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	<title>Sonnek &#187; Aktuelles Wissen</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Statt CO2-Neutralität Europas Sicherheit finanzieren</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 07:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, [...]]]></description>
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<p>Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, die CO2-Ziele aufzugeben, in Klimaforschung zu investieren und dadurch Mittel für militärische Aufrüstung zu gewinnen. Der Artikel ist nachstehend mit deepL übersetzt wiedergegeben, der Link zum Original ist am Ende angeführt. Hier also Bjorn Lomborg:</p>
<p><span id="more-10630"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa ist allein;</strong> die Weltordnung nach 1945 ist zusammengebrochen, und wir stehen &#8211; wie Sir Keir Starmer es ausdrückt &#8211; „an einem Scheideweg der Geschichte“. Eine groß angelegte Aufrüstung Europas ist jetzt unvermeidlich, aber die Kosten dafür erscheinen unerschwinglich.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die hyperaktive, isolationistische Politik von Präsident Trump ist</strong> nicht die einzige Herausforderung für den Kontinent. Die EU und das Vereinigte Königreich leiden unter einem blutarmen Wachstum von etwa 1 Prozent pro Kopf, was weit entfernt ist von der Ära der 1960er Jahre mit einem Wachstum von 4,5 Prozent, als sich die Wirtschaft in nur 16 Jahren verdoppelte.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Außerdem altert Europa,</strong> die Gesundheits- und Rentenkosten steigen, und die vorgeschlagene Lösung der Einwanderung stellt sowohl die Haushalte als auch den Zusammenhalt in Frage &#8211; und hat das Wachstum nicht erhöht. Die Innovation ist fast zum Stillstand gekommen, und die EU wird von China und den USA bei den Forschungsausgaben dramatisch übertroffen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Kosten, um wieder auf Kurs zu kommen, sind beträchtlich.</strong> Um wieder aufzurüsten, muss das Vereinigte Königreich seine Verteidigungsausgaben von 2,3 % des BIP mindestens verdoppeln oder sogar verdreifachen. Das bedeutet mindestens weitere 53 Milliarden Pfund pro Jahr. Gegenwärtig schlägt das Vereinigte Königreich lediglich vor, 0,2 % der Hilfsgelder an die Ärmsten der Welt weiterzuleiten. Experten bieten Lösungen an, die von der Kürzung von Sozialleistungen und Steuererhöhungen bis hin zur Aufnahme von Krediten und der Erhöhung des Einkommens reichen. Doch eine offensichtliche Reform, die das Wachstum ankurbeln und enorme Ressourcen freisetzen könnte, wird nicht erwähnt: eine Überarbeitung der Klimapolitik.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Angesichts der Verdreifachung der Strompreise</strong> ist es dringender denn je, sich von der CO2-Neutralität zu verabschieden. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Kosten für die Anschaffung von Solarzellen, Windturbinen, Übertragungsleitungen, Elektroautos und Ladegeräten auf 52 Milliarden Pfund. Dieser Betrag allein könnte die Verteidigungsausgaben des Vereinigten Königreichs verdoppeln. Natürlich werden die Klimaschützer entgegnen, dass Europa jetzt alles ist, was gegen eine unabwendbare Klimakatastrophe steht. Das ist Humbug. Der Klimawandel ist zwar ein vom Menschen verursachtes Problem, aber im Vergleich zu den unmittelbaren Herausforderungen Europas verblasst es zur Bedeutungslosigkeit.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa erlebt keine sich ständig verschlimmernden Klimaschäden.</strong> In der Tat haben sich die Katastrophenschäden in Europa seit 1995 halbiert, wenn man sie auf höhere Einkommen umrechnet. Bei Überschwemmungen sterben weniger Menschen, und in den letzten Jahrzehnten sind die finanziellen Verluste pro Jahr erheblich zurückgegangen“, so die Zeitschrift Nature. Das Gleiche gilt für Stürme. Außerdem haben die EU und das Vereinigte Königreich ihre Emissionen bereits stark gesenkt. Weitere Senkungen werden in den kommenden Jahrzehnten kaum Auswirkungen auf die Temperaturen haben. Führt man das UN-Klimamodell durch, bei dem die Emissionen der EU und des Vereinigten Königreichs auf Netto-Null sinken, so ist die Veränderung der globalen Temperatur in nächster Zeit gleich Null und bis zur Mitte des Jahrhunderts unmerklich 0,018 °C.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Für wesentlich geringere Kosten</strong> könnte das Vereinigte Königreich eine viel klügere Klimapolitik betreiben. Klimaökonomen wissen seit langem, dass die Lösung für den Klimawandel nicht in der Selbstaufopferung liegt, sondern in der Innovation: Wenn man den zukünftigen Preis für kohlenstoffarme Energie durch F&amp;E-Ausgaben senkt, um fossile Brennstoffe schließlich zu verdrängen, werden alle umsteigen: nicht nur die reichen, wohlmeinenden Europäer, sondern auch die Chinesen, Inder und Afrikaner.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa kann seine Netto-Null-Politik als zentralen Pfeiler beibehalten</strong>, was auf eine ruinöse Tugendhaftigkeit hinausläuft, während der Rest der Welt einsam und unverteidigt an ihm vorbeizieht. Oder das Vereinigte Königreich kann diese einzigartige Besessenheit beenden und eine intelligente Klimapolitik umsetzen, indem es 4,5 Milliarden Pfund für grüne Innovationen ausgibt, so dass weit über 45 Milliarden Pfund übrig bleiben, die anderswo besser ausgegeben werden könnten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dies hätte nicht nur eine viel bessere Chance, den Klimawandel zu beheben,</strong> sondern würde auch wertvolle Ressourcen freisetzen, um die Innovation voranzutreiben, die Verteidigung zu stärken und &#8211; durch wesentlich niedrigere Energiepreise &#8211; einen wachstumsstarken Kontinent wiederzubeleben, der sich den Herausforderungen der Zukunft wieder stellen kann.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Link zum Original-Artikel: https://www.telegraph.co.uk/news/2025/03/09/ditch-net-zero-to-fund-europes-long-term-safety/</p>
<p>Dazu ergänzend Bjorn Lomborg am 26.03.2025 auf X:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Ära der Klimahysterie geht rasch zu Ende </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Thema wird aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden, so wie es das Thema „Überbevölkerung“ getan hat. Der Mangel an Protesten gegen Trumps Maßnahmen im Energiebereich zeigt, wie wenig man sich jemals wirklich um die globale Erwärmung gekümmert hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dazu auch Roger Pielke auf X:</strong> Die „Klima-First“-Wähler sind ein winziger Teil der politischen Landschaft, auch wenn sie in den sozialen Medien, an den Universitäten und bis vor kurzem auch im globalen Finanzsektor viel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch nehmen. Sie haben viel Lärm gemacht, aber es gab anfangs nicht viele von ihnen. Das Klima ist für viele Menschen auf der Welt einfach nicht so wichtig. Die Leute werden sagen, dass es wichtig ist. Aber wenn man ihnen eine Liste mit 20 Themen vorlegt, kommt es regelmäßig erst auf Platz 17, 18 oder 19.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Und dazu auch Andy A. West auf X:</strong> „Der Klimakatastrophismus ist nachgewiesenermaßen* säkulare Religion. Unterschätzen Sie sie nicht! Sie basiert auf denselben Verhaltensweisen wie Faschismus und Kommunismus, ist also SEHR hartnäckig. Und wird sich wandeln. Die Politik des Vereinigten Königreichs und der EU wird immer noch von ihr beherrscht. Trumps Ablehnung ist der Anfang, nicht das Ende, ihrer Niederlage in den USA.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">*) Siehe das Buch „The Grip Of Culture“ Von Andy A. West</p>
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		<title>Der Klimawandel-Katastrophismus ist eine Religion!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 12:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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Das ist keine polemische Behauptung, sondern Ergebnis einer aktuellen wissenschaftlichen Studie: Der US-amerikanische Sozialwissenschaftler Andy A. West hat untersucht, warum viele Menschen eine bevorstehende klimaverursachte Katastrophe als gegeben annehmen, während andere dies entschieden bestreiten. Die Untersuchung auf Grundlage einer Unmenge von Daten aus der ganzen Welt hat eindeutig ergeben, dass sich hier ein „kulturelles Wesen“ [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Das ist keine polemische Behauptung, sondern Ergebnis einer aktuellen wissenschaftlichen Studie: Der US-amerikanische Sozialwissenschaftler Andy A. West hat untersucht, warum viele Menschen eine bevorstehende klimaverursachte Katastrophe als gegeben annehmen, während andere dies entschieden bestreiten. Die Untersuchung auf Grundlage einer Unmenge von Daten aus der ganzen Welt hat eindeutig ergeben, dass sich hier ein „kulturelles Wesen“ entwickelt hat, das einerseits alle Merkmale einer (weltlichen) Religion aufweist und das andererseits bereits eine ernste Gefahr für die Demokratie darstellt.</p>
<p><span id="more-9829"></span>Die Arbeit von Andy A. West wurde in Form eines Buches mit einem Umfang von über vierhundert Seiten veröffentlicht (eine Übersetzung ins Deutsche liegt leider noch nicht vor). Es trägt den Titel „The Grip of Culture – The Social Psychology of Climate Change Catastrophism“ (Sehr frei übersetzt etwa: „Der Würgegriff eines Kults – Die Sozialpsychologie des Klimawandel-Katastrophismus“). Der Autor ist von der Richtigkeit und Wichtigkeit seiner Erkenntnisse überzeugt, die Verbreitung des Buches ist ihm daher ein großes Anliegen. Er hat es deshalb im .pdf-Format für jedermann zum Herunterladen zur Verfügung gestellt (Zugriff siehe <span style="text-decoration: underline;"><a title="The Grip of Culture" href="https://www.thegwpf.org/publications/culture/" target="_blank">hier</a></span>).</p>
<p><strong>Achtung: Die „Mainstream“-Wissenschaft sieht keine Klimakatastrophe kommen …</strong></p>
<p>Eines ist wichtig zu betonen: Der Autor beschäftigt sich nicht mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Entstehung des Klimawandels. Es verlässt sich diesbezüglich vielmehr auf die Ergebnisse im aktuellen Bericht AR6 des „Weltklimarats“ IPCC und auf die Aussagen von Wissenschaftlern dazu, wonach man in diesem Bericht weder etwas von Lebensbedrohung oder Klimakatastrophe finden könne und der Begriff „Klimakrise“ nur einmal verwendet wird und das auch nicht im Rahmen wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern nur als Fingerzeig auf die Medien, die diesen Ausdruck benutzten, um deren aktivistische Botschaft zu verstärken (S. 60).</p>
<p><strong>… dem steht die Erzählung des Klimawandel-Katastrophismus entgegen</strong></p>
<p>Wie jede Religion beginnt auch der Klimawandel-Katastrophismus mit einer Erzählung, die ich persönlich so wahrnehme: Der Klimawandel ist ausschließlich menschgemacht und wird in einer Katastrophe enden, CO2-Emissionen der Menschheit sind die alleinige Ursache. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist deshalb der Inbegriff von Sünde, die Erlösung kommt sowohl durch persönlichen Verzicht auf Fleischkonsum und Flugreisen als auch durch erneuerbare Energie aus Wind und Sonne. Die Wirtschaft darf nicht mehr wachsen, sie muss ab sofort schrumpfen. Wer nicht mitzieht, ist unaufrichtig und Leugner, Katastrophen–Ungläubige müssen dämonisiert werden.</p>
<p><strong>Zusammenhang zwischen Klimakatastrophen-Glauben und Religiosität</strong></p>
<p>Andy A. West sieht auf Grundlage seiner Daten einen Zusammenhang zwischen der traditionellen Religiosität eines Landes und seiner Haltung zur Klimareligion: Je religiöser, desto größer der Glaube an persönliches Leid durch eine Klimakatastrophe. Dabei stößt man auf eine bemerkenswerte Diskrepanz: Menschen in wenig religiösen Ländern wie Schweden oder Deutschland glauben nicht, dass sie persönlich vom Klimawandel betroffen sein werden; Aber sie sind dafür, möglichst viel gegen den Klimawandel zu unternehmen. In sehr religiösen Ländern wie beispielsweise Thailand glaubt man, dass man vom Klimawandel persönlich betroffen sein wird, aber man geht davon aus, dagegen nichts unternehmen zu können. Österreich liegt irgendwo in der Mitte zwischen diesen Extremen.</p>
<p><strong> Rationale Gewissheiten spielen keine Rolle </strong></p>
<p>Andy A. West geht davon aus, dass die Haltung zum Klimawandel von Katastrophismus dominiert wird, weder Unterstützung noch Ablehnung desselben seien rational begründbar, die Anteile der Unterstützer oder Ablehnenden seien ständig in Bewegung. Der Klimawandel-Katastrophismus steht in engem Austausch mit traditionellen Religionen, Zitate von Religionsführern aus Katholizismus, Protestantismus, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Bahai u. a. zeigen starke Unterstützung dieses neuen kulturellen Klimakatastrophen-Phänomens. Das gesamte Klimawandel-Thema sei vorwiegend von unterbewussten Mechanismen getrieben und nicht von wissenschaftlichen oder objektiven politischen Überlegungen.</p>
<p><strong>Die neue Kultur durchdringt Gesellschaft und Politik</strong></p>
<p>Auch Autoritäten und Eliten dienten der kulturellen Agenda des Klima-Katastrophismus, selbst wenn sie sich darauf berufen, den Forderungen „Der Wissenschaft“ zu folgen. Aber auch diese Kreise seien nicht immun gegen kulturelle Beschlagnahme, der Einfluss der Realität sei überall zu schwach, ansonsten würde das öffentliche Wissen um die Nachteile der Klimapolitik einschließlich seiner unkritischen Stellung zu Erneuerbaren wahrscheinlich jede Unterstützung derselben auslöschen. Zudem würde der Klimawandel-Katastrophismus Kinder und Jugendliche für seine Zwecke gebrauchen und missbrauchen. Die neue Kultur würde alles beherrschen wollen, das Klima selbst und die (echte) Klima-Wissenschaft würden keine Rolle mehr spielen.</p>
<p><strong>Die neue Kultur schafft sich neue Symbole</strong></p>
<p>Jede Kultur schafft sich ihre baulichen Symbole. Was für die Gotik die prächtigen Dome waren, sind für die Religion des Klima-Katastrophismus die Windräder und die großflächigen Felder voller Solarmodule. Interessanterweise liegen in Europa die größten Solaranlagen in den Ländern mit der geringsten Anzahl von Sonnenstunden. Die notwendige finanzielle Bürde an Förderungen nimmt man in Kauf, der tatsächliche Effekt auf Emissionen bleibt äußerst gering. Man verdammt den westlichen Lebensstil und Energieverbrauch, drängt auf weitere Reduktionen, übersieht aber geflissentlich die steigenden Emissionen aus China.</p>
<p><strong>Fehlaussagen und Folgen falscher politischer Maßnahmen </strong></p>
<p>Der Klimawandel-Katastrophismus raubt der Wissenschaft ihre Autorität. Angefangen von der Spitze der UNO über Präsidenten und Premierminister, über die Häupter der großen Religionen, bis zu Managern, Universitäten und Ökonomen und einer großen Mehrheit von Führungspersönlichkeiten und einflussreichen Personen rund um die Welt kommen häufig Aussagen, die sichere Klimakatastrophe sei eine unbestreitbare Vorhersage der Wissenschaft, was eindeutig falsch ist, wenn man sich – wie bereits erwähnt – den Bericht des Weltklimarats ansieht. Sich dem Klima-Katastrophismus beugende politische Fehlentscheidungen hatten bereits katastrophale Folgen, etwa in Sri Lanka.</p>
<p><strong>Auswirkungen der neuen Moral auf Gesetz und demokratische Gesellschaft</strong></p>
<p>Wenn die neue Religion auf einem moralischen Kollisionskurs mit dem vorhandenen Gesetzsystem liegt, besteht die Gefahr, dass das herrschende System entweder direkt attackiert oder subversiv unterwandert wird, meint Andy A. West. So etwa könnte der Ruf ertönen, alles der neuen Kultur Entgegenstehende auszumerzen oder das alte System überhaupt abzuschaffen. Anhänger könnten – siehe Klimakleber oder Bildverschmutzer – bestehende Gesetze missachten und dafür eine moralische Auszeichnung bekommen. Oder es könnte der Ruf ertönen, alle jene, die sich der neuen Kultur widersetzen, zu bestrafen …</p>
<p><strong>Abschließender persönlicher Kommentar</strong></p>
<p>Die Studie von Andy A. West ist insofern augenöffnend, als klar wird, warum man in Gesprächen mit vielen Mitmenschen nicht mehr mit Argumenten und Vernunft gegen das wissenschaftlich unbegründete, aber allgegenwärtige Klimakrisen- und Katastrophen-Gerede ankommt. Bedauerlich ist auch, dass neben vielen Politikern eine ganze Reihe von Wissenschaftlern auf diesen Zug aufgesprungen ist. Aber ich bleibe dabei: Einen endgültigen wissenschaftlichen Konsens in Sachen Klimawandel kann es nie geben, denn dann hätten wir es nicht mit Wissenschaft zu tun. Der Klimawandel-Katastrophen-Konsens ist sozialer – oder sagen wir es anders – religiöser Art.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Ökologismus – eine säkulare Religion?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2023/07/07/okologismus-%e2%80%93-eine-sakulare-religion/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 09:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>

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Wahrscheinlich ist es nur mein persönlicher Eindruck, aber mir kommt vor, dass in den Medien – aber auch bei Gesprächen in privaten Kreisen – eine früher gepflegte Diskussionskultur mit eigenen Gedanken und durchdachten Argumenten weitgehend abhandengekommen ist. Stattdessen werden vorgefertigte und fest verinnerlichte Meinungsblöcke präsentiert, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Insbesondere Klima- und [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Wahrscheinlich ist es nur mein persönlicher Eindruck, aber mir kommt vor, dass in den Medien – aber auch bei Gesprächen in privaten Kreisen – eine früher gepflegte Diskussionskultur mit eigenen Gedanken und durchdachten Argumenten weitgehend abhandengekommen ist. Stattdessen werden vorgefertigte und fest verinnerlichte Meinungsblöcke präsentiert, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Insbesondere Klima- und Umweltthemen scheinen davon betroffen. Wer nicht der Mehrheitsmeinung ist, erntet Verständnislosigkeit, Widerstand, ja Verachtung. Nicht Argumente zählen, sondern allein Glaubenssätze sollen gelten.</p>
<p><span id="more-9431"></span></p>
<p>Der Name <strong>Vince Ebert</strong> war mir bis vor Kurzem unbekannt, vielleicht deshalb, weil wir in unserem Haushalt keinen Fernseher besitzen. Er ist mir auf Twitter untergekommen. Irgendjemand hat einige Zitate von ihm weiterverbreitet, die sich mit dem religiösen Charakter der Umwelt- und insbesondere der <strong>Klimabewegungen </strong>auseinandersetzen. An Ebert ist bemerkenswert, dass er sich als Kabarettist umtut, aber diese seine Tätigkeit auf einem soliden beruflichen Hintergrund als Diplom-Physiker aufbauen kann. Das wiederum verleiht ihm unter anderem die Fähigkeit, seinem Publikum ungewöhnliche Sichtweisen und Schlussfolgerungen zu eröffnen, indem er unumstößliche Fakten mit Humor präsentiert.</p>
<p>Seine nachfolgend zitierten und in meinen Augen brilliant formulierten Äußerungen zum Thema habe ich aus zwei Twitter- oder Linkedin-Beiträgen aus dem Juni 2023 zusammengestellt, die <strong>Hervorhebungen </strong>sind von mir:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">„Natürlich hat der Appell, das Klima zu schützen, eine wissenschaftliche Faktenbasis. Die Rhetorik von Klimaaktivisten erinnert jedoch eher an eine <strong>Religionsgemeinschaft </strong>als an eine wissenschaftliche Bewegung: Man droht mit einem (wissenschaftlich nie erwähnten) <strong>Weltuntergangsszenario</strong>, arbeitet mit Schuldgefühlen und verspricht gleichzeitig Erlösung durch Buße und Verzicht. Flugscham, weniger Fleisch essen, Gemüsenetze benutzen, bei geringeren Temperaturen waschen. Das hilft zwar nicht unbedingt dem Klima, aber vielleicht ja der eigenen Seele. <strong>Es sind rituelle Handlungen</strong>.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><strong>Selbstgeißelung </strong>durch veganes Essen, und Mülltrennen als moderne Form des Rosenkranzbetens. Personen wie Greta Thunberg werden zu Propheten stilisiert, man pilgert zu Klimademos und zelebriert jährlich wiederkehrende Feiertage wie den Earth Overshoot Day.“</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">&#8220;Im Grunde hat man das Fegefeuer durch die <strong>Klimahölle </strong>ersetzt.“</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">„So hat sich die Ökologie zu einem religionsartigen Lebensmodell entwickelt, das aus immer mehr Dogmen besteht, die nichts mehr damit zu tun haben, Umweltprobleme auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse zu lösen.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">Genau das ist das eigentlich Tragische an der Sache. Der zunehmende parareligiöse Aspekt der Umweltbewegung sorgte zwar dafür, dass der Klimawandel zu einem <strong>Massenthema </strong>wurde und ins allgemeine Bewusstsein unserer Gesellschaft eindrang, zum anderen verhindert gerade dieses <strong>parareligiöse Element </strong>eine sachlich-rationale Auseinandersetzung. Denn im Gegensatz zu wissenschaftlichen Systemen, die auf der ständigen Suche nach dem Zweifel aufbauen, basieren Glaubenssysteme auf dem <strong>Zweifelsverzicht</strong>.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">So engagiert und so sympathisch viele Klimaaktivisten daherkommen, so sehr ignoriert man gemeinhin die teilweise <strong>autoritären und intoleranten Züge</strong> dieser Bewegung. Sachliche Kritik wird oft als persönlicher Angriff dargestellt, es gelten absolute Wahrheiten, über die so gut wie nicht mehr diskutiert werden darf, Menschen werden in <strong>Leugner und Wissende </strong>eingeteilt, Zweifler von außen werden als unmoralisch, ewiggestrig und rücksichtslos diskreditiert. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><strong>Die größten Fehler der Menschheit entstanden nicht, weil Menschen zweifelten. Sondern, weil sie sich absolut sicher waren, das Richtige zu tun</strong>.“</span></p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>E-Papers?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2022/11/11/digitalisierung/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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Interessante Erfahrung: Solange mir der Verein Deutscher Ingenieure VDI seine Zeitschrift wie den meisten anderen Mitgliedern in Papierform zusandte – das war noch vor der „Pandemie-Zeit“ – gehörte sie zu einem meiner bevorzugten Medien. Als dann erhoben wurde, ob ich das Blatt nicht lieber digital lesen möchte, habe ich die Frage ohne lange nachzudenken bejaht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3259" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lupe.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3259" title="Lupe" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lupe-150x150.jpg" alt="Lupe" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Interessante Erfahrung: Solange mir der Verein Deutscher Ingenieure VDI seine Zeitschrift wie den meisten anderen Mitgliedern in Papierform zusandte – das war noch vor der „Pandemie-Zeit“ – gehörte sie zu einem meiner bevorzugten Medien. Als dann erhoben wurde, ob ich das Blatt nicht lieber digital lesen möchte, habe ich die Frage ohne lange nachzudenken bejaht. Das war im Nachhinein betrachtet ein Fehler. Denn nach anfänglichem, noch regelmäßigem Durchblättern am Bildschirm habe ich irgendwie den Anschluss verloren. Über den Grund dafür bin ich mir offen gesagt nicht im Klaren.</p>
<p><span id="more-8976"></span></p>
<p>Ist es der Tatsache geschuldet, dass früher die Zeitschrift unaufgefordert vierzehntäglich im Postkasten und dann am Schreibtisch landete und sich das Lesen derselben wie von selbst ergab? Ist es das jetzt fehlende haptische oder sinnliche Erlebnis des Umblätterns? Oder ist es schlicht abnehmendes Interesse? Ist es auch eine Kombination von all den genannten Faktoren? Warum hilft auch nicht, dass per E-Mail regelmäßig die Erinnerung kommt, dass die elektronische Zeitung zum Abruf bereit liegt und sogar die wichtigsten Themen kurz vorgestellt werden?</p>
<p><strong>Abholung statt Lieferung</strong></p>
<p>Vielleicht liegt die Ursache für das allmähliche Entschwinden aus der Wahrnehmung einfach darin, dass es für elektronisch zugängliche Publikationen wie die genannte Zeitschrift eine Schwelle gibt, die schlicht darin liegt, dass ich angehalten bin, mir das Informationsmedium selbst zu beschaffen und die „Beglückung“ quasi nicht mehr automatisch serviert bekomme. Ich muss etwas dazutun und mich dazu aufraffen, in den digitalen „Postkasten“ einzudringen, das vielleicht noch dazu mit der Hürde, jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen, an das ich mich nicht und nicht erinnern kann …</p>
<p><strong>Website schlägt E-Paper</strong></p>
<p>Mit dem seit einiger Zeit angebotenen E-Paper der regionalen Tageszeitung verhält sich die Sache ähnlich, aber aus etwas anderen Gründen. Erstens weil hier parallel das Papierexemplar geliefert wird, das – siehe oben – automatisch in Büro-Postkasten und dann auf dem Schreibtisch landet. Wenn ich dazu noch Laptop oder festen Bildschirm vor mir habe, kann ich auf die gut zugängliche Internetpräsenz derselben Zeitung zugreifen mit ihrem stets aktuellen Schlagzeilen-Potpourri. Das zum Zeitungsbezug parallellaufende Digital-Abo erlaubt mir hier jeden Zugriff. Der Besuch des auf derselben Internetseite angebotene E-Papers erübrigt sich auch aus diesem Grund.</p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Ein finaler Gedanke noch: Die Umsetzung der elektronischen Ausgaben der genannten Publikationen erscheint mir aus technischer Sicht als benutzerfeindlich und rückständig. Denn anders als bei einer realen Zeitschrift oder Zeitung oder auch bei einem Buch kann ich keine Seiten überspringen, sondern musss sie Klick für Klick durchackern. Das E-Paper hat daher etwas zwingend Lineares, Sequentielles und Gängelndes an sich, wie es etwa das Fernsehen mit sich bringt. Vielleicht liegt die Antwort auf alle meine Fragen einfach darin, dass ich zu ungeduldig bin. Dem Fernsehen jedenfalls habe ich schon vor Jahrzehnten entsagt&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Heiße Luft …</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 16:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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… richtig eingefangen hat genug Energie, um mächtige Ballons majestätisch mehrere Kilometer hoch gen Himmel steigen zu lassen. Für die Ballonfahrer und ihre Passagiere ein schönes Erlebnis. Heiße Luft, die Politiker vor Mikrofonen der Medien in die Atmosphäre absondern, kann leider bislang energietechnisch nicht nutzbringend erschlossen werden und bringt leider auch kein schönes Erlebnis mit [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6064.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-2181" title="IMG_6064" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/IMG_6064-150x150.jpg" alt="Ballon" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>… richtig eingefangen hat genug Energie, um mächtige Ballons majestätisch mehrere Kilometer hoch gen Himmel steigen zu lassen. Für die Ballonfahrer und ihre Passagiere ein schönes Erlebnis. Heiße Luft, die Politiker vor Mikrofonen der Medien in die Atmosphäre absondern, kann leider bislang energietechnisch nicht nutzbringend erschlossen werden und bringt leider auch kein schönes Erlebnis mit sich. So etwa muss sich jeder selbst denkende Mensch gepflanzt fühlen, wenn eine Umweltministerin gnadenvollerweise Tipps zum Besten gibt, wie man Energie sparen kann: Beim Kochen Deckel auf den Topf! Wer hätte je daran gedacht …</p>
<p><span id="more-8784"></span></p>
<p>Bitte nicht missverstehen, ich will mich hier nicht lustig machen über die Hilflosigkeit einzelner Politakteure, die von weltpolitischen Ereignissen genauso unvorbereitet getroffen wurden, wie wir alle. Leider ist zurzeit der Präsidentenstuhl im Weißen Haus erbärmlich schwach besetzt, was Russen und Chinesen gekonnt ausnutzen, um ihre Machtgelüste auszuleben. Trump mag als Rüpel gelten, aber unter seiner Präsidentschaft wäre es nie so weit gekommen, davon bin ich überzeugt. Und wir Europäer sind jetzt aus welchen Gründen auch immer und ob zurecht oder auch nicht in einer leicht brenzlichen Situation.</p>
<p><strong>Wieder einmal Krise </strong></p>
<p>Das Ausrufen von Krisen ist mittlerweile fester Bestandteil politischer Kultur. Ja, wir haben es jetzt, erklären uns Regierung und Medien, mit einer veritablen Energiekrise zu tun. In ministeriellem Gefolge hagelt es daher auch von anderen Experten reichlich Ratschläge. Etwa: Um Gas zu sparen, müssen die Raumtemperaturen herunter, 19 Grad müssen reichen! – Vor vierzig Jahren hätten die meisten Wohnungsbenutzer gesagt, naja is‘ eh fast zwanzig, kein Problem! Aber wenn das heutzutage wirklich vorgeschrieben werden sollte, schau ich mir die Reaktion der Betroffenen darauf an!</p>
<p><strong>Ansprüche sind gewachsen</strong></p>
<p>Denn in den Jahrzehnten seither sind nicht nur die Häuser und Wohnungen in der Größe beträchtlich gewachsen, sondern auch die Komfortansprüche der Bewohner. Zuerst stiegen die verlangten Raumtemperaturen in zentralen Wohnbereichen und auch in Büros langsam, aber stetig erst auf 22, heute werden vielfach schon 24 Grad Celsius als normal angesehen. Der Politiker, der dann noch den nützlichen Tipp bei der Hand hätte, man könne doch stattdessen bei 19 Grad einen Pullover anziehen und so, der kann sich selbst warm anziehen, spätestens beim nächsten Wahltermin.</p>
<p><strong>Feind Individualverkehr</strong></p>
<p>Und erst die Autos! Die ideologischen Motoren der Grünen laufen auf Vollgas, wenn es um die Einschränkung des Individualverkehrs geht. Das Auto, der PKW – der Feind schlechthin, für die Umwelt, für das Klima, wegen der fossilen Treibstoffe, der Treibhausgase … Jetzt die Gunst der Stunde nutzen: Auf der Autobahn 100 Stundenkilometer, auf der Landstraße 80, in den Städten grundsätzlich 30. Welch Unmengen an Treibstoff, an Treibhausgasen da gespart werden können! Alle rein in die Öffis, auch am Land, und als Endziel kann man vielleicht den Leuten überhaupt das eigene Fahrzeug ausreden …</p>
<p><strong>Manipulation mit Schuldgefühlen</strong></p>
<p>Gegen wohlmeinende Energiesparvorschläge ist nichts einzuwenden. Was ich aber strikt ablehne, ist die manipulative Unterfütterung derselben mit Schuldgefühlen, etwa in der Art: Du bist schuld am Klimawandel, wenn Du mit dem Flugzeug fliegst, also tu’s nicht. Die ersaufenden Eisbären, die hungernden Kinder, die schmelzenden Gletscher, Dürren und Überschwemmungen, alles Deine Schuld, weil Du nicht bereit bist, ein paar Kilometer zu Fuß zum Einkauf zu gehen und stattdessen CO2 in die Atmosphäre schickst … Um das gutzumachen, ist ein Opfer nötig, also zücke Deine Geldbörse, akzeptiere höhere Steuern etc., etc.</p>
<p><strong>Energiesparen muss nicht gleich die Welt retten wollen</strong></p>
<p>Energiesparen ist eine gute Sache und gehört gefördert und beworben. Es steht außer Zweifel, dass viel zu viel Energie vergeudet wird. Ich darf nur nicht auf andere zeigen, sondern muss bei mir selbst anfangen, es besser zu machen. Aber der Glaube, durch Verzicht auf CO2-Emissionen zugleich auch das Klima und damit die Welt retten zu können, ist ein Irrglaube. Entgegen all dem Getrommel von Politik und Medien kenne ich bis dato keine wissenschaftliche Arbeit, die nachweist, dass CO2 der Auslöser für einen Temperaturanstieg der Atmosphäre ist. Ich lasse mich jederzeit eines Besseren belehren, aber bis jetzt ist das nur heiße Luft …</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Wissensdatenbanken für Sachverständige …</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 08:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<description><![CDATA[… existieren bereits. Allerdings nicht derart, dass sich darin konkrete Antworten auf die große Breite fachlicher oder auch rechtlicher Fragen von Sachverständigen finden ließen. Also Datenbanken, die auf Knopfdruck und in Sekundenbruchteilen mühsame Recherchearbeiten überflüssig machen. Datenbanken, die auf Fragen im Klartext sofort ebensolche Antworten liefern. Wissensspeicher, die stets am Puls der fachlichen Entwicklungen stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Eule1.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6886" title="Eule" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Eule1-150x150.jpg" alt="Eule" width="150" height="150" /></a>… existieren bereits. Allerdings nicht derart, dass sich darin konkrete Antworten auf die große Breite fachlicher oder auch rechtlicher Fragen von Sachverständigen finden ließen. Also Datenbanken, die auf Knopfdruck und in Sekundenbruchteilen mühsame Recherchearbeiten überflüssig machen. Datenbanken, die auf Fragen im Klartext sofort ebensolche Antworten liefern. Wissensspeicher, die stets am Puls der fachlichen Entwicklungen stehen und etwa rasch Abschnitte relevanter Normen ausfindig machen. Solche Werkzeuge wünschen sich viele Sachverständige, wie vor einiger Zeit meine Umfrage unter Kollegen ergab.</p>
<p><span id="more-7695"></span>Das kommt hoffentlich noch. Uns Sachverständigen muss aber klar sein, dass eine solche Datenbank nicht von selbst entstehen kann. Viele möchten die Initiative dafür auf irgendeine Organisation abwälzen, das Ganze soll dann aber kostenlos funktionieren. Das wird sich so aber nicht machen lassen, denn in der Praxis wird eine interessante Datenbank nur dann entstehen können, wenn Sachverständige und anerkannte Experten ihres Fachs aktiv mitwirken etwa indem sie ihr Wissen dorthin einspeisen. Was aber mit Arbeit verbunden ist, die nicht jeder bereit sein wird, höherer Ideale wegen kostenlos durchzuführen. Es würde dem späteren Nutzer also etwas kosten.</p>
<p><strong>Wer macht den Anfang?</strong></p>
<p>Dazu muss zuerst jemand bereit sein, den Anfang zu machen, was jede Menge Denkarbeit in Richtung Strategie und praktische Umsetzung erfordern wird. Denn die Datenbank muss von Beginn an für potenzielle Nutzer attraktiv sein. Meines Erachtens ist das aber nur dann realistisch, wenn eine breite Basis an Kollegen einen finanziellen oder anderen praktischen Nutzen daraus ziehen kann. Dieser könnte konkret etwa dadurch entstehen, dass Kollegen ihre Gutachten anonymisieren und in die Datenbank einstellen, die dann von anderen Kollegen gegen Gebühr heruntergeladen werden können.</p>
<p><strong>Es geht um ein Riesenpotenzial!</strong></p>
<p>Der große Vorteil bestünde darin, dass für die Füllung der Datenbank relativ wenig Extra-Arbeit erforderlich sein würde. Jeder Sachverständige verfügt in Form erstellter Gutachten selbst schon über eine kleine Wissensdatenbank. Das ist ein latenter Schatz, der gehoben werden könnte, vorausgesetzt, dass das „Rohmaterial“ auf geeignete Weise aufbereitet werden kann und dieser Vorgang einen vertretbaren Aufwand nicht überschreitet. Über bestimmte Modalitäten und Vorgaben muss natürlich Einigkeit bestehen, auch über Kosten und Vergütungen. Hier besteht ein gewaltiges Potenzial mit großem Nutzen, nicht nur für Sachverständige, sondern für die gesamte Gesellschaft!</p>
<p><strong>Ein kleines Beispiel gibt es schon …</strong></p>
<p>Wer an einer derartigen Initiative interessiert ist und vielleicht sogar aktiv mitmachen möchte, soll sich bei mir per E-Mail melden. -  In der Zwischenzeit müssen wir uns aber mit dem zufrieden geben, was wir bereits vorfinden, im Internet natürlich. Überraschung: Siehe, das Gute liegt gar nicht so fern, denn hier findet sich bereits etwas, das in der oben genannten Form – wenn auch auf einer ganz anderen Grundlage bestehenden Wissens – entstanden ist: Die Wissensdatenbank des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen! Die existiert schon einige Jahre und führt aus meiner Sicht zu Unrecht noch ein Dasein eher im Verborgenen.</p>
<p><strong>… auch wenn dessen Inhalt noch eher beschränkt ist</strong></p>
<p>Zu finden ist sie unter der Adresse <a href="https://widab.gerichts-sv.at">https://widab.gerichts-sv.at</a>. Was findet sich darin? Im Wesentlichen sind es Artikel aus der Zeitschrift „Sachverständige“. Über eine Stichwortsuche ist man rasch mittendrin, wenngleich man sich als Sachverständiger nicht gleich Wunder erwarten darf, ist doch der Inhalt der Zeitschrift – aus meiner sehr subjektiven Sicht – eher lastig in Richtung Recht, weniger in Richtung Sachverständigenpraxis. Das hängt natürlich auch mit der gewaltigen fachlichen Bandbreite der Sachverständigentätigkeit zusammen, aus der vielleicht wenige allgemein interessierende Themen kommen. – Aber die Wissensdatenbank des Hauptverbands der Gerichtssachverständigen ist eine lobenswerte Sache und sollte möglichst oft genutzt werden.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Die Corona-Krise und die Rolle von Experten</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 10:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
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In den meisten Pressekonferenzen, die in der momentanen Krise abgehalten werden, kommt irgendwann ein Bezug zur Aussage eines Experten. Manchmal haben wichtige Entscheidungsträger Wissenschaftler zur Unterstützung persönlich an ihrer Seite. Auch Nachrichten und andere Medienbeiträge kommen nicht ohne diese Träger besonderen Wissens aus. Jedenfalls hängen zurzeit viele an deren Lippen, in der Hoffnung, aus ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3259" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lupe.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-3259" title="Lupe" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lupe-150x150.jpg" alt="Lupe" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>In den meisten Pressekonferenzen, die in der momentanen Krise abgehalten werden, kommt irgendwann ein Bezug zur Aussage eines Experten. Manchmal haben wichtige Entscheidungsträger Wissenschaftler zur Unterstützung persönlich an ihrer Seite. Auch Nachrichten und andere Medienbeiträge kommen nicht ohne diese Träger besonderen Wissens aus. Jedenfalls hängen zurzeit viele an deren Lippen, in der Hoffnung, aus ihren Ausführungen mehr Sicherheit in unsicherer Zeit zu bekommen. Anlass, sich mit der aktuellen Rolle von Experten – zu denen auch Sachverständige zählen – auseinanderzusetzen.</p>
<p><span id="more-6917"></span></p>
<p>Caspar Hirschi ist Professor für Geschichte an der Universität St. Gallen in der Schweiz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört das Verhältnis von Wissenschaft und Politik. 2018 veröffentlichte er sein Buch „Skandalexperten, Expertenskandale – Zur Geschichte eines Gegenwartsproblems“. Der Ausgabe 12/20 der Zeitschrift „VDI-Nachrichten“ gab er ein ausführliches Interview, aus dem nachfolgend zitiert wird. Thema war auch hier das Verhältnis von Experten und Politik. Naheliegenderweise nahm die Corona-Krise Raum ein und manche sehr vage Stellungnahmen von Experten dazu.</p>
<p><strong>Zur Zurückhaltung von Wissenschaftlern &#8230;</strong></p>
<p>Auf die Frage, warum sich Wissenschaftler zurückhalten, selbst dann, wenn Experten sich unrichtig verhalten hätten oder gar Skandale hervorgerufen haben, meinte er (Zitate kursiv):</p>
<p><em>Viele orientierten sich an einer Regel, die für Experten gilt, seit ihre Rolle im Gerichtswesen der frühen Neuzeit entstanden ist: Experten reagieren auf Anfragen. Sie sind Antwortgeber, keine Aktivisten. Um in eine laufende Kontroverse zu intervenieren, müssten sie die Expertenrolle mit jener des Kritikers vertauschen. Aber mit dieser sind die meisten Forschenden, besonders in den Naturwissenschaften, nicht mehr vertraut.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; und zur Gefahr der Selbstüberschätzung</strong></p>
<p>In dieser Rolle als Antwortgeber komme es öfter vor, dass Experten Fragen beantworten sollen, die gar nicht in ihre Spezialkompetenz fallen. Die Interviewfrage, ob Experten bisweilen der Mut zur Lücke fehlen würde, beantwortet er so:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ich würde es anders formulieren: Es fehlt ihnen bei Expertenauftritten manchmal der Mut, wissenschaftliche Ungewissheit oder Unsicherheit offen einzugestehen, und manchmal passiert es ihnen, dass sie die eigenen Kompetenzen massiv überschätzen. Letzteres ist in der aktuellen Berichterstattung über das Coronavirus zu beobachten: Die Forschung hat eben erst begonnen, der Kenntnisstand ist äußerst lückenhaft, zur Sterblichkeit gibt es erst grobe Schätzungen, Prognosen zum weiteren Verlauf sind unzuverlässig. Deshalb ist es zentral, dass Experten klarstellen, wo das Wissen endet und die Spekulation beginnt. Das gelingt aber längst nicht allen. Es gibt Experten, die in Massenmedien abenteuerliche Angaben zur Sterblichkeitsrate machen, ohne offenzulegen, dass ihnen dazu jede wissenschaftliche Grundlage fehlt. Corona ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch bei einem Problem, wo Expertise zentral ist, die Verantwortung aufgrund der hohen Unsicherheit ganz bei der Politik liegt.</em></p>
<p><strong>Zur Skepsis vieler Menschen gegenüber Expertenaussagen</strong></p>
<p>Angesichts vieler unterschiedlicher Informationsquellen und manchmal purer Stimmungsmache macht sich bei vielen Menschen Skepsis gegenüber seriösen Expertenaussagen bemerkbar. Dazu sagt Hirschi:</p>
<p><em>Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Großbritannien und Amerika den Spruch: „Es gibt drei Typen von Lügnern: einfache Lügner, unverschämte Lügner und wissenschaftliche Experten.“ Der Spruch wurde von Politikern, Richtern und sogar von Wissenschaftlern selbst zum Besten gegeben. Experten sind mit ihrem privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern und mit ihrem überlegenen Wissensanspruch für jede egalitäre Gesellschaft eine Provokation. Deshalb ist Kritik an ihnen legitim und wichtig. Entscheidend ist jedoch, dass es eine qualifizierte Kritik ist, nicht eine pauschale, wie wir sie heute hauptsächlich von Populisten hören. …</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Bedienen sich politische Parteien der Wissenschaft?</strong></p>
<p>Interessant auch seine Anmerkung zur Frage, ob sich bestimmte politische Parteien mehr nach dem richten, was die Wissenschaft sagt und schreibt:</p>
<p><em>Ich würde eher sagen, die verschiedenen Parteien suchen sich bestimmte Wissenschaften aus, von denen sie sich am ehesten Unterstützung für ihre Programme erhoffen. Bei den Grünen zeigt sich das am augenfälligsten: Wenn es ums Klima geht, orientieren sie sich voll und ganz an den Modellen der Wissenschaft und rufen alle anderen Akteure auf, die wissenschaftlichen Warnungen endlich ernst zu nehmen. Geht es jedoch um Gentechnik oder um Homöopathie, können sie sich problemlos gegen die Wissenschaft auf diesen Gebieten stellen. …  (nur) haben sie diese Widersprüche erkannt und führen mittlerweile eine interne Debatte darüber.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Zum Thema Grenzwerte</strong></p>
<p>Eine in einem anderen Zusammenhang gemachte Aussage sei hier noch zum Schluss erwähnt. Sie dreht sich um die Diskussion über zulässige Grenzwerte, zum Beispiel von Emissionen, sowie um deren wissenschaftliche Untermauerung:</p>
<p><em>Ein Grenzwert ist kein objektives Produkt der Forschung, sondern Resultat eines Aushandlungsprozesses. Ob und wie er umgesetzt wird, hängt wiederum von Fragen der Praktikabilität und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten ab.</em></p>
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		<title>Aus der SV-Praxis: Feuer am Dach</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2018/02/02/aus-der-sv-praxis-feuer-am-dach/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 07:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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Man glaubt es kaum: Eine Solaranlage soll den Brand eines gemischt genutzten Objekts ausgelöst haben. Zumindest ist dies dem Bericht des Experten zu entnehmen, der mit der Ermittlung der Brandursache betraut war. Das Feuer hatte die weitgehende Zerstörung des betroffenen Gewerbe- und Wohngebäudes zur Folge. Verursacher war den Angaben zufolge nicht etwa eine Photovoltaik-Anlage, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Man glaubt es kaum: Eine Solaranlage soll den Brand eines gemischt genutzten Objekts ausgelöst haben. Zumindest ist dies dem Bericht des Experten zu entnehmen, der mit der Ermittlung der Brandursache betraut war. Das Feuer hatte die weitgehende Zerstörung des betroffenen Gewerbe- und Wohngebäudes zur Folge. Verursacher war den Angaben zufolge nicht etwa eine Photovoltaik-Anlage, sondern eine ganz normale thermische Solaranlage, die zur Erzeugung von Warmwasser diente. Der Besitzer war drei Tage außer Haus gewesen, die Solaranlage habe sich wegen des schönen Herbstwetters überhitzt und dadurch den Dachstuhl entzündet.</p>
<p><span id="more-5284"></span>Auch wenn mir in meiner über vierzigjährigen Praxis mit Solarenergie derlei noch nie untergekommen ist, gilt das Prinzip: Wir lernen nie aus! Und tatsächlich: Bei einer kurzen Internet-Recherche stößt man in den Ausgaben 3/2013 und 2/2014 der Zeitschrift <em>Schadenprisma</em> (<a title="Schadenprisma" href="http://www.schadenprisma.de" target="_blank">www.schadenprisma.de</a>) auf zwei Artikel, die für unser Thema von Bedeutung sind: Einer erklärt uns erst einmal grundsätzlichen Zusammenhänge Holzbrände betreffend und der zweite zeigt aufgetretene Schadensfälle und deren mögliche Ursachen auf.</p>
<p><strong>Bei welchen Temperaturen kann Holz zu brennen beginnen?</strong></p>
<p>Frau Diplom-Chemikerin Christine Huth vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Stuttgart erläutert in ihrem Artikel „Überhitzung – die schlummernde Brandgefahr“ (alle Zitate <em>kursiv</em>):</p>
<p><em>Die Überhitzung von Holz wird in Fachkreisen als „Pyrophorisierung“ bezeichnet. Dieser Prozess tritt auf, wenn Holzbauteile über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Bei thermisch belasteten, wärmeisolierten Hölzern treten regelmäßig Zündungen weit unterhalb der in Tabellenwerken aufgeführten Zündtemperaturen im Bereich von 120 °C auf. In Tabellenwerken werden die Zündtemperaturen von Holz […] mit 220 °C bis 450 °C angegeben.</em></p>
<p>Die Autorin erklärt weiters, dass die Pyrophorisierung von Holz eine schon sehr lange bekannte Eigenschaft sei, die zu Bränden führen könne und dass der Mechanismus, durch den es zu einem Brand kommt, noch nicht aufgeklärt werden konnte, man aber wisse, dass schon bei Temperaturen ab 80 °C in Holz bei einer Wärmedauerbelastung Zersetzungsprozesse eingeleitet werden. <span style="text-decoration: underline;">Für eine Selbstentzündung würden immer Starttemperaturen von mehr als 100 °C benötigt.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Grenzen Holzbauteile direkt an Heizungsrohre, Leuchten oder Schornsteinwangen an, so bestünde bei einer anhaltenden thermischen Belastung des Holzes eine theoretische Brandgefahr.</span></p>
<p><strong>Was hat das alles mit Solaranlagen zu tun?</strong></p>
<p>Eine Antwort darauf findet sich im äußerst wichtigen und interessanten Beitrag „Brände an thermischen Solaranlagen“ des Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Hoyer vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Deutschland. Der Autor analysierte drei Brandereignisse, bei denen er als gemeinsamen Nenner für die Auslösung der Brände die drei Faktoren 1.) Anlagenstillstand (Stagnation) infolge Überhitzung, 2.) Ausführung als Indachkollektoren und 3.) Kollektorbauart mit Holzrahmen ausfindig machte und kam zum Schluss:</p>
<p><em>Die genannten Schadenfälle zeigen, dass bei Solarthermieanlagen mit Indachkollektoren in Holzrahmenbauweise eine nicht zu unterschätzende Brandgefahr besteht. Bei dieser Kollektorbauform und -bauart sind die Absorberbleche teilweise direkt mit den Holzrahmen der Kollektoren verschraubt und die Rohrleitungen weisen in den Kollektoren teilweise nur sehr geringe Abstände zu den Holzrahmen auf. Im Normalbetrieb können in den Kollektoren Temperaturen von über 100 °C auftreten. Gefährlich werden kann es, wenn eine Stagnation der Anlage auftritt. In diesem Fall können in den Kollektoren Temperaturen von bis zu 190 °C in Erscheinung treten. Konstruktionsbedingt kann es zu einer thermischen Aufbereitung (Pyrophorisierung) der Holzbauteile in den Kollektoren kommen, wodurch die Zündtemperatur des Holzes herabgesetzt und eine Entzündung der Holzbauteile verursacht werden kann.</em></p>
<p>Ergänzend weist der Autor darauf hin, dass gemäß der genannten Problematik auch Dachdurchführungen von Aufdachkollektoren hohe Aufmerksamkeit verdienen, weil in den Leitungen des Wärmeträgerkreislaufs im ungünstigsten Fall Temperaturen auftreten können, die nur geringfügig unterhalb der Stillstandstemperatur im Kollektor liegen:</p>
<p><em>Sind die Leitungen nicht ausreichend isoliert oder weisen keinen ausreichenden Abstand zu den Holzbauteilen der Dachkonstruktion auf, kann es auch an dieser Stelle zur thermischen Aufbereitung und schließlich zur Entzündung des Holzes der Dachkonstruktion kommen.</em></p>
<p><strong> Was sind die Konsequenzen aus alledem?</strong></p>
<p>Für Planer und Installateure ist also in zwei erhöhte Aufmerksamkeit notwendig:</p>
<p>-          Bei der Auswahl von Indachkollektoren empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Hersteller unter Hinweis auf die oben beschriebenen Erkenntnisse und Erfahrungen.</p>
<p>-          Bei der Verlegung von Leitungen der Wärmeträgerkreisläufe sind ausreichende Sicherheitsabstände zu Holzelementen zu beachten.</p>
<p>Alles in allem sind das doch recht überraschende Erkenntnisse. Wie gesagt – man lernt nie aus!</p>
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		<title>Neu Lernen lernen</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2018/01/12/neu-lernen-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>

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„In times of change learners inherit the earth; while the learned find themselves beautifully equipped to deal with a world that no longer exists.“ – Frei lässt sich dieses Zitat des US-amerikanischen Autors Eric Hoffer etwa so übersetzen: „In Zeiten des Wandels übernehmen die Lernenden die Welt; Wogegen die Gelehrten sich bestgerüstet für eine Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5234" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lernen-lernrn.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-5234" title="Lernen lernrn" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Lernen-lernrn-150x150.PNG" alt="Lernen" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>„In times of change learners inherit the earth; while the learned find themselves beautifully equipped to deal with a world that no longer exists.“ – Frei lässt sich dieses Zitat des US-amerikanischen Autors Eric Hoffer etwa so übersetzen: „In Zeiten des Wandels übernehmen die Lernenden die Welt; Wogegen die Gelehrten sich bestgerüstet für eine Welt wiederfinden, die nicht mehr besteht.“ Um mit den Veränderungen Schritt zu halten, sind Freiberufler und Sachverständige gesetzlich verpflichtet, sich ständig fortzubilden. Aber besonders spannend ist der aktuelle Wandel des Lernens selbst, der Althergebrachtes auf den Kopf stellen wird.</p>
<p><span id="more-5233"></span></p>
<p>Überlegen wir einmal, aus welchen Quellen sich die oben beschriebenen Personen derzeit ihr Fort- und Weiterbildungswissen holen: Zum einen sind es die Ausbildungsinstitutionen der jeweiligen Berufsverbände (z. B. Wifi, bfi, diverse Akademien von freien Berufen, Bauakademien, ZT-Forum, um nur einige zu nennen), zum anderen weitgehend freie und privat ausgerichtete Organisationen (z. B. ARS), außerdem noch höhere Bildungseinrichtungen, die Life Long Learning Programme anbieten (z. B. TU Graz). Diese Einrichtungen arbeiten naturgemäß weitgehend ortsgebunden in dem Sinne, dass man zum Genuss der Kurse oder Programme die zugehörigen Örtlichkeiten aufsuchen muss.</p>
<p><strong>An den Eigenheiten der konventionellen Fortbildung …</strong></p>
<p>Der Vorteil des in einer entsprechenden Institution auf standardisierte Weise erworbenen Wissens besteht darin, dass sich darüber formale Nachweise erstellen lassen, also Kursbestätigungen, Zertifikate, bis hin zu postgradualen Bachelor- oder Masterdiplomen. Die so erworbenen Nachweise können der Karriere in einem Unternehmen zu weiteren Sprüngen verhelfen oder zumindest dem Wissensbezieher zu einer Anhebung des beruflichen oder sozialen Status. Der Nachteil dieser Art des berufsbegleitenden Wissenserwerbs liegt in der Starrheit der Programme, sowie im hohen Zeit- und insbesondere im üblicherweise beträchtlichen Kostenaufwand für den Lernenden.</p>
<p><strong>… scheitern sehr oft voll berufstätige Selbstständige</strong></p>
<p>Welche Möglichkeiten hat also der voll berufstätige Selbstständige, insbesondere derjenige, der alleiniger Leistungsbringer seiner Kanzlei oder seines Büros ist? Er ist jedenfalls darauf angewiesen, fehlendes Wissen auf möglichst konzentrierte und kompakte Weise vermittelt zu bekommen. Längere Absenzen für umfassende Curricula sind einfach nicht drin. Aus den vorhin genannten Bildungsangeboten kommt am ehesten noch der gelegentliche Besuch von Seminaren in Frage, wobei für viele der damit oft verbundene Zeitaufwand von nur einem vollen Arbeitstag schon als schmerzlicher Verlust erscheint. Viele andere Optionen scheint es gar nicht zu geben.</p>
<p><strong>Hochgradiges Expertenwissen wird gratis und weltweit verfügbar …</strong></p>
<p>In diesem Zusammenhang scheint eine Entwicklung von Interesse, die – wie halt so vieles – in den U.S.A. ihren Anfang genommen hat. Namhafte Wissenschaftler aber auch andere Vorreiter ihres Wissensgebiets haben vor etlichen Jahren begonnen, Lehrinhalte und Informationen interessant und publikumswirksam aufzubereiten und über das Internet weltweit verfügbar zu machen. So sind beispielsweise die „TED-Talks“ spannende Informations- und Motivationsquellen geworden, die vor allem zwei Vorteile haben: Sie sind für jeden jederzeit zugänglich (jedenfalls dort, wo keine staatliche Internetzensur diesen Zugang blockiert) und sie sind kostenlos verfügbar.</p>
<p><strong>… was zu einem Ausbruch der Bildung aus starren Strukturen führt</strong></p>
<p>Dazu kommt noch, dass viele weithin anerkannte Experten, wie etwa Universitätsprofessoren, vollständige Vorlesungsserien ins Internet stellen, die etwa über eigene Kanäle in YouTube abgerufen werden können. Manche tun dies aus freiem Willen und um einen größeren Interessentenkreis zu erreichen, manche wurden Opfer der an den US-Universitäten grassierenden Political Correctness und wollen sich nicht weiter von verbohrten Ideologen vorschreiben lassen, was sie zu denken und zu lehren haben. Diese Entwicklung eines Ausbruchs der Lehre aus starren Strukturen erscheint derart mächtig, dass manche Beobachter der Szene wie etwa der Journalist Greg Gutfeld von FoxNews bereits das Ende der konventionellen universitären Ausbildung kommen sehen.</p>
<p><strong>Eine Revolution in der praxisnahen Fortbildung zeichnet sich ab!</strong></p>
<p>Wenn man sich nur einige der bereits über das Internet verfügbaren Inhalte ansieht, wird klar, dass hier über YouTube, Podcasts und Wikipedia eine Revolution hereinbricht, die auch für Selbstständige mit Zeitknappheit hochinteressante Chancen bereithält: Jeder kann entscheiden, was er wann und wie lernen möchte. Selbstständigen, insbesondere Freiberuflern, liegt üblicherweise weniger an formaler Ausbildung und zusätzlichen Zertifikaten, sondern vorzugsweise an brauchbaren und wertsteigerndem Wissen, das ihre Kompetenz und damit ihr gewinnbringendes Angebotsportefeuille erweitert. Noch liegen dazu speziell in deutscher Sprache kaum Bildungsangebote vor, aber sie werden kommen! Und sie werden zur Folge haben, dass wir auf eine gänzlich neue Art lernen werden, von der wir erst lernen müssen, mit ihr umzugehen.</p>
<p>Wir bleiben am Thema dran, demnächst mehr.</p>
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		<title>Die sieben Schritte zur erfolgreichen Auftragsannahme</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 20:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein potentieller Auftragnehmer zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit, etwa weil er eine Planung oder eine Beratung braucht und vielleicht auch deshalb, weil er von anderer Seite empfohlen worden ist. Selbst hat der Interessent noch keine genaue Vorstellung von dem was er braucht oder was er überhaupt will. Aber er hat ein Problem, das gelöst werden [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Sieben.PNG"><img class="size-thumbnail wp-image-4401" title="Sieben" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Sieben-150x150.PNG" alt="Sieben" width="150" height="150" /></a></dt>
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<p>Ein potentieller Auftragnehmer zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit, etwa weil er eine Planung oder eine Beratung braucht und vielleicht auch deshalb, weil er von anderer Seite empfohlen worden ist. Selbst hat der Interessent noch keine genaue Vorstellung von dem was er braucht oder was er überhaupt will. Aber er hat ein Problem, das gelöst werden muss. Wie geht nun ein Planer oder Berater – der ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert ist – richtig vor, wenn er einerseits die Wünsche genau treffen will und andererseits seine Kompetenz darstellen soll, um den Auftrag unter Dach und Fach zu bringen?</p>
<p><span id="more-4760"></span></p>
<p>Jeder wird natürlich auf seine eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Aber wir können voneinander lernen. Hier seien sieben Schritte gezeigt, die zu guten Erfolgen führen können. Die Grundlage dafür stammt aus der Praxis und zwar aus der Beobachtung des eigenen Vorgehens und dem anderer.</p>
<p><strong>Vorbereiten</strong></p>
<p>Sehr oft übermittelt der Gesprächspartner schon vorab wichtige Unterlagen, damit man nicht ohne einen Mindest-Wissensstand in das erste Treffen geht. Dabei aber sollte man es nicht belassen. Das Internet bietet heutzutage viele Möglichkeiten, über die Personen, denen man begegnen wird und oft sogar schon über den Gesprächsgegenstand Informationen zu bekommen. Damit kann man sich auf mögliche Gesprächs- und Diskussionspunkte gut einstellen. Auch kann es von Nutzen sein, Unterlagen über Beispiele und Referenzen mitzubringen. Allerdings sollte man sich nicht mit gar zu viel Material belasten, weil wichtig ist, dass der Kopf frei ist für das, was kommt.</p>
<p><strong>Zuhören</strong></p>
<p>Es ist zumeist der Fall, dass ein künftiger Kunde sein Anliegen ausführlich darlegt. Wenn nach einer angenehmen Begrüßung und dem Austausch von Freundlichkeiten allmählich die Sache in den Mittelpunkt kommt, ist Aufmerksamkeit gefordert. Besonders Techniker haben die negative Gewohnheit, ungenügend zuzuhören, weil sie im Gedanken bereits mit Problemlösungen beschäftigt sind. Das hat zur Folge, dass dem Anbieter möglicherweise wichtige Informationen oder auch nur Nuancen der Kundenerwartung nicht ausreichend beachtet werden oder gar entgehen. Es erfordert daher entsprechende Disziplin, bei der Sache zu bleiben und konzentriert zuzuhören.</p>
<p><strong>Fragen</strong></p>
<p>Alles hat seinen Platz. Während der Zuhörphase wird man sich auf Verständnisfragen beschränken. Wenn der potentielle Kunde sein Herz ausgeschüttet und damit aus seiner Sicht alle Informationen weitergegeben hat, ist es an der Zeit, vertiefende Fragen zu stellen. Sie ermöglichen ein genaueres Bild auf das Problem, aber auch auf das Umfeld. Die Antworten dazu werden für ein detailliertes Angebot benötigt. Nicht übersehen darf man dabei, dass Qualität darin besteht, Forderungen und Erwartungen des Kunden punktgenau zu erfüllen. Das ist nur dann möglich, wenn man diese objektiven und subjektiven Merkmale kennt, nach denen der Kunde letztlich den Grad seiner Zufriedenheit feststellen wird.</p>
<p><strong>Erläutern</strong></p>
<p>Jetzt ist die Phase erreicht, in der der Kunde selbst gedanklich etwas zurücktritt und für fachliche Informationen empfänglich wird. Schließlich ist er auf Hilfe angewiesen und auf Ratschläge, wie in der Sache weiter vorzugehen ist Der Anbieter bekommt damit die Gelegenheit, seine Ideen und Ansätze zur Problemlösung vorzustellen. Er wird sich aber nur so weit mit Details befassen, als dies für den Interessenten nachvollziehbar und zum Verständnis erforderlich ist. Hier ist auch Raum zum Vorstellen von verschiedenen Lösungsansätzen und für Alternativen. Damit soll vermieden werden, dass man sich in einer zu frühen Phase auf einen einzigen Lösungsweg einengt.</p>
<p><strong>Diskutieren</strong></p>
<p>Sind von allen Beteiligten die erforderlichen Informationen eingebracht, kann offen – aber strukturiert – über die Möglichkeiten und Lösungsansätze diskutiert werden. Hier ist Raum für eine Abklärung von Interessen und Vorstellungen und für Verbesserungsvorschläge. Wenn sich ein Lösungsweg als besonders versprechend herauskristallisiert, müssen alle damit verbundenen Bedenken sorgfältig geprüft werden. Nicht beabsichtigte Ziele oder Lösungswege müssen ebenfalls auf den Tisch, um einvernehmlich ausgeschlossen zu werden. Zu klären ist auch, welche Personen oder Institutionen in die weiteren Aktivitäten einzubinden sind und wer welche Entscheidungen zu treffen hat.</p>
<p><strong>Zusammenfassen</strong></p>
<p>Zum Abschluss der Besprechung wird festgelegt, wer was zu tun hat und bis wann. Sehr oft wird die Erstellung eines Protokolls sinnvoll oder gar notwendig sein, insbesondere dann, wenn mehrere Personen oder Stellen in Organisationen von den Gesprächsergebnissen betroffen sind. Auch Datum, Ort und Gegenstand der nächsten Zusammenkünfte sind möglichst sofort festzulegen. Auch bietet sich die Gelegenheit, Adressen auszutauschen oder auf den letzten Stand zu bringen. Geschätzt werden auch letzte Tipps etwa zur Parkplatzsuche beim nächsten Mal oder zu Mitfahrgelegenheiten. Jetzt kann auch der richtige Moment sein, kleine Werbegeschenke zu übergeben.</p>
<p><strong>Nachbereiten</strong></p>
<p>Nachbereitung ist zumindest genauso wichtig wie Vorbereitung. Die erhaltenen Informationen müssen an involvierte Mitarbeiter oder an externe Kooperationspartner weitergegeben werden. Die zu treffenden Maßnahmen sind abzuklären und die notwendigen Veranlassungen sind zu treffen. Termine sind abzuklären und zu vereinbaren. Vielfach wird man feststellen können, dass – obwohl noch kein formaler Auftrag erteilt ist – zum potentiellen Auftraggeber bereits ein so gutes Vertrauensverhältnis besteht, dass man schon vor der Angebotserstellung so gut wie sicher erwarten darf, dass der erwartete Auftrag auch bald erteilt werden wird.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Soweit die sieben Schritte zum Erfolg. Wir würden gerne von Ihnen hören, was Ihre Erfahrungen dazu sind. Schreiben Sie uns!</p>
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