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	<title>Sonnek &#187; Energie</title>
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	<description>Blog von Ingo Sonnek</description>
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		<title>Der Tanz ums CO2 (3. Teil) – Stromerzeugung</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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(IRS) – Es steht außer Zweifel, dass für große Teile der Energieverwendung in Europa ein Umstieg auf Elektrizität stattfindet. Zwei Beispiele: Erstens wird jeder Aufmerksame registrieren, dass  die Zahl von Elektrofahrzeugen im täglichen Straßenverkehr stark gewachsen ist, beschleunigt wohl auch durch Unsicherheit, wie sich Preis und Versorgung mit konventionellen Kraftstoffen entwickeln werden. Zweitens zeigt sich [...]]]></description>
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<p>(IRS) – Es steht außer Zweifel, dass für große Teile der Energieverwendung in Europa ein Umstieg auf Elektrizität stattfindet. Zwei Beispiele: Erstens wird jeder Aufmerksame registrieren, dass  die Zahl von Elektrofahrzeugen im täglichen Straßenverkehr stark gewachsen ist, beschleunigt wohl auch durch Unsicherheit, wie sich Preis und Versorgung mit konventionellen Kraftstoffen entwickeln werden. Zweitens zeigt sich auch in der Haustechnik zumindest bei gut isolierten Gebäuden mit PV-Anlagen und Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge die Tendenz, überhaupt weg von „alten“ Brennstoffen und hin zu Energieversorgung ausschließlich mit Strom zu kommen.</p>
<p><span id="more-11512"></span></p>
<p><strong>CO2-Emissionen in der Stromerzeugung</strong></p>
<p>Allein schon aufgrund der Tatsache, dass der Bedarf an elektrischem Strom steigt, wird – natürlich vor allem in Europa – mit scharfem Auge darauf geachtet, dass die Emissionsfaktoren für die Stromerzeugung möglichst niedrige Werten zeigen, und es wird mit vielerlei Mitteln versucht, diese Werte weiterhin zu senken. Naturgemäß wird für Strom aus Wasserkraft (wie Großteils in Österreich) fast kein CO2 frei, auch bei Kernkraft (wie in Frankreich vorwiegend) sehr wenig, wohingegen bei Kohlekraftwerken (wie etwa in Polen) viel davon anfällt. Die Europäische Umweltagentur hat unlängst Werte für die 27 Länder der Europäischen Union und für das Jahr 2024 bekanntgegeben,* die wir uns näher ansehen wollen.</p>
<p><strong>Emissionswerte für das Jahr 2024 für die Länder der Europäischen Union </strong></p>
<p>Die ausgewiesenen Werte sind in „gCO2e/kWh“ angegeben, das bedeutet „Gramm CO2 je Kilowattstunde erzeugter elektrischer Energie“ (Zu beachten ist, dass in diesen Emissionsangaben auch alle anderen „Treibhausgase“ mit berücksichtigt worden sind, man hat sie auf CO2-Basis umgerechnet):</p>
<p>Schweden: 6 – Finnland: 27 – Luxenburg: 35 – Frankreich: 36 – <strong>Österreich: 53</strong> – Slowakei: 59 – Litauen: 61 – Dänemark: 64 – Lettland: 75 – Portugal: 82 – Kroatien: 98 – Spanien: 125 – Ungarn: 127 – Belgien: 155 – <em>Median: 155</em> – Slowenien: 175 – Rumänien: 188 – <em>Mittelwert: 192</em> – Italien: 206 – Irland: 237 – Niederlande: 245 – Bulgarien: 248 – <strong>Deutschland: 291</strong> – Griechenland: 304 – Malta: 337 – Tschechien: 338 – Estland: 384 – Zypern: 561 – Polen: 566</p>
<p>Erwähnt seinen noch zwei Vergleiche dazu:</p>
<p>-         Dem genannten Bericht ist auch zu entnehmen, dass der Mittelwert für die EU im Jahr 1990 noch 500 gCO2e/kWh betragen hat, der für das Jahr 2024 auf 192 gCO2e/kWh gesunken ist</p>
<p>-          Der Wert für die VR China 2024 liegt hingegen bei 560 gCO2e/kWh**</p>
<p><strong>Anmerkung in Bezug auf Österreich</strong></p>
<p>Der fett gekennzeichnete niedrige Emissionswert für Österreich ist der begünstigten geografischen Lage des Landes und dem dadurch möglichen hohen Anteil an Wasserkraft als erneuerbarer Energie zu verdanken: Er liegt demnach bei etwa einem Drittel des europäischen Durchschnitts und bei knapp einem Viertel des Medians. Unter diesen Gegebenheiten erhebt sich die Frage: Warum buttert man überhaupt Förderungen in großflächige Solaranlagen, wenn man ohnehin weiß, dass derlei Anlagen nie einen akzeptablen Energy Return on Energy Invested (EROI, auch: Erntefaktor) liefern werden?*** Will Österreich denn innerhalb der EU noch zu irgend einer Art Musterschüler werden? Wozu?</p>
<p><strong>Anmerkungen in Bezug auf Deutschland</strong></p>
<p>Deutschland gilt als Musterland für die „Energiewende“, also den Ausstieg aus konventioneller Stromerzeugung in eine, die in erster Linie auf erneuerbare Quellen setzen will. Der in der Zusammenstellung ebenfalls fett gekennzeichnete Emissionswert für Deutschland liegt deutlich über dem europäischen Mittelwert. Einem Artikel der Online-Publikation KlimaNachrichten vom 16.07.2026 ist im Hinblick darauf zu entnehmen (Zitat <em>kursiv</em>): ****</p>
<p><em>Wo liegt also der Hase im Pfeffer, dass Deutschland trotz aller Investitionen so ein großer Treibhausgas-Produzent bei der Energieproduktion ist? Kapazitäten wurden ja aufgebaut: Insgesamt standen 78 GW an Windenergie und 124 GW an Photovoltaik (PV) an installierter Leistung zur Verfügung. Die Maximalproduktion an gesamtem Strom im Zeitraum betrug 79 GW, der Mittelwert lag bei 58 GW. Zumindest das Mittel war also nur mit Windkraft oder PV theoretisch leistbar. Theoretisch! Die mittlere Produktion von Energie aus Windkraft erreichte nur 15% der installierten Leistung, maximal wurden 52% erreicht, an „schlechten Windtagen“ nur um 0,3-0,4%. So viel Installation für so wenig Ertrag! Bei PV sieht es nicht besser aus, um die 15% im Mittel 53% als Top-Wert, nachts natürlich null. </em></p>
<p><em>Wenn diese „Erneuerbaren Energien“ (EE) nicht genug liefern, muss für die Versorgungssicherheit in Deutschland Kohle und Gas weiter hochgefahren werden. Das führte im Mittel zur Produktion von 13,5% der Gesamtleistung aus Gas, aus Kohle waren es 15%. Die Spitzenwerte: 25 bzw. 29 %. Hier zeigt sich das Problem des Verzichts auf Kernkraft, die Nutzung ist nach wie vor hierzulande gar verboten. Das beantwortet auch die Frage, warum Frankreich so viel weniger Treibhausgas in die Luft bläst: neben EE kommt da die Kernkraft (sie ist CO2-arm mit nur 5 g CO2/kWh) mit rund 67% zum Einsatz. </em></p>
<p><strong>Stößt die Nutzung von PV und Windkraft in Deutschland an ihre Grenzen?</strong></p>
<p>Deutschland sieht sich trotzdem nach wie vor als Vorzeigeland und Vorreiter der Nutzung von Fotovoltaik (PV) und Windkraft. Zurecht? Der pensionierte Allgemeinmediziner Dr. Stephan Kaula aus Bad Homburg in Deutschland hatte sich zuvor schon lange intensiv mit Einflüssen von Windkraftanlagen auf den menschlichen Organismus beschäftigt. In seinem Video „Energiewende, vom Ausbau zur Systemintegration“, das am 07.07.2026 auf YouTube erschienen ist*****, geht er nun einen Schritt weiter und sieht sich das gesamte  Energieversorgungssystem an, insbesondere die Integration von PV und Windkraft. Er baut seine Überlegungen auf offiziell verfügbaren Daten der deutschen Bundesnetzagentur (SMARD) auf, die sowohl die Entwicklung von 2015 bis 2025 wiedergeben, als auch eine Vorschau für den Ausbau bis 2030 enthalten.</p>
<p>Anhand von Häufigkeitsdiagrammen werden anschaulich die wachsenden Herausforderungen der Systemintegration, Stromüberschüsse und Residuallast (d. i. die verbleibende Last ohne PV und Windkraft) dargestellt. Dadurch sollen die technischen Herausforderungen der „Energiewende“ verdeutlicht werden. Die Daten für die Prognosen  basieren auf den Ausbauzielen der deutschen Bundesregierung. Es ist höchst empfehlenswert, sich dieses Video und die Darstellung der Situation 2015, 2017, 2019, 2021, 2023, 2025 und der Prognosen für 2017 und 2030 anzusehen.</p>
<p>Für jedes dieser Jahre werden Energiemengen in Terawattstunden (TWh) angegeben für Abregelung (Bundesnetzagentur), realisierte Wind+PV-Einspeisung, Nettoexporte in Negativpreisstunden, Inland bei Negativpreisen, Inland bei Positivpreisen. Jeder kann sich aus diesen Daten sein eigenes Bild machen.</p>
<p><strong>Großtechnischer Einsatz von Wind und PV &#8211; noch ein Zukunftsmodell?</strong></p>
<p>Faktum ist, dass mit zunehmendem Ausbau von Wind und PV die realisierte Wind+PV-Einspeisung und damit der zu positiven Preisen verwertbare Stromanteil gestiegen sind (no naa, war wohl zu erwarten), zugleich aber auch der Wert der Abregelung zugenommen hat. Für mich war interessant zu ermitteln, zu welchem Prozentsatz die gesamte zur Verfügung stehende Windenergie (also  realisierte Wind+PV-Einspeisung zuzüglich Abregelung!) tatsächlich (also im Inland zu Positivpreisen) verkauft werden konnte: Der Wert für 2015 belief sich auf 94%, der Wert für 2025 ist auf 83% gesunken. Geht man davon aus, dass die prognostizierten Ausbauschritte tatsächlich vollzogen werden, ist für 2027 ein Wert von 69% zu erwarten und für 2030 gar nur von 54%!</p>
<p>Vertraut man von den vorliegenden Werten, liegt der Hauptgrund dafür ganz offensichtlich darin, dass seit etwa 2021 der Wert für den zu positiven Preisen verkaufbaren Stromanteil seit etwa 2021 kaum mehr wesentlich gestiegen ist. Sollten die vorherigen Überlegungen richtig sein, stellt sich für Deutschland die Frage: Noch mehr PV und Wind – wofür? Jedenfalls dürften sich dadurch die CO2-Emissionen kaum verändern …</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>*) European Environment Agency, Greenhouse gas emission intensity of electricity generation in Europe, Published 10 Jul 2026 <a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/indicators/greenhouse-gas-emission-intensity-of-1">https://www.eea.europa.eu/en/analysis/indicators/greenhouse-gas-emission-intensity-of-1</a></p>
<p>**) Wert für China aus Google KI, Abfrage 23.07.2026</p>
<p>***) Siehe Blog-Beitrag vom 10.10.2025  <a href="https://www.sonnek.at/2025/10/10/elektrische-energiequellen-energieertrag-und-aufwand/">https://www.sonnek.at/2025/10/10/elektrische-energiequellen-energieertrag-und-aufwand/</a></p>
<p>****) KlimaNachrichten, Das Klimaproblem „Energiewende“, 16. Juli 2026  <a href="https://klimanachrichten.de/2026/07/16/das-klimaproblem-energiewende/">https://klimanachrichten.de/2026/07/16/das-klimaproblem-energiewende/</a></p>
<p>*****) Dr. Stephan Kaula, Energiewende: Vom Ausbau zur Systemintegration, 07. Juli 2026: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GVkDq13_Xjw">https://www.youtube.com/watch?v=GVkDq13_Xjw</a></p>
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		<title>Der Tanz ums CO2 (2. Teil) &#8211; Pro-Kopf-Emissionen</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2026/07/17/der-tanz-ums-co2-2-teil-pro-kopf-emissionen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) – Die Rolle des von Menschen verursachten CO2 im Klimawandel ist noch keineswegs geklärt. Aussagen von Wissenschaftlern reichen von „Alleinverursacher des Klimawandels“ bis hin zu „Minimaler bis gar kein Einfluss“. Trotz dieser Differenzen wird im CO2 – zumindest in der öffentlich herrschenden und von den Leitmedien kräftig unterstützten Meinung – in Bezug auf den [...]]]></description>
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<p>(IRS) – Die Rolle des von Menschen verursachten CO2 im Klimawandel ist noch keineswegs geklärt. Aussagen von Wissenschaftlern reichen von „Alleinverursacher des Klimawandels“ bis hin zu „Minimaler bis gar kein Einfluss“. Trotz dieser Differenzen wird im CO2 – zumindest in der öffentlich herrschenden und von den Leitmedien kräftig unterstützten Meinung – in Bezug auf den Klimawandel nach wie vor ausschließlich der zentrale Verursacher und damit das Maß aller Dinge gesehen. Eigenschaften, die nicht hinterfragt werden dürfen. Das gilt vor allem für Europa, das sich damit in seinen eigenen Augen zum „Retter der Welt“ erhoben hat.</p>
<p><span id="more-11500"></span></p>
<p><strong>Warum muss Europa Vorbild sein?</strong></p>
<p>Was führt uns eigentlich zur Einstellung, Europa müsse Vorbildwirkung haben? Das „Warum?“ zu hinterfragen, ist nicht sehr populär. Jedenfalls herrscht eine Art Konsens darüber, die CO2-Emissionen seien zu reduzieren, „koste es, was es wolle“. Hinweise auf bisher erreichte Einsparungen hierorts werden reflexartig abgetan mit dem Hinweis auf die angebliche Vorbildwirkung Chinas in der Nutzung erneuerbarer Energien. Und: Die Pro-Kopf-Emissionen Asiens seien immer noch wesentlich niedriger als die hierzulande. Es bestehe so gesehen kein Grund, die eigenen Anstrengungen nicht noch weiter zu verstärken. Dies selbst um den Preis, jene Teile der Industrie, die ohnehin schon mit den Folgen eines breiten Strukturwandels kämpft, endgültig zu strangulieren.</p>
<p><strong>Wer sucht selbst nach Fakten?</strong></p>
<p>Wir leben in einer fantastischen Zeit, in der es möglich ist, auf Unmengen von Daten zugreifen zu können, und das ganz lässig und bequem vom Notebook oder vom Handy aus. – Hab mal nachgedacht, ob ich als Jugendlicher in den frühen Sechziger-Jahren mir das ganz praktisch hätte vorstellen können. Zu dieser Zeit war ja schon ein voller Festnetzanschluss eine Art Luxus. Als Utopie hätte ich mir das vielleicht vorstellen können, aber sicher nicht, dass ich das einmal selbst erleben würde! – Nur: Wie viele von uns machen sich tatsächlich selbst auf die Suche nach Fakten mit Quellenangabe? Rasch eine Meinung hervorzuholen ist sicher einfacher als das Forschen nach belegbaren Tatsachen.</p>
<p><strong>Was sagen die Zahlen?</strong></p>
<p>Der Techniker fragt sich allein schon aus Gewohnheit: Wo finde ich verlässliche Zahlenangaben und was sagen sie aus? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus ziehen? – Wir wissen zwar, dass China infolge seiner auf Expansion und Streben nach globaler Dominanz ausgerichteten Industriepolitik und trotz seiner Anstrengungen in Solar- und Windenergiegewinnung  weltweit gesehen der größte Emittent von CO2 ist. Aber wie sehen im Vergleich dazu die Zahlen pro Kopf aus, nicht nur die Chinas, sondern der Industrie- und Schwellenländer? –– Also hier zunächst ein paar Zahlen:</p>
<p><strong>Pro-Kopf-Emission von CO2 (in Tonnen), bezogen auf das Jahr 2024 </strong>(Quelle: de.statista.com, abgerufen am 06.07.2026):</p>
<p>Katar: 41,27 – Saudi-Arabien: 20,38 – Vereinigte Arabische Emirate: 20,13</p>
<p>Australien: 14,48 – USA: 14,2 – Kanada: 13,42</p>
<p>Russland: 12,49 – Südkorea: 11,29 – Island: 9,67</p>
<p><strong>China: 8,66</strong> – Malaysia: 8,16 – Südafrika: 6,87</p>
<p>Japan: 7,77 – Deutschland; 6,77 – Norwegen: 6,67</p>
<p>Niederlande: 6,23 – <strong>Österreich: 6,18</strong> – Türkei: 5,87</p>
<p>Griechenland: 5,31 – Finnland: 5,30 – Italien: 5,09</p>
<p>Spanien: 4,60 – Vereinigtes Königreich: 4,53 – Frankreich: 3,97</p>
<p>Schweiz: 3,59 – Mexiko: 3,52 – Indonesien: 2,87</p>
<p>Brasilien: 2,28 – Indien: 2,20</p>
<p><strong>Ein paar Überlegungen zu China und Österreich …</strong></p>
<p>Wie aus diesen Zahlen unschwer zu errechnen ist, liegt die Pro-Kopf-Emission an CO2 pro Jahr für die Volksrepublik China nicht unter dem Wert Österreichs, sondern bereits etwa 40 Prozent darüber! Auf einen Vergleich der absoluten Emissionswerte kann ich hier wohl verzichten. Aber um ein Gefühl für die Relationen zu bekommen: China hat 1,412 Milliarden Einwohner, Österreich 9,10 Millionen (Beide Werte für 2026 von <a href="http://www.worldometer.info/de/">www.worldometer.info/de/</a>, abgerufen am 06.07.2026), China hat somit ca. das 155-fache der Bevölkerung unseres Landes, oder umgekehrt gerechnet hat Österreich ca. 0,65 Prozent der Bevölkerung Chinas. So viel zu unserem möglichen Einfluss auf diese und weltweite Emissionen.</p>
<p><strong>… und zu China und EU</strong></p>
<p>Sehen wir uns die Werte für die gesamte EU an: Grok ai errechnet uns dazu aus den Daten in <a href="http://www.worldometer.info/de/">www.worldometer.info/de/</a> für die 27 EU-Länder und für Ende 2026 eine Bevölkerungszahl von 447.890.473 Personen, das sind etwa knapp 32% der Einwohnerzahl der Volksrepublik China. Umgekehrt gerechnet ist demnach China von der Bevölkerung her gesehen gut dreimal so groß wie die gesamte EU. Der Pro-Kopf- Wert der CO2-Emission EU-weit ist mir nicht bekannt, er liegt aber mit hoher Sicherheit unter denen Deutschlands, bewegt sich vielleicht in der Größenordnung Österreichs, liegt jedenfalls ebenso unter dem Wert des Riesenstaates am anderen Ende Eurasiens.</p>
<p><strong>Politikwende nicht in Sicht</strong></p>
<p>Angesichts all dieser Gegebenheiten und Verhältnismäßigkeiten wäre es meines Erachtens wohl hoch an der Zeit, in jeglichem politischen Denken von der herrschenden CO2-Fixierung abzukehren. Dass die hier und in der EU herrschende Politik das von sich aus nachvollzieht, ist jedoch nicht zu erwarten, so realistisch muss man in seinen Überlegungen sein. Denn mittlerweile ist die CO2-Fixierung ja in breiten Gesellschaftsschichten als gängige Ideologie oder – wenn man so will – als Glaubenssache bombenfest verankert, der mit sachlichen Argumenten schon längst nicht mehr beizukommen ist. Daran werden auch die wenigen Bürger, die sich selbst informieren und ihre kritischen Schlüsse ziehen, nichts ändern können.</p>
<p><strong>Ansätze für Hoffnung</strong></p>
<p>Eine der Hoffnungen, dass es dennoch zu Änderungen kommen könnte, besteht darin, dass wirtschaftliche Zwänge irgendwann dazu führen, dass infolge pekuniärer Nöte der CO2-Klimagötze vom Altar der öffentlichen Anbetung  fallen wird müssen. Eine weitere Hoffnung ergäbe sich durch einen Wandel zu einer anderen Art von Politik, die von festgefahrenen Klimadoktrinen abgeht und wieder kritische Meinungen und offene Diskussionen zulässt. Und die vor allem erkennt, dass Klimaprognosen aus Computermodellen zwar in wissenschaftlicher Hinsicht wertvolle Denkanstöße liefern können, dass sie aber wegen der damit verbundenen Unsicherheiten niemals Grundlage politischer Entscheidungen sein können, selbst wenn sie von UNO und dem „Weltklimarat“ IPCC gewissermaßen als unfehlbar propagiert werden sollten.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Der Tanz ums CO2</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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(IRS) – Nach vielen Jahren Wüstenwanderung wurde den Israeliten die Zeit zu lang, die sein Anführer Moses auf dem Berg Horeb verbrachte, um für sein Volk das Gesetz zu empfangen. Statt auf das Gottgegebene zu warten, entschied sich das Volk währenddessen für Menschgemachtes: Die Wartenden bauten sich ein goldenes Kalb, um das sie ausgelassen tanzten. [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Nach vielen Jahren Wüstenwanderung wurde den Israeliten die Zeit zu lang, die sein Anführer Moses auf dem Berg Horeb verbrachte, um für sein Volk das Gesetz zu empfangen. Statt auf das Gottgegebene zu warten, entschied sich das Volk währenddessen für Menschgemachtes: Die Wartenden bauten sich ein goldenes Kalb, um das sie ausgelassen tanzten. Wie die Bibel weiter berichtet, ging dieses Vorhaben nicht gut aus. – Wenn wir uns in der  Gegenwart umsehen, können wir eine andere Art Tanz beobachten, und zwar den um das atmosphärische Spurengas CO2. Der Ausgang dieses Tanzes ist noch offen.</p>
<p><span id="more-11491"></span></p>
<p><strong>Bedeutungswandel</strong></p>
<p>Wir dürfen davon ausgehen, dass dieses CO2, das mit 0,042 Volums-Prozent in unserer Atmosphäre vertreten ist, in der öffentlichen Wahrnehmung seine frühere Bedeutung völlig verloren hat. Insbesondere für den Konsumenten üblicher Massenmedien dürfte sich infolge entsprechender Botschaften der Charakter des Begriffs „CO2“ im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte von „lebensnotwendig“ auf „lebensbedrohlich“ umgedreht haben. Für große Teile der Wissenschaft insbesondere um den „Weltklimarat“ der UNO, den IPCC, ist der dominante Einfluss von CO2 auf das Klimageschehen festgeschrieben, werden ihm doch die Phänomene Erderwärmung oder Klimawandel angelastet. (Die Österreichische Energieagentur sieht diese Bezeichnungen gar als Verniedlichung und empfiehlt in ihrem „Energie-Handbuch“ stattdessen Bezeichnungen wie „Erderhitzung“ beziehungsweise „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“.)</p>
<p><strong>Abweichende Meinungen werden nicht akzeptiert</strong></p>
<p>Gegenstimmen prominenter Wissenschaftler, die sich nicht mit der alleinigen „Täterrolle“ des CO2 zufriedengeben und auf die Komplexität der Einflüsse hinweisen, die für die Entstehung des Klimas bedeutsam sind, werden von den Massenmedien ignoriert. Wissenschaftler mit abweichender Meinung – wie etwa die US-amerikanische Universitätsprofessorin Dr. Judith Curry – verloren ihre Arbeit. Aus meiner Erfahrung in Gesprächen kann ich berichten, dass selbst hochgeschätzte, an sich kritisch denkende Berufskollegen kritische Standpunkte ablehnen und lieber dem üblichen CO2-Narrativ folgen. Jemand,  der sich unabhängig informiert hat und gut begründete andere oder gar gegensätzliche Argumente in Diskussion bringen will, muss nach wie vor damit rechnen, als „Klima-(wandel-)Leugner“ diffamiert oder in seiner Integrität angezweifelt zu werden. Sachliche Diskussionen sind derzeit kaum möglich.</p>
<p><strong>CO2 liefert reichlich Grund zu Aktion</strong></p>
<p>Für die internationale und nationale Politik hat die CO2-Fixierung viele Vorteile. CO2 wird vom „Lebensgas“ zum „Klimagas“. Vor allem lässt es sich messen, und damit können staatliche Institutionen alles beurteilen, regulieren, steuern und besteuern, was auf irgendeine Weise CO2 emittiert, von technischen Prozessen bis hin zu jeglichen lebenden Organismen. Im Gegensatz dazu wird alles, was Energie liefert, kein CO2 emittiert und einigermaßen für menschliche Bedürfnisse nützlich erscheint, gefördert. Auch die Finanzwelt freut sich: Emissionsrechte lassen sich in barer Münze handeln. Und die Medien sind natürlich auch mit dabei, liefern die Themen rund ums CO2 doch immer wieder reichlichen Lesestoff. Wie sehr das der Fall ist? Nachstehend habe ich aus der auflagenstärksten Zeitung unserer Region, der „Kleinen Zeitung“, drei Artikel zum Thema herausgegriffen, die in diesem Jahr erschienen sind, daraus zitiert und ein paar Bemerkungen angefügt. Die Titel sind <strong>fett</strong>, die Zitate <em>kursiv</em> wiedergegeben. Sämtliche Artikel wurden von Günter Pilch verfasst<a title="Zum Autorenprofil von Günter Pilch" href="https://www.kleinezeitung.at/autor/708/guenter-pilch" target="_blank">,</a> dem Redakteur für das Bundesland Steiermark und zuständig für den Themenbereich Umwelt.</p>
<p>Artikel vom 7. Juli 2026:</p>
<p><strong>CO₂-Ausstoß ging zurück, doch für steirisches Klimaziel sieht es düster aus</strong> <em>-<strong> </strong>Neuer Klimabericht zeigt: Die Treibhausgasemissionen in der Steiermark sind 2024 gesunken – doch das Tempo reicht für die verpflichtenden Ziele bis 2030 nicht aus.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Für Klimaziel müsste der CO₂-Ausstoß dramatisch weitersinken.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„48 Prozent weniger Treibhausgas als 2005 darf die Steiermark (wie auch Österreich insgesamt) 2030 noch verursachen. Für dieses Ziel steht Wien in Brüssel gerade.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„58 Prozent des steirischen Treibhausgasausstoßes sind für das Klimaziel unmittelbar relevant, der Rest wird separat über den europäischen Emissionsrechtehandel abgerechnet.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Segeln die Steiermark und Österreich tatsächlich am Klimaziel vorbei, könnten die Kosten in die Milliarden gehen. EU-Mitgliedsstaaten sind im Falle eines Scheiterns verpflichtet, die entsprechenden Mengen an Emissionszertifikaten nachzukaufen. Der Bund hat mehrfach angekündigt, die Länder in diesem Fall an den Kosten zu beteiligen.“</em></p>
<p>Die Messung oder Schätzung von CO2-Emissionen machen derartige Knebelungen möglich: Für den Leser entsteht der Eindruck, dass wir erstens einem unausweichlichen „Klimadiktat“ unterworfen sind, gegen das man sich nicht wehren kann, dass wir zweitens aus Eigenverschulden oder wegen der Unfähigkeit, genug Energie einzusparen, strenge Bestrafung befürchten müssen, und dass uns drittens dieses Versäumnis sehr teuer zu stehen kommen wird.</p>
<p>Artikel vom 2. April 2026:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>„Steirer verbrauchten weniger Öl und Gas, kräftiges Plus bei Erneuerbaren </strong><em>- Weniger</em> <em>Verbrauch, erstmals 40 Prozent Erneuerbare: Steirischer Energiebericht zeigt für 2024 erfreulichen Trend. Doch nur ein Teil davon geht auf das Konto aktiver Maßnahmen.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> „Erdöl- und Erdgasverbrauch im Land jeweils ein Minus von 4,8 bzw. 2,4 Prozent“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> „Erstmals liegt der Erneuerbaren-Anteil am steirischen Energieverbrauch damit knapp oberhalb der Marke von 40 Prozent.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Verbrauch nach Wirtschaftssektoren: Produzierender Bereich: 38,5%, Verkehr: 27,5%, Privathaushalte: 25,4%, Dienstleistungen: 6,6%, Landwirtschaft: 2,6%.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Verbrauch nach Energieträgern (energetischer Endverbrauch): Öl: 29,5%, Biomasse: 22,3%, elektrische Energie: 21,5%, Erdgas: 15,7%, Fernwärme: 5,8%, Umgebungswärme (Wärmepumpen, Anm.): 2,4%, Kohle: 2,0%, Brennbare Abfälle: 0,9%.“</em></p>
<p>Gedanken dazu: Energie- und damit CO2-Einsparungen durch einen milden Winter! – Der Anteil an erneuerbarer Energie ist nicht gratis zustande gekommen, sondern hat ansehnliche  Förderungen benötigt! – Im produzierenden Gewerbe ließe sich am meisten einsparen, doch  hoffentlich geschieht das nicht von selbst durch mancherorts drohende Deindustrialisierung (z. B. bei Autozulieferern)!</p>
<p>Artikel vom 10.02.2026:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>„Grüne Lunge am Kippen &#8211; CO₂-Ausstoß des heimischen Waldes befeuert Zwist ums Heizen mit Holz</strong><em> &#8211; Österreichs Wälder stoßen inzwischen mehr Treibhausgas aus, als sie neu binden. Für Forscher ein Alarmsignal. Wie viel Holznutzung verträgt die grüne Lunge der Republik noch?“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Rund 62 Prozent der steirischen Landesfläche sind mit Wald bedeckt, in Summe nehmen Österreichs Wälder fast die Hälfte des gesamten Bundesgebiets ein. Ein Umstand, auf den hierzulande häufig mit Stolz verwiesen wird, der aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es in den Forsten knirscht. Der Wald ist ins Kippen geraten und dabei, seine traditionelle Funktion als CO2-Senke dauerhaft zu verlieren.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Über das vergangene Jahrzehnt hat sich die Senkenwirkung des Waldes rasant verringert, 2018 kehrte sich der Saldo erstmals um: Die heimischen Wälder sind von einer CO2-Senke zu einer Emissionsquelle geworden.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Als Hauptursache für die Malaise macht UBA-Klimaexperte Günther Lichtblau die bereits eintretenden Folgen des Klimawandels fest.“ </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Werden die heimischen Wälder also stärker genutzt, als sie es noch vertragen? ‚Es ist zumindest nicht sehr sinnvoll, die Biomasseverbrennung noch weiter zu steigern‘, sagt Georg Gratzer, stellvertretender Leiter des Instituts für Waldökologie an der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku).“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Ähnlich argumentiert Helmut Haberl vom Boku-Institut für Soziale Ökologie. ‚Wenn wir die Holzverbrennung weiter erhöhen und durch Holzernte aus dem Inland abdecken, wird der Wald noch weiter in Richtung CO2-Quelle kippen.‘ Und auch gesteigerte Holzimporte sieht der Forscher nicht als Lösung. ‚Schon heute stammt ein erheblicher Anteil des in Österreich verwerteten Holzes aus dem Ausland. Und da stellt sich natürlich die Frage, wie es dann um die Bilanz der dortigen Wälder aussieht‘, sagt Haberl.“ ‚Die Folge könnten für Österreich verpflichtende, millionenteure Nachkäufe von Zertifikaten aus Staaten sein, die ihre Ziele übererfüllen.‘ Doch noch ist offen, ob es tatsächlich so weit kommt. ‚Auf europäischer Ebene laufen derzeit Diskussionen über eine allgemeine Anpassung der Ziele, weil auch andere Länder mit dem Wald ähnliche Probleme wie Österreich haben‘, sagt Günther Lichtblau vom Umweltbundesamt. Als die Ziele vor Jahren vereinbart wurden, hatte offenbar niemand damit gerechnet, dass die Folgen des Klimawandels die Wälder so rasch in ihrer Substanz treffen würden.“</em></p>
<p>Kommentar dazu: Den Waldspaziergang lasse ich mir jedenfalls nicht vermiesen, egal, was und wieviel davon der Wald emittiert. – Der Wald war übrigens in der Vergangenheit nie eine Lunge, das ist ein völlig falsches Bild, denn eine Lunge saugt sauerstoffreiche Luft an und stößt kohlendioxidreiche Luft aus. Seit Neuestem aber funktioniert der Wald offenbar wirklich wie eine Lunge. – Biomasse-Heizanlagen (insbesondere Pelletsheizungen) hat man als Ersatz für Öl und Gas gezielt propagiert und gefördert. Dabei wird bei Verbrennung von Holz (also auch Pellets) pro Kilowattstunde Heizenergie deutlich mehr CO2 freigesetzt als bei Verbrennung von Öl oder Gas. Bei Emissionsberechnungen wird für Holz trotzdem so gerechnet, als würde seine Verbrennung (fast) kein CO2 verursachen … <strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Elektrische Energiequellen: Energieertrag und -aufwand</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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(IRS) – Der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen lässt manche Beobachter auf eine rasche Transformation hoffen: Dass in nicht allzu ferner Zukunft alle elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen kommen möge. Dass diese Erwartung nicht realistisch ist, hat Bjorn Lomborg aus Dänemark gezeigt (siehe Blog-Beitrag vom 11.07.2025) und auch Vaclav Smil aus Kanada hat darauf hingewiesen [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5192" title="Blitz" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Blitz2-150x150.jpg" alt="Blitz" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen lässt manche Beobachter auf eine rasche Transformation hoffen: Dass in nicht allzu ferner Zukunft alle elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen kommen möge. Dass diese Erwartung nicht realistisch ist, hat Bjorn Lomborg aus Dänemark gezeigt (siehe Blog-Beitrag vom 11.07.2025) und auch Vaclav Smil aus Kanada hat darauf hingewiesen (siehe Blog-Beitrag vom 07.06.2024). – Eine bereits seit längerem vorliegende Studie bewertet elektrische Energiequellen rein auf Basis physikalischer Gegebenheiten und lässt ebenfalls Schlüsse zur künftigen Rolle der Erneuerbaren zu.</p>
<p><span id="more-11011"></span></p>
<p><strong>EROI – Energy Returned on Invested Energy</strong></p>
<p>Die Studie wurde von den Herren D. Weissbach, F. Herrmann, G. Ruprecht und A. Huke, sowie von weiteren Autoren bereits 2013 publiziert (eine im Internet verfügbare Version 2018 ist inhaltlich identisch, Link siehe unten) und trägt den etwas sperrigen Titel &#8220;Energy intensitites, EROI (energy returned on energy invested), for electric energy sources&#8221; („Energieintensitäten, EROI [Energy Returned on Energy Invested, Energieertrag im Verhältnis zum Energieaufwand, auch: Erntefaktor] für elektrische Energiequellen“). Zu erwähnen ist, dass die genannten Verfasser Mitarbeiter des Instituts für Festkörper-Kernphysik GmbH in Berlin sind oder waren.</p>
<p><strong><em> </em>Höherer EROI bedeutet höhere Leistungsfähigkeit </strong></p>
<p>Der in der genannten Studie definierte und ermittelte Wert EROI ist zu verstehen als dimensionslose Kennzahl, die für eine bestimmte Energieerzeugungsart das Verhältnis von nutzbarer (über die Lebensdauer der Anlage erzeugter) Energie im Verhältnis zur investierter (also für die Herstellung der Anlage benötigter) Energie angibt. Je höher diese sich ergebende Zahl ist, desto besser – sprich: wertvoller – wird die entsprechende Energieerzeugungsart zu werten sein. Das bedeutet in anderen Worten, dass mit einem höheren Wert die Leistungsfähigkeit einer Technologie hervorgehoben wird.</p>
<p><strong>Rein physikalische Betrachtung</strong></p>
<p>Die Studie stellt einen physikalischen Ansatz auf der Grundlage von Exergieflüssen für die EROI-Berechnung vor und vermeidet im Gegensatz zu anderen Überlegungen z. B. Analysen von Emissionen oder Materialflüssen, wodurch die EROI unphysikalisch wird. – Exergie ist der nutzbare Anteil der Energie, der vollständig in Arbeit umgewandelt werden kann, im Gegensatz zur Anergie, die nicht nutzbar ist und sich bei Prozessen ansammelt. Während die Energie eine Erhaltungsgröße ist, kann Exergie vernichtet und in Anergie umgewandelt werden, was den Verlust an nutzbarer Energie beschreibt. Beispiele für Exergie sind elektrische Energie oder mechanische Arbeit.</p>
<p><strong>Die Ergebnisse zum EROI für einzelne Erzeugungssysteme</strong></p>
<p><strong>Solare Photovoltaik</strong> (1000 Vollaststunden) <strong>3,9</strong> (mit Speicherung <strong>1,6</strong>)</p>
<p><strong>Biogas </strong>(Mais, GuD-Kraftwerk) <strong>3,5</strong></p>
<p><strong>Windkraft </strong>(2000 Volllaststunden) <strong>16</strong> (mit Speicherung <strong>3,9</strong>)</p>
<p><strong>Solar thermisch</strong> (2300 Vollaststunden) <strong>19 </strong>(mit Speicherung  <strong>9</strong>)</p>
<p><strong>Erdgas</strong> (GuD-Kraftwerk) <strong>28</strong></p>
<p><strong>Kohle </strong>(modernes Kraftwerk)<strong> 30</strong></p>
<p><strong>Wasserkraft </strong>(mittlere Größe) <strong>49 </strong>(mit Speicherung <strong>35</strong>)</p>
<p><strong>Kernkraft</strong> (Druckwasserreaktor 1340 MW netto) <strong>75</strong></p>
<p><em>Anmerkungen: </em></p>
<p>-          Die Werte gelten für <strong>Deutschland, </strong>unter &#8220;Solar thermisch&#8221; ist ein Kraftwerk mit konzentrierenden Spiegeln im Standort <strong>Spanien </strong>zu verstehen</p>
<p>-          <strong>GuD</strong> (englisch: CCGT) bedeutet Gas- und Dampfkraftwerk: Erd- oder Biogas befeuern eine  Gasturbine, die einen Generator zur Stromerzeugung antreibt, das Abgas der Gasturbine erzeugt in einem Abhitzekessel Dampf, der wiederum über eine Dampfturbine geleitet wird, die ebenfalls einen Generator antreibt; neueste Kraftwerke dieser Art erreichen bereits Wirkungsgrade von über 60%</p>
<p>-          Eine gute <strong>grafische Darstellung</strong> dieser Ergebnisse findet sich in der Studie selbst, siehe Link unten</p>
<p><strong>Interpretation der Ergebnisse</strong></p>
<ol>
<li><strong>1. Fossile Brennstoffe weisen hohe EROI-Werte auf:</strong> Kohle- und Gas-Kraftwerke erreichen EROI-Werte von ca. 30–80 (je nach Systemgrenze), was sie zu zuverlässigen Basissystemen macht.</li>
<li><strong>2. Kernenergie zeigt überlegene Effizienz:</strong> Kernkraftwerke weisen den höchsten EROI-Wert auf (ca. 75–80), mit niedriger Materialintensität, geringem Landverbrauch pro TWh und hoher Stabilität, was sie zur effizientesten Stromquelle macht.</li>
<li><strong>3. Intermittierende Erneuerbare  weisen niedrige EROI auf</strong>: Wind- und Photovoltaik-Anlagen haben EROI-Werte von nur 4–19 (Wind) bzw. 2–7 (PV), die durch Speicherbedarf weiter sinken; ein 100% PV-System wäre für energieintensive Gesellschaften untragbar.</li>
<li><strong>4. Wasserkraft:</strong> Liegt bei ca. 50, übertrifft die intermittierenden Erneuerbaren Solar und Wind klar</li>
<li><strong>5. Vergleich der Systeme:</strong> Fossile und nukleare Systeme sind den Erneuerbaren in EROI und Systemstabilität überlegen.</li>
<li><strong>6. Mindest-EROI für gesellschaftliche Nachhaltigkeit:</strong> Für entwickelte Gesellschaften wird ein EROI von mindestens 3–5 (besser 7–10) benötigt, um überhaupt deren Funktionalität sicherzustellen; darunter kollabieren Systeme, die etwa auf Biotreibstoffen oder ungestützter Solar-und Windenergie basieren. Zur Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Wohlstandsniveaus unserer Gesellschaft ist ein durchschnittlicher EROI von ca. 30 erforderlich.</li>
</ol>
<p><span style="color: #ffffff;">A</span></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wie aus den Ergebnissen und deren Interpretation rasch ersichtlich ist, zeigen die niedrigen EROI-Werte für intermittierende Erneuerbare Sonne und Wind, dass sie aus derzeitiger Sicht und im gegenwärtigen Stand der technischen Entwicklung auch nur nicht annähernd imstande sind, allein die Gesellschaft mit ausreichend Energie zu versorgen. Geschuldet ist dies in erster Linie der geringen Energiedichte dieser Systeme. Sollten sie aber in Zukunft einen wesentlich höheren Beitrag zur Bereitstellung der erforderlichen Energie leisten müssen, hätte allein schon der immense Platzbedarf gewaltige Rückwirkungen auf die Art der Besiedlung, die Neuordnung der Landflächen und damit auf die Lebensrealität der Menschen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="https://www.epj-conferences.org/articles/epjconf/pdf/2018/24/epjconf_eps-sif2018_00016.pdf">https://www.epj-conferences.org/articles/epjconf/pdf/2018/24/epjconf_eps-sif2018_00016.pdf</a></p>
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		<title>Klimamodelle zwischen Wissenschaft und Politik</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/07/18/klimamodelle-zwischen-wissenschaft-und-politik/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 06:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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(IRS) – Die Klimawissenschaften verwenden eine Vielzahl von Computermodellen, um das Klimasystem und sein Verhalten über örtliche und zeitliche Räume hinweg untersuchen zu können. Die Art der Modelle reicht von einfachen – zum Beispiel Energiebilanzen – bis hin zu komplexen globalen Klimamodellen, die unseren Planeten mit einem grobkörnigen Datennetz überziehen und massiven Computereinsatz erfordern. Die [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) – Die Klimawissenschaften verwenden eine Vielzahl von Computermodellen, um das Klimasystem und sein Verhalten über örtliche und zeitliche Räume hinweg untersuchen zu können. Die Art der Modelle reicht von einfachen – zum Beispiel Energiebilanzen – bis hin zu komplexen globalen Klimamodellen, die unseren Planeten mit einem grobkörnigen Datennetz überziehen und massiven Computereinsatz erfordern. Die Modelle sollen einerseits das Verständnis über das Funktionieren des Klimas verbessern, andererseits Experimente ermöglichen, Theorien vergleichen und unerwarteten Ergebnissen auf die Spur kommen.</p>
<p><span id="more-10875"></span></p>
<p><strong>Wissenschaftliche Klimamodelle für politische Zwecke?</strong></p>
<p>Während Wissenschaftler nach wie vor daran arbeiten, mittels der Modelle besseres Verständnis des Klimageschehens zu erlangen, spielen Berechnungsergebnisse von Klimamodellen eine zentrale Rolle in der Entwicklung internationaler, nationaler, aber auch lokaler Politik. So benutzt etwa der IPCC („Weltklimarat“) Klimamodelle dazu, mögliche Ursachen neuerer Klimaänderungen abzuwägen, künftige Klimazustände vorherzusagen, Leitlinien für Emissionsreduktionen zu erstellen, Maßnahmen für örtliche Anpassungen vorzuschlagen und Empfehlungen zur Berechnung sozialer Kosten für CO2-Emissionen zu geben. Anders gesagt: Klimamodelle dienen politischen Zwecken.</p>
<p><strong>Unsicherheiten und Risikobewertungen von Prognosen</strong></p>
<p>Es ist der amerikanischen Wissenschaftlerin Judith A. Curry dafür zu danken, dass sie sich des Klimathemas aus der Sicht der nach wie vor bestehenden gravierenden Unsicherheiten und einer Risikobewertung der Klimaänderung angenommen hat. Curry ist emeritierte Professorin für Erd- und Atmosphärische Wissenschaften am Georgia Institute of Technology und Vorsitzende des Climate Forecast Applications Network, das sich mit Wetter- und Klimaprognosen befasst. In ihrem 2023 erschienenen Buch „Climate Uncertainty and Risk – Rethinking Our Response“ geht sie in einem eigenen Kapitel auf die Klimamodelle, deren Unsicherheiten und auch auf deren oft problematischen Anwendungen in der Politik ein.</p>
<p><strong>Riesiger Rechenaufwand</strong></p>
<p>Globale Klimamodelle haben Bausteine, die das Verhalten der Atmosphäre, der Ozeane, der polaren Eisschilde, der Landflächen und der Gletscher erfassen. Um Berechnungen möglich zu machen, wird die Erdatmosphäre in ein dreidimensionales Gitternetz aufgeteilt. Die kleinste Einheit dieses Netzes hat eine seitliche Ausdehnung (Länge mal Breite) von 100 bis 200 km, die Höhe beträgt charakteristischerweise 1 km, was angesichts der regionalen Besonderheiten, die in einem Klimaraum auftreten können, schon sehr grobmaschig erscheint. Dennoch ist der Rechenaufwand gigantisch: Würde man zur Erhöhung der Genauigkeit eine Komponente halbieren (also zum Beispiel die Höhe von 1 km auf 500 m senken), würde sich der Rechenaufwand verzehnfachen!</p>
<p><strong>Nichtlineare Zusammenhänge</strong></p>
<p>Die Vorgänge im realen Klima erscheinen komplex und chaotisch. Versucht man mathematisch zu beschreiben, was hier vor sich geht, treten sehr schnell die Grenzen der Berechenbarkeit zutage. Manche Mechanismen im Klima lassen sich in Form linearer Gleichungen beschreiben, sehr viele Vorgänge aber verlaufen anders: Man landet bei nichtlinearen Zusammenhängen und damit bei nur sehr schwer lösbaren naturwissenschaftlichen Formeln und damit in herausfordernden Mathematikaufgaben. Nichtlinearität bedeutet unter anderem auch, dass die Festlegung der Eingangsdaten sehr starke Auswirkungen auf die Ergebnisse haben kann. Anders gesagt: Man endet in Verwirrung oder gar im Chaos.</p>
<p><strong>Daten aus der Vergangenheit für Prognosen?</strong></p>
<p>Ein anderes Problem: Nach welchen Werten lässt sich ein solches Modell kalibrieren oder eichen? Die Modelle sollen zukünftiges Verhalten des Klimas vorhersagen können: Auf welchen Daten baue ich auf? Zum Abgleichen eines Modells liegen schließlich nur Werte aus der Vergangenheit vor, das noch dazu aus recht kurzen Zeitspannen: So sind belastbare Satellitendaten zum Beispiel über die Bewegungen des Meeresspiegels seit frühestens Mitte der Siebziger Jahre verfügbar. Nochmals das grundsätzliche Problem: Mangels anderer Möglichkeiten müssen Daten ausschließlich aus der Vergangenheit dazu herhalten, zukünftige Entwicklungen vorherzusagen.</p>
<p><strong>Prognosefähigkeit der Modelle ist beschränkt hilfreich</strong></p>
<p>Im Hinblick auf die Eignung von Klimamodellen für eine Empfehlung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und damit verbundene Entscheidungen zitiert Judith Curry eine Stellungnahme des „Earth Institute“ und des „Red Cross Climate Center“ der Columbia Universität: „Vorhersagen aus Klimamodellen können viele Aspekte des Klimasystems erfassen und helfen bei Schadensbegrenzung und Anpassungsstrategien im weitesten Sinn, aber ihr Einsatz zur Steuerung örtlicher Maßnahmen zur Anpassung ist nicht gerechtfertigt. Klimamodelle sind nicht in der Lage, räumlich oder zeitlich eingegrenzte Zustände in einer derart präzisen Art vorherzusagen, wie dies oft geschieht, und die beim Empfänger der Information (ungerechtfertigterweise, Anm.) hohes Vertrauen bewirkt.“</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quelle: Judith A. Curry, „Climate Uncertainty and Risk – Rethinking Our Response“, Anthem Press, 2023</p>
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		<title>Ein Umstieg auf Erneuerbare findet nicht statt</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/07/11/ein-umstieg-auf-erneuerbare-findet-nicht-statt/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 05:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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(IRS) – Manche – auch hierzulande – behaupten, dass der Umstieg auf Erneuerbare weltweit voll im Gang sei. Es stimme nur nicht, stellt Bjorn Lomborg, Autor und Präsident des Think-Tanks Copenhagen Consensus Center, nüchtern fest. Er stützt sich dabei auf Daten des in London ansässigen Energy Institute. Den Daten dieses Instituts zufolge findet – global [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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</div>
<p>(IRS) – Manche – auch hierzulande – behaupten, dass der Umstieg auf Erneuerbare weltweit voll im Gang sei. Es stimme nur nicht, stellt Bjorn Lomborg, Autor und Präsident des Think-Tanks Copenhagen Consensus Center, nüchtern fest. Er stützt sich dabei auf Daten des in London ansässigen Energy Institute. Den Daten dieses Instituts zufolge findet – global betrachtet – eine Wende hin zu erneuerbaren Energien ganz einfach nicht statt: Denn in absoluten Zahlen verglichen stieg 2024 der Anteil der Erneuerbaren an der weltweiten Energieerzeugung um 3,4 EJ (ExaJoule), der der Fossilen hingegen um 7,6 EJ, also mehr als doppelt so stark!</p>
<p><span id="more-10867"></span></p>
<p><strong>Bemühen um Erneuerbare</strong></p>
<p>Faktum ist, dass sich einzelne Länder stark um den Ausbau der erneuerbaren Energien bemühen, Deutschland ist Vorreiter, Österreich sehr engagiert, China zum Beispiel investiert viel, nicht zuletzt, um im Solar- und auch im Windenergiesektor auf Grundlage riesiger produzierter Mengen globale Marktdominanz zu erzielen. Was nicht davon ablenken kann, dass dieses Land auch einsamer Vorreiter ist im Verbrauch fossiler Energie. Dass der erneuerbare Anteil in Europa zunimmt, hat seinen Preis, erkennbar an stark gestiegenen Strompreisen, mit denen auch die Industrie hier und im Nachbarland zu kämpfen hat.</p>
<p><strong>Der fossile Anteil sinkt trotz allem wenig</strong></p>
<p>Zurück zu den nüchternen (und ernüchternden) Zahlen: Sieht man die Energieanteile von der Erzeugerseite her an, erkennt man, dass der globale Anteil für Sonne, Wind, Wasser und Kernkraft zusammen 13% ausmacht. 87% sind immer noch Energie aus Gas, Öl und Kohle! Geht man in einem Vergleich zurück zum Jahr 1992, in eine Zeit, in der die Diskussion um Erderwärmung langsam Fahrt aufnahm, betrug der Fossilanteil damals (also vor 33 Jahren!) 90%, war prozentuell gesehen also auch nicht eklatant höher. Bliebe der Trend gleich, rechnet Lomborg vor, wäre man „bereits“ in 821 Jahren fossilfrei.</p>
<p><strong>Emissionen: Wo sie steigen, wo sie sinken</strong></p>
<p>Wenn man mit – egal welchen – Energiearten zu tun hat, stellt sich natürlich auch gleich die Frage nach den verursachten Emissionen, genauer gesagt nach CO2-Emissionen. In einem Diskussionsbeitrag zum Artikel von Lomborg findet sich eine grafische Darstellung darüber, die – und das macht sie besonders interessant – Regionen und deren wichtigste Emittenten darstellt (Die Links zu all diesen Materialien finden sich unter diesem Beitrag). Die dargestellten Emissionen umfassen die Energieerzeugung, das Abfackeln, den Transport und auch die Verteilung von Treib- und Brennstoffen.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse zur Energieerzeugung</strong></p>
<p>Grundlagen: Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2023, die Emissionen sind angegeben in Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (d. h. die Wirkung anderer Emissionen wurde auf die Wirkung CO2 umgerechnet), sowie die Veränderung (Zu- oder Abnahme, in %) der Emissionen des jeweiligen Landes oder der Region, im Vergleich des Jahres 2023 zum Jahr 2022.</p>
<p><strong>Länder:</strong></p>
<p>China: 12.604 +6,0%</p>
<p>U.S.A.: 5.130 -2,7%</p>
<p>Gesamt-Europa: 3.776 -5,3%</p>
<p>Indien: 3.122 +9,0%</p>
<p>Russland: 2.176 +0,5%</p>
<p>Japan: 1.038 -6,3%</p>
<p>S.Korea: 594 -3,6%</p>
<p><strong>Regionen:</strong></p>
<p>Asien/pazifischer Raum 21.058 +4,9%</p>
<p>Nordamerika 6.289 -1,8%</p>
<p>Europa gesamt 3.776 -5,3%</p>
<p>GUS-Staaten 3.008 +3,0%</p>
<p>Naher und Mittlerer Osten: 2.900 +0,4%</p>
<p>Afrika gesamt: 1.788 +1,1%</p>
<p>Süd- und Mittelamerika: 1.599 +4,3%</p>
<p><strong>&#8212;</strong></p>
<p><strong>Zwei Schlussfolgerungen aus diesen Zahlen: </strong></p>
<p>-          Indien allein hat in diesem Jahreszeitraum mehr Emissionen zusätzlich verursacht (257 Mio t), als Gesamt-Europa eingespart hat (211 Mio t).</p>
<p>-          China allein hat in diesem Jahreszeitraum mehr Emissionen zusätzlich verursacht (713 Mio t) als die wichtigsten westlichen Industrieländer (USA, Europa gesamt, Japan, S.Korea) zusammen eingespart haben (444 Mio t).</p>
<p><strong>Die wahre Rolle der Erneuerbaren</strong></p>
<p>Die Welt muss der Realität ins Auge sehen. Die Erneuerbaren werden in einzelnen Ländern Europas aufgrund bisheriger Weichenstellungen größere Anteile der Energieerzeugung abdecken können. Das aber zu einem entsprechend hohen Preis, was auch logisch ist, haben die relevanten Erneuerbaren doch generell geringere Energiedichten. Global ist eine tragende Rolle der Erneuerbaren aus heutiger Sicht auszuschließen, Erneuerbare sind bloß zusätzliche Energielieferanten. Somit gilt: Die Fossilen werden bleiben, die Erneuerbaren dienen als Ergänzung, nicht als Ersatz!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="https://x.com/BjornLomborg/status/1940792167292981325">https://x.com/BjornLomborg/status/1940792167292981325</a></p>
<p><a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">https://www.energyinst.org/statistical-review</a></p>
<p><a href="https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498">https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498</a></p>
<p><a href="https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498/photo/1">https://x.com/CTS1630/status/1940795362081710498/photo/1</a></p>
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		<title>50 Jahre Nutzung thermischer Solarenergie</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2025 05:33:23 +0000</pubDate>
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(IRS) Die erste der sogenannten Ölkrisen traf die Welt im Jahr 1973 völlig unvorbereitet. Diese Krise war – wenn ich mich recht erinnere – eine Folge des Jom-Kippur-Krieges zwischen Israel und arabischen Ländern. Öl schien knapp zu werden, der Ölpreis erklomm plötzlich bis dato unbekannte Höhen, auch die Treibstoff- und Heizölpreise stiegen kräftig. In Österreich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-5069" title="Energie" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Energie-150x150.PNG" alt="Energie" width="150" height="150" /></dt>
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<p>(IRS) Die erste der sogenannten Ölkrisen traf die Welt im Jahr 1973 völlig unvorbereitet. Diese Krise war – wenn ich mich recht erinnere – eine Folge des Jom-Kippur-Krieges zwischen Israel und arabischen Ländern. Öl schien knapp zu werden, der Ölpreis erklomm plötzlich bis dato unbekannte Höhen, auch die Treibstoff- und Heizölpreise stiegen kräftig. In Österreich hatten wir gleich darauf autofreie Sonntage zu beachten, in denen die Benützung privater Fahrzeuge verboten war. Wie ein Schock wurde den meisten Menschen die Abhängigkeit von Ölimporten aus der permanenten Krisenregion des Nahen Ostens bewusst.</p>
<p><span id="more-10736"></span></p>
<p><strong>Jetzt geht es uns endlich besser, da kommt diese Herausforderung …</strong></p>
<p>Man muss wissen, dass in den späten Sechziger- und frühen Siebziger-Jahren die Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit überwunden schien und es den Leuten materiell und emotional relativ gut ging: Viele Familien konnten sich ein neues Auto leisten, es wurde viel und oft großzügig gebaut. Bevorzugtes Mittel zur komfortablen Beheizung der der neuen oder renovierten Heimstatt war der Einbau einer neuen Ölfeuerung. Bis zu dieser Zeit des Ölschocks hatte man sich nicht sonderlich viel Gedanken um energiesparende Bauweisen gemacht, was allein schon wegen der bis dahin günstigen Energiekosten nicht nötig gewesen war.<em><br />
</em></p>
<p><strong>Wie verbraucht man weniger Heizöl, welche Alternativen gibt es?</strong></p>
<p>Sowohl Hauseigentümer als auch Politik und Wirtschaft begannen nach erheblicher Schrecksekunde mit der Suche nach Auswegen. Einerseits sollte allgemein der Öl-Konsum möglichst rasch verringert werden, andererseits stellte sich die Frage nach schnell greifbaren Energie-Alternativen. – Zurückblickend auf das eigene Unternehmen, das 1965 als Technisches Büro für Wärmetechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik gegründet worden war, bleibt festzuhalten, dass sich die 1970 erfolgte Erweiterung des Betriebes um ein Installationsunternehmen für Heizung, Lüftung und Sanitär vom sich auftuenden Umsatz her als Glücksgriff erwies.</p>
<p><strong>Die Mehrbrennstoff-Zentralheizungskessel als eine Antwort auf das teure Heizöl</strong></p>
<p>Mit der Ölkrise begann die „goldene Ära“ der Doppelbrand- oder Umstellbrand-Heizkessel, kombiniert mit Warmwasserbereitung. Jeder, der Platz dafür hatte, legte Wert darauf, zwischen Betrieb mit Festbrennstoff oder Heizöl wählen und bei Bedarf umstellen zu können. Damals wurde neben Holz auch noch sehr viel mit Kohle geheizt, seltener mit Koks. Wer diese Zeit bewusst erlebt hat, wird sich noch gut an die winterlichen Rauchfahnen aus den Einfamilienhäusern erinnern … Übrigens: Neben den heute noch am Markt befindlichen Großunternehmen mischte damals auch ein Zentralheizungskessel-Hersteller aus der Steiermark ganz kräftig mit: EHK – das Kürzel stand für Eduard Hopf Knittelfeld.</p>
<p><strong>Da war doch was mit Sonnenenergie …</strong></p>
<p>Im Jahr 1974 nach fertigem Studium und Eintritt in das elterliche Unternehmen kam sofort die Beschäftigung mit Solarthermie auf das Programm. Der Anstoß: Etliche Jahre zuvor stand in der Bibliothek des technisch interessierten Onkels Fritz eine Time-Life-Serie über Naturwissenschaften und Technik. Darin war auch das Foto eines Hauses aus den USA zu sehen, das bereits in den späten Fünfziger-Jahren mit thermischer Solarenergie beheizt worden war. Das war schon lange her – aber wo jetzt nach Unterlagen suchen? Naheliegenderweise in der Bibliothek der damaligen Technischen Hochschule Graz! Siehe da, nach mühsamer Recherche – zu dieser Zeit über Karteien und gänzlich ohne jegliche Computerunterstützung – ließen sich einige karge Hinweise zum Aufbau von thermischen Solarkollektoren finden.</p>
<p><strong>Wie baut man einen thermischen Solarkollektor?</strong></p>
<p>Gut, wenn man eine Werkstatt hat! Also los: In der Glaserei eines Anverwandten fand sich eine aus einem Bauvorhaben übriggebliebene Doppelglasscheibe in der Fläche von etwa einem dreiviertel Quadratmeter. Auf die Unterseite einer Platte aus Kupferblech wurde eine Kupferrohrschlange aufgelötet, die Oberseite bekam einen Anstrich aus schwarzem Mattlack. Ein flacher Kasten aus Holz wurde mit einer Einlage aus wärmedämmendem Material ausgestattet, darauf wurde die Kupferplatte befestigt, die Rohrleitungen führten durch den Kastenboden. Dann die Glasplatte mit kleinem Abstand auf die Kupferplatte, ein einfacher Stahlrahmen rundherum, ein orangefarbener Anstrich und fertig war der erste Solarkollektor!</p>
<p><strong>Das vorsichtige Herantasten an etwas Neues</strong></p>
<p>Der Kollektor wurde schließlich auf ein Gestell montiert, um ihn zu Versuchszwecken später auch dem Sonnenstand nachführen zu können. Der Außenanstrich war kaum trocken, wanderte an einem strahlenden Maitag des Jahres 1975 der aufgeständerte Kollektor knapp vor Mittag ins Freie vor das Firmengebäude. Über einen Gummischlauch, wie ihn die lokalen Bauern zum Abzapfen von Apfelmost verwenden, wurde der schräg in Richtung Sonne positionierte Kollektor über das untere Rohrende vorsichtig mit Wasser befüllt. Man wollte sehen, ob das in den technischen Beschreibungen dargestellte Prinzip überhaupt funktionierte und das Wasser sich vielleicht ein bisschen erwärmen würde. Dann ging es ab in die einstündige Mittagspause – damals nahm man sich für so etwas noch ausreichend Zeit!</p>
<p><strong>Die erste praktische Nutzung: Ein Glas Tee</strong></p>
<p>Totale Überraschung nach der Rückkehr: Der ganze Kollektor zitterte, denn das Wasser kochte wild und aus dem oberen Rohrende trat fauchend Dampf aus! Man konnte es kaum glauben … Vorsichtig wurde das saubere und kochende Wasser in einem Trinkglas aufgefangen, ein Teebeutel kam hinein. Der ersten praktischen Nutzung des ersten oststeirischen Solarkollektors stand somit nichts mehr im Wege – jeder der Anwesenden nahm einen vorsichtigen Schluck vom ersten solarthermisch hergestellten Tee! Von der historisch bedeutsamen Szenerie wurde natürlich ein Lichtbild aufgenommen, das bei Teilnehmern späterer Vorträge für reichlich Schmunzeln sorgen sollte.</p>
<p><strong>Der allmähliche Übergang in das Gewohnte</strong></p>
<p>Trotz positiver Presseberichte über die mögliche praktische Nutzung von Solarthermie und der Präsentation von tadellos funktionierenden Anlagen zur Warmwasserbereitung und Schwimmbadheizung dauerte es noch etliche Jahre, bis sich die Solarthermie durchzusetzen begann. Der Impuls der ersten Anlagen und viele Vorträge an Schulen, bei Messen und anderen Anlässen führte zu vielen Selbstbauinitiativen und auch dazu, dass in den Jahren danach die Oststeiermark zu einer Pioniergegend für die Solarthermie wurde. – Heute ist die Solarthermie keine Besonderheit mehr und eher ein Randthema, der Brennpunkt der Nutzung von Solarenergie liegt mittlerweile eindeutig in der Gewinnung von elektrischem Strom.</p>
<p>&#8212;</p>
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		<title>Statt CO2-Neutralität Europas Sicherheit finanzieren</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 07:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, [...]]]></description>
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<p>Es ist wieder einmal Bjorn Lomborg, der einen nachdrücklichen Weckruf an europäische Politiker richtet. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus sowie Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University und ist in diesem Blog schon des Öfteren zur Sprache gekommen. In einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 9. März 2025 empfiehlt er, die CO2-Ziele aufzugeben, in Klimaforschung zu investieren und dadurch Mittel für militärische Aufrüstung zu gewinnen. Der Artikel ist nachstehend mit deepL übersetzt wiedergegeben, der Link zum Original ist am Ende angeführt. Hier also Bjorn Lomborg:</p>
<p><span id="more-10630"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa ist allein;</strong> die Weltordnung nach 1945 ist zusammengebrochen, und wir stehen &#8211; wie Sir Keir Starmer es ausdrückt &#8211; „an einem Scheideweg der Geschichte“. Eine groß angelegte Aufrüstung Europas ist jetzt unvermeidlich, aber die Kosten dafür erscheinen unerschwinglich.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die hyperaktive, isolationistische Politik von Präsident Trump ist</strong> nicht die einzige Herausforderung für den Kontinent. Die EU und das Vereinigte Königreich leiden unter einem blutarmen Wachstum von etwa 1 Prozent pro Kopf, was weit entfernt ist von der Ära der 1960er Jahre mit einem Wachstum von 4,5 Prozent, als sich die Wirtschaft in nur 16 Jahren verdoppelte.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Außerdem altert Europa,</strong> die Gesundheits- und Rentenkosten steigen, und die vorgeschlagene Lösung der Einwanderung stellt sowohl die Haushalte als auch den Zusammenhalt in Frage &#8211; und hat das Wachstum nicht erhöht. Die Innovation ist fast zum Stillstand gekommen, und die EU wird von China und den USA bei den Forschungsausgaben dramatisch übertroffen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Kosten, um wieder auf Kurs zu kommen, sind beträchtlich.</strong> Um wieder aufzurüsten, muss das Vereinigte Königreich seine Verteidigungsausgaben von 2,3 % des BIP mindestens verdoppeln oder sogar verdreifachen. Das bedeutet mindestens weitere 53 Milliarden Pfund pro Jahr. Gegenwärtig schlägt das Vereinigte Königreich lediglich vor, 0,2 % der Hilfsgelder an die Ärmsten der Welt weiterzuleiten. Experten bieten Lösungen an, die von der Kürzung von Sozialleistungen und Steuererhöhungen bis hin zur Aufnahme von Krediten und der Erhöhung des Einkommens reichen. Doch eine offensichtliche Reform, die das Wachstum ankurbeln und enorme Ressourcen freisetzen könnte, wird nicht erwähnt: eine Überarbeitung der Klimapolitik.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Angesichts der Verdreifachung der Strompreise</strong> ist es dringender denn je, sich von der CO2-Neutralität zu verabschieden. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Kosten für die Anschaffung von Solarzellen, Windturbinen, Übertragungsleitungen, Elektroautos und Ladegeräten auf 52 Milliarden Pfund. Dieser Betrag allein könnte die Verteidigungsausgaben des Vereinigten Königreichs verdoppeln. Natürlich werden die Klimaschützer entgegnen, dass Europa jetzt alles ist, was gegen eine unabwendbare Klimakatastrophe steht. Das ist Humbug. Der Klimawandel ist zwar ein vom Menschen verursachtes Problem, aber im Vergleich zu den unmittelbaren Herausforderungen Europas verblasst es zur Bedeutungslosigkeit.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa erlebt keine sich ständig verschlimmernden Klimaschäden.</strong> In der Tat haben sich die Katastrophenschäden in Europa seit 1995 halbiert, wenn man sie auf höhere Einkommen umrechnet. Bei Überschwemmungen sterben weniger Menschen, und in den letzten Jahrzehnten sind die finanziellen Verluste pro Jahr erheblich zurückgegangen“, so die Zeitschrift Nature. Das Gleiche gilt für Stürme. Außerdem haben die EU und das Vereinigte Königreich ihre Emissionen bereits stark gesenkt. Weitere Senkungen werden in den kommenden Jahrzehnten kaum Auswirkungen auf die Temperaturen haben. Führt man das UN-Klimamodell durch, bei dem die Emissionen der EU und des Vereinigten Königreichs auf Netto-Null sinken, so ist die Veränderung der globalen Temperatur in nächster Zeit gleich Null und bis zur Mitte des Jahrhunderts unmerklich 0,018 °C.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Für wesentlich geringere Kosten</strong> könnte das Vereinigte Königreich eine viel klügere Klimapolitik betreiben. Klimaökonomen wissen seit langem, dass die Lösung für den Klimawandel nicht in der Selbstaufopferung liegt, sondern in der Innovation: Wenn man den zukünftigen Preis für kohlenstoffarme Energie durch F&amp;E-Ausgaben senkt, um fossile Brennstoffe schließlich zu verdrängen, werden alle umsteigen: nicht nur die reichen, wohlmeinenden Europäer, sondern auch die Chinesen, Inder und Afrikaner.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Europa kann seine Netto-Null-Politik als zentralen Pfeiler beibehalten</strong>, was auf eine ruinöse Tugendhaftigkeit hinausläuft, während der Rest der Welt einsam und unverteidigt an ihm vorbeizieht. Oder das Vereinigte Königreich kann diese einzigartige Besessenheit beenden und eine intelligente Klimapolitik umsetzen, indem es 4,5 Milliarden Pfund für grüne Innovationen ausgibt, so dass weit über 45 Milliarden Pfund übrig bleiben, die anderswo besser ausgegeben werden könnten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dies hätte nicht nur eine viel bessere Chance, den Klimawandel zu beheben,</strong> sondern würde auch wertvolle Ressourcen freisetzen, um die Innovation voranzutreiben, die Verteidigung zu stärken und &#8211; durch wesentlich niedrigere Energiepreise &#8211; einen wachstumsstarken Kontinent wiederzubeleben, der sich den Herausforderungen der Zukunft wieder stellen kann.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Link zum Original-Artikel: https://www.telegraph.co.uk/news/2025/03/09/ditch-net-zero-to-fund-europes-long-term-safety/</p>
<p>Dazu ergänzend Bjorn Lomborg am 26.03.2025 auf X:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Die Ära der Klimahysterie geht rasch zu Ende </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Thema wird aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden, so wie es das Thema „Überbevölkerung“ getan hat. Der Mangel an Protesten gegen Trumps Maßnahmen im Energiebereich zeigt, wie wenig man sich jemals wirklich um die globale Erwärmung gekümmert hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dazu auch Roger Pielke auf X:</strong> Die „Klima-First“-Wähler sind ein winziger Teil der politischen Landschaft, auch wenn sie in den sozialen Medien, an den Universitäten und bis vor kurzem auch im globalen Finanzsektor viel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch nehmen. Sie haben viel Lärm gemacht, aber es gab anfangs nicht viele von ihnen. Das Klima ist für viele Menschen auf der Welt einfach nicht so wichtig. Die Leute werden sagen, dass es wichtig ist. Aber wenn man ihnen eine Liste mit 20 Themen vorlegt, kommt es regelmäßig erst auf Platz 17, 18 oder 19.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Und dazu auch Andy A. West auf X:</strong> „Der Klimakatastrophismus ist nachgewiesenermaßen* säkulare Religion. Unterschätzen Sie sie nicht! Sie basiert auf denselben Verhaltensweisen wie Faschismus und Kommunismus, ist also SEHR hartnäckig. Und wird sich wandeln. Die Politik des Vereinigten Königreichs und der EU wird immer noch von ihr beherrscht. Trumps Ablehnung ist der Anfang, nicht das Ende, ihrer Niederlage in den USA.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">*) Siehe das Buch „The Grip Of Culture“ Von Andy A. West</p>
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		<title>„Es gibt keine grüne Energierevolution …</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 06:47:51 +0000</pubDate>
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Das Gegenteil zu behaupten, macht uns arm &#8211; Fossile Brennstoffe sind immer noch das, was die Welt am Laufen hält &#8211; und das wird sich so schnell nicht ändern.“ Diese warnenden Worte hat Björn Lomborg ausgesprochen, und zwar in einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 25.01.2025. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus [...]]]></description>
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<p>Das Gegenteil zu behaupten, macht uns arm &#8211; Fossile Brennstoffe sind immer noch das, was die Welt am Laufen hält &#8211; und das wird sich so schnell nicht ändern.“ Diese warnenden Worte hat Björn Lomborg ausgesprochen, und zwar in einem Artikel in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“ vom 25.01.2025. Lomborg ist Präsident des Copenhagen Consensus und Gastwissenschaftler an der Hoover Institution der Stanford University. Bekannt wurde er durch seine Bücher, das letzte erschien 2022 unter dem Titel „Klimapanik: Warum uns eine falsche Klimapolitik Billionen kostet und den Planeten nicht retten wird“.<br />
<span id="more-10493"></span></p>
<p>Lomborg räumt in seiner Darstellung mit einigen Mythen auf und tut dies auf fundierte Weise. Der Artikel ist nachstehend mittels DeepL Translate übersetzt wiedergegeben (Quelle für das Original: <a href="https://archive.ph/EufH0">https://archive.ph/EufH0</a>). Für seine Vergleiche zieht er Großbritannien heran, die beschriebene Situation ist aber in ganz West- und Mitteleuropa sehr ähnlich. Klar ausgesprochen wird, dass Wind- und Solarstrom die wahren Kostentreiber sind.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Der Mythos, dass die grüne Energiewende unausweichlich ist und billigen Strom für alle bringen wird, ist eine der gefährlichsten Selbsttäuschungen der globalen Eliten.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Trotz zweier Jahrzehnte politischer Bemühungen decken fossile Brennstoffe im Jahr 2022 immer noch 81 Prozent des weltweiten Energiebedarfs, gegenüber 81,2 Prozent im Jahr 2000.<br />
Beim optimistischsten Trend werden fossile Brennstoffe auch im Jahr 2100 noch zwei Drittel der gesamten Energie liefern.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Doch die westlichen Regierungen, die diese teuren Maßnahmen am enthusiastischsten verfolgt haben, wurden von multilateralen Organisationen, Klimaaktivisten und den Medien gelobt, die alle das Geldausgeben mit dem Erreichen von Ergebnissen verwechseln.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Nach Jahrzehnten fast ungebremster grüner Bemühungen sind die Stromkosten im Vereinigten Königreich, in Europa und in fortschrittlichen US-Bundesstaaten wie Kalifornien in die Höhe geschossen.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das Vereinigte Königreich zahlt einen hohen Preis für seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz: Sein inflationsbereinigter Strompreis, der sich auf Haushalte und Industrie verteilt, hat sich von 2003 bis 2023 verdreifacht, hauptsächlich wegen der Klimapolitik.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das hätte nicht sein müssen: Der US-Strompreis ist im gleichen Zeitraum fast unverändert geblieben.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die gesamte jährliche Stromrechnung im Vereinigten Königreich beläuft sich derzeit auf 90 Milliarden Pfund, das sind 59 Milliarden Pfund mehr, als wenn die realen Preise seit 2003 unverändert geblieben wären. Das entspricht einer Verschwendung von 2,1 % des BIP pro Jahr. Dieser unnötige Anstieg ist so kostspielig, dass er doppelt so hoch ist wie die gesamten Kosten der britischen Grundschulbildung.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Wären die Preise auf dem Niveau von 2003 geblieben, würde eine durchschnittliche vierköpfige Familie 1.882 Pfund für Strom ausgeben &#8211; einschließlich der indirekten Kosten der Industrie. Stattdessen zahlt sie jetzt 5.425 Pfund pro Jahr.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Es besteht ein starker, eindeutiger Zusammenhang zwischen mehr Solar- und Windenergie und wesentlich höheren durchschnittlichen Energiepreisen.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In der Tat gibt es kein Land auf der Welt, das einen hohen Anteil an Solar- und Windenergie mit niedrigen Stromkosten kombiniert. Daten der Internationalen Energieagentur zeigen, dass die durchschnittlichen Stromkosten in einem Land mit wenig oder gar keiner Solar- und Windenergie bei etwa 10 Pence pro kWh liegen. Für jeweils 10 Prozentpunkte zusätzlicher Solar- und Windenergie steigen die Kosten um mehr als 4 Pence.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das wenig überraschende Ergebnis ist, dass das Vereinigte Königreich und Europa Mühe haben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Europäische Unternehmen zahlen das Dreifache der US-Stromkosten, und fast zwei Drittel der europäischen Unternehmen geben an, dass die Energiepreise ein großes Investitionshindernis darstellen. Mehr als 30 Millionen Europäer sind „energiearm“.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Abkehr von fossilen Brennstoffen scheitert an der Unbeständigkeit und Unzuverlässigkeit der grünen Energie. Um die Netzstabilität zu gewährleisten, ist eine fast eins-zu-eins-Ersatzstromversorgung erforderlich, die in der Regel aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Die Steuerzahler zahlen am Ende für zwei Stromsysteme.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Es ist logisch zu fragen, warum wir dieses Problem nicht mit Batterien lösen. Um eine Wirkung zu erzielen, müssten Batterien nicht nur nachts Energie liefern, wenn keine Sonne scheint, sondern auch im Winter, wenn der Verbrauch höher ist, die Sonne weniger scheint und es lange windstille Zeiten gibt.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Derzeit würden die Batterien im Vereinigten Königreich weniger als 13 Minuten des Verbrauchs decken. Eine Studie der Royal Society ergab, dass zur Deckung des gesamten Strombedarfs durch Sonnen- und Windenergie die Speicher mindestens 10.000 Mal größer sein müssten.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Mit Batterien würde dies 15 Billionen Pfund kosten, also etwa das Fünffache des derzeitigen britischen BIP. Wenn man berücksichtigt, dass die Batterien alle 15 Jahre ausgetauscht werden müssen, würden sich die Kosten jedes Jahr auf ein Drittel des britischen BIP belaufen.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Fossile Brennstoffe sind nach wie vor unverzichtbar für Düngemittel, Stahl, Zement und Kunststoffe sowie für energieintensive Sektoren wie Luftfahrt, Schifffahrt und Schwerindustrie. Der weltweite Energieverbrauch steigt jedes Jahr um 2 bis 3 Prozent, wobei Innovationen wie Fracking die Kosten senken und die Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe erhöhen.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Unter Präsident Trump werden die USA &#8211; bereits jetzt der weltweit führende Ölproduzent &#8211; ihre kostspielige umweltfreundliche Politik aufgeben und die Produktion fossiler Brennstoffe weiter ausbauen, während die wachsenden Volkswirtschaften des globalen Südens die Nachfrage weiter steigern werden.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Gleichzeitig benötigen aufkommende Technologien wie künstliche Intelligenz, elektrischer Transport und große Datenzentren noch mehr Energie.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die politischen Entscheidungsträger müssen mehr in Forschung und Entwicklung investieren, um die großen Schwächen der heutigen grünen Energie zu überwinden. Es ist an der Zeit, der Realität ins Auge zu sehen, dass die grüne Energie im Vereinigten Königreich und anderswo noch nicht bereit ist.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Der Irrglaube, wir stünden am Rande einer grünen Revolution, ist sowohl offensichtlich unwahr als auch unglaublich kostspielig, da er eine fehlgeleitete Politik aufrechterhält, die die Notwendigkeit echter Innovationen ignoriert und die globale Wettbewerbsfähigkeit untergräbt.</em></p>
<p>Anmerkung: Der Artikel enthält die interessante quantitative Aussage, dass 10 Prozent mehr Strom aus Wind- und Solarenergie den Strompreis um 40 Prozent erhöhen….<br />
&#8212;</p>
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		<title>Gedanken zur Zeit</title>
		<link>http://www.sonnek.at/2025/01/17/gedanken-zur-zeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 11:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Mit dem Beginn der neuen Präsidentschaft in den USA tut sich in vieler Hinsicht eine neue Zeit auf. Es scheint sich die Möglichkeit anzubahnen, den durch die alten Medien ausgebreiteten bleiernen Mantel des „Wokeismus“ langsam abstreifen zu können. Neben der Aussicht, wieder etwas Licht und freien Atem zu bekommen, darf so etwas wie Hoffnung aufkeimen, [...]]]></description>
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<dl id="attachment_3174" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-3174" title="Pfeil aufwärts grün" src="http://www.sonnek.at/wp-content/uploads/Pfeil-aufwärts-grün-150x150.jpg" alt="Pfeil" width="150" height="150" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Mit dem Beginn der neuen Präsidentschaft in den USA tut sich in vieler Hinsicht eine neue Zeit auf. Es scheint sich die Möglichkeit anzubahnen, den durch die alten Medien ausgebreiteten bleiernen Mantel des „Wokeismus“ langsam abstreifen zu können. Neben der Aussicht, wieder etwas Licht und freien Atem zu bekommen, darf so etwas wie Hoffnung aufkeimen, dass verengte und eingefahrene (Zwangs-)Vorstellungen und verknöcherte Ideologien aufgebrochen werden. Und dass stattdessen die wirklich wichtigen Zukunftsthemen erörtert und erstrebenswerte Visionen aufgezeigt werden.</p>
<p><span id="more-10473"></span></p>
<p><strong>Schluss mit der Grün-Religion</strong></p>
<p>Der erste mutige Schritt wäre ein umfassendes Abstreifen alles dessen, was auch nur entfernt mit einer verbohrten und überkommenden Ideologie zu tun hat. Mit der Grün-Religion etwa. Religion deshalb, weil gewisse Glaubenssätze vorgegeben sind und nicht mehr diskutiert werden dürfen. Wie die Sache mit dem Klima und dem CO2. Wenn aber Diskussion nur mehr in eine Richtung laufen und in einem ganz eng begrenzten Overton-Fenster stattfinden darf, dann hat man es nicht mit freiem Gedankenaustausch zu tun, sondern mit der Verbreitung und Indoktrinierung von Propaganda. Hier braucht es frische Luft.</p>
<p><strong>Freiheit für offene Diskussion</strong></p>
<p>Es braucht eine offene Diskussion über den Wahn, Europa – besser gesagt den Ländern, die (noch) über Industrie verfügen – alle Last für weltweite „Klimaneutralität“ aufbürden zu wollen. Es muss möglich sein, auch jene Stimmen zu hören, die der CO2-Klima-Sache skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen und diese nicht von vornherein als „Leugner“ (Leugnen hat mit Lügen zu tun) abzustempeln. Bis hin zu Leuten wie etwa Dr. Simon Goddek mit seiner kritischen Aussage: „Die Kilma-Agenda ist nichts weiter als eine umbenannte Version des Kommunismus: Umverteilung des Reichtums, zentrale Planung und totalitäre Kontrolle.“</p>
<p><strong>Unangenehme Fragen</strong></p>
<p>Wer kann stichhaltige Belege dafür bringen, welche Auswirkungen auf die Temperatur der Atmosphäre die vielen Milliarden Dollars, Euros etc. gehabt haben, die im Namen des „Klimaschutzes“ und der „Klima-Neutralität“ in den letzten Jahrzehnten ausgegeben worden sind? Wenn – wie anzunehmen ist – keine Nachweise dafür erbracht werden können: Liegt hier nicht ein Riesen-Problem mit der Glaubwürdigkeit nicht nur der Klima-Wissenschaft vor, sondern auch aller jener Politiker, Institutionen, Organisationen, die sich dem geldverschlingendem Kampf gegen den angeblich menschgemachten Klimawandel verschrieben haben?</p>
<p><strong>Warum nicht Subventionen abschaffen?</strong></p>
<p>Wenn wir schon beim Geld sind: Wäre es nicht sinnvoll, sich bei allem, das mit Energie zu tun hat, die Grundsatzfrage zu stellen, warum überhaupt gefördert werden muss?  Jede Förderung muss doch von denen mitbezahlt werden, die keine solche beanspruchen! Könnte man nicht zumindest versuchsweise für eine bestimmte Periode jegliche Subvention streichen? Warum muss der Kauf von Elektroautos de facto finanziell jenen schmackhaft gemacht werden, die sich ein derartiges Fahrzeug ohnehin leisten können und wollen? Warum müssen Anlagen für erneuerbare Energien gefördert werden?</p>
<p><strong>Skepsis gegenüber Aktivisten</strong></p>
<p><strong></strong>Es wäre auch längst an der Zeit, ab sofort allen jenen Zeitgenossen mit Skepsis zu begegnen, die sich meist ohne jede fachliche Qualifikation in irgendeiner gewählten Sache umtun: Gemeint sind die sogenannten Aktivisten. Der US-amerikanische Wissenschaftler und vielfache Autor Thomas Sowell meinte zu dieser Art, öffentliche Aufmerksamkeit erreichen zu wollen: „Aktivismus ist für unnütze Menschen eine Möglichkeit, sich wichtig zu fühlen, selbst wenn die Folgen ihres Aktivismus für diejenigen, denen sie angeblich helfen, kontraproduktiv und für das gesellschaftliche Gefüge als Ganzes schädlich sind.“ Schluss damit!</p>
<p><strong>Mit Elan nach vorne schreiten</strong></p>
<p>Stattdessen ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen nüchternes und konstruktives Denken mehr denn je gefragt. Politiker sollten das übliche Hick-Hack reduzieren und sich auf Wesentliches besinnen. Sie  als Staatsdiener wären doch auch und vor allem dazu da, basierend auf den vorhandenen Möglichkeiten eine umfassende und zugleich begeisternde Vision zu entwerfen und zu zeigen, wo unser Land in zehn oder zwanzig Jahren stehen soll. Gemeinsam sollten wir die besten Ideen dazu einzubringen und sich für deren Verwirklichung einzusetzen. Die grauen Gehirnzellen sind schließlich der wertvollste Rohstoff, den wir hierzulande haben.<br />
&#8212;</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 101px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Schluss mit der Grün-Religion<br />
Der erste mutige Schritt wäre ein umfassendes Abstreifen alles dessen, was auch nur entfernt mit einer verbohrten und überkommenden Ideologie zu tun hat. Mit der Grün-Religion etwa. Religion deshalb, weil gewisse Glaubenssätze vorgegeben sind und nicht mehr diskutiert werden dürfen. Wie die Sache mit dem Klima und dem CO2. Wenn aber Diskussion nur mehr in eine Richtung laufen und in einem ganz eng begrenzten Overton-Fenster stattfinden darf, dann hat man es nicht mit freiem Gedankenaustausch zu tun, sondern mit der Verbreitung und Indoktrinierung von Propaganda. Hier braucht es frische Luft.<br />
Freiheit für offene Diskussion<br />
Es braucht eine offene Diskussion über den Wahn, Europa – besser gesagt den Ländern, die (noch) über Industrie verfügen – alle Last für weltweite „Klimaneutralität“ aufbürden zu wollen. Es muss möglich sein, auch jene Stimmen zu hören, die der CO2-Klima-Sache skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen und diese nicht von vornherein als „Leugner“ (Leugnen hat mit Lügen zu tun) abzustempeln. Bis hin zu Leuten wie etwa Dr. Simon Goddek mit seiner kritischen Aussage: „Die Kilmaagenda ist nichts weiter als eine umbenannte Version des Kommunismus: Umverteilung des Reichtums, zentrale Planung und totalitäre Kontrolle.“<br />
Unangenehme Fragen<br />
Wer kann stichhaltige Belege dafür bringen, welche Auswirkungen auf die Temperatur der Atmosphäre die vielen Milliarden Dollars, Euros etc. gehabt haben, die im Namen des „Klimaschutzes“ und der „Klima-Neutralität“ in den letzten Jahrzehnten ausgegeben worden sind? Wenn – wie anzunehmen ist – keine Nachweise dafür erbracht werden können: Liegt hier nicht ein Riesen-Problem mit der Glaubwürdigkeit nicht nur der Klima-Wissenschaft vor, sondern auch aller jener Politiker, Institutionen, Organisationen, die sich dem geldverschlingendem Kampf gegen den angeblich menschgemachten Klimawandel verschrieben haben?<br />
Warum nicht Subventionen abschaffen?<br />
Wenn wir schon beim Geld sind: Wäre es nicht sinnvoll, sich bei allem, das mit Energie zu tun hat, die Grundsatzfrage zu stellen, warum überhaupt gefördert werden muss?  Jede Förderung muss doch von denen mitbezahlt werden, die keine solche beanspruchen! Könnte man nicht zumindest versuchsweise für eine bestimmte Periode jegliche Subvention streichen? Warum muss der Kauf von Elektroautos de facto finanziell jenen schmackhaft gemacht werden, die sich ein derartiges Fahrzeug ohnehin leisten können und wollen? Warum müssen Anlagen für erneuerbare Energien gefördert werden?<br />
Skepsis gegenüber Aktivisten<br />
Es wäre auch längst an der Zeit, ab sofort allen jenen Zeitgenossen mit Skepsis zu begegnen, die sich meist ohne jede fachliche Qualifikation in irgendeiner gewählten Sache umtun: Gemeint sind die sogenannten Aktivisten. Der US-amerikanische Wissenschaftler und vielfache Autor Thomas Sowell meine zu dieser Art, öffentliche Aufmerksamkeit erreichen zu wollen: „Aktivismus ist für unnütze Menschen eine Möglichkeit, sich wichtig zu fühlen, selbst wenn die Folgen ihres Aktivismus für diejenigen, denen sie angeblich helfen, kontraproduktiv und für das gesellschaftliche Gefüge als Ganzes schädlich sind.“ Schluss damit!<br />
Mit Elan nach vorne schreiten<br />
Stattdessen ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen nüchternes und konstruktives Denken mehr denn je gefragt. Politiker sollten das übliche Hick-Hack reduzieren und sich auf Wesentliches besinnen. Sie  als Staatsdiener wären doch auch und vor allem dazu da, basierend auf den vorhandenen Möglichkeiten eine umfassende und zugleich begeisternde Vision zu entwerfen und zu zeigen, wo unser Land in zehn oder zwanzig Jahren stehen soll. Gemeinsam sollten wir die besten Ideen dazu einzubringen und sich für deren Verwirklichung einzusetzen. Die grauen Gehirnzellen sind schließlich der wertvollste Rohstoff, den wir hierzulande haben.<br />
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