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	<title>Sonnek &#187; Humor</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Persönlichkeiten auf dem Bildungsweg</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 15:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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(IRS) – Es kann eine sehr spannende Sache sein, über Erfahrungen mit Menschen zu sprechen, die im Laufe unseres Lebens im besten Sinn des Wortes bleibend Eindruck hinterlassen haben. Das trifft klarerweise in erster Linie zu auf Verwandte, Freunde oder Bekannte. Aber nicht von denen soll hier die Rede sein, sondern von einigen Personen, die [...]]]></description>
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<p>(IRS) – Es kann eine sehr spannende Sache sein, über Erfahrungen mit Menschen zu sprechen, die im Laufe unseres Lebens im besten Sinn des Wortes bleibend Eindruck hinterlassen haben. Das trifft klarerweise in erster Linie zu auf Verwandte, Freunde oder Bekannte. Aber nicht von denen soll hier die Rede sein, sondern von einigen Personen, die mich auf meinem Bildungs- oder Ausbildungsweg in verschiedenen Phasen eine Zeitlang begleitet haben. Und zwar von einzelnen Menschen mit bezeichnenden Stärken oder auch Schwächen, die aufgrund ihres Wirkens, ihres Einflusses oder ihres Charakters in bestimmter Weise prägend waren.</p>
<p><span id="more-11544"></span></p>
<p><strong>Die Volksschullehrerin</strong></p>
<p>Meine Eltern hatten Wert gelegt darauf, dass ich die Volksschule in der Stadt Weiz besuchen sollte und nicht die etwas näher gelegene – damals etwas ländlicher ausgerichtete – auf dem Weizberg. Die Lehrerin für die ersten drei Schuljahre war <em>Johanna Fleischhacker</em>, eine alleinstehende Dame, ihr Freund war nicht mehr aus dem Krieg zurückgekehrt. Mit gebührender Strenge, aber auch mit Humor, verstand sie es, unsere Bubenklasse zu führen.</p>
<p>Ihrem Engagement zu danken sind die zahlreichen und für mich unvergesslichen Exkursionen und Besuche bei Unternehmen, die heute in dieser Art nicht mehr existieren: Die Molkerei im Ort, ein Hammerwerk, eine Drechslerei, Handwerksbetriebe. Auch die vielen geführten Spaziergänge und Wanderungen in der engeren Gegend hinterließen Eindruck, besonders die Fahrten zu einzelnen Zielen auf der Schmalspurbahn und damals noch mit Dampflok …</p>
<p><strong>Der Klassenvorstand</strong></p>
<p>Weiz war damals und ist auch heute noch Bezirkshauptstadt, aber ein Gymnasium gab es nur in der etwas kleineren Stadt Gleisdorf, sechzehn Kilometer weiter südlich. Der Schulweg beinhaltete daher einen ordentlichen Fußmarsch vom Einfamilienhaus unserer Familie zum Bahnhof, die Fahrt nach Gleisdorf, in den ersten Jahren mit der Bahn, später mit dem Bus, und nochmals einen respektablen Fußmarsch zum Gymnasium. In der Oberstufe bekamen wir einen neuen Klassenvorstand, <em>Fritz Lehner,</em> einen gebürtigen Oberösterreicher aus Wels. Wir hatten den „Barbarossa“ auch in Latein und später dazu noch in Englisch.</p>
<p>Auch er wusste, wie man sich Respekt verschafft. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir seine Fähigkeit, für Latein zu begeistern durch Aufzeigen dessen zahlreicher Spuren in unserer Sprache und durch gute begleitende Informationen aus der Geschichte. Hohe Alltagsrelevanz hatte auch sein Englischunterricht, was dazu beitrug, dass ich in diesem Fach eine mündliche Maturaprüfung abgelegt habe. Aktiv war er auch in politischer Hinsicht: Als bekennender Sozialdemokrat brachte er es als „Zuagroaster“ (heißt: Zugezogener) sogar zu einem Sitz im Gleisdorfer Gemeinderat …</p>
<p><strong>Der Mathe- und Physikprofessor</strong></p>
<p>In Mathematik habe ich mich im Gymnasium redlich geplagt. Unser Mathematik-Professor in der Oberstufe, <em>Josef Zoller</em>, hat es mir und anderen aus meiner Sicht auch nicht leicht gemacht. Was manchmal demotivierend war, zu anderen Zeiten aber im positiven Sinn herausfordernd. Denn seine Anforderungen waren hoch, sein Lehrstil und seine Didaktik empfand ich – gelinde gesagt – etwas eigenwillig. Meine Erfolgserlebnisse waren rar, aber es gab sie doch. Es ist mir sogar gelungen, in all den acht Jahren Gymnasium eine einzige Schularbeit auf „sehr gut“ zu schreiben: Die allerletzte in der achten Klasse. Jedenfalls empfinden manche Absolventen das Duschhalten unter ihm Nachhinein als eine Art Adelsprädikat. Und als Verbindung stiftendes Merkmal: Eine etwas sperrige und bockige Auskunftsperson in einem Gutachtensfall wandelte sich zu einer sprudelnden Informationsquelle, nachdem wir beide festgestellt hatten, in Mathe „den Zoller“ gehabt zu haben …</p>
<p>Eine ganz andere Sache hingegen war sein Physikunterricht. Da war ich bei den Besten, denn das Fach interessierte mich. Vor allem aber wegen des Humoreffekts, weil etliche der von „Le Sepp“ durchgeführten und teilweise improvisierten Versuche grandios scheiterten und dadurch erst recht unvergesslich wurden:</p>
<p>-          Vielleicht weil er nicht gerade zierliche Hände besaß, ging das filigrane Glasmodell einer Brunnenpumpe bereits bei der ersten Vorstellung klirrend zu Bruch. Jedenfalls habe ich mir gemerkt, dass es ein Saug- und ein Druckventil aufgewiesen haben soll.</p>
<p>-          Zwecks Spektralanalyse des Flammenlichts hielt ein assistierender Schüler an einer Zange ein  Stück Magnesium in die offene Flamme des Bunsenbrenners. Der Professor war mit dem Effekt nicht zufrieden, wollte es selbst versuchen, griff die Zange am heißen Ende an, warf sie jaulend weg und stürzte zum Waschbecken, um die Brandwunde zu kühlen.</p>
<p>-          Zum Thema Magnetismus wollte er mittels Hufeisenmagnet Metallkügelchen aus einem Glas holen. Der Professor war etwas überrascht, dass das nicht funktionierte, aber jeder, der damals in der Klasse saß, weiß seither, dass Bleikugeln nicht auf Hufeisenmagnete reagieren.</p>
<p>Das sind nur drei der vielen derartigen Erlebnisse, die ich nicht vergessen kann. Jedenfalls habe ich in Physik mündlich bei ihm maturiert und offenbar wider des Professors Erwarten mit „sehr gut“ abgeschlossen, was ihn dann beim Abschied zur Bemerkung veranlasst hat: „Aber in Mathematik hast Du immer noch einen Dreier!“</p>
<p><strong>Der Professor für Darstellende Geometrie</strong></p>
<p>Als eine Hilfskraft am Institut das Ergebnis meines stundenlangen Bemühens um korrekte konstruktive dreidimensionale Darstellung des Sechskants eines Schraubenkopfes mit der Bemerkung aburteilte, das, was ich ihm gerade vorgelegt hatte, sei eine „saubere Freihandzeichnung“, war mir klar, dass an der damaligen Technischen Hochschule andere, wesentlich höhere Maßstäbe galten als beim „Burschi“, unserem Professor für Darstellende Geometrie am Gymnasium.</p>
<p>Der Leiter des Instituts, <em>Fritz Hohenberg</em>, war ehrfurchtgebietend in jeder Hinsicht. Zum einen pflegte er freihändig Zeichnungen an die Tafel zu werfen, die auf Anhieb passten. Schnittpunkte von Linien und Kurven saßen da, wo sie hingehörten. Mit tiefer, sonorer Stimme erklärte er Zusammenhänge. Gutem Humor war er nicht abgeneigt, sofern er das gerade besprochene Thema traf. Selbst von einer versehentlich zuhause liegen gelassenen Brille ließ er sich nicht vom Zeichnen abhalten: Die Seiten seines Buches „Konstruktive Geometrie in der Technik“ hatte er im Kopf, ebenso die Abbildungen, lediglich deren Nummern erfragte er sich aus der ersten Reihe der Zuhörer.</p>
<p>Hohenberg war noch von alter Schule, was Ordnung und Disziplin seiner Hörer betraf. Einen Studenten, der fünf Minuten zu spät in seine Vorlesung kam, warf er hochkant hinaus. Seine Prüfungen waren mit Recht gefürchtet. In der Zeit, als ich vor meiner Prüfungsaufgabe saß, machte sich in mir breite Sehnsucht breit, jetzt stattdessen irgendwo auf einem weit entfernten Berggipfel zu sitzen. Aber es ging alles glatt!</p>
<p><strong>Der Professor für Verbrennungskraftmaschinen</strong></p>
<p>Als künftiger Ingenieur empfand ich den Motorenbau als so etwas wie die Krone des  Maschinenbaus, natürlich zusammen mit den thermischen Turbomaschinen, denen später mein Hauptinteresse galt. Die Namen List und Pischinger strahlten damals weit über die Grenzen Österreichs hinaus, die beiden Wissenschaftler waren Herausgeber und Autoren der mehrbändigen Enzyklopädie „Die Verbrennungskraftmaschine“, die uns Studenten als Leitlinien für eigene Konstruktionsversuche dienten.</p>
<p><em>Anton Pischinger</em> habe ich als unaufgeregten, väterlichen Charakter in Erinnerung, von seiner  Vorlesung über Verbrennungskraftmaschinen selbst ist mir vom Stoff her nicht viel in Erinnerung geblieben, weil alles irgendwie gleich interessant war. Was ich aber mitgenommen habe ist, dass gerade solche hervorragenden Wissenschaftler wie er ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Errungenschaften wenig herausstreichen, sondern sich lieber auf die momentane Aufgabe konzentrieren, die gerade vor ihnen liegt.</p>
<p>Meine mündliche Prüfung habe ich bei ihm zusammen mit einem Kollegen abgelegt. Als dieser auf die an ihn so nebenbei gestellte Zusatzfrage, wie schnell sich die Nockenwelle eines Viertakt-Motors denn dreht im Verhältnis zur Kurbelwelle (halb so schnell), antwortete der Kollege prompt falsch (gleich schnell). Der Professor schien die Antwort nicht gehört zu haben und kam über einen kurzen rhetorischen Umweg wieder auf die Frage zurück, die der über seinen Fehler etwas erschrockene Kollege diesmal richtig beantwortete und auch begründete.</p>
<p><strong>Der Professor für Wärmetechnik </strong></p>
<p>An den genauen Titel der Vorlesung über den Kraftwerksbau und der zugehörigen Übung kann ich mich nicht mehr erinnern (ich müsste in den Zeugnissen nachschauen), Tatsache ist aber, dass sich zu dieser Zeit anfangs der Siebziger Jahre sich das Thema Kraftwerke sehr stark auf Atomkraftwerke konzentrierte. In Folge dazu waren Druckwasser-Reaktoren ein bevorzugtes Aufgabengebiet. Die praktische Frage war meist nur, ob als Vorbild für eigene Entwürfe der amerikanischen Bauweise (Westinghouse) der Vorzug gegeben wurde oder der russischen (Woronesch).</p>
<p>Vorstand der Lehrkanzel und zuständiger Professor war <em>Paul Viktor Gilli</em>. Mit seinem etwas süffisanten Humor und mit seinen oft ironischen Bemerkungen konnte ich als Student nicht viel anfangen, dazu war ich noch nicht locker genug. Bei Besprechung meiner Reaktor-Konstruktion gab ich den Durchmesser eines Rohres für die Uran-Tabletten gesprächsweise mit „zwei Zentimeter“ an, was eine langgezogene Antwort in gespielt-entsetztem Ton nach sich zog: „Herr Soooonek – Zeeeentimeeeter – ein Mauuuurermaß!“ Ist mir seither unvergesslich klar, Maurer messen in Zentimeter, Maschinenbauer in Millimeter …</p>
<p>Etwa Zwanzig Jahre später saßen wir auf einer internationalen Konferenz über Gasturbinen zusammen. Er war Leiter einer Arbeitssitzung, ich sein Vize. Wir erteilten den Vortragenden das Wort und leiteten die Diskussionen am Schluss der Vorträge. Seine immer anerkennenden, aber mit Witz vorgebrachten Randbemerkungen über manche Themen und Vortragsinhalte habe ich gerne und mit Schmunzeln registriert …</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Die große Hitze</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) – „Seit numehr 32 Monaten hatte man in Österreich keinerlei Niederschläge mehr und nur in Höhen über 1500 Meter Temperaturen unter dem Nullpunkt registriert. Selbst in den Wintern zeigten die Thermometer selten weniger als 15°. Unabhängig von der Jahreszeit war es warm bis heiß, die Luftfeuchtigkeit minimal, der Luftdruck tief unter dem hundertjährigen Durchschnitt, [...]]]></description>
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<p>(IRS) – „Seit numehr 32 Monaten hatte man in Österreich keinerlei Niederschläge mehr und nur in Höhen über 1500 Meter Temperaturen unter dem Nullpunkt registriert. Selbst in den Wintern zeigten die Thermometer selten weniger als 15°. Unabhängig von der Jahreszeit war es warm bis heiß, die Luftfeuchtigkeit minimal, der Luftdruck tief unter dem hundertjährigen Durchschnitt, der Himmel meist von Dunstschleiern bedeckt, der Unterschied zwischen Morgen- und Tagestemperaturen so unwesentlich, dass auch die taulosen Nächte schon lange mehr keine Abkühlung mehr brachten.“</p>
<p><span id="more-11521"></span></p>
<p>„Die Meteorologen boten zahlreiche Erklärungen dieses Phänomens an, die im großen und ganzen darauf hinausliefen, dass vielerlei mehr oder minder zufällig zusammentreffende Faktoren eine Pattsituation zwischen verschiedenen russischen, atlantischen und mittelmeerischen Tiefs oder Hochs bewirkt hatten, eine Verstrickung atmosphärischer Bewegungen und Rhythmen, die sich aus ihrer verhängnisvollen Etablierung nicht mehr lösen konnten. Diese Erklärungen mochten stimmen, wurden aber begreiflicherweise ebensowenig als befriedigend empfunden wie der Hinweis, dass ähnlich langdauernde Trockenzeiten in früheren Jahrhunderten nicht ungewöhnlich gewesen wären.“</p>
<p><strong>Die Einsichten des Dr. Jörg Mauthe</strong></p>
<p>Diese Zeilen finden sich im ersten Kapitel des Romans „Die große Hitze oder Die Errettung Österreichs durch den Legationsrat Dr. Tuzzi“ von Jörg Mauthe, erschienen im Jahr 1974 im Verlag Fritz Molden*. Der Autor war ein österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker und auf jeden Fall ein unkonventioneller Denker. In meinen Augen lieferte Jörg Mauthe darin unter anderem eine liebevoll ziselierte Persiflage des österreichischen Beamtentums und der Politik, in dem er sich zum Ende des Romans hin intensiv mit einem Phänomen auseinandersetzt, an das ich oft denken muss, wenn ich hiesigen Politikern zuhöre, insbesondere rund um das Thema „Klimawandel“. Dazu Jörg Mauthe satirisch:</p>
<p><strong>Der Prozess der Verösterreicherung </strong></p>
<p>„Die Verösterreicherung der Welt schreitet unaufhaltsam vorwärts. … Man hat diesen Prozess zu betrachten als Vorgang …, der … sogenannten Wahrheiten die Thronsessel unter den Hintern wegzieht, sodass … sie sich als das entpuppen, was sie sind: als bloße zeitbedingte Vorurteile. Die Verösterreicherung beginnt also (und endet!) mit der plötzlichen und beglückenden Erkenntnis, dass nichts mehr wichtig oder vielmehr: dass alles gleich wichtig und gleich unwichtig ist. Wo aber relativiert wird, entsteht Freiheit. Und die Relativierung, diese höchste aller Künste, ist das Mittel, mit dem sich die Verösterreicherung unaufhaltsam ausbreitet.“</p>
<p><strong>„Wahrheiten“ und Realität</strong></p>
<p>Warum ich bei dieser satirisch gemeinten Beschreibung an die Diskussion um den Klimawandel denken muss, liegt auf der Hand: Im Fall des Klimas werden immer noch Behauptungen als Wahrheiten gehandelt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Ob der „menschgemachte Klimawandel“ ein Faktum ist, ist nach wie vor strittig. Dass die Ergebnisse rechnerischer Klimamodelle keine geeignete Grundlage sein können für politische Maßnahmen ist jedem klar, der mit Rechenmodellen und Simulationen zu tun hatte. Und dass etwa die Bezeichnung „Klimakrise“ keine wissenschaftliche Grundlage hat, wird sogar im aktuellen Bericht des „Weltklimarats“ IPCC festgehalten.</p>
<p><strong>Die Österreicher …</strong></p>
<p>Aufgrund der vorhin erwähnten von Mauthe angesprochenen Prozesses hege ich die Hoffnung, dass auch die Leute hierzulande des ständigen medial getragenen Klima-Trommelfeuers in möglichst naher Zukunft überdrüssig werden. Vielleicht gibt es auch einmal eine Regierung, die die Riesenkosten des „Klimaschutzes“ realistisch betrachtet und die unangenehme Frage stellt, welche mess- und nachweisbaren Ergebnisse die vielen Milliarden gebracht haben, die man aufgewendet hat im Glauben, das Klima „schützen“ zu müssen. Und vielleicht kommt es bald zu einer guten Konfrontation konträr denkender Wissenschaftler, durch die eine breite Öffentlichkeit ein realistisches Bild gewinnen kann.</p>
<p><strong>… müssen sich noch gedulden</strong></p>
<p>Es ist sicher noch ein langer Weg. Denn vor zwei Tagen hat der Herr Bundespräsident bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele natürlich nicht auf das Thema „Klimakrise“ verzichten können. Und das angesichts einer – wie seiner Biografie entnommen werden kann – vorhergehenden Karriere als Wissenschaftler, von dem ich schon erwarten würde, zu wissen, dass sogar die Mainstream-Wissenschaft des IPCC diesen Ausdruck mangels Relevanz nicht gebraucht. Und gestern oder vorgestern hat tatsächlich die Bundesvorsitzende der Grünen anlässlich einer Pressekonferenz gezeigt, dass sie ein Thermometer ablesen kann, das die Temperatur des Pflasters vor dem Parlament mit 41° angibt. Sowas haben wir natürlich nicht wissen können. Gefordert hat sie, dass die Regierung etwas gegen die Hitze tut, wenn ich sie recht verstanden habe. Eine Pflasterkühlung einbauen?</p>
<p><strong>Und wie geht der Roman aus?</strong></p>
<p>Doch zurück zu Jörg Mauthe. Wir dürfen wohl annehmen, dass der werte Leser dieses Blogs nicht sofort auf Amazon hüpft oder in seine Buchhandlung rennt, so er in seiner Nähe noch eine findet, um sein Buch zu bestellen, sondern bloß wissen will, ob die Errettung Österreichs am Ende denn auch gelingt. Also: Ja, der Legationsrat Dr. Tuzzi schafft es! Es kommt sogar so weit, dass monatelange Regenfälle zu Überflutungen führen. Aber wie das alles zustande kommt und welche Rolle Dr. Tuzzi spielt, muss der Leser selbst entdecken. Darüber hinaus ist der Roman wie erwähnt eine interessante Reise durch die Welt des österreichischen Beamtentums, der noblen Gesellschaft und der zutiefst menschlichen Eigenheiten seiner Proponenten …</p>
<p><strong>&#8212;</strong></p>
<p>*) Zitate aus der Neuauflage 1986 der Edition Atelier – Wiener Journal und Herold Verlag</p>
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		<title>Wissensmanagement, oder: Respekt vor den Damen!</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2026/04/03/wissensmanagement-oder-respekt-vor-den-damen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 06:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) – Im Zuge des Doktoratsstudiums an der TU waren eine Reihe von Vorlesungen zu besuchen. Zu den meisten dieser Vorlesungen galt es auch, deren zugehörige Übungen zu absolvieren. Eine der gewählten Vorlesungen hatte das Thema „Wissensmanagement“. Sie wurde abgehalten an dem Institut, das auch für die Dissertation zuständig war. Die erwähnten Übungen dazu wurden [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-3604" title="Fragezeichen 2" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Fragezeichen-22-150x150.jpg" alt="Frage" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Im Zuge des Doktoratsstudiums an der TU waren eine Reihe von Vorlesungen zu besuchen. Zu den meisten dieser Vorlesungen galt es auch, deren zugehörige Übungen zu absolvieren. Eine der gewählten Vorlesungen hatte das Thema „Wissensmanagement“. Sie wurde abgehalten an dem Institut, das auch für die Dissertation zuständig war. Die erwähnten Übungen dazu wurden von zwei Assistentinnen des Instituts geleitet, Frau E. und Frau V. Die beiden Damen kannte ich bereits aus gemeinsamen Gesprächen mit dem Institutsleiter, weil sie ebenfalls in den Vorbereitungsarbeiten für ihre Dissertationen steckten.</p>
<p><span id="more-11305"></span></p>
<p>Beim ersten Treffen aller Übungsteilnehmer wurde zuerst einmal eine Einteilung nach Gruppen vorgenommen. Als erstes fand sich spontan eine Anzahl Gleichgesinnter, vermutlich aus irgendeinem Institut im Hause. Dann gab es da noch eine Fraktion der – wenn ich mich recht erinnere – Formula-Student-Gruppe, genannt „Rennfahrer“, die sich mit viel Hallo auch gleich um einen Tisch scharte. Und dann stand da noch ein weiterer Tisch, an dem drei junge Damen saßen. Ich denke, es war Assistentin Frau E., die kurz überlegte und mich deutlich älteren Einzelgänger aufforderte: „Geh, bitte setz‘ dich doch zu den Damen.“</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Die drei Damen kannten sich offenbar bestens und schienen sich auch auf neue Herausforderungen zu freuen. Eine davon war J. Sie sollte ein paar Jahre später zu den wichtigsten „Forbes 30 under 30“ in Europa für Science und Healthcare werden. Heute ist sie als TU-Professorin und Wissenschaftlerin international weltweit unterwegs. Aber ich will nicht vorgreifen. Die beiden anderen Damen waren Zwillinge. Eine davon trug Zahnspangen, was ihre Aussprache für mich gelinde gesagt sehr schwer verständlich machte. Aber alle waren überaus nett und freundlich. Das war also die Ausgangsbasis.</p>
<p>Wir bekamen teamweise folgende Aufgabenstellung: „Führen Sie in einem Unternehmen – einem echten oder einem gedachten – auf Basis des in der Vorlesung erworbenen Wissens ein System für Wissensmanagement ein! Arbeiten Sie dieses Projekt gemeinsam aus und präsentieren Sie das Ergebnis dann vor allen Gruppen. Sie haben dazu acht Wochen Zeit. Als praktisches Hilfsmittel wird eine Software für das „Coworking“ zur Verfügung gestellt, in der die Mitglieder einer Gruppe zugleich arbeiten können.“ – Kommentar der drei Damen am Tisch: „Acht Wochen? Das haben wir doch in Nullkommanix!“</p>
<p>Mein zunächst vorsichtig vorgetragenes Ansinnen, ein Ingenieurbüro als Unternehmensbeispiel zu wählen, wurde freundlich, aber mit Bestimmtheit verworfen. Ein Ingenieurbüro als Anwendungsbeispiel war offensichtlich viel zu trivial. Die Damen haben sich dann auf eine Art IT-Unternehmen oder eine Institution mit Forschungstätigkeit geeinigt, dessen oder deren interne Struktur und Aufgabe mir verborgen blieben. Jedenfalls muss genannte Organisation hochkomplex gewesen sein. Die dafür getroffenen Festlegungen der Damen waren für mich aufgrund der zahlreichen unbekannten Fachbegriffe unverständlich.</p>
<p>Gegen Ende der Übungsstunde muss J. meine ernste und offensichtlich ratlose Miene aufgefallen sein. Sie sah mich kurz an und meinte nur: „Ingo, wenn Du Dich nicht auskennst, frag‘!“ Das war wiederum sehr nett und bestimmt gut gemeint, aber was soll man fragen, wenn man nicht einmal weiß, wovon die Rede ist? Tief in meinem Inneren jedenfalls zollte ich den Damen höchsten Respekt. – Das war am Vormittag.</p>
<p>Irgendwann am Nachmittag desselben Tages habe ich mir gedacht: So, jetzt setze ich mich an das Notebook, schaue mir mal die ominöse Coworking-Software näher an und versuche herauszufinden, wie sie funktioniert. Ich öffne die Arbeitsseite und was sehe ich: Die Damen arbeiten simultan höchst fleißig und haben bereits eine Riesenmenge an Text produziert, die vor meinen Augen laufend wächst. Und das nicht einmal einen halben Tag später! Jede Teilnehmerin hat ihre eigene Farbe, sehe ich. Ich überfliege den Text. Schreibe eine Zeile irgendwo dazu, wo es mir passend erscheint. Meine Textfarbe ist blau, wie sich herausstellt.</p>
<p>Erste Reaktion: „Wer bist Du?“ – Hatte übersehen, dass die „Coworking“-Software nach einer Anmeldung verlangt, wenn man seine Brillanz in die Wissenswelt einbringen will. Das tue ich natürlich sofort. Mein erster Satz wird nicht kommentiert. Er wird in der Folge schlicht ignoriert. War offenbar nicht passend. Auch auf meinen zweiten und dritten Einwurf erfolgt keine Reaktion. Ich gebe auf. Die blauen Sätze wandern nach und nach in eine Ecke und verschwinden dann ganz. Die Damen führen die Arbeit ohne mein Zutun zu Ende.</p>
<p>In der nächsten Übungsstunde ein paar Wochen später wird in jeder Gruppe das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit durchbesprochen. Die Übungsleiterinnen schlagen vor, die Präsentation in der kommenden Woche mündlich und mithilfe von Powerpoint abzuhalten. Ich habe dann ganz schüchtern gefragt: „Und wer macht das bei uns?“ Die Antwort kam unisono zurück: „Na, Ingo, Du natürlich!“. Die Damen haben mir sehr nett zugeredet, ich hätte ja mehr Erfahrung, wie man so eine Präsentation macht, sie würden sich bei sowas weniger auskennen und die Arbeit sei ja fertig. Nach einigem Zögern hab‘ ich schließlich zugesagt.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Unsere Gruppe hatte die letzte der drei Präsentationen. Sie ist gut verlaufen, sehr gut sogar, es hat viel Applaus gegeben und reichlichen und aufrichtigen Dank der drei Damen. Routine aus langjähriger Arbeit in Interessenvertretungen hat mir offensichtlich geholfen, in einer Übung zu Wissensmanagement überzeugend Dinge zu vertreten, von denen ich nach wie vor keine Ahnung habe.</p>
<p>Zurückgeblieben bin ich damals im Seminarraum mit einem Gedanken: Hoffentlich gibt es keinen Wissensmanager oder auch Wissenschaftler, der seine Sache überzeugend vertreten kann und dabei von seiner Materie so wenig Ahnung hat wie ich in meinem Fall. – Aber seit den Debatten um Pandemie, Energiewende, Klimawandel etc. bin ich mir da nicht mehr sicher.</p>
<p>Und übrigens: Auf die &#8220;gemeinsame&#8221; Übung zu praktisch angewandtem Wissensmanagement haben wir alle vier die Bestnote gekriegt.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Was ist ein Bongfoil?</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/10/17/was-ist-ein-bongfoil/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>

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(IRS) – Wissen Sie es? Nein? Noch nie gehört? Auch Hugo Haltaus weiß es nicht! Bongfoil – einer der vielen unergründlichen Fachausdrücke in einer ohnehin schon schwer durchschaubaren Betriebsanleitung, die er vor sich liegen hat.  Er will aber wissen, was dahintersteckt, er muss es wissen, denn das Gelingen einer technischen Überraschung für seinen Enkelsohn hängt [...]]]></description>
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</div>
<p>(IRS) – Wissen Sie es? Nein? Noch nie gehört? Auch Hugo Haltaus weiß es nicht! Bongfoil – einer der vielen unergründlichen Fachausdrücke in einer ohnehin schon schwer durchschaubaren Betriebsanleitung, die er vor sich liegen hat.  Er will aber wissen, was dahintersteckt, er muss es wissen, denn das Gelingen einer technischen Überraschung für seinen Enkelsohn hängt davon ab. Aber diese Betriebsanleitung hat es wahrhaft in sich! Kann ihm jemand helfen? Kennt sich sonst jemand aus?  – Die folgende Szene ist Teil meines für nächstes Jahr geplanten Kabarettprogramms, das derzeit seinen letzten Schliff erhält. Viel Vergnügen!</p>
<p><span id="more-11024"></span></p>
<p><strong>BONGFOIL</strong></p>
<p><strong>Sprecher: </strong>(aus dem Off)<strong> </strong>Ein Opa will auch mal zeigen, dass er<strong> </strong>mit der Zeit geht und sich auch unter technischen Neuerungen wohlfühlt. Was liegt näher, als sich mit seinem Enkelkind zu messen, um seine Kenntnisse zu beweisen …<strong> </strong></p>
<p><strong>Szene</strong>: Haltaus sitzt bei sich zu Hause an einem Tisch, vor sich ein geöffnetes Paket</p>
<p><strong>Haltaus: </strong>Na, des wird spannend! Sonderangebot vom Bastlermarkt, technisches Überraschungspaket. Zum Selber-Installieren. Da wird mein Enkelsohn staunen, was der Opa alles kann …</p>
<p>Was technisches … Eine Anleitung is dabei, im Notfall &#8211; wenn ich mich net auskenn‘ &#8211; könnte ich ja das Enkerl anrufen. … Werde mich hüten! Genau das werde ich nicht tun! Weil der soll beeindruckt sein von dem, was der Opa so los hat …</p>
<p>Allerdings … a bissl Respekt hab ich schon vor dem Zeug.</p>
<p>(Entnimmt dem Paket ein Blatt und liest)</p>
<p>Kurbeschreibung und Instruktionen fürs Unboxing. – Unboxing, aha. – Klingt gefährlich. Muss ich genau lesen.</p>
<p>(liest langsam und sorgfältig)</p>
<p>Gerätebeschreibung:</p>
<p>Das Gerät arbeitet nach dem <span style="text-decoration: underline;">Zufallsprinzip</span> und ähnelt mit seinem <span style="text-decoration: underline;">Überraschungseffekt</span> einem <span style="text-decoration: underline;">Kaffeefleck-Generator</span>. Es enthält einen zuverlässigen <span style="text-decoration: underline;">Sicherheitsvermeider</span>, der bereits <span style="text-decoration: underline;">verschlunzt</span> ist. Der Ablauf erfolgt über den integrierten <span style="text-decoration: underline;">Schlucker</span> im <span style="text-decoration: underline;">Irrlichter-Modus</span>.</p>
<p>Ein <span style="text-decoration: underline;">Zentraldimmer</span> steuert den üblichen <span style="text-decoration: underline;">Bongfoil</span>, der auch als <span style="text-decoration: underline;">Hutschinizer</span> eingesetzt werden kann. Der <span style="text-decoration: underline;">Hutschinizer</span> greift nicht nur nicht negativ ein, sondern entfaltet auch sonst keinerlei Wirkung.</p>
<p>Funktionsweise und Ablauf:</p>
<p>Erstens: In der in ersten Betriebsphase mit <span style="text-decoration: underline;">Wohlfühl-Einseifung</span> werden zunächst über die <span style="text-decoration: underline;">Glitzertronik-Schnittstelle</span> der <span style="text-decoration: underline;">Flauschomat</span> und das <span style="text-decoration: underline;">Brabblotron</span> aktiviert, bei erhöhtem <span style="text-decoration: underline;">Schmeichelbedarf</span> kann sequenziell die <span style="text-decoration: underline;">Schwurbelschaukel</span> zugeschaltet werde, ebenso der <span style="text-decoration: underline;">Benebelungsquassler</span> sowie das <span style="text-decoration: underline;">Schmatzotron</span>. Ablenkungsverstärkend können die beiliegenden <span style="text-decoration: underline;">Akku-Schnuller</span> angeboten werden.</p>
<p>Zweitens: Für die Zwischenphase wird automatisch oder manuell die <span style="text-decoration: underline;">Schnalztaste</span> betätigt und dadurch der <span style="text-decoration: underline;">Würgostat</span> ausgelöst. Die werksseitig voreingestellten <span style="text-decoration: underline;">Grausbirn-Faktoren</span> erhöhen jegliches kritische Befinden automatisch und stufenweise bis zum gewünschten <span style="text-decoration: underline;">Grusel-Koeffizienten.</span> Der vorkalibrierte <span style="text-decoration: underline;">Problemverstärker</span> wirkt unmittelbar auf den <span style="text-decoration: underline;">Brechreizauslöser</span> und stoppt erst bei Erreichen des <span style="text-decoration: underline;">Panikmodus</span>.</p>
<p>Drittens: Betätigt man für die Aktivierung der finalen Phase den <span style="text-decoration: underline;">Knisterknopf</span> und entsichert zugleich den <span style="text-decoration: underline;">Schreckzünder-Hebel</span>, startet die Rotation des <span style="text-decoration: underline;">Wuselmucksers</span>. Dieser verursacht eine akustisch und optisch weithin wahrnehmbare <span style="text-decoration: underline;">Wackelschwingung</span>. Bei Erreichen der kritischen <span style="text-decoration: underline;">Kreischfrequenz</span> wird ein nachhaltiger <span style="text-decoration: underline;">Wumser</span> ausgelöst, der bis in weiteren Umkreis bleibenden Eindruck hinterlässt.</p>
<p>Anwesende in unmittelbarer Gerätenähe dürfen mit hochgradiger Überraschung rechnen. Diese kann sich in länger andauerndem oder gar permanentem Schockzustand äußern oder gar in signifikanter Auszeiterfahrung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Achtung!</span> Bitte beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hinweis Eins:</span> Die Vor-Ort-Installation des Geräts sollte unter ausreichenden Vorkehrungsmaßnahmen erfolgen (Persönliche Schutzausrüstung mit feuerfestem und explosionsbeständigem Ganzkörper-Schutzanzug, gepanzerten Handschuhen, GAU-tauglichen Schutzbrillen etc.), sowie unter fachmännischer Löschbereitschaft stattfinden (z.B. durch lokale Feuerwehr). Die Anwesenheit weiterer Blaulichtdienste wie Notarzt, Rettung etc. ist nicht zwingend erforderlich, wird jedoch dringend nahegelegt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hiinweis Zwei:</span> Während des laufenden Gerätebetriebs könnten Fehlbedienungen – auch unbeabsichtigter Art – zur Beschädigung sowohl des Geräts als auch ortsanwesender Personen führen.</p>
<p>(Sinnt kurz nach)</p>
<p>Das klingt schon sehr herausfordernd. Außerdem: Was is a Bongfoil? &#8211; I muss den Karl anrufen, der kennt sich in technischen Sachen aus.</p>
<p>(Wählt und wartet, bis der Angerufene abhebt)</p>
<p>Servus Karl, ich bins, der Hugo, es ist schön, dich wieder einmal zu hören, wollte dich kurz was fragen … aber, wie geht’s Dir, eh wie immer super, oder? … Was tust‘? … Hausbauen tust‘? &#8211; Wieso tust‘ denn Hausbauen, wennst‘ doch eh eins hast? … Na, nix Besonderes, wollt nur wissen, ob du dich mit an Bongfoil auskennst … net kennst‘ di‘ aus? … Wieso willst nix damit zu tun haben? … Was, dein Haus is hochgangen? … Wegen der Überraschung? … Na, sowas … Und dir is nix passiert … Do sieht ma wieder, was a guter Schutzanzug ausmacht … … Die Feuerwehr war e schon da? … Brennt hat’s trotzdem noch a halbe Stund? … Aber schau, auch wenn’s Haus hin war muss man sagen, gut dass net mehr g‘schehen is … Weißt was, ruf mi an, wenn‘ st mit dem Wiederaufbau fertig bist … zur Housewarming-Party vielleicht … na, des war net zynisch gemeint … na … du, tschüss, derweil….</p>
<p>(Legt sein Handy langsam ab)</p>
<p>(bei sich) Uff, na servas, der Karl, oh mei-oh-mei, den hots erwischt, Haus kaputt, mit so an Überraschungspaket… und i? Wos moch i jetzt? Ich denk, des wird net klappen mit der Überraschung … i hab mir des ein bissel anders vorgestellt …</p>
<p>(Nimmt Handy auf und wählt neu) Polizeinotruf?</p>
<p>Grüß Sie, könnten‘ s ma bitte die Nummer vom Entminungsdienst geben? … vom Entminungsdienst … jo, es is dringend … I hätt do a Paket für eine Überraschung abzugeben … eines mit an Bongfoil … und mit an Wumser … nein, ich hab keinen Wumser, das Überraschungspaket hat einen… einen sehr technischen …</p>
<p>(Blackout)</p>
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		<title>Entwurf einer Sitzungsnorm</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/06/27/entwurf-einer-sitzungsnorm/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 04:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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(IRS) Wer einmal an einer der (oft quälend) langen Sitzungen eines Ausschusses teilgenommen hat, der sich mit Standardisierung technischer Gegebenheiten befasst, kennt das: Um erschöpfte Gehirnwindungen wiederzubeleben, lässt man abschweifende Gedanken zu in der Hoffnung, dadurch etwas erfrischt zu werden. Vermutlich bei einem solchen „Abschweifer“ kam vor Jahren jemand auf die Idee, eine satirisch angehauchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10824" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-10824" title="Sitzungsraum" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Sitzungsraum-150x150.png" alt="Sitzungsraum" width="150" height="150" /></dt>
</dl>
</div>
<p>(IRS) Wer einmal an einer der (oft quälend) langen Sitzungen eines Ausschusses teilgenommen hat, der sich mit Standardisierung technischer Gegebenheiten befasst, kennt das: Um erschöpfte Gehirnwindungen wiederzubeleben, lässt man abschweifende Gedanken zu in der Hoffnung, dadurch etwas erfrischt zu werden. Vermutlich bei einem solchen „Abschweifer“ kam vor Jahren jemand auf die Idee, eine satirisch angehauchte Norm über Sitzungen zu entwerfen. Soll keiner sagen, technisch Orientierte hätten keinen Sinn für Humor. Hoffe nur, das betroffene Institut hat keine Vorbehalte gegen eine Veröffentlichung.</p>
<p><span id="more-10817"></span></p>
<p><strong>ÖNORM X 1000  Sitzungen – Grundbegriffe, Arten</strong></p>
<p>Meetings – Basic terminology, types</p>
<p>Réunions &#8211; Terminologie fondamentale, types</p>
<p>Auch Normengruppen A, B, C, E, F, G, H, K, L, M, N, O, S, V und Z</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="162" height="0"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese ÖNORM stimmt inhaltlich weitgehend überein mit DIN 333 333, Entwurf Dezember 1963, sie wurde nur dem österreichischen Sprachgebrauch angepasst und stellt eine Ergänzung zu den Richtlinien des Österreichischen Normungsinstitutes (ON) dar.</p>
<p><strong>1. Zweck und Anwendungsbereich</strong></p>
<p>Diese ÖNORM hat den Zweck, den Begriff &#8220;Sitzung&#8221; eindeutig zu bestimmen und weitere damit zusammenhängende Begriffe zu erklären. Sie ist zunächst zur Anwendung im Bereich des Österreichischen Normungsinstitutes (ON) entwickelt worden, dürfte jedoch auch für andere Institutionen von Wert sein. Die Anwendung der definierten Begriffe, angepasst an die jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Institution wird daher empfohlen.</p>
<p><strong>2. Begriffsbestimmungen </strong><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p>Für die Anwendung dieser ÖNORM gelten die folgenden Definitionen.</p>
<p><strong>2.1 Sitzung</strong>: Zusammenkunft von Personen  beider Geschlechter oder eines der beiden Geschlechter – in überwiegend sitzender Körperlage zum Zwecke des Redens und/oder Schweigens bzw. Zuhörens mit der ausdrücklichen Absicht, hiedurch einen gewissen Nutzeffekt zu erzielen, und zwar jeder für sich selbst oder in der und für die Gemeinschaft.</p>
<p>en meeting     fr réunion</p>
<p>ANMERKUNG:</p>
<p>Das Einnehmen von Erfrischungsgetränken  durch die Anwesenden ist zwar in der Regel ein integrierender Bestandteil einer Sitzung, jedoch nicht Teil einer Grunddefinition und gehört zu den Begriffen &#8220;Beschlussfreudigkeit&#8217; und &#8220;Nutzeffekt&#8221;, die in einer weiteren ÖNORM definiert werden sollen.</p>
<p><strong>2.2 Teilnehmer:</strong> alle natürlichen Personen, die sich zum Zweck des Erscheinens in einer Sitzung an den Sitzungsort begeben haben, sofern sie sich nicht bereits an diesem befinden.</p>
<p>Vertritt eine natürliche Person eine juristische Person, so gilt letztere gleichfalls als Teilnehmer. Sie kann jedoch nicht Anwesender werden.</p>
<p>en participants     fr participants</p>
<p><strong>2.3 Anwesende:</strong> alle an einer Sitzung teilnehmenden natürlichen Personen, die durch Eintragen in die Anwesenheitsliste den Wunsch bekundet haben, im Sitzungsbericht als anwesend erwähnt zu werden.</p>
<p>Jeder Teilnehmer wird also frühestens zum Zeitpunkt des Eintragens zum Anwesenden und verliert diese Eigenschaft beim endgültigen Verlassen der Sitzung. Zeitlich begrenztes Verlassen des Sitzungsraumes aus zwingenden Gründen gilt nicht als Unterbrechung der Anwesenheit.</p>
<p>en people present     fr personnes présentes</p>
<p>Die Anwesenden werden wir folgt unterschieden:</p>
<p><strong>2.3.1 Vorsitzender; Obmann:</strong> praktisch oder theoretisch Leiter der  Sitzung.</p>
<p>Der Vorsitzende kann sich entweder auf eigenen Wunsch durch eine andere Person vertreten lassen oder de facto von ihr (trotz eigener Anwesenheit) vertreten (&#8221;unterstützt&#8217;) werden.</p>
<p>en chairman, convenor     fr président</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2.3.2 Mitarbeiter; Mitglieder:</strong> mehr oder weniger genau bestimmter Kreis von Personen, meist einzeln dem Namen nach benannt. Außer anwesenden Mitarbeitern gibt es auch  (körperlich) abwesende Mitarbeiter.</p>
<p><span style="font-weight: normal;">en members     fr membres</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2.3.3 Gäste: </strong>weitere nicht unter 2.3.1, 2.3.2, 2.3.4 und 2.3.5 fallende Anwesende, die aus irgendeinem Grund erschienen sind oder deren Einladung nicht zu umgehen war.</p>
<p>en guest     fr invité(e)s</p>
<p><strong>2.3.4 Referent; Geschäftsstelle; Sekretariat: </strong> ein oder mehrere Vertreter des ON, deren Hauptaufgabe darin besteht</p>
<p>-  für etwaige Fehler oder Versäumnisse  (angebliche und/oder wirkliche) in jedem Falle verantwortlich zu sein;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="380" height="0"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>-  einen allgemein verständlichen Sitzungsbericht anzufertigen (siehe aber 2.3.5);</p>
<p>-  für Verpflegung und Getränke der Anwesenden zu sorgen; Konzerte, Bahn- Flugverbindungen, Weinstuben, sonstige Einkaufsmöglichkeiten zu erteilen, Eintritts- und Fahrkarten zu besorgen, verlorene Gegenstände zu finden, abgerissene Knöpfe anzunähen, Akten nachzusenden, nicht bezahlte Rechnungen von Teilnehmern zu begleichen u. ä.</p>
<p>Sie fungieren oft auch mehr oder weniger offiziell als Vertreter des Vorsitzenden, vor allem bei der Sitzungsart gemäß 2.4.2.</p>
<p>en technical officer  fr secrétariat</p>
<p><strong>2.3.5 Schriftführer(in):</strong> vom ON kostengünstig  (honorarfrei als Mitarbeiter gemäß 2.3.2) oder gegen horrendes Honorar (als &#8216;freier Mitarbeiter mit Werkvertrag&#8221;) zu Beschuldigungen über den Inhalt, die Form und den Zeitpunkt der Sitzungsberichtserstellung herangezogene Person, die ebenfalls zu den Anwesenden zählt.</p>
<p>en protocolist    fr secrétaire</p>
<p><strong>2.4 Sitzungsarten:</strong></p>
<p>en forms of meetings   fr variations des réunions</p>
<p><strong>2.4.1 Redung:</strong></p>
<p>en talking  fr discours</p>
<p><strong>2.4.1.1 Mono-Redung:</strong> anzustrebender Regelfall, bei dem jeweils nur ein Anwesender auf Aufforderung des Vorsitzenden redet.</p>
<p>en mono-talking  fr mono-discours</p>
<p><strong>2.4.1.1 Poly-Redung:</strong> in der Praxis gebräuchliche Sitzungsart, bei der alle nicht anderweitig beschäftigten Anwesenden gleichzeitig reden.</p>
<p>en poly-talking   fr poly-discours</p>
<p><strong>2.4.2 Schweigung:</strong> Regelfall für die erste Stunde nach der Mittagspause.</p>
<p>Gelegentliches resonanzloses Auftreten der Sitzungsart gemäß 2.4.1 ändert nichts am Charakter der Schweigung.</p>
<p><span style="font-weight: normal;">en tacituming    fr tacitumité</span></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="943" height="0"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>2.4.3 Verdrückung:</strong> langsames Abbröckeln der Anwesenden, allein oder in Gruppen, gelegentlich durch Murmeln begleitet. Diese Sitzungsart ist typisch für das Ende von Sitzungen.</p>
<p>en fading   fr volatilisation</p>
<p><strong>2.4.4 inverse Verdrückung (manchmal als &#8220;Sitzungsbeginn&#8221; bezeichnet):</strong> langsames Eintreffen der Anwesenden, allein oder in Gruppen, gelegentlich durch Murmeln begleitet. Diese Sitzungsart ist typisch für den Anfang von Sitzungen.</p>
<p>en inverse fading   fr volatilisation inverse</p>
<p><strong>2.5 Sitzungsbericht:</strong> Summe der Bemühungen von Schriftführer(in) und Referent, etwa zu vermutende Ergebnisse einer oder mehrerer der unter 2.4 genannten Sitzungsarten als tatsächlich vorhanden hinzustellen und gleichzeitig dem Leser des Sitzungsberichtes die Vorstellung einer flüssigen, auf das Ziel gerichteten Diskussion während der Sitzung zu erwecken.</p>
<p>en brief minutes   fr compte rendu</p>
<p><strong>2.6 Sitzungsort:</strong> jene Stelle der Erdoberfläche (Besprechungszimmer, Raum, Saal, Hotel, Wirtshaus, Firma, Fabrik, Dienststelle o.ä.), an der vorgeblich eine Sitzung stattfinden sollte.</p>
<p>en venue of the meeting  fr lieu du réunion</p>
<p><strong>2.7 Konsens:</strong> das allmähliche Nachlassen anhaltenden Widerstandes gegen bestimmte Formulierungen in einem Normentext.</p>
<p><strong>3 Bezugsnormen und notwendige Unterlagen</strong></p>
<p>(wird später ergänzt)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freude am Beruf – aber nicht nur daran</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/04/18/freude-am-beruf/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 09:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) Dieser Blog hat eine Suchfunktion. Gibt man dort die ersten drei Worte aus dem Titel ein, zeigt sich, dass sie in über fünfzig der nunmehr fast siebenhundert Blogbeiträge vorkommen. Das Thema Freude ist mir also wichtig. Wobei: Ich meine hier nicht Freude als Folge oberflächlichen Vergnügens, sondern Freude als Folge des Erlebens tiefer Genugtuung [...]]]></description>
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<dl id="attachment_3174" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-3174" title="Pfeil aufwärts grün" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün-150x150.jpg" alt="Pfeil" width="150" height="150" /></dt>
</dl>
</div>
<p>(IRS) Dieser Blog hat eine Suchfunktion. Gibt man dort die ersten drei Worte aus dem Titel ein, zeigt sich, dass sie in über fünfzig der nunmehr fast siebenhundert Blogbeiträge vorkommen. Das Thema Freude ist mir also wichtig. Wobei: Ich meine hier nicht Freude als Folge oberflächlichen Vergnügens, sondern Freude als Folge des Erlebens tiefer Genugtuung  aus der Arbeit heraus. Anders als Im Deutschen unterscheidet man im Englischen sehr treffend zwischen „happiness“ für Ersteres und „joy“ für das Zweite. Stellt sich die Frage: Welche Umstände oder Faktoren an oder in der beruflichen Tätigkeit führen zu Freude im Sinne von „joy“?</p>
<p><span id="more-10690"></span><strong>Einige Abgrenzungen sind vorab wichtig</strong></p>
<p>Es geht bei den folgenden Überlegungen nicht um bloße Zufriedenheit am Arbeitsplatz, wie sie etwa von den Arbeiterkammern für unselbständig Erwerbstätige regelmäßig erhoben wird. Dass die für Arbeitnehmer , aber auch Arbeitgeber und für die gesamte Volkswirtschaft wichtig ist, steht außer Zweifel. Mit in solchen Untersuchungen vorausgesetzten  Arbeitsbedingungen hatte ich allerdings in den letzten Jahrzehnten nichts zu tun. Mein Erfahrungsspektrum bezieht und beschränkt sich auf das freiberufliche, selbständige und damit selbstbestimmte und weitgehend selbstverantwortliche Wirtschaftsfeld.</p>
<p><strong>Die Aufmerksamkeit wendet sich verstärkt den Kunden zu</strong></p>
<p>Sieht man von der zeit- und fallweisen Bindung an oder Eingliederung in externe Abläufe ab, wie sie etwa bei Gericht als Gutachter oder bei Unternehmen als Planer oder Berater gegeben sind, besteht für den Freiberufler oder Selbständigen weitgehende Freiheit in der Gestaltung der eigenen Tätigkeit und des erforderlichen Arbeitsumfeldes. Was im Gegenzug bedeutet, dass diese Freiheit in vieler Hinsicht ein hohes Maß an Selbstdisziplin verlangt, woran sich besonders Einsteiger gewöhnen müssen. Haben sich dann Arbeitsabläufe eingespielt, kann der Freiberufler seine Aufmerksamkeit mehr und mehr auf die Kunden konzentrieren. Das war bei mir nicht anders.</p>
<p><strong>Erste Erfolge und Glückserlebnisse</strong></p>
<p>Wie wichtig der Bezug auf Kunden oder Auftraggeber ist für das Erleben von tiefer Freude, werden wir später noch sehen. Waren doch die ersten beruflichen Erfolge und damit verbundenen Glückserlebnisse in meiner Erinnerung noch eher in der Kategorie „happiness“ zu finden, was heißen soll in der persönlichen „Auferbauung“: Das geglückte Agieren in einem auch für Gutachter sehr anspruchsvollen Fall, die gelungene Erörterung eines Gutachtens unter Anwesenheit mehrerer Rechtsanwälte, das „investigative“ Vorgehen mit Aufdeckung erstaunlicher Zusammenhänge, um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p><strong>Man nehme sich nicht zu wichtig! </strong></p>
<p>Mit zunehmendem Alter habe ich – mehr unbewusst als bewusst – begonnen, mich nicht mehr wichtig zu nehmen. Im Alter muss man nichts beweisen, man will nichts mehr darstellen, im positiven Sinn einfach keine Rolle mehr spielen. Das verstärkte das Interesse an und die Zuwendung zu Menschen, mit denen ich im Rahmen eines Auftragsfalls – meistens vor Gericht – zu tun hatte.! Ihnen zu dienen machte Freude, auch dann, wenn Menschen mit schwierigem Verhalten oder „speziellem“ Charakter darunter waren. Dazu kam ein wacher Blick auf die Situation und auf das Umfeld, aus dem die Menschen kamen. Immer mit gebotener Vorsicht: Empathie ist zum Beispiel einem Sachverständigen erlaubt, keinesfalls aber Sympathie!</p>
<p><strong>Resultate ausgewogenen Verhaltens </strong></p>
<p>Das Resultat dieses Verhaltens, das sich allmählich ergeben hat, habe ich als wunderbare Freude empfunden: Keine negativen Gedanken gegenüber irgendjemanden sind zurückgeblieben, auch nicht gegen jene, die sich fallweise aggressiv oder zynisch verhalten haben. Vielfach Dank und Anerkennung sind gekommen, sogar von Leuten, die ein Verfahren vielleicht sogar wegen Aussagen in meinem Gutachten verloren hatten. Ein dauerhaft gutes, fast kollegial positives Verhalten zu Personen des Gerichts hat sich ergeben. Und materiell? Natürlich waren auch gute Honorare Anlass zu Freude, stellen sie doch ebenso eine Form von Anerkennung dar.</p>
<p><strong>Dienen: Freuden- und Erfolgsfaktor </strong></p>
<p>Es ist offenbar eine Eigenschaft, die ganz tief in das Herz des Menschen eingepflanzt ist: Wer nicht nur an sich selbst denkt, sondern anderen Aufmerksamkeit schenkt und vorrangig jenen Menschen dient, die mit ihm in irgendeiner Weise in Beziehung stehen, wird tiefe Freude erleben. Diese Grundhaltung des Dienens ist für den (frei-)beruflichen Erfolg wesentlich, bekanntlich gilt: Dienen kommt vor Verdienen. Wer sich beruflich wie privat ausschließlich auf sich selbst und die Erfüllung seiner eigenen Bedürfnisse und Erwartungen konzentriert, wird diese Art Freude nicht erleben können.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Die Minimierung des Frustrationswinkels</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/01/03/die-minimierung-des-frustrationswinkels/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 18:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Zugegeben, dieser Titel klingt ein bisschen nach Wissenschaft oder zumindest nach Pseudo-Wissenschaft. Mit ihm ist jedoch keinerlei Anspruch darauf verbunden. Worum es hier geht, hat mit Bestandteilen unserer Persönlichkeit zu tun. Genauer gesagt mit dem, was wir in unserem Innersten sind und mit dem, was wir tagaus tagein so machen, vor allem in beruflicher Hinsicht. [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5192" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5192" title="Blitz" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Blitz2-150x150.jpg" alt="Blitz" width="150" height="150" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Zugegeben, dieser Titel klingt ein bisschen nach Wissenschaft oder zumindest nach Pseudo-Wissenschaft. Mit ihm ist jedoch keinerlei Anspruch darauf verbunden. Worum es hier geht, hat mit Bestandteilen unserer Persönlichkeit zu tun. Genauer gesagt mit dem, was wir in unserem Innersten sind und mit dem, was wir tagaus tagein so machen, vor allem in beruflicher Hinsicht. Er hat damit zu tun, dass uns der Beruf in eine bestimmte Richtung zieht, unser Innerstes – oder unsere Berufung – in eine andere. Den Winkel zwischen beiden Richtungen sei hier als Frustrationswinkel definiert.</p>
<p><span id="more-10457"></span></p>
<p>Jeder Mensch ist allein schon vom Äußerlichen her einzigartig, in anderen Worten ein echtes Original, einmalig in vielerlei Hinsicht. Aber auch von der inneren, etwa von der charakterlichen Veranlagung her gibt es starke Unterschiede, was zum Beispiel jeder, der Kinder hat, an seinen Sprösslingen leicht feststellen kann. Die besondere Prägung unserer Persönlichkeit – bestimmt teils durch genetische, teils durch umweltbestimmte Einflüsse – formt sich in uns zu bestimmten Talenten und Begabungen. Es macht uns Freude, sich in diesen Talent- und Begabungsfeldern bewegen zu können.</p>
<p><strong>„Excellence“</strong></p>
<p>Das ist alles recht trivial. Was aber auffällt ist, dass der Förderung oder wenigstens der Beachtung von Begabungen und Talenten wenig, vielleicht zu wenig Beachtung geschenkt wird, sowohl in der Schullaufbahn, als auch später in der Berufswahl und im Berufsleben. Gewiss, es gibt Initiativen in einzelnen Schulen oder Schulversuchen, man bemüht sich vielleicht auch um Hochbegabte. Manches ist wahrscheinlich auch nur gut gemeinte Verhübschung, etwa wenn eine ganz normale Lehrlings-Ausbildungsstätte einmal gleich zum „Center of Excellence“ erhoben wird.</p>
<p><strong>Die Rolle kann entscheidend sein</strong></p>
<p>Für Unternehmer und Selbständige ist es eine der Grundvoraussetzungen für nachhaltigen Erfolg, dass sie nur in den Rollen und Fachgebieten dauerhaften Erfolg haben können, die sich mit ihren Talenten und Begabungen decken. Der Begriff Rolle ist bewusst gewählt, denn ein Techniker kann etwa in der Rolle eines Konstrukteurs durchaus erfolgreich sein, seine – wenn man so will – wahre Bestimmung findet er vielleicht dann, wenn er gerne mit vielen Menschen zu tun hat, also eher ein guter Verkäufer sein wird und dort echte Erfüllung und Freude findet.</p>
<p><strong>Sinnfrage</strong></p>
<p>Auch bei Unselbständigen wird es sehr oft der Fall sein, dass der erste Berufseinsatz noch in eine Richtung zeigt, die noch deutlich in eine Richtung zeigt, die nicht mit der übereinstimmt, die Talenten und Begabungen entspricht. Jeder Angestellte in dieser Situation wird ein gewisses Maß an Unzufriedenheit empfinden und sich bewusst oder unbewusst in die Richtung der Talente bewegen. Die Gefahr kann darin bestehen, dass eine gutbezahlte Berufstätigkeit den „Frustwinkel“ überdeckt, bis zu dem Zeitpunkt, dass – oft aus Erschöpfung – die Sinnfrage gestellt wird.</p>
<p><strong>Ausweg in die Selbständigkeit</strong></p>
<p>Wer die Aufgabe hat, solche Menschen auf ihrem Schritt aus einem Unternehmen heraus in die Selbständigkeit zu begleiten, bekommt auch das Maß an Erleichterung mit, das sie empfinden. Diese Leute kommen oft aus dem mittleren bis höheren Management von Industriebetrieben und haben Situationen erlebt und verkraften müssen, die nicht nur für sie selbst, sondern auch für deren Familien belastend waren. Die Freude über die Entscheidung überwiegt in hohem Maße den Respekt vor dem Risiko, das ein Übertritt in die Welt der Selbständigkeit mit sich bringt. Jedoch: Wohl keiner hat im Nachhinein diesen Schritt bedauert.</p>
<p><strong>Suche nach der Lebensaufgabe </strong></p>
<p>Erfahrungsgemäß ist mit dem Schritt in die Selbständigkeit aber keineswegs die Suche nach der „Lebensaufgabe“ beendet. Es wird immer wieder Neues und trotz fortschreitenden Alters noch Unbekanntes hochkommen, das dazu führt, dass sich das Tätigkeitsfeld verändert. Aus dem früheren Konstrukteur und dem späteren Abteilungsleiter ist mittlerweile vielleicht ein Berater und Experte geworden, den bisher unbekannte Klienten schätzen. Trotzdem: Auch dann noch wird er innerlich immer noch mit einem Ziel beschäftigt sein: Mit der Minimierung des Frustrationswinkels.</p>
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		<title>Es spricht der Präsident</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 04:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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In beiden Interessenvertretungen, deren (Zwangs-)Mitglied ich nach wie vor bin, habe ich es im Laufe der Jahre zu Funktionärsehren gebracht. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass ich mich zu wenig dagegen gewehrt habe. Derlei Ehrenämter verpflichten unter anderem zur Teilnahme an Sitzungen in allen möglichen Formen. Manche können erdrückend lang sein und noch dazu schrecklich fad. [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-10243" title="Präsident" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Präsident-150x150.png" alt="Präsident" width="150" height="150" /></dt>
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<p>In beiden Interessenvertretungen, deren (Zwangs-)Mitglied ich nach wie vor bin, habe ich es im Laufe der Jahre zu Funktionärsehren gebracht. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass ich mich zu wenig dagegen gewehrt habe. Derlei Ehrenämter verpflichten unter anderem zur Teilnahme an Sitzungen in allen möglichen Formen. Manche können erdrückend lang sein und noch dazu schrecklich fad. In einer solchen – vor vielleicht zwanzig Jahren – habe ich aus Langeweile und schon etwas unaufmerksam den Monolog eines Präsidenten, der sich offensichtlich selbst gerne reden hörte, ansatzweise mitgeschrieben. Es spricht der Präsident:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span id="more-10239"></span>Ich kann also sagen, dass also, wie immer man das nennen mag, ich aber gar nicht gewusst habe, wie das zum Thema gekommen ist, ich bin nur noch in Erwartung, dass es also Vergleichbares gibt, möglicherweise mit gleichen Inhalten, es tut aber möglicherweise nichts zur Sache, wobei mich natürlich die Wortwahl etwas irritiert, aber vielleicht bin ich ein bisschen wehleidig, es sind also einige vollmundige Meldungen enthalten, die also einen medienwirksamen Niederschlag gefunden haben, ich meine, dass das nicht besonders witzig ist, aber ich hör jetzt auf, ich könnte aber noch einige Einzelheiten, gibt es dazu irgendwelche Fragen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Dazu ist natürlich zu sagen, dass die Öffentlichkeitsarbeit, die an die sogenannte Öffentlichkeit gerichtet ist, ich bin ein gebranntes Kind, weiß also nicht, ob das über die Bühne geht, es war also die Geschichte ganz einfach, also was ist da der Hintergrund, während die eine sorgsam vorbereitet war, und das ist sozusagen der Zeitfahrplan. Wenn halbinformierte Zustände dazu führen, und das ist kein Vorwurf, wenn man in unserem Land eine Meldung hat, ich äußere mich nicht dazu, nein, ich stelle dazu nur fest.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir haben jetzt den Zustand, dass die uns nicht kennen, und darum geht’s, und habe diese in den Raum gestellt und habe mich ins Treffen geführt, weil ich weiß, dass das eine Befindlichkeit ist. Was die Herrschaften gerne gehabt hätten, auf der Ebene schien es mir angesiedelt, ich bin ein bissel frustriert, das haben Sie vielleicht schon bemerkt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Es ist wichtig, dass man das von außen betrachtet, es ist wichtig, dass eine Institution werblicher Art uns von außen betrachtet, dadurch haben sie Verfahrensregeln aufgestellt, und jetzt haben sie vielleicht das Problem und wollen nicht das Gesicht verlieren und jetzt haben wir die delikate Situation, mit der feinen Klinge der Wortwahl zu dem, was die zusammengestoppelte Fleißaufgabe die liegt jetzt vor und wird länderharmonisiert verfasst und der die Bearbeitung von sich aus am Tisch und sagt, na wenn das so ist und tatsächlich Klarheit verträgt, dann ist uns lieber, die geht rasch über die Bühne und bleibt so und nicht wieder auf der langen Bank.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin gerne bereit, darüber zu reden, es gibt natürlich Overhead-Funktionen und die Geschichte ist brühwarm. Dazu gibt es den Hinweis, dass sie uns nicht abhanden gekommen ist, natürlich werden wir wollen, ich kann mich erinnern, die hatten sehr gut abgewickelt und ich bin überzeugt. Wir sind bei einem ganz guten Punkt, den ich noch einmal aufgreifen möchte, volles Verständnis, dass ein paar Dinge getan werden müssen, habe herausgehört, dass hier ein grundsätzlicher Umdenk eingesetzt hat und künftig wird es also sein, es wird also das in dieser Form also möglicherweise nicht mehr geben und daher wird sie ein zahnloses Konstrukt werden und das ist also ein Hinweis auf den Zündstoff.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Und dann müsste der hingeschickt werden und nicht nur der Hütchenträger. Auf der anderen Seite ist es nicht zulässig zu sagen, na, dann geh ich ham, das war nicht unerheblich, das können andere besser, hier lese ich, na is ja ganz klar, da meine ich, sind Animositäten vorhanden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Na, ich teile schon die Meinung, als Status quo in der Retrospektive, deshalb war ich auch sehr ambivalent bis untätig in dieser Funktion, das war, ist aber jetzt nicht mehr, weil der ist nicht mehr dabei. So, das war’s. Ich würde vorschlagen, wir stimmen dieser Tendenz nicht zu, sondern ganz im Gegenteil, und zwar einhellig, einstimmig. Dem Umstand, dass die notwendigen Mittel zur Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sehen wir mit Interesse entgegen, sehr gerne würde der Vorstand zum Beispiel bei der nächsten Standortbestimmung mit dem Versenden des Protokolls einhergehen. Es muss nicht sein, also wobei und dann kommt’s, das was gesagt wurde, erwünscht ist. Ich habe diese vage, nicht formulierte Stimmung, mit anderen Worten ein Bekenntnis erledigt, mit anderen Worten mit dem Vergabevorschlag durchgeführt werden sollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der nächste Bereich in der Punktation bezeichnet, lässt sich aber zusammengefasst, nachdem eine Sitzung stattgefunden hat und in einer Sitzung ein paar Ausblicke zum Sollzustand stattgefunden haben. Weil man schlicht und einfach etwas anderes tun muss. Ich möchte aber für mich nicht machen, was wir wollen, nein, das ist lapidar, Gemeinplätze, aber das ist nicht lapidar, als wäre es ein Geschick, und der Zeiteinsatz ist ein erheblicher und was wir in unserem zentralen Agieren und diese also wenn es funktionieren tät, die Unlust wird eh immer größer ich will schon nicht fahren aber ich will euch auch die Redezeit ersparen. Im Prinzip geht es um ein Ziel, dem sollten wir auf Seite 20 uns auch einen gewissen Plan anschauen, ob uns der auch so recht ist, das ist ein klassischer, äh, und der Punkt 2, das ist mir ziemlich wurscht, irgendwo steht, ich glaub, das ist die Anleitung, wie man das tut, damit die Missverständnisse maximiert werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der hat eine Haltung eingenommen, und da bin ich ein bissl vorsichtig, und da mache ich den Bock zum Gärtner, die Haltung, die mir kolportiert wurde! Wir haben also, das, was gesagt worden ist, am Tisch, wir haben <span style="text-decoration: underline;">ein</span> Papier, und wenn das im Sinne der Zuwendungen richtig verstanden wurde, dann machen wir in diesem Sinne schon eine Vorbereitung, heißt also eine Beschlussfassung bis zum Punkt zwei und den Siebener weg und den Achter hin, dann können wir den Fahrplan für uns ins Auge fassen, ist das eine Vorgangsweise, dann würde ich den Antrag in Worte münzen, das heißt wir haben diesen Plan für uns in Anspruch genommen, das war also der Hinweis, diesen finden sie aus gutem Grund wieder, die Frage ist, gibt es Einwendungen, Abänderungen, Ergänzungen, ich tendiere dazu, zu schlüssigen Konstrukten, aus gutem Grund, weil die Kritik so weit gegangen ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Schaun wir uns das an und halten wir es, dann drehen wir das Ding um, beides gelangt zur Aussendung, ich bin überzeugt davon, dass sie nicht das Wissen haben, darüber zu befinden, die nicht ein Gradmesser sein sollen, weil er sachlich nicht in der Lage ist, das mit Kompetenz zu erfüllen. Das ist für mich das peinliche Gegenteil, wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Spielwiese verkommen lassen, da gibt es jemanden, der hat kein Pouvoir, und wer viel fragt bekommt auch viel Antwort. Ich fasse zusammen: die pragmatischen Teile dieser Ordnung werden als Feedback, wo dann die politischen Entscheidungen im Vorstand abgeklärt werden können, so dass diese Beschlussfassung mit großem gemeinsamem Nenner, nicht mit kleinstem, beschlossen werden kann.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Meinem persönlichen Befinden nach kann man, so fasse ich zusammen, wir haben Einigkeit und wir bekommen zurück und parallel dazu und gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig oder fast gleichzeitig jene pragmatischen Teile, die keine standespolitische Auswirkung haben und die eine Handhabung haben werden, sollten in der ersten Sitzung diskutiert werden und mehr oder weniger beschlossen werden, außer den beschlossenen Vorbereitungen, das ist eine Vorgangsweise, die wir meinem ans Ziel kommen, legen wir so fest, wir sollten das gemeinsam beschließen. Wir haben uns den ohnehin freiwillig ausgesucht nein der uns das Budget mehr oder weniger, wenn er uns zusammengibt, wir können das sicher in dem Sinne machen meine ich, nur die Fristen mit den entsprechenden Vorlaufzeiten, die wir brauchen, haben wir nicht, und daher ist der über diese auf den Tisch gekommen und das ist vom Termin her und das nächste haben wir Beschlussfähigkeitsbedenken angemeldet. Ja.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Einberufung geht davon aus, dass wir in Anspruch nehmen wollen, dass wir das so handhaben wollen, mehr will ich damit nicht sagen und weil die Diskussion eine nicht endende sein könnte. Seine sehr zielstrebige Form ist, danke dafür, weil die ersten halten das nicht und das war keine Kritik. Mahlzeit.</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8212;</p>
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