondere die Verminderung von Ungleichheit im Hinblick auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels und Kosten der Klimapolitik. Der Artikel liegt bisher nur in englischer Sprache. Er ist in mehrfacher Hinsicht lesenswert.</p>
<p><strong>Weltumspannende Befragung der UNO …</strong></p>
<p>Der Artikel liefert aber auch die Antwort auf unsere Titelfrage. Dazu präsentiert Lomborg eine Grafik, die in ihrer Deutlichkeit Bände spricht. Sie wurde von einer Abteilung der UNO erstellt und zeigt das Ergebnis einer Umfrage quer über alle Kontinente mit Stand im Jahr 2015. Die Interviewten wurden gefragt, was sie persönlich als größte Herausforderung betrachten würden. Insgesamt haben an der Befragung 9,7 Millionen Personen teilgenommen. Die Reihung der Antworten wurde von einer damit befassten UNO-Abteilung durchgeführt.</p>
<p><strong>.. und zudem einzig in ihrer Art</strong></p>
<p>Es ist klar, dass eine derartige Befragung nur eine Momentaufnahme darstellen und daher nicht generell repräsentativ sein kann, da sich die politischen, sozialen und persönlichen Verhältnisse ständig ändern. Außerdem haben hoch entwickelte Länder naturgemäß andere Prioritäten als weniger entwickelte, bei denen Grundbedürfnisse stärker gewichtet werden. Aber es ist die einzige verfügbare Befragung dieser Art und in Summe gesehen ergibt sich doch ein recht eindrucksvolles Bild über die wahren Herausforderungen, wie sie sich dieser großen Anzahl an Befragten darstellen.</p>
<p><strong>Reihung der Herausforderungen </strong></p>
<p>Nachstehend sind die Antworten nach Häufigkeit ihrer Nennungen angeführt, wobei auch die Anzahl der Nennungen der einzelnen Themen in Millionen angegeben ist:</p>
<p>1.         Erziehung und Bildung   6,2</p>
<p>2.         Gesundheit   5,5</p>
<p>3.         Arbeitsplatz   5,4</p>
<p>4.         Keine Korruption   4,5</p>
<p>5.         Ernährung   4,0</p>
<p>6.         Keine Kriminalität   3,7</p>
<p>7.         Sauberes Wasser, Hygiene   3,5</p>
<p>8.         Arbeitslosenunterstützung   3,3</p>
<p>9.         Bessere Infrastruktur   3,2</p>
<p>10.       Gleichheit   3,1</p>
<p>11.       Leistbare Energie   3,0</p>
<p>12.       Politische Freiheit   2,7</p>
<p>13.       Keine Benachteiligung   2,5</p>
<p>14.       Schutz für Wälder, Flüsse, Meere   2,4</p>
<p>15.       Telefon und Internet   2,3</p>
<p>16.       Maßnahmen gegen Klimawandel   2,0</p>
<p><strong>&#8212;</strong></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Wunsch nach Maßnahmen gegen den Klimawandel steht in der Summe der Antworten ganz weit hinten. Das trifft wie erwähnt nicht auf entwickelte Länder zu: In der EU wird derzeit die Notwendigkeit derartiger Maßnahmen an 4. Stelle von 13 Themen gereiht, ein starker Anstieg vom 11. Platz im Jahre 2014. Anders ist die Situation in den USA: Dort hat das Klimathema in einer Umfrage im Jahr 2019 mit insgesamt 18 Prioritäten gerade noch einen 17. Platz erreicht, krabbelt also am Ende der Skala herum.</p>
<p>Wir lernen daraus: Europa will im Klima Musterschüler sein, auch wenn es für weniger als ein Zehntel der globalen für das Klima möglicherweise relevanten Emissionen verantwortlich ist … Andererseits sieht sich der größere Teil der Menscheit mit Problemen konfrontiert, die wir Europäer zum Glück nicht mehr haben und trotz Corona hoffentlich nicht mehr haben werden!</p>
<p>&#8212; &#8212; &#8212;</p>
<p>*) “Welfare in the 21st century: Increasing development, reducing inequality, the impact of climate change, and the cost of climate policies”, erschienen im Juli 2020 in der  Schriftenreihe “<a title="Go to Technological Forecasting and Social Change on ScienceDirect" href="https://www.sciencedirect.com/science/journal/00401625">Technological Forecasting and Social Change</a>” (Link: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0040162520304157">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0040162520304157</a>)</p>
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		<item>
		<title>Klimaschutz durch Heizen mit Holz?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2020/07/24/fragen-zum-heizen-mit-holz/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 09:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verbrennung]]></category>

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Die österreichische Bundesregierung hat in ihrem Regierungsprogramm festgelegt, dass Wohngebäude nicht mehr mit Öl und Gas beheizt werden sollen. Der Grund dafür heißt Klimaschutz. Damit das geschieht, fördert die Aktion „Raus aus dem Öl“ für Private und Unternehmen den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf nachhaltige Heizsysteme. Solche sind gemäß Förderrichtlinien Holzzentralheizungen, Wärmepumpen oder Anschlüsse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_7242" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Holzstapel.png"><img class="size-thumbnail wp-image-7242" title="Holzstapel" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Holzstapel-150x150.png" alt="Holzstapel" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die österreichische Bundesregierung hat in ihrem Regierungsprogramm festgelegt, dass Wohngebäude nicht mehr mit Öl und Gas beheizt werden sollen. Der Grund dafür heißt Klimaschutz. Damit das geschieht, fördert die Aktion „Raus aus dem Öl“ für Private und Unternehmen den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf nachhaltige Heizsysteme. Solche sind gemäß Förderrichtlinien Holzzentralheizungen, Wärmepumpen oder Anschlüsse für Fernwärme. Damit könnten einige hunderttausend Tonnen an CO2 eingespart werden. Das wollen wir uns näher ansehen, denn auch bei Verbrennung von Holz entsteht CO2.</p>
<p><span id="more-7241"></span></p>
<p>Es dürfte weitgehend Einigkeit darüber bestehen,  dass Heizen von Holz zur Erzeugung von Raumwärme aus drei Gründen sinnvoll erscheint: Erstens ist Holz ein im Lande derzeit reichlich verfügbarer Rohstoff und durch seine Verwendung sind wir weniger von Energieimporten abhängig. Das entlastet unsere Wirtschaft. Zweitens wächst dieser Rohstoff bei nachhaltiger Waldwirtschaft (zumindest theoretisch und in begrenzter Menge) ständig nach. Und drittens wird uns erklärt, dass diese Verbrennung CO2-neutral erfolgt. Beispielsweise beschreibt das deutsche Umweltbundesamt diese Neutralität folgendermaßen (Zitate <em>kursiv</em>):</p>
<p><em>Wird Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft verbrannt und damit Energie erzeugt, wird bei einer vollständigen Verbrennung nur so viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) freigesetzt, wie der Baum zuvor während seiner Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen hat. </em></p>
<p>Nachzulesen <a title="Deutsches Umweltbundesamt" href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/heizen-holz" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Die gängige Argumentation für das Verbrennen von Holz sieht am Beispiel der Landwirtschaftskammer Steiermark so aus:</p>
<p><em>Heizöl und Gas sind die teuersten Brennstoffe, belasten das Klima und die Wertschöpfung fließt ins Ausland ab. Heizen mit Holz hingegen bedeutet stabile Preise, aktiver Klimaschutz und Stärkung der heimischen Wirtschaft.</em></p>
<p>Nachzulesen <a title="Stmk. Landwirtschaftskammer" href="https://stmk.lko.at/brennstoff-ranking-hackschnitzel-brennholz-und-pellets-sind-die-g%C3%BCnstigsten-brennstoffe+2500+2489646" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Die logische Schlussfolgerung, die aus allen diesen Angaben zu ziehen sind: Im Unterschied zu Öl oder Gas belastet Holzverbrennung das Klima nicht. Das wollen wir uns näher ansehen.</p>
<p><strong>Wieviel CO2 entsteht bei der Verbrennung von Holz?</strong></p>
<p>Wir wollen nun bestimmen, wieviel CO2 bei der Verbrennung von Holz freigesetzt wird und dann diese Menge mit denen konventioneller Brennstoffe vergleichen. Dazu verwenden wir ausschließlich Quellen aus dem Internet, die für jeden zugänglich sind.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Berechnungen</span></em></p>
<p>Zuerst erheben wir den Heizwert für Holz. Aus der Heizwerttabelle der Energie-Experten (Zugriff <a title="Experten 1" href="https://www.energie-experten.org/heizung/holzheizung/brennholz/brennwert-holz.html#c30036" target="_blank">hier</a>) lässt sich für Fichtenholz mit 0% Feuchte ein rechnerischer oberer Heizwert von 5,20  kWh/kg oder 5.200 kWh/t ablesen.</p>
<p>Einer anderen Expertenseite (Zugriff <a title="Experten 2" href="https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viel-co2-wird-bei-der-verbrennung-von-holz-frei-8572/" target="_blank">hier</a>) können wir entnehmen, dass in einer Tonne Holz eine halbe Tonne Kohlenstoff enthalten ist, dass bei der Verbrennung von einer Tonne Holz ca. 1,83 Tonnen CO2 frei werden und dass das (Mol-)Massenverhältnis von CO2/C = 44/12 = 3,67 beträgt.</p>
<p>Aus diesen erhaltenen Angaben lässt sich errechnen, wieviel CO2 je Kilowattstunde freigesetzt wird. Es sind dies rechnerisch für völlig trockenes Holz 1.830 kgco2 / 5.200 kWh = 0,35 kgco2/kWh.</p>
<p>Diese Zahl beziehen sich auf den Brennstoff – hier als Beispiel für Fichtenholz – allein und beinhaltet noch keinen Aufwand für Bringung und Transport, bezieht sich nur auf die direkte CO2-Emission und berücksichtigt keine anderen klimarelevanten Abgasanteile.</p>
<p>Zum Vergleich werden die Werte für Konversionsfaktoren herangezogen, wie sie in der aktuellen OIB-Richtlinie 6 (Zugriff <a title="OIB" href="https://www.oib.or.at/de/oib-richtlinien/richtlinien/2019" target="_blank">hier</a>) angegeben sind. Darin lassen sich die Faktoren für die gesamten Emissionen, bezogen auf die Endenergie (die an der Gebäudegrenze angelieferte Energie, Anm.) umgerechnet auf CO2 und angegeben in kg/kWh, wie folgt feststellen: Kohle 0,375; Heizöl 0,310; Erdgas 0,247.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Ergebnis</span></em></p>
<p>Das CO2-Äquivalent der Verbrennung von Holz liegt einschließlich Transport und restlicher Schadstoffemissionen in der Größenordnung von Kohle!</p>
<p>Das heißt in anderen Worten, dass bei Verbrennung von Holz bezogen auf den Heizwert gleichviel Kohlendioxid wie bei Kohle entsteht, das sind um ca. 21% mehr als bei der Verbrennung von Heizöl und um ca. 52% mehr als bei Gas.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Wie lange bleibt das CO2 in der Atmosphäre?</span></em></p>
<p>Aus Wikipedia (Zugriff <a title="Wikipedia Treibhausgase" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas" target="_blank">hier</a>): <em>Kohlenstoffdioxid entsteht u. a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger (durch Verkehr, Heizen, Stromerzeugung, Industrie). Seine mittlere atmosphärische Verweilzeit beträgt ca. 120 Jahre.</em></p>
<p><strong>Fragen: </strong></p>
<p><strong>Zurzeit wird in den Industriestaaten bis 2050 oder gar früher eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen möglichst auf null angepeilt. Wie aber soll das funktionieren, wenn selbst die vielgerühmte CO2-Neutralität der Holzverbrennung für mehr CO2-Eintrag sorgt als die konventionellen Brennstoffe Öl und Gas und das dabei entstehende CO2 ebenso 120 Jahre in der Atmosphäre verbleibt wie das aus Öl und Gas? </strong></p>
<p><strong>Worin besteht der Klimaschutz bei der Holzverbrennung dann tatsächlich?</strong></p>
<p><strong>Sind Herleitung oder mein Denkansatz falsch? Wenn ja, wo und warum?</strong></p>
<p><strong>Ich lasse mich gerne belehren und bin für erklärende Antworten dankbar!</strong></p>
<p>&#8212;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Holzwachstum und CO2-Bindung</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2019/11/09/holzwachstum-und-co2-bindung/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Nov 2019 20:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Wenn man Holz verbrennt – sei es als Stückholz, Hackschnitzel oder in Form von Pellets – werden wie bei jedem Brennstoff Verbrennungsgase freigesetzt. Die Emission von CO2 wird dabei nicht als Belastung der Atmosphäre gesehen, da sie ja zuvor schon durch das Wachstum des Baumes gebunden worden war. Deshalb schneidet die Verbrennung von Holz und [...]]]></description>
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<p>Wenn man Holz verbrennt – sei es als Stückholz, Hackschnitzel oder in Form von Pellets – werden wie bei jedem Brennstoff Verbrennungsgase freigesetzt. Die Emission von CO2 wird dabei nicht als Belastung der Atmosphäre gesehen, da sie ja zuvor schon durch das Wachstum des Baumes gebunden worden war. Deshalb schneidet die Verbrennung von Holz und anderer Biomasse als erneuerbare Energieform umweltbezogen sehr gut ab. Es erhebt sich die Frage, ob dieser Kreislauf-Mechanismus des CO2 als Konstante gesehen werden kann oder ob sich gegenüber früheren Zeiten Änderungen ergeben haben.</p>
<p><span id="more-6500"></span>Professor Dr. Hans Pretzsch ist langjähriger Leiter des Instituts für Waldwachstumskunde an der Technischen Universität München. Der studierte Forstwissenschaftler und Biostatistiker ist ein profunder Kenner der Entwicklung der mitteleuropäischen Wälder und der Veränderungen und Herausforderungen, denen diese ausgesetzt sind. Er erforscht die Gesetzmäßigkeiten des Wuchses von Rein- und Mischwäldern über die gesamte Lebensdauer der Gewächse. Besonders interessant ist dabei, dass er eine solide Datenbasis besitzt aus Waldversuchsflächen in Bayern, die seit dem Jahre 1860 unter wissenschaftlicher Beobachtung stehen.</p>
<p><strong>Veränderungen innerhalb des letzten Jahrhunderts</strong></p>
<p>Aus dieser langen Zeitspanne heraus verfügt das Institut über Holzproben über mehr als hundert Jahre für Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. An diesen lassen sich die langfristigen Veränderungen gut erkennen. Eine grundsätzliche Feststellung ist dabei die, dass Holz ganz allgemein seit dem Jahr 1900 bis jetzt etwa um 8 bis 12 Prozent leichter geworden ist. In diesem Zeitraum hat sich auch das Volumenwachstum um 29 bis 100 Prozent beschleunigt. Laienhaft ausgedrückt bedeutet dies wohl nichts anderes, als dass Bäume zwar an Umfang oder Höhe gewonnen haben, dass das Holz aber dafür weniger dicht und damit leichter geworden ist.</p>
<p><strong>Den Ursachen auf der Spur</strong></p>
<p>Sehr sorgfältig hat man sich ob dieser Erkenntnisse mit der logischen Frage beschäftigt: Warum ist das so? Die Antwort ist mehrschichtig. Zum einen macht man den langfristigen Temperaturanstieg dafür verantwortlich. Letzterer hat auch dazu geführt, dass sich die Vegetationszeiten verlängert haben. Laienhaft gesagt „genießen“ die Bäume die Verlängerung der warmen Jahreszeit und wachsen dadurch stärker. Als weiterer Faktor wurden erhöhte Einträge von Stickstoff festgestellt, die aber nicht nur auf die Düngung der landwirtschaftlichen Flächen zurückzuführen sind, sondern die auch aus Verkehr und Industrie stammen.</p>
<p><strong>Was bedeutet das für den natürlichen CO2-Kreislauf?</strong></p>
<p>Nach Erkenntnissen der Forschungsgruppe um Professor Pretzsch haben die Veränderungen an der Wachstumsdynamik der Wälder auch Auswirkungen auf die Aufnahme- oder Bindungsfähigkeit von CO2, das ja derzeit im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Tatsächlich vermindert sich durch die festgestellten Mechanismen genau diese Aufnahmefähigkeit, was dazu führt, dass bislang die wirksame Kohlenstoffbindung zu hoch angesetzt wird. Zwar sagen absolute Werte nicht sehr viel aus, weil der direkte Vergleich mit markanten Größen fehlt, aber allein für Deutschland ist festzustellen, dass diese wirksame Kohlenstoffbindung um etwa 10 Millionen Tonnen pro Jahr überschätzt wird. Das heißt wieder laienhaft gedeutet: Der Wald tut sich mittlerweile schwerer mit seiner aus menschlicher Sicht zentralen Aufgabe der Lufterneuerung, als man denkt! Heißt aber tendenziell auch: Wir brauchen mehr Wald …</p>
<p>Quelle: Holz-Zentralblatt vom 17.08.2018, 144. Jahrgang, Nr. 33, Seite 1</p>
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		<title>Mehr Kohlekraftwerke für weniger CO2?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 19:34:47 +0000</pubDate>
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China ist der größte Kohleverbraucher der Welt. Und das mit Abstand: China allein verbraucht mehr Kohle, als der Rest der Welt zusammen! Das ist allein schon eine kaum vorstellbare Tatsache, aber noch nicht alles: Allein in China sollen neue Kohlekraftwerke mit zusammen 70.000 Megawatt Leistung in Planung sein! In Indien etwa 50.000, aber auch in [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>China ist der größte Kohleverbraucher der Welt. Und das mit Abstand: China allein verbraucht mehr Kohle, als der Rest der Welt zusammen! Das ist allein schon eine kaum vorstellbare Tatsache, aber noch nicht alles: Allein in China sollen neue Kohlekraftwerke mit zusammen 70.000 Megawatt Leistung in Planung sein! In Indien etwa 50.000, aber auch in der nicht allzu weit von uns entfernten Türkei etwa 35.000. Mehr Kohle? Von allen gängigen konventionellen Brennstoffen hat Kohle doch die höchste Emission an CO2, bezogen auf die Endenergie. Wie soll da künftig der CO2-Gehalt der Luft zurückgehen?</p>
<p><span id="more-6484"></span></p>
<p><strong>Konversionsfaktoren</strong></p>
<p>Doch vorerst eine Erläuterung: Als Endenergie bezeichnet man jene Energie, die an einer Gebäudegrenze angeliefert wird. Die OIB-Richtlinie 6 enthält Konversionsfaktoren – also Umwandlungsfaktoren – die angeben, wieviel CO2 bei Verbrennung entsteht und in die Atmosphäre entweicht, bezogen auf die Endenergie. Bei Kohle werden demnach 375 g/kWh freigesetzt, etwas weniger bei Heizöl mit 310 g/kWh, deutlich weniger bei Erdgas mit 247 g/kWh. Niedriger sind die Werte für Fernwärme aus einem modernen Kraftwerk mit 75 g/kWh oder aus einem Biomasse-Heizwerk mit 59 g/kWh, für eine Biomasse-Heizung mit Stückholz werden gar nur 17 g/kWh angegeben.</p>
<p><strong>Zurück zum Kohleverbrauch </strong></p>
<p>Im Jahr 2018 hat China 1.907 Millionen Tonnen Öläquivalent an Kohle verbraucht, der Rest der Welt 1.864 Millionen Tonnen. Wobei Indien, der zweitgrößte Verbraucher weltweit gesehen, mit 452 Millionen Tonnen nicht einmal ein Viertel, die USA mit 317 Millionen Tonnen bloß ein schwaches Sechstel des chinesischen Verbrauchs erreichen. Dann folgen Japan mit 115 Millionen und Südkorea, Russland und Südafrika mit jeweils knapp unter 90 Millionen Tonnen. Erst dann scheint der größte europäische Verbraucher Deutschland auf, mit 66 Millionen Tonnen, das ist ein Dreißigstel des chinesischen und nicht einmal zwei Prozent des weltweiten Gesamtverbrauchs. Der Rest fällt fast nicht mehr ins Gewicht. Die genannten Daten stammen von BP Statistical Review of World Energy.</p>
<p><strong>Anzahl der geplanten Kohlekraftwerke</strong></p>
<p>An die in der Einleitung erwähnten Zahlen über geplante Kohlekraftwerke schließen die asiatischen Länder Vietnam, Bangladesch und Indonesien mit jeweils beabsichtigten etwa 20.000 Megawatt an. Ägypten folgt mit etwa 15.000, die Philippinen mit etwa 8.000, Südafrika, die Mongolei und Pakistan mit jeweils etwa 5.000. Dann scheinen in der vorliegenden Reihung Russland und Japan mit etwa 4.000 Megawatt in Planung auf. Erst danach sind die ersten beiden europäischen Staaten genannt: Bosnien-Herzegowina und Polen mit jeweils 3.000 Megawatt. Wiederum fällt auf, wie gering der Beitrag der europäischen Länder zu derartigen Kraftwerksbauten ist. Die genannten Zahlen sind entnommen einem Diagramm des Global Energy Monitor mit Stand Juni 2019.</p>
<p><strong>Was bedeutet das für die CO2-Reduktion?</strong></p>
<p>Klarerweise wird man bei den neuerrichteten Kraftwerken davon ausgehen dürfen, dass sie dem neuesten Stand der Technik entsprechen werden. Manche davon werden solche alten Anlagen ersetzen, die noch schlechte Wirkungsgrade aufweisen. In Summe gesehen muss man aber davon ausgehen, dass die meisten geplanten Kraftwerkskapazitäten dazu vorgesehen sind, den stark steigenden Energiehunger der Schwellenländer abzudecken. Wie es eingedenk dieser Tatsachen und trotz dieser zu einer allseits geforderten drastischen weltweiten Verminderung der CO2-Emissionen kommen soll, bleibt mir ein Rätsel. Können Sie mir helfen? Über Ihre Antwort würde ich mich freuen!</p>
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