<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sonnek &#187; Behaglichkeit</title>
	<atom:link href="http://www.sonnek.at/tag/behaglichkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sonnek.at</link>
	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 10:11:33 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Klima, Luftfeuchte und Coronaviren</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2021/11/26/klima-luftfeuchte-und-coronaviren/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2021/11/26/klima-luftfeuchte-und-coronaviren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 08:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Behaglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Komfort]]></category>
		<category><![CDATA[Lüftung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumklima]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=8323</guid>
		<description><![CDATA[Richtige Lüftung von Aufenthaltsräumen ist wichtig. Zu beachten ist dabei die Luftfeuchte. Beim Erwärmen wird Außenluft trocken. Zu trockene Raumluft belastet die Lunge und schwächt ihre Abwehrkraft gegen Infektionen, auch gegen den Coronavirus. Dies ist auch für Schulräume zu beachten, wenn Lüftungen eingebaut werden, muss für eine Luftbefeuchttung gesorgt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3235" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3235" title="Fehler" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fehler-150x150.jpg" alt="Fehler" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die Aufgabe von Heizungs- und Klimatechnikern ist die Schaffung von Behaglichkeit in Räumen, in denen sich Menschen aufhalten. Dabei wird zuvorderst danach getrachtet, Raumtemperaturen in angenehmen Bereichen zu halten. Im Winter erwartet man sich hierzulande üblicherweise etwa 22°C. Die vor drei Jahrzehnten noch ausreichend empfundenen und heute noch für Berechnungen angesetzten 20°C werden meist als zu gering erachtet. Im Sommer hingegen sollen 26°C nicht überschritten werden. Weniger Beachtung findet die Luftfeuchtigkeit in Aufenthaltsräumen, zu Unrecht allerdings.</p>
<p><span id="more-8323"></span></p>
<p>Für uns interessant und mit einfachen Geräten leicht messbar ist die relative Luftfeuchte, deren Wert in Prozenten angegeben wird. Die Aussage dieses Wertes sei kurz erläutert: Hundert Prozent bedeutet völlig feuchte Luft, die kein Wasser mehr aufnehmen kann, null Prozent völlig trockene Luft. Wie bei den Temperaturen gibt es auch für die relative Feuchte in Aufenthaltsräumen ein Band, in dem Behaglichkeit gegeben ist: Es liegt zwischen 40 bis 60% relativer Feuchte. Für Büroräume lässt der Arbeitnehmerschutz Werte bis 30% zu, was allerdings vermieden werden sollte, wie wir gleich erkennen werden.</p>
<p><strong>Abkühlung und Heizbeginn</strong></p>
<p>In diesem Jahr hat – was nicht ungewöhnlich war – etwa Mitte Oktober kühleres Wetter eingesetzt. Die höchsten Tagestemperaturen sind unter den Wert gefallen, den man als Heizgrenze bezeichnet und der meist mit 12°C, manchmal mit 15°C angesetzt wird. Die Heizsaison hat begonnen, allerorten wurden die Wärmequellen – Kessel, Öfen, Wärmepumpen etc. – angeworfen. Noch etwas hat sich geändert: Kühlere Außenluft von etwa 10°C und wärmere mit 20°C können zwar denselben Wert an relativer Feuchte aufweisen, die kalte hat aber niedrigere absolute Feuchte, enthält also je Kubikmeter eine deutlich geringere Wassermenge.</p>
<p><strong>Erwärmte Luft trocknet aus</strong></p>
<p>Um die Luftqualität im Raum aufrecht zu erhalten, muss man aus hygienischen Gründen hin und wieder lüften. Wenn nun durch den erforderlichen Austausch kalte Außenluft eintritt und durch Heizflächen erwärmt wird, trocknet sie aus. Das ist für den menschlichen Organismus nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitlich herausfordernd. Es ist deshalb ratsam, in der Heizsaison die Raumluft künstlich zu befeuchten. Das kann über entsprechende Geräte erfolgen, in einem beschränkten Ausmaß auch über Pflanzen. Im Allgemeinen wird nach meiner Beobachtung einer gezielten Raumluftbefeuchtung aber eher wenig Beachtung geschenkt.</p>
<p><strong>Belastungen der Lunge</strong></p>
<p>Nach meinem Verständnis belastet trockene Luft die Lunge vereinfacht gesagt deshalb, weil die im Eintrittsbereich liegende Schleimschicht austrocknet. Diese Schicht ist dafür zuständig, dass die eingeatmete Luft ausreichend befeuchtet wird, bevor sie zu den Bereichen gelangt, die für die Sauerstoffaufnahme zuständig sind. Dieser Schleim, der auch Abwehrstoffe gegen eingedrungene Viren enthält, verliert bei verminderter Feuchtigkeit seine Abwehrkraft. In der Folge kann es zwangsläufig vermehrt zu Erkältungen, Grippeausbrüchen, aber gegenwärtig auch zu Infektionen mit dem Coronavirus kommen.</p>
<p><strong>Befeuchtungseinrichtungen</strong></p>
<p>Wenn man davon ausgeht, dass das offenbar ähnlich wie Grippeviren funktionierende Coronavirus uns nicht mehr verlassen wird, dass es dagegen möglicherweise und aus heutiger Sicht wie gegen Grippe keine endgültige Impfung geben könnte, dann müsste uns bewusst sein, wie wichtig es ist, vorab dafür zu sorgen, dass die Luft in Aufenthaltsräumen jeglicher Art genügend befeuchtet wird. Üblicherweise geschieht dies in Wohnräumen wie erwähnt durch kleine elektrisch betriebene Verdunster oder Zerstäuber, von denen eine Vielzahl am Markt angeboten wird. Simpler geht es auch, etwa wenn man keine Scheu davor hat, im Raum nasse Handtücher aufzuhängen.</p>
<p><strong>Vorsicht bei Lüftungsanlagen!</strong></p>
<p>In manchen Bürogebäuden sind zentrale Lüftungsanlagen installiert, die nicht nur aus Kostengründen, sondern wegen Wartungsaufwands oder Störanfälligkeit oft ohne zentrale Befeuchtungsanlagen betrieben werden. Hier sollten wenigstens in den Büros Befeuchtungsmöglichkeiten bestehen. Dasselbe gilt auch für Schulklassen: Aktuell wird mancherorts überlegt, in Schulgebäuden Lüftungsanlagen einzubauen, um die Luft frei von Coronaviren zu halten. Wir müssen aber erkennen, dass sich das aber als kontraproduktiv erweisen kann, wenn nicht zugleich wirksame Luftbefeuchtung mit vorgesehen wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2021/11/26/klima-luftfeuchte-und-coronaviren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Behaglichkeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/</link>
		<comments>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Behaglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
		<category><![CDATA[Komfort]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonnek.at/?p=6197</guid>
		<description><![CDATA[




„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2039" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2039" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_5581-150x150.jpg" alt="Wünsche" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“*) Dieses Zitat von Mark Twain erinnert uns auf überspitzte Art daran, wie sehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit vom Zustand unserer unmittelbaren Lebenswelt abhängen. Die Mehrheit der Menschen hält sich heutzutage zum größten Teil ihrer Zeit in Gebäuden auf. Diese beträchtliche Zeitspanne will man möglichst angenehm verbringen. Das Bemühen um ein gesundes oder zumindest akzeptables Raumklima hat daher einen hohen Stellenwert bekommen. Anlass genug, sich einiger grundlegenden Zusammenhänge bewusst zu werden.</p>
<p><span id="more-6197"></span>Behaglichkeit ist natürlich eine subjektive Angelegenheit und daher für jeden etwas anders gegeben. Einer fühlt sich in der Sommerhitze gerade richtig wohl, wenn dem Büronachbarn schon der Schweiß aus allen Poren rinnt. Umgekehrt ist jemand wegen seiner dicken Kleidung im Winter mit einer niedrigen Raumtemperatur gut drauf, während die Hausgenossin mit den Zähnen klappert. Wegen all dieser Unterschiedlichkeiten lässt sich nicht einheitlich definieren, ob ein Raum nun behaglich ist oder nicht. Stattdessen begnügt man sich mit einer Festlegung, die das Empfinden einer überwiegenden Mehrheit als Maß nimmt.</p>
<p><strong>Die maßgeblichen Größen</strong></p>
<p>Was sind nun die entscheidenden Größen, die auf den menschlichen Körper einwirken und zusammen das Maß der Behaglichkeit bestimmen? Vermutlich wird jeder sofort an die Raumtemperatur denken. Diese an einem Thermometer leicht ablesbar Größe hat natürlich einen entscheidenden Einfluss. Des Weiteren ist noch die Feuchtigkeit der Luft sehr stark maßgeblich. Nicht zu unterschätzen ist die Geschwindigkeit der Raumluft, zu starker Luftzug wird als unangenehm empfunden. Letztlich ist noch die Qualität der Raumluft von Bedeutung, die regelmäßig erneuert werden muss, niemand will sich in stickiger Luft aufhalten.</p>
<p><strong>Lufttemperatur ist nicht gleich Raumtemperatur</strong></p>
<p>Am Zimmerthermometer lässt sich die Lufttemperatur ablesen. Sie ist jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Temperatur, die unser Körper empfindet. Es besteht auch ein beträchtlicher Einfluss der Temperatur, den die umgebenden Flächen – in einem Raum eben Wände, Decke und Fußboden – aufweisen. Kältere Flächen nehmen vom Körper abstrahlende Wärme auf, warme oder heiße Flächen erwärmen den Körper. Diese Strahlung kann angenehm sein, aber auch Probleme verursachen. Große Glasflächen beispielsweise, auf die die Sonne scheint, strahlen unangenehm, Sonnenschutz kann eine Überwärmung abfangen.</p>
<p><strong>Luftfeuchte</strong></p>
<p>Warme Luft, wie sie im Sommer gegeben ist, kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zu viel Feuchtigkeit führt zu unangenehmer, schwüler Luft. In vielen Büros ist es auch wegen der im Raum durch Elektrogeräte auftretende Abwärme sehr verbreitet und auch meist notwendig geworden, ein Kühlgerät zu installieren oder eine Klimaanlage. In den Kühlregistern wird nicht nur die Luft abgekühlt, sondern es fällt auch Kondenswasser an, das abgeleitet werden muss. Im Winter tritt das entgegengesetzte Problem auf. Die Luft draußen kann wenig Feuchtigkeit halten, beim Erwärmen wird die Raumluft zu trocken, Befeuchtung kann erforderlich werden.</p>
<p><strong>Luftgeschwindigkeit</strong></p>
<p>Wenn es sehr heiß wird, kann man versuchen, mittels Ventilator Luftbewegung zu erzeugen. Durch die Strömung wird Schweiß von der Hautoberfläche abgeführt. Menschen sind aber bei normaler Lufttemperatur dann sehr empfindlich gegen solche Luftströmungen, wenn deren Geschwindigkeit ein bestimmtes Maß überschreitet. Das ist sehr wichtig, wenn eine Arbeitsstätte etwa in einem Bürohaus über eine Lüftungsanlage verfügt. Der Luftaustausch zum Zweck der Erneuerung führt zwangsläufig zu Luftströmungen. Für Büros gibt es über die Arbeitsstättenverordnung sehr genaue gesetzliche Regelungen, die vorgeben, wie groß höchstzulässige Strömungsgeschwindigkeiten sein dürfen.</p>
<p><strong>Luftqualität</strong></p>
<p>Jeder weiß, dass es in einem Raum, der nicht gelüftet wird, zu unangenehmen Zuständen kommt. Die Luft wird stickig, abgestanden und geruchsbeladen. Letzteres nicht nur durch menschliche Ausdünstungen, sondern auch durch Abgabe von Stoffen aus Einrichtungen und Ausstattungselementen, wie Textilien. Zwar ist im Regelfall ein Sauerstoffmangel nicht gegeben, aber die Gerüche können zu unangenehmen Gefühlen führen. Wenn aber Bedenken bestehen, dass gesundheitsgefährdende Stoffe im Spiel sein könnten, lassen sich solche sehr rasch und genau bestimmen.</p>
<p><strong>Gefahren fehlender Behaglichkeit</strong></p>
<p>Bei dauerndem Aufenthalt kann sich unzureichende oder fehlende Behaglichkeit negativ auf die Gesundheit auswirken. Von Bedeutung ist zum Beispiel die Tatsache, dass Arbeitsleistung und Aufmerksamkeit bei zu hohen Temperaturen sehr stark sinken. Das führt nicht nur zur zwangsläufig zu Verlangsamung von Tätigkeiten, sondern kann etwa bei entsprechender beruflicher Betätigung steigende Unfallgefährdung nach sich ziehen. Aber auch für Büroarbeit mit überwiegend geistiger Beschäftigung ist die zunehmende Fehlergefahr nicht zu unterschätzen.</p>
<p>*) entnommen aus <a href="http://www.aphorismen.de">www.aphorismen.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonnek.at/2019/07/12/behaglichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
